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Welcher Blutdruck ist normal in welchem Alter?

Gefragt von: Wulf Großmann-Stephan  |  Letzte Aktualisierung: 25. Januar 2026
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Normalwerte für den Blutdruck variieren mit dem Alter, wobei generell unter 120/80 mmHg als optimal für Erwachsene gilt, aber bei älteren Menschen leicht höhere Werte (z.B. bis 140/90 mmHg) als akzeptabel angesehen werden können, da die Gefäße an Elastizität verlieren; für Kinder und Jugendliche gibt es spezifische altersabhängige Tabellen, die bei etwa 100/70 mmHg starten und ansteigen. Es ist wichtig, dass Ärzte individuelle Zielwerte festlegen, da Faktoren wie Lebensstil, Fitness und Vorerkrankungen eine Rolle spielen, so eine Webseite der Malteser und die Deutsche Hochdruckliga.

Ist ein Blutdruck von 150 zu 90 zu hoch?

Ja, ein Blutdruck von 150 zu 90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) gilt als Bluthochdruck (Hypertonie), da Werte ab 140/90 mmHg als erhöht definiert werden, was eine ärztliche Abklärung und eventuell Behandlung erfordert, um Risiken wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken. Sie sollten diesen Wert durch regelmäßige Messungen bestätigen lassen und mit einem Arzt sprechen, um die Ursachen zu klären und die richtigen Schritte einzuleiten. 

Wie hoch darf der Blutdruck ab 70 Jahren sein?

Bei über 70-Jährigen gelten Werte bis etwa 140/90 mmHg (systolisch/diastolisch) oft noch als tolerierbar, aber das Ziel ist eine Senkung auf unter 140/90 mmHg, idealerweise sogar Richtung 130/80 mmHg, wenn gut vertragen wird, da die Gefäße mit dem Alter steifer werden; eine individuelle Zielsetzung mit dem Arzt ist entscheidend, um Risiken wie Stürze zu vermeiden, sagt die Deutsche Herzstiftung, die Techniker Krankenkasse, Uni Ulm und visomat. 

Ist ein Blutdruck von 135 zu 78 normal?

Ein Blutdruck von 135/78 mmHg liegt im "hochnormalen" Bereich, also leicht erhöht, aber noch nicht als klassischer Bluthochdruck (Hypertonie) diagnostiziert; er ist aber ein wichtig(er) Wert, der auf eine beginnende Erhöhung hindeutet, die durch eine gesunde Lebensweise beeinflusst werden kann, wobei Werte ab 140/90 mmHg in der Arztpraxis als Hypertonie gelten, aber bereits Werte ab 130/80 mmHg als behandlungsbedürftig eingestuft werden können.
 

Welcher Wert beim Blutdruck ist wichtiger, der erste oder der zweite?

Beide Blutdruckwerte (systolisch und diastolisch) sind wichtig, aber der systolische Wert (obere Zahl) gilt oft als wichtiger, besonders bei älteren Menschen, da er das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall besser vorhersagt, während der diastolische Wert (untere Zahl) bei jüngeren Menschen und bei Werten über 90 mmHg ebenfalls ein wichtiger unabhängiger Risikofaktor ist. Beide liefern separate Informationen über die Gesundheit von Herz und Gefäßen und müssen gemeinsam betrachtet werden, um ein vollständiges Bild zu erhalten.
 

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Ist der obere oder der untere Blutdruck gefährlicher?

Beide Blutdruckwerte (oberer systolischer und unterer diastolischer) sind wichtig und können gefährlich sein; das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt mit jedem Anstieg beider Werte, aber der obere Wert wird oft als wichtiger für das Risiko bei älteren Menschen angesehen, während der untere Wert bei jüngeren relevant sein kann, da ein diastolischer Wert über 90 mmHg bereits als Bluthochdruck gilt. Es gibt keine einzelne Antwort, da das Risiko von beiden Wert-Typen abhängt und sich mit dem Alter verschiebt.
 

Welcher Blutdruck und Puls ist normal in welchem Alter?

Normale Blutdruck- und Pulsfrequenz ändern sich mit dem Alter, wobei der Puls tendenziell sinkt und der Blutdruck leicht ansteigt, aber bei Erwachsenen idealerweise um die 120/80 mmHg liegt, während der Puls für Erwachsene meist 60–80 Schläge/Min. beträgt und bei Senioren auch etwas höher sein kann; Kinder und Jugendliche haben niedrigere Werte, Senioren oft etwas höhere. 

Bei welchem Blutdruck droht Schlaganfall?

Man gilt ab einem Blutdruck von über 140/90 mmHg als gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden, da dies das Risiko erheblich steigert; Werte von 120-139/70-89 mmHg gelten bereits als erhöht, während Werte ab 180/110 mmHg ein lebensbedrohlicher Notfall sind, der sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Hoher Blutdruck schädigt die Gefäße und ist der wichtigste Risikofaktor für Schlaganfälle, weshalb eine konsequente Behandlung wichtig ist.
 

Welcher Mangel löst hohen Blutdruck aus?

Bei Bluthochdruck (Hypertonie) bestehen häufig Mängel an Kalium und Magnesium, die wichtig für die Gefäßfunktion sind, sowie an bestimmten B-Vitaminen (B6, B9, B12) und Vitamin D. Auch Omega-3-Fettsäuren, Taurin, Zink und Arginin sind relevante Mikronährstoffe, deren Mangel Bluthochdruck begünstigen kann, wobei Kalium als Gegenspieler zu Natrium fungiert und Magnesium die Muskelfunktion unterstützt.
 

Ist ein Blutdruck von 130 zu 90 gefährlich?

Ein Blutdruck von 130/90 mmHg ist als "hochnormal" oder leicht erhöht einzustufen (systolisch 130, diastolisch 90 mmHg) und gilt noch nicht als behandlungsbedürftige Hypertonie (Bluthochdruck), die offiziell bei Werten ab 140/90 mmHg beginnt. Der obere Wert (130) liegt noch im Normalbereich, der untere Wert (90) überschreitet die Grenze zum hochnormalen Bereich (85-89 mmHg) und deutet auf eine beginnende Tendenz hin, die beobachtet werden sollte, da er sich zu Bluthochdruck entwickeln kann. 

Was für ein Getränk senkt den Blutdruck?

Um den Blutdruck zu senken, helfen vor allem Wasser, ungezuckerte Kräutertees (wie Hibiskus, Grüner Tee, Pfefferminze), Ingwertee und Zitronenwasser durch ihre gefäßerweiternden und antioxidativen Eigenschaften, während Rote-Bete-Saft wegen der Nitrate kurzfristig wirksam ist; wichtig ist dabei natriumarmes Trinken und das Vermeiden von zuckerhaltigen Getränken, Softdrinks und zu viel Alkohol.
 

Haben ältere Menschen einen höheren Blutdruck?

Ja, ältere Menschen haben tendenziell einen höheren Blutdruck, da die Blutgefäße mit dem Alter an Elastizität verlieren, was zu einer isolierten systolischen Hypertonie führt (oberer Wert steigt, unterer bleibt stabil oder sinkt). Die Häufigkeit von Bluthochdruck nimmt mit dem Alter deutlich zu, wobei viele über 60-Jährige betroffen sind, aber die Behandlung individueller angepasst werden muss, da zu niedrige Werte auch Risiken bergen können.
 

Ist ein Blutdruck von 121 zu 69 normal?

Ein Blutdruck von 121/69 mmHg liegt im normalen bis optimalen Bereich, da er knapp unter den oft als optimal angesehenen 120/80 mmHg liegt und als gesund gilt, solange keine Symptome wie Schwindel oder Müdigkeit auftreten. Werte bis 129/84 mmHg werden als normal eingestuft, während <120/<70 mmHg als "nicht-erhöht" gilt.
 

Was löst plötzlich hohen Blutdruck aus?

Plötzlicher Bluthochdruck wird oft durch Stress, Panikattacken, das plötzliche Absetzen blutdrucksenkender Medikamente, Schmerzen, Alkohol, Drogen oder bestimmte Medikamente (z.B. Pille) ausgelöst; auch Hormonstörungen, Nierenerkrankungen, Schlafapnoe oder eine ungesunde Lebensweise (Übergewicht, Salz, wenig Bewegung) können eine Rolle spielen. Oft sind es eine Kombination aus Lebensstilfaktoren und Vorerkrankungen, die zu einer hypertensiven Krise führen können.
 

Wie hoch darf der Blutdruck im Alter von 80 Jahren sein?

Bei 80-Jährigen wird ein Blutdruck oberhalb von 140/90 mmHg als behandlungsbedürftig angesehen, wobei die Ziele variieren: Oft wird ein systolischer Wert zwischen 140-150 mmHg angestrebt, aber individuell können niedrigere Werte (z.B. <130 mmHg) bei guter Verträglichkeit vorteilhaft sein. Da die Gefäße mit dem Alter steifer werden, sind die Werte höher als bei jüngeren Menschen, und eine genaue Abstimmung mit dem Arzt ist wichtig, da manche Werte unter 140/90 mmHg für Ältere sogar prognostisch ungünstig sein können. 

Wie fühlt man sich, wenn der Blutdruck zu hoch ist?

Man fühlt sich bei zu hohem Blutdruck oft gar nicht, da die Symptome meist fehlen, aber wenn er stark ansteigt, können Kopfschmerzen (besonders im Nacken), Schwindel, innere Unruhe, Schlafstörungen, Ohrensausen, Nasenbluten, Müdigkeit, Hitzewallungen oder Herzklopfen auftreten, oft begleitet von Kurzatmigkeit oder Brustschmerzen bei Anstrengung. Da der Blutdruck oft lange unerkannt bleibt, ist regelmäßiges Messen wichtig, um Schäden zu verhindern. 

Wie kann ich meinen Blutdruck in 3 Minuten senken?

Um den Blutdruck schnell zu senken, wirken besonders Atemübungen (z.B. 4-6-Atmung), Kälteanwendungen, Summen oder leichte Massagen der Halsschlagader kurzfristig, da sie das Nervensystem beruhigen und die Gefäße beeinflussen, aber langfristig sind eine gesunde Ernährung (wenig Salz, viel Nitrat) und regelmäßige Bewegung entscheidend, betont onmeda.de und NDR.de. 

Was treibt den Blutdruck runter?

Um den Blutdruck zu senken, helfen Lebensstiländerungen wie salzarme und kaliumreiche Ernährung (z.B. mit Bananen, Spinat), regelmäßige Bewegung (Ausdauer- und Krafttraining), Gewichtsreduktion bei Übergewicht, der Verzicht auf Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum sowie Entspannungstechniken (Yoga, Meditation), da Stress den Blutdruck erhöht; auch spezielle Lebensmittel wie ** Rote Bete**, ** dunkle Schokolade** (hoher Kakaoanteil) und ** Knoblauch** können unterstützen.
 

Kann Vitamin D und Magnesium den Blutdruck senken?

Die Ergebnisse legen nahe, dass eine kombinierte Gabe von Vitamin D und Magnesium die Vitamin D-Spiegel stärker erhöhen kann als ein reines Vitamin D-Präparat und zudem den systolischen Blutdruck bei erhöhtem Blutdruck senken kann.

Was sind die 5 Warnzeichen eines Schlaganfalls?

Die häufigsten Symptome eines Schlaganfalls sind Sehstörungen, Sprach- und Sprachverständnisstörungen, Lähmungen und Taubheitsgefühle, Schwindel mit Gangunsicherheit sowie sehr starke Kopfschmerzen. Mit dem FAST-Test lässt sich innerhalb kürzester Zeit der Verdacht auf einen Schlaganfall überprüfen.

Ist ein Blutdruck von 160 zu 90 gefährlich?

Ein Blutdruck von 160/90 mmHg wird als mittelschwerer Bluthochdruck (Hypertonie Grad 2) eingestuft, da der systolische Wert (160) über 160 und der diastolische Wert (90) im Bereich 90-99 liegt. Dies erfordert eine ärztliche Abklärung und meist eine Kombination aus Lebensstiländerungen (Salz reduzieren, Sport, Gewichtsabnahme, Stressmanagement) und möglicherweise Medikamenten, um Risiken wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu minimieren. Bei Symptomen wie Brustschmerzen oder Atemnot sofort den Notruf 112 wählen!.
 

Wie ist der Blutdruck vor einem Infarkt?

Der Blutdruck vor einem Herzinfarkt kann unterschiedlich sein: Er kann normal, niedrig oder auch erhöht sein, da die stressige Situation selbst den Druck steigen lassen kann, aber auch ein langfristig unbehandelter Bluthochdruck (Hypertonie) ist ein wichtiger Risikofaktor, der die Gefäße schädigt und die Wahrscheinlichkeit eines Infarkts erhöht. Eine plötzliche Blutdruckveränderung ist kein zuverlässiges Vorzeichen, die Symptome wie starke Brustschmerzen sind oft eindeutiger.
 

Welche Tageszeit ist der Blutdruck am höchsten?

Der Blutdruck ist typischerweise am höchsten am frühen Morgen nach dem Aufstehen und erreicht oft einen zweiten Höchststand am späten Nachmittag bis frühen Abend, während er in der Nacht am niedrigsten ist. Diese natürlichen Schwankungen sind normal und durch körperliche Aktivität, Stress und die innere Uhr gesteuert, wobei Herzinfarkte und Schlaganfälle häufiger am Vormittag auftreten.
 

Welcher Puls ist kritisch?

Ein kritischer Puls ist oft dauerhaft über 100 Schlägen pro Minute (Tachykardie) oder unter 50 Schlägen pro Minute (Bradykardie) in Ruhe, besonders wenn Begleitsymptome wie Schwindel, Atemnot, Brustschmerzen oder Herzrasen auftreten, da dies auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung hinweisen kann und eine ärztliche Abklärung erfordert. Selbst ein Ruhepuls über 80 kann bedenklich sein, und ein Puls über 120 in Ruhe ist ein dringendes Warnsignal. 

Welcher Blutdruckwert ist wichtiger, obere oder untere?

Beide Blutdruckwerte (systolisch/oben und diastolisch/unten) sind wichtig, aber der systolische Wert (oben) wird oft stärker beachtet, da ein isoliert hoher Wert (alleinstehend) häufiger bei älteren Menschen auftritt und ein guter Indikator für Herz-Kreislauf-Risiken wie Schlaganfall und Herzinfarkt ist, während der diastolische Wert (unten) bei jüngeren Menschen eine größere Rolle spielen kann und ebenfalls ein unabhängiger Risikofaktor ist. Man muss beide Werte im Auge behalten, da sie unterschiedliche Informationen über die Herzgesundheit liefern, sagt die Deutsche Herzstiftung. 

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