Welcher Fall ist dem?
Gefragt von: Frau Prof. Dr. Hanne Ritter MBA. | Letzte Aktualisierung: 7. Mai 2026sternezahl: 4.7/5 (43 sternebewertungen)
"Dem" ist der bestimmte Artikel für das Maskulinum (männliches Geschlecht) im Dativ (3. Fall), der die Frage "Wem?" beantwortet, zum Beispiel "Dem Mann gebe ich das Buch". Es wird auch nach bestimmten Präpositionen wie "mit", "bei", "aus", "von", "zu", "seit" verwendet, die den Dativ verlangen, etwa "mit dem Hund".
Was ist dem für ein Fall?
"Dem" ist der bestimmte Artikel für den Dativ (3. Fall) bei maskulinen (der Mann -> dem Mann) und neutralen (das Kind -> dem Kind) Substantiven im Singular und wird für den Empfänger oder indirekt Betroffenen einer Handlung verwendet, wie in "Ich gebe dem Kind (das) Buch". Es wird nach bestimmten Präpositionen (mit dem, nach dem) und Verben (z. B. helfen, gehören) genutzt, die den Dativ verlangen.
Ist dem immer Dativ?
"Dem" wird immer im Dativ verwendet, egal ob das Nomen im Nominativ "der" oder "das" erfordert.
Welcher Artikel ist dem?
"Dem" ist ein bestimmter Artikel in der deutschen Grammatik, genauer gesagt die Dativ-Form für maskuline (männliche) Nomen (z. B. dem Mann) und auch für neutrale Nomen (z. B. dem Kind). Es wird verwendet, um eine bestimmte Person oder Sache zu benennen, die dem Gesprächspartner bekannt ist, und zeigt Geschlecht, Zahl und Fall des Substantivs an.
Was ist den dem?
"Den" und "dem" sind beide männliche Artikel in der 3. Person Singular, aber sie stehen in unterschiedlichen Fällen: "den" ist der Akkusativ (wen/was?), der die direkte Handlung betrifft, während "dem" der Dativ (wem/was?) ist, der eine indirekte Betroffenheit, Empfänger oder einen bestimmten Ort anzeigt (z.B. bei bestimmten Präpositionen). Kurz gesagt: "den" = Akkusativ (direktes Objekt/Richtung), "dem" = Dativ (indirektes Objekt/Empfänger/Ort), wobei "dem" auch im Plural bei bestimmten Präpositionen genutzt wird.
Die 4 Fälle/Kasus im Deutschen - Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ - Die 4 Fälle einfach erklärt!
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Was sind dem und den für Artikel?
Den Artikel ‚dem' verwendest du bei maskulinen (= männlichen) und neutralen (= sächlichen) Substantiven im Dativ Singular. Den Artikel ‚den' verwendest du bei maskulinen Substantiven im Akkusativ Singular und bei Substantiven aller drei Genera (= grammatischer Geschlechter) im Dativ Plural. Das Bild gefällt dem Mann.
Welche Verben stehen im Dativ?
Die zehn häufigsten Dativverben sind danken, fehlen, geben, gefallen, gehören, glauben, helfen, passieren, schmecken und weh tun.
Ist "am Dienstag den" oder "dem" richtig?
Nach ‚am Montag' kannst du den Kalendertag sowohl mit ‚den' als auch mit ‚dem' anschließen: am Montag, den/dem 20. März. Wenn du bei einem Datum den Wochentag (Montag, Dienstag usw.)
Wie unterscheidet man Dativ und Genitiv?
Dativ und Genitiv sind zwei der vier Fälle im Deutschen; der Dativ (Wem-Fall) wird oft als indirektes Objekt oder nach bestimmten Präpositionen verwendet (z.B. dem Mann, mit dem Hund), während der Genitiv (Wessen-Fall) Zugehörigkeit oder Besitz ausdrückt (z.B. des Mannes, die Tasche der Frau). Der Dativ ersetzt oft den Genitiv im gesprochenen Deutsch, besonders bei Pluralformen, wenn der Genitiv unklar ist, und wird auch mit Präpositionen wie von verwendet (die Tasche von der Frau).
Wie heißt es der Apfelmus oder das Apfelmus?
Standardsprachlich heißt es "das Apfelmus", weil "Mus" ein neutrales Substantiv ist, aber regional, besonders in Sachsen und Mecklenburg, ist auch "der Apfelmus" verbreitet und wird vom Duden als landschaftlich anerkannt, sagt ein Blogger.
Wie heißt es richtig, der Gulasch oder das Gulasch?
Man kann beides sagen: das Gulasch (neutral) ist im Deutschen am gebräuchlichsten, aber der Gulasch (maskulin) ist auch korrekt, insbesondere in Österreich, der Schweiz und manchen Regionen Deutschlands. Der Duden akzeptiert beide Artikel, wobei die neutrale Form (das) im deutschen Sprachraum dominiert, während in Österreich und der Schweiz der Gulasch ebenfalls weit verbreitet ist.
Was ist richtig, wegen dem Wetter oder wegen des Wetters?
Der richtige Fall nach der Präposition wegen ist der Genitiv. Deshalb sollte es wegen des Wetters und nicht wegen dem Wetter heißen. Dennoch hört man im Alltag oft die Verwendung von wegen mit dem Dativ, was mittlerweile umgangssprachlich ebenfalls akzeptiert wird.
Wie unterscheide ich Dativ und Akkusativ?
Der Hauptunterschied: Der Akkusativ (Wen/Was?) ist das direkte Objekt einer Handlung (z. B. den Ball), während der Dativ (Wem?) das indirekte Objekt ist, also der Empfänger der Handlung (z. B. dem Kind), wobei der Dativ oft eine Person ist und der Akkusativ eine Sache sein kann, aber auch eine Person sein kann. Der Akkusativ wird oft durch Fragen wie „Wen oder was?“ und der Dativ durch „Wem?“ erfragt. Bei Präpositionen und Richtungsangaben (Wo/Wohin?) gibt es spezielle Regeln, Wechselpräpositionen (z. B. in, an, auf) können beides verlangen, je nach Bewegung (Akkusativ für „wohin“, Dativ für „wo“).
Welche Wortart ist dem?
"Dem" ist ein Artikel (bestimmter Artikel in der Dativ-Form) oder kann ein Pronomen (z.B. Demonstrativ- oder Relativpronomen) sein, je nach Kontext, steht aber meistens als Dativ-Form des bestimmten Artikels bei maskulinen und neutralen Substantiven im Singular, wie in "Das Bild gefällt dem Mann".
Wie erkenne ich den Dativ?
Um den Dativ zu erkennen, fragst du im Satz mit "Wem?" nach dem Satzteil, der die Antwort darauf ist – das ist das Dativobjekt, z. B. „Ich gebe dem Mann das Buch. (Wem gebe ich das Buch? Dem Mann)“. Alternativ erkennst du den Dativ an bestimmten Verben (gefallen, helfen) oder Präpositionen (bei, mit, von, zu), die immer den Dativ verlangen, oder an typischen Signalwörtern wie „ihr“, „ihm“ oder „dem“.
Welche Verben sind immer Dativ?
Verben, die immer den Dativ verlangen (Dativ-Verben), sind z.B. danken, gefallen, gehören, helfen, zuhören, vertrauen, wehtun und viele mehr, die meist eine Person oder Sache als Empfänger einer Handlung beschreiben (Frage: Wem?). Zu den häufigsten gehören auch antworten, begegnen, folgen, passen, schmecken und Verben der Mitteilung wie sagen (oft mit Dativ), drohen, glauben, gratulieren.
Welche Verben brauchen den Dativ?
Folgende Verben werden mit Dativ gebraucht: sagen, helfen, gefallen, gehören, schmecken, danken, antworten, glauben. Maria glaubt dem Kind. Mir gefällt Berlin. Ich antworte dir später.
Wie merkt man sich, Dativ oder Akkusativ?
Wenn du ein Subjekt und ein Objekt und irgendein Verb (außer ~50 Verben) hast, benutzt du Akkusativ. Wenn dein Verb eines dieser ~50 Verben ist (z.B. Danke, antworten…), dann benutzt du Dativ.
Welche Beispiele gibt es für Dativobjekte?
Ein Dativobjekt ist ein Satzglied im 3. Fall (Dativ), das man mit "Wem?" erfragt und das anzeigt, wer etwas empfängt, wem etwas nützt oder wem etwas geschieht, zum Beispiel: "Der Postbote gibt dem Hund ein Würstchen" (Wem gibt der Postbote ein Würstchen? Dem Hund) oder "Ich schenke meiner Mutter ein Buch" (Wem schenke ich ein Buch? Meiner Mutter).
Wie bestimme ich den Fall im Deutschen?
Die Fallbestimmung im Deutschen (Kasus) erfolgt durch W-Fragen, um die Funktion eines Satzteils zu bestimmen: Nominativ (Wer/Was?), Genitiv (Wessen?), Dativ (Wem?) und Akkusativ (Wen/Was?). Man findet den Fall eines Nomens oder Satzglieds, indem man diese Fragewörter an das Verb des Satzes anfügt.
Wie heißt es richtig am Sonntag, den oder dem?
Bei Datumsangaben mit Wochentag und Kalendertag wird mal ‚dem' und mal ‚den' verwendet. Wenn vor dem Wochentag ‚am' steht, kannst du entweder ‚dem' oder ‚den' schreiben. Das Treffen findet am Freitag, den 24. Juli, statt. Das Treffen findet am Freitag, dem 24. Juli, statt.
Wie heißt es der die oder das Maggi?
Es heißt das Maggi, weil es sich um eine Sache (eine Würze, ein Produkt) handelt, und Substantive, die sich auf eine Sache beziehen, sind oft neutral (Neutrum). Der richtige Artikel ist also das, wie in "das Maggi", "des Maggis", "dem Maggi".
Was ist richtig, auf dem Weg oder auf den Weg?
Beide sind richtig, aber sie bedeuten leicht Unterschiedliches: "Auf dem Weg" (Dativ) beschreibt einen Zustand (man ist gerade unterwegs), während "auf den Weg machen" (Akkusativ) eine Handlung des Aufbruchs ist (man beginnt eine Reise oder einen Prozess), sagt Reddit, DWDS, Reddit. Bei der festen Wendung "etwas auf den Weg geben" (z.B. Ratschläge) steht immer der Akkusativ (Ziel), wie Grammatikfragen.de und Reddit.
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