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Welcher Blutdruck ist im Alter von 70 Jahren normal?

Gefragt von: Florian Schröter  |  Letzte Aktualisierung: 3. Juli 2026
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Für einen 70-Jährigen gelten etwas höhere Blutdruckwerte als für jüngere Erwachsene, oft um die 140/80–85 mmHg als Referenz, da die Gefäßelastizität nachlässt; allerdings streben Ärzte meist an, den Wert unter 140/90 mmHg (oder zu Hause < 135/85 mmHg) zu halten, und die individuellen Ziele hängen stark von Begleiterkrankungen ab.

Wie hoch darf der Blutdruck ab 70 Jahren sein?

Bei über 70-Jährigen gelten Werte bis etwa 140/90 mmHg (systolisch/diastolisch) oft noch als tolerierbar, aber das Ziel ist eine Senkung auf unter 140/90 mmHg, idealerweise sogar Richtung 130/80 mmHg, wenn gut vertragen wird, da die Gefäße mit dem Alter steifer werden; eine individuelle Zielsetzung mit dem Arzt ist entscheidend, um Risiken wie Stürze zu vermeiden, sagt die Deutsche Herzstiftung, die Techniker Krankenkasse, Uni Ulm und visomat. 

Ist ein Blutdruck von 150 zu 90 zu hoch?

Ja, ein Blutdruck von 150 zu 90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) gilt als Bluthochdruck (Hypertonie), da Werte ab 140/90 mmHg als erhöht definiert werden, was eine ärztliche Abklärung und eventuell Behandlung erfordert, um Risiken wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken. Sie sollten diesen Wert durch regelmäßige Messungen bestätigen lassen und mit einem Arzt sprechen, um die Ursachen zu klären und die richtigen Schritte einzuleiten. 

Wann ist der Blutdruck zu hoch bei älteren Menschen?

Bei älteren Menschen gilt ein Blutdruck ab 140/90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) als Bluthochdruck (Hypertonie), wobei altersbedingt oft der systolische (obere) Wert erhöht ist, während der diastolische (untere) Wert noch normal sein kann. Speziell bei über 60-Jährigen können Werte bis 150/90 mmHg noch als akzeptabel gelten, wenn keine weiteren Risikofaktoren vorliegen, aber Werte darüber sollten ärztlich abgeklärt werden. Es gibt jedoch individuelle Unterschiede: Starke Absenkungen sind oft nicht erwünscht, da sie zu Schwindel und Stürzen führen können.
 

Welcher Blutdruck und Puls ist normal in welchem Alter?

Normale Blutdruck- und Pulsfrequenz ändern sich mit dem Alter, wobei der Puls tendenziell sinkt und der Blutdruck leicht ansteigt, aber bei Erwachsenen idealerweise um die 120/80 mmHg liegt, während der Puls für Erwachsene meist 60–80 Schläge/Min. beträgt und bei Senioren auch etwas höher sein kann; Kinder und Jugendliche haben niedrigere Werte, Senioren oft etwas höhere. 

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Wie hoch darf der Puls bei älteren Menschen sein?

Der Ruhepuls bei älteren Menschen (Senioren) liegt oft leicht höher als bei jüngeren Erwachsenen, typischerweise zwischen 60 und 90 Schlägen pro Minute (bpm), wobei auch Werte bis 100 bpm noch als normal gelten können, abhängig von Fitness und Gesundheit; jedoch können je nach Quelle und Trainingszustand auch Bereiche von 70-90 bpm oder 80-90 bpm als Richtwerte genannt werden. Wichtig ist, dass der Wert im Ruhezustand stabil ist und bei körperlicher Anstrengung moderat ansteigt, ohne dass Schwindel oder Herzrasen auftreten. 

Welcher Blutdruckwert ist wichtiger, obere oder untere?

Beide Blutdruckwerte (systolisch/oben und diastolisch/unten) sind wichtig, aber der systolische Wert (oben) wird oft stärker beachtet, da ein isoliert hoher Wert (alleinstehend) häufiger bei älteren Menschen auftritt und ein guter Indikator für Herz-Kreislauf-Risiken wie Schlaganfall und Herzinfarkt ist, während der diastolische Wert (unten) bei jüngeren Menschen eine größere Rolle spielen kann und ebenfalls ein unabhängiger Risikofaktor ist. Man muss beide Werte im Auge behalten, da sie unterschiedliche Informationen über die Herzgesundheit liefern, sagt die Deutsche Herzstiftung. 

Ist ein Blutdruck von 142 zu 90 normal?

Ein Blutdruck von 142 zu 90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) wird als Bluthochdruck (Hypertonie) eingestuft, da der Wert die Grenze von 140/90 mmHg überschreitet, ab der Mediziner von einer behandlungsbedürftigen Erhöhung sprechen; dieser Wert ist ein wichtiges Signal, dass eine Abklärung und eventuell Anpassungen des Lebensstils (Ernährung, Bewegung, Stress) oder eine medikamentöse Therapie notwendig sind, um Folgeschäden zu vermeiden.
 

Warum haben ältere Menschen einen höheren Blutdruck?

Der Blutdruck steigt im Alter hauptsächlich, weil die Blutgefäße an Elastizität verlieren (versteifen), sich die kleinen Arterien verengen und Hormone sich verändern (z.B. Östrogenabfall in den Wechseljahren). Diese altersbedingten Veränderungen führen dazu, dass die Gefäße den Druck weniger gut ausgleichen können, was oft als isolierte systolische Hypertonie (hoher Oberdruck, normaler Unterdruck) sichtbar wird. Lebensstilfaktoren wie Bewegungsmangel, salzreiche Ernährung und Stress können diesen Prozess beschleunigen. 

Welcher Mangel löst hohen Blutdruck aus?

Bei Bluthochdruck (Hypertonie) bestehen häufig Mängel an Kalium und Magnesium, die wichtig für die Gefäßfunktion sind, sowie an bestimmten B-Vitaminen (B6, B9, B12) und Vitamin D. Auch Omega-3-Fettsäuren, Taurin, Zink und Arginin sind relevante Mikronährstoffe, deren Mangel Bluthochdruck begünstigen kann, wobei Kalium als Gegenspieler zu Natrium fungiert und Magnesium die Muskelfunktion unterstützt.
 

Bei welchem Blutdruck droht Schlaganfall?

Man gilt ab einem Blutdruck von über 140/90 mmHg als gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden, da dies das Risiko erheblich steigert; Werte von 120-139/70-89 mmHg gelten bereits als erhöht, während Werte ab 180/110 mmHg ein lebensbedrohlicher Notfall sind, der sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Hoher Blutdruck schädigt die Gefäße und ist der wichtigste Risikofaktor für Schlaganfälle, weshalb eine konsequente Behandlung wichtig ist.
 

Was kann ich tun, wenn mein Blutdruck 140 zu 90 ist?

Ein Blutdruck von 140/90 mmHg gilt als erhöhte Hypertonie und erfordert Maßnahmen: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, da Lebensstiländerungen (weniger Salz, mehr Bewegung, Gewichtsreduktion, Stressabbau, weniger Alkohol) wichtig sind, aber oft auch Medikamente (ACE-Hemmer, Sartane, Kalziumkanalblocker, Diuretika) nötig werden, oft als Kombinationspräparat. Eine langfristige Therapie ist notwendig, um Risiken zu senken. 

Was löst plötzlich hohen Blutdruck aus?

Plötzlicher Bluthochdruck wird oft durch Stress, Panikattacken, das plötzliche Absetzen blutdrucksenkender Medikamente, Schmerzen, Alkohol, Drogen oder bestimmte Medikamente (z.B. Pille) ausgelöst; auch Hormonstörungen, Nierenerkrankungen, Schlafapnoe oder eine ungesunde Lebensweise (Übergewicht, Salz, wenig Bewegung) können eine Rolle spielen. Oft sind es eine Kombination aus Lebensstilfaktoren und Vorerkrankungen, die zu einer hypertensiven Krise führen können.
 

Was für ein Getränk senkt den Blutdruck?

Um den Blutdruck zu senken, helfen vor allem Wasser, ungezuckerte Kräutertees (wie Hibiskus, Grüner Tee, Pfefferminze), Ingwertee und Zitronenwasser durch ihre gefäßerweiternden und antioxidativen Eigenschaften, während Rote-Bete-Saft wegen der Nitrate kurzfristig wirksam ist; wichtig ist dabei natriumarmes Trinken und das Vermeiden von zuckerhaltigen Getränken, Softdrinks und zu viel Alkohol.
 

Ist ein Blutdruck von 145 zu 85 normal?

Ein normaler Blutdruck liegt üblicherweise bei einem systolischen Wert unter 140 mmHg und einem diastolischen Wert unter 90 mmHg, wobei allerdings ein Messwert über 129/84 bereits als hoch-normal bezeichnet wird. Ist der Blutdruck über einem Wert von 159/99, liegt bereits eine leichte Hypertonie vor.

Hat die Trinkmenge Einfluss auf den Blutdruck?

Flüssigkeitszufuhr ist ihr positiver Einfluss auf den Blutdruck. Der Blutdruck ist die Kraft, die das zirkulierende Blut auf die Gefäßwände ausübt. Er ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit und ein Ungleichgewicht führt oft zu langfristigen gesundheitlichen Komplikationen.

Was ist der ideale Blutdruck für 70-Jährige?

Für 70-Jährige gelten oft etwas höhere Blutdruckwerte als für Jüngere, da die Gefäße an Elastizität verlieren; Richtwerte liegen bei etwa 140/80 bis 140/85 mmHg, aber der ideale Wert ist individuell zu bestimmen und hängt von Vorerkrankungen ab, daher ist eine Rücksprache mit dem Arzt unerlässlich, um individuelle Zielwerte festzulegen. Allgemein werden für Erwachsene Werte um 120/80 mmHg angestrebt, aber bei Senioren sind 130/80 mmHg oder sogar leicht höhere Werte (bis 140/80 mmHg) akzeptabel, während für über 80-Jährige auch 140-150/80 mmHg als Ziel gelten kann, betont die Techniker Krankenkasse. 

Wann am Tag ist der Blutdruck am höchsten?

Der Blutdruck ist typischerweise morgens nach dem Aufstehen und am späten Nachmittag/frühen Abend am höchsten, mit einem ersten Höhepunkt zwischen 8-9 Uhr und einem zweiten Gipfel um 16-18 Uhr, während er nachts am niedrigsten ist. Diese natürlichen Schwankungen sind normal, aber ein starker morgendlicher Anstieg kann ein Gesundheitsrisiko darstellen und sollte ärztlich abgeklärt werden.
 

Was hilft gegen hohen Blutdruck im Alter?

Um Bluthochdruck im Alter zu senken, sind Lebensstiländerungen entscheidend: Regelmäßige Bewegung (Spazierengehen, Schwimmen), eine salzarme Ernährung mit viel Obst, Gemüse (Rote Bete, Spinat, Knoblauch) und Kalium, Gewichtsreduktion, weniger Alkohol und Rauchverzicht sowie Stressbewältigung helfen effektiv, den Blutdruck zu stabilisieren und zu senken.
 

Welcher Blutdruck in welchem Alter Tabelle?

Der Blutdruck ändert sich mit dem Alter, wobei die Werte im Erwachsenenalter (ca. 120/80 mmHg) tendenziell ansteigen, jedoch moderat bleiben sollten, während bei Älteren höhere Werte (bis ca. 140/90 mmHg) als Grenzwert gelten, wobei die Werte immer individuell betrachtet werden müssen. Kinder und Jugendliche haben generell niedrigere Normalwerte. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht, wie sich die Werte verschieben: 

Wie gefährlich ist der zweite Wert beim Blutdruck?

Ja, ein zu hoher diastolischer Blutdruck (unterer Wert) ist gefährlich, da er das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöht, besonders über 90 mmHg, aber auch schon ab Werten um 70 mmHg besteht Handlungsbedarf; umgekehrt können auch zu niedrige Werte (<60 mmHg) problematisch sein, wobei immer eine ärztliche Einordnung wichtig ist, da sowohl zu hohe als auch potenziell zu niedrige Werte Risiken darstellen können, aber der Fokus oft auf dem zu hohen Druck liegt.
 

Ist ein Blutdruck von 140 zu 80 bedenklich?

Behalten Sie Ihre Werte im Blick

Ein zu hoher Blutdruck verursacht nur selten Beschwerden . Daher ist es wichtig, dass Sie regelmäßig Ihre Werte überprüfen . Als normal gilt ein Blutdruck zwischen 120/80 und 130/85 mmHg. Liegen Ihre Werte in diesem Bereich, können Sie aktiv Folgeerkrankungen vorbeugen .

Was bedeutet es, wenn der zweite Wert bei der Blutdruckmessung ziemlich niedrig ist?

Ist der diastolische Blutdruck zu niedrig, kann eine Aortenklappeninsuffizienz vorliegen. Durch die durchlässige Aortenklappe fließt Blut zurück in das Herz und der untere diastolische Blutdruckwert sinkt.

Welches Handgelenk ist am besten für die Blutdruckmessung geeignet?

Die Blutdruckmessung am Handgelenk ist praktisch, erfordert aber wegen der Manschettenposition und der Herzposition eine sehr genaue Ausführung: Das Handgelenk muss während der gesamten Messung konstant auf Herzhöhe gebracht werden (oft durch Abstützen des Ellbogens auf einem Tisch), die Manschette wird straff angezogen und die Messung erfolgt in Ruhe, ohne Sprechen oder Bewegen, um verfälschte Werte zu vermeiden. Ältere Menschen sollten die Messungen regelmäßig mit einem Oberarmgerät vergleichen, da die Genauigkeit der Handgelenkmessung abnehmen kann.
 

Ist ein Blutdruck von 119 zu 85 normal?

Laut den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. liegt ein normaler Blutdruck vor, wenn der systolische Wert zwischen 120-129 liegt und der diastolische Wert zwischen 80-84.