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Welcher Blutdruck ist normal mit 80 Jahren?

Gefragt von: Frau Anni Dörr B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 27. März 2026
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Bei 80-Jährigen gilt ein Blutdruck von etwa 140–150 mmHg systolisch (oberer Wert) und bis zu 80–85 mmHg diastolisch (unterer Wert) oft als Zielbereich, da die Gefäße an Elastizität verlieren, aber niedrigere Werte (< 130 mmHg) können bei sehr fitten Älteren auch angestrebt werden; wichtig ist die individuelle Abklärung mit dem Arzt, da zu niedrige Werte das Sturzrisiko erhöhen können.

Wie hoch darf der Blutdruck bei einem 80-Jährigen sein?

Bei einem 80-Jährigen gelten leicht höhere Werte als normal, oft wird ein systolischer Wert (oberer Wert) von 140-150 mmHg und ein diastolischer Wert (unterer Wert) von ca. 80-90 mmHg angestrebt, wobei die Behandlung ab Werten über 160/90 mmHg erwogen wird, aber eine individuelle Absprache mit dem Arzt entscheidend ist, da fittere Senioren auch niedrigere Ziele haben können. 

Ist ein Blutdruck von 150 zu 90 zu hoch?

Ja, ein Blutdruck von 150 zu 90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) gilt als Bluthochdruck (Hypertonie), da Werte ab 140/90 mmHg als erhöht definiert werden, was eine ärztliche Abklärung und eventuell Behandlung erfordert, um Risiken wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken. Sie sollten diesen Wert durch regelmäßige Messungen bestätigen lassen und mit einem Arzt sprechen, um die Ursachen zu klären und die richtigen Schritte einzuleiten. 

Wann ist der Blutdruck bei Senioren zu niedrig?

Aber ab wann ist der Blutdruck zu niedrig? Gemeinhin sprechen Fachleute bei Männern ab einem systolischen Wert unter 110 mmHg und bei Frauen unter 100 mmHg von Hypotonie. Eine niedrige Diastole steigt dabei nicht über 60 mmHg.

Ist ein Blutdruck von 119 zu 85 normal?

Laut den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. liegt ein normaler Blutdruck vor, wenn der systolische Wert zwischen 120-129 liegt und der diastolische Wert zwischen 80-84.

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Welcher unterer Blutdruckwert ist gefährlich?

Ein diastolischer (unterer) Blutdruck wird ab 90 mmHg als behandlungsbedürftige Hypertonie (Bluthochdruck) eingestuft, doch bereits Werte ab 80 mmHg gelten als hochnormal und ab 70 mmHg (bei neuen Leitlinien) steigt das Risiko langsam an, weshalb ein Arztbesuch zur Abklärung ratsam ist, insbesondere bei weiteren Risikofaktoren. Gefährlich wird es bei Werten deutlich über 90 mmHg, besonders wenn der systolische Wert über 140 mmHg liegt oder Symptome wie Brustschmerzen oder neurologische Ausfälle auftreten, was einen Notfall darstellt und sofortige Behandlung erfordert.
 

Wann ist der Blutdruck zu hoch bei älteren Menschen?

Bei älteren Menschen gilt ein Blutdruck ab 140/90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) als Bluthochdruck (Hypertonie), wobei altersbedingt oft der systolische (obere) Wert erhöht ist, während der diastolische (untere) Wert noch normal sein kann. Speziell bei über 60-Jährigen können Werte bis 150/90 mmHg noch als akzeptabel gelten, wenn keine weiteren Risikofaktoren vorliegen, aber Werte darüber sollten ärztlich abgeklärt werden. Es gibt jedoch individuelle Unterschiede: Starke Absenkungen sind oft nicht erwünscht, da sie zu Schwindel und Stürzen führen können.
 

Was soll man trinken, wenn der Blutdruck zu niedrig ist?

Bei niedrigem Blutdruck sollten Sie viel trinken (2-3 Liter Wasser, Saftschorlen) und Kaffee, schwarzen oder grünen Tee sowie salzige Snacks konsumieren, um den Kreislauf zu stabilisieren und das Blutvolumen zu erhöhen. Salzreiche Speisen (z.B. Brühe, Salzstangen) helfen, da Salz Flüssigkeit bindet und den Blutdruck steigert; auch isotonische Getränke sind gut. Alkohol hingegen sollte vermieden werden, da er die Gefäße erweitert und den Blutdruck senkt. 

Ist ein Blutdruck von 115 zu 82 normal?

Bei der Frage, wie hoch der Blutdruck sein darf, spielen beide Werte eine wichtige Rolle. Für Erwachsene gelten Blutdruckwerte von zwischen 120-129 mmHg systolisch und etwa 80-84 mmHg diastolisch als normal. Von einem optimalen Blutdruck spricht man bei Werten unter 120/80 mmHg.

Welcher Wert beim Blutdruck ist wichtiger, der erste oder der zweite?

Beide Blutdruckwerte (systolisch und diastolisch) sind wichtig, aber der systolische Wert (obere Zahl) gilt oft als wichtiger, besonders bei älteren Menschen, da er das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall besser vorhersagt, während der diastolische Wert (untere Zahl) bei jüngeren Menschen und bei Werten über 90 mmHg ebenfalls ein wichtiger unabhängiger Risikofaktor ist. Beide liefern separate Informationen über die Gesundheit von Herz und Gefäßen und müssen gemeinsam betrachtet werden, um ein vollständiges Bild zu erhalten.
 

Bei welchem Blutdruck droht Schlaganfall?

Man gilt ab einem Blutdruck von über 140/90 mmHg als gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden, da dies das Risiko erheblich steigert; Werte von 120-139/70-89 mmHg gelten bereits als erhöht, während Werte ab 180/110 mmHg ein lebensbedrohlicher Notfall sind, der sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Hoher Blutdruck schädigt die Gefäße und ist der wichtigste Risikofaktor für Schlaganfälle, weshalb eine konsequente Behandlung wichtig ist.
 

Welcher Blutdruck in welchem Alter Tabelle?

Der Blutdruck ändert sich mit dem Alter, wobei die Werte im Erwachsenenalter (ca. 120/80 mmHg) tendenziell ansteigen, jedoch moderat bleiben sollten, während bei Älteren höhere Werte (bis ca. 140/90 mmHg) als Grenzwert gelten, wobei die Werte immer individuell betrachtet werden müssen. Kinder und Jugendliche haben generell niedrigere Normalwerte. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht, wie sich die Werte verschieben: 

Was kann ich tun, wenn mein Blutdruck 140 zu 90 ist?

Ein Blutdruck von 140/90 mmHg gilt als erhöhte Hypertonie und erfordert Maßnahmen: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, da Lebensstiländerungen (weniger Salz, mehr Bewegung, Gewichtsreduktion, Stressabbau, weniger Alkohol) wichtig sind, aber oft auch Medikamente (ACE-Hemmer, Sartane, Kalziumkanalblocker, Diuretika) nötig werden, oft als Kombinationspräparat. Eine langfristige Therapie ist notwendig, um Risiken zu senken. 

Was für ein Getränk senkt den Blutdruck?

Um den Blutdruck zu senken, helfen vor allem Wasser, ungezuckerte Kräutertees (wie Hibiskus, Grüner Tee, Pfefferminze), Ingwertee und Zitronenwasser durch ihre gefäßerweiternden und antioxidativen Eigenschaften, während Rote-Bete-Saft wegen der Nitrate kurzfristig wirksam ist; wichtig ist dabei natriumarmes Trinken und das Vermeiden von zuckerhaltigen Getränken, Softdrinks und zu viel Alkohol.
 

Ist ein Blutdruck von 145 zu 85 normal?

Ein normaler Blutdruck liegt üblicherweise bei einem systolischen Wert unter 140 mmHg und einem diastolischen Wert unter 90 mmHg, wobei allerdings ein Messwert über 129/84 bereits als hoch-normal bezeichnet wird. Ist der Blutdruck über einem Wert von 159/99, liegt bereits eine leichte Hypertonie vor.

Ist Blutdruck 150 zu 80 gefährlich?

Ein Blutdruck von 150/80 mmHg ist erhöht (normal ist <120/80 mmHg) und als "hochnormal" oder leichte Hypertonie einzustufen; er ist noch nicht akut gefährlich im Sinne eines Notfalls, aber ein Signal, bald ärztlichen Rat einzuholen, da er auf Dauer das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt erhöht. Insbesondere der systolische Wert (die 150) ist zu hoch; der diastolische (80) ist gut, aber das Zusammenspiel ist wichtig, sodass man ab 140/90 mmHg von Bluthochdruck spricht und eine Behandlung (Lebensstil, ggf. Medikamente) anstrebt.
 

Ist es gefährlich, wenn der untere Blutdruckwert zu hoch ist?

Ja, ein zu hoher unterer Blutdruckwert (diastolischer Wert) ist gefährlich, da er das Risiko für ernsthafte Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschäden und Arteriosklerose erhöht, ähnlich wie ein hoher oberer Wert; es ist wichtig, dies ärztlich abklären und behandeln zu lassen, oft durch Lebensstiländerungen und ggf. Medikamente. 

Wann ist der Blutdruck am höchsten?

Der Blutdruck ist typischerweise morgens nach dem Aufstehen am höchsten, wenn er steil ansteigt, gefolgt von einem leichten Absinken um die Mittagszeit und einem weiteren Anstieg am Nachmittag/Abend, bevor er nachts am niedrigsten ist. Körperliche und psychische Belastungen, Stress, Kälte und der Alterungsprozess können die Werte weiter beeinflussen, besonders die Morgenwerte können erhöht sein.
 

Wie niedrig darf der Blutdruck in Ruhe sein?

Normale Blutdruckwerte liegen bei systolisch unter 130 mmHg und diastolisch unter 85 mmHg, hochnormaler Blutdruck bei systolisch unter 140 mmHg und diastolisch unter 90 mmHg. Von einem niedrigen Blutdruck (Hypotonie) spricht man, wenn die Blutdruckwerte unter 100/60 mmHg liegen.

Was hilft sofort gegen niedrigen Blutdruck?

Um niedrigen Blutdruck sofort zu helfen, sind Bewegung, viel Trinken (Wasser, Schorlen), Kaffee (bei Bedarf), eine Prise Salz, Wechselduschen und kalte Arm-/Fußbäder effektiv, da sie den Kreislauf ankurbeln und das Blutvolumen erhöhen; wichtig ist aber, die Ursache ärztlich abklären zu lassen. Langsam aufstehen und mit erhöhtem Oberkörper schlafen, hilft gegen morgendliche Schwankungen. 

Hat die Trinkmenge Einfluss auf den Blutdruck?

Flüssigkeitszufuhr ist ihr positiver Einfluss auf den Blutdruck. Der Blutdruck ist die Kraft, die das zirkulierende Blut auf die Gefäßwände ausübt. Er ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit und ein Ungleichgewicht führt oft zu langfristigen gesundheitlichen Komplikationen.

Was fehlt dem Körper bei zu niedrigem Blutdruck?

Niedriger Blutdruck (Hypotonie) kann durch verschiedene Mangelzustände verursacht werden, insbesondere durch Mangel an Vitamin B12, Folsäure und Eisen, die für die Blutbildung wichtig sind, sowie durch Flüssigkeitsmangel (Dehydrierung). Auch ein Mangel an Jod kann eine Rolle spielen, da es für Schilddrüsenhormone benötigt wird, die den Stoffwechsel regulieren. Diese Mängel führen oft zu Anämie (Blutarmut) oder beeinträchtigen die Kreislaufregulation und können Symptome wie Müdigkeit, Schwindel und Konzentrationsprobleme verursachen. 

Wie hoch darf der Blutdruck im Alter von 80 Jahren sein?

Bei 80-Jährigen wird ein Blutdruck oberhalb von 140/90 mmHg als behandlungsbedürftig angesehen, wobei die Ziele variieren: Oft wird ein systolischer Wert zwischen 140-150 mmHg angestrebt, aber individuell können niedrigere Werte (z.B. <130 mmHg) bei guter Verträglichkeit vorteilhaft sein. Da die Gefäße mit dem Alter steifer werden, sind die Werte höher als bei jüngeren Menschen, und eine genaue Abstimmung mit dem Arzt ist wichtig, da manche Werte unter 140/90 mmHg für Ältere sogar prognostisch ungünstig sein können. 

Was kann ich tun, wenn mein Blutdruck 80 zu 50 ist?

Bei einem Blutdruck von 80/50 mmHg sollten Sie sofort aktiv werden: Trinken Sie ein großes Glas Wasser oder Kaffee/Tee, lagern Sie die Beine hoch, bewegen Sie die Wadenmuskulatur und essen Sie etwas Salzhaltiges, um den Kreislauf zu stabilisieren. Bei anhaltendem Schwindel, Ohnmachtsgefühlen oder wiederholtem Absinken sollten Sie jedoch unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursache abzuklären, da dies auch ein Symptom einer ernsteren Erkrankung sein kann.
 

Bei welchem Blutdruck muss man ins Krankenhaus?

Man muss sofort ins Krankenhaus oder den Notruf 112 wählen, wenn der Blutdruck über 180/110 mmHg liegt und gleichzeitig starke Symptome wie Brustschmerzen, Atemnot, Sehstörungen, Lähmungserscheinungen, extreme Kopfschmerzen oder Benommenheit auftreten – das ist ein hypertensiver Notfall, der lebensbedrohlich sein kann. Auch bei Werten um 190-200 mmHg mit Atemnot, Brustschmerzen oder Benommenheit sollte sofort Hilfe gerufen werden. Ein sehr hoher Wert ohne Beschwerden (hypertensive Krise) sollte zeitnah ärztlich abgeklärt werden, muss aber nicht sofort ins Krankenhaus.
 

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