Welcher Blutdruck ist ab 70 Jahren normal?
Gefragt von: Eleonore Betz | Letzte Aktualisierung: 3. April 2026sternezahl: 4.7/5 (9 sternebewertungen)
Bei einem 70-Jährigen gelten Werte um 140/80–85 mmHg oft als normal, da die Gefäße mit dem Alter weniger elastisch werden, aber ein systolischer Wert unter 140 mmHg (beim Arzt) und <135 mmHg (zu Hause) sowie diastolisch unter 90 mmHg (Arzt) bzw. <85 mmHg (Zuhause) angestrebt wird. Die genauen Zielwerte hängen jedoch vom individuellen Gesundheitszustand ab und sollten immer mit einem Arzt besprochen werden, da höhere Werte im Alter toleriert werden können, aber bei Risikofaktoren oft eine Senkung auf <140 mmHg empfohlen wird.
Wie hoch darf der Blutdruck im Alter ab 70 Jahren sein?
Bei über 70-Jährigen gelten Werte bis etwa 140/90 mmHg (systolisch/diastolisch) oft noch als tolerierbar, aber das Ziel ist eine Senkung auf unter 140/90 mmHg, idealerweise sogar Richtung 130/80 mmHg, wenn gut vertragen wird, da die Gefäße mit dem Alter steifer werden; eine individuelle Zielsetzung mit dem Arzt ist entscheidend, um Risiken wie Stürze zu vermeiden, sagt die Deutsche Herzstiftung, die Techniker Krankenkasse, Uni Ulm und visomat.
Welcher Blutdruck in welchem Alter Tabelle?
Der Blutdruck ändert sich mit dem Alter, wobei die Werte im Erwachsenenalter (ca. 120/80 mmHg) tendenziell ansteigen, jedoch moderat bleiben sollten, während bei Älteren höhere Werte (bis ca. 140/90 mmHg) als Grenzwert gelten, wobei die Werte immer individuell betrachtet werden müssen. Kinder und Jugendliche haben generell niedrigere Normalwerte. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht, wie sich die Werte verschieben:
Ist ein Blutdruck von 150 zu 90 zu hoch?
Ja, ein Blutdruck von 150 zu 90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) gilt als Bluthochdruck (Hypertonie), da Werte ab 140/90 mmHg als erhöht definiert werden, was eine ärztliche Abklärung und eventuell Behandlung erfordert, um Risiken wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken. Sie sollten diesen Wert durch regelmäßige Messungen bestätigen lassen und mit einem Arzt sprechen, um die Ursachen zu klären und die richtigen Schritte einzuleiten.
Ist ein Blutdruck von 122 zu 67 bedenklich?
Ein Blutdruck von 122/67 mmHg gilt als normal bis optimal, da er sich im idealen Bereich von unter 120/80 mmHg oder leicht darüber bewegt, mit einem systolischen Wert (122) im normalen Bereich und einem diastolischen Wert (67), der eher niedrig, aber unbedenklich ist. Diese Werte deuten auf ein gesundes Herz-Kreislauf-System hin, ohne Anzeichen für Bluthochdruck (Hypertonie) oder deutlichen niedrigen Blutdruck (Hypotonie).
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Wie niedrig darf der Blutdruck in Ruhe sein?
Normale Blutdruckwerte liegen bei systolisch unter 130 mmHg und diastolisch unter 85 mmHg, hochnormaler Blutdruck bei systolisch unter 140 mmHg und diastolisch unter 90 mmHg. Von einem niedrigen Blutdruck (Hypotonie) spricht man, wenn die Blutdruckwerte unter 100/60 mmHg liegen.
Ist ein Blutdruck von 124 zu 66 gut?
Von einem niedrigen Blutdruck (Hypotonie) wird erst ab Werten von unter 100/60 mmHg gesprochen. Liegen die Werte unter 120/80 mmHg ist das in der Regel unbedenklich, wenn keine Begleiterscheinungen wie hoher Puls, Ohrensausen, Müdigkeit, Schwindel, Sehstörungen oder Ohnmacht vorliegen.
Was kann ich tun, wenn mein Blutdruck 140 zu 90 ist?
Ein Blutdruck von 140/90 mmHg gilt als erhöhte Hypertonie und erfordert Maßnahmen: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, da Lebensstiländerungen (weniger Salz, mehr Bewegung, Gewichtsreduktion, Stressabbau, weniger Alkohol) wichtig sind, aber oft auch Medikamente (ACE-Hemmer, Sartane, Kalziumkanalblocker, Diuretika) nötig werden, oft als Kombinationspräparat. Eine langfristige Therapie ist notwendig, um Risiken zu senken.
Bei welchem Blutdruck droht Schlaganfall?
Man gilt ab einem Blutdruck von über 140/90 mmHg als gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden, da dies das Risiko erheblich steigert; Werte von 120-139/70-89 mmHg gelten bereits als erhöht, während Werte ab 180/110 mmHg ein lebensbedrohlicher Notfall sind, der sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Hoher Blutdruck schädigt die Gefäße und ist der wichtigste Risikofaktor für Schlaganfälle, weshalb eine konsequente Behandlung wichtig ist.
Wie hoch darf der Blutdruck morgens nach dem Aufstehen sein?
Der Blutdruck steigt morgens nach dem Aufstehen natürlicherweise an, optimale Werte liegen unter 120/80 mmHg, Werte bis 130/85 mmHg gelten als normal; regelmässig über 135/85 mmHg oder gar über 140/90 mmHg (beim Arzt) sollte ärztlich abgeklärt werden, da starke morgendliche Anstiege ein Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse darstellen können.
Welche Tageszeit ist der Blutdruck am höchsten?
Der Blutdruck ist typischerweise am höchsten am frühen Morgen nach dem Aufstehen und erreicht oft einen zweiten Höchststand am späten Nachmittag bis frühen Abend, während er in der Nacht am niedrigsten ist. Diese natürlichen Schwankungen sind normal und durch körperliche Aktivität, Stress und die innere Uhr gesteuert, wobei Herzinfarkte und Schlaganfälle häufiger am Vormittag auftreten.
Hat die Trinkmenge Einfluss auf den Blutdruck?
Flüssigkeitszufuhr ist ihr positiver Einfluss auf den Blutdruck. Der Blutdruck ist die Kraft, die das zirkulierende Blut auf die Gefäßwände ausübt. Er ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit und ein Ungleichgewicht führt oft zu langfristigen gesundheitlichen Komplikationen.
Welcher Wert beim Blutdruck ist wichtiger, der erste oder der zweite?
Beide Blutdruckwerte (systolisch und diastolisch) sind wichtig, aber der systolische Wert (obere Zahl) gilt oft als wichtiger, besonders bei älteren Menschen, da er das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall besser vorhersagt, während der diastolische Wert (untere Zahl) bei jüngeren Menschen und bei Werten über 90 mmHg ebenfalls ein wichtiger unabhängiger Risikofaktor ist. Beide liefern separate Informationen über die Gesundheit von Herz und Gefäßen und müssen gemeinsam betrachtet werden, um ein vollständiges Bild zu erhalten.
Was für ein Getränk senkt den Blutdruck?
Um den Blutdruck zu senken, helfen vor allem Wasser, ungezuckerte Kräutertees (wie Hibiskus, Grüner Tee, Pfefferminze), Ingwertee und Zitronenwasser durch ihre gefäßerweiternden und antioxidativen Eigenschaften, während Rote-Bete-Saft wegen der Nitrate kurzfristig wirksam ist; wichtig ist dabei natriumarmes Trinken und das Vermeiden von zuckerhaltigen Getränken, Softdrinks und zu viel Alkohol.
Ist ein Blutdruck von 143 zu 73 normal?
Ein Blutdruck von 143 zu 73 mmHg wird als "hoch-normal" oder leicht erhöht eingestuft, da der systolische Wert (143) über dem Idealwert (unter 130) liegt, aber noch unter der Grenze für echten Bluthochdruck (Hypertonie, ab 140/90 mmHg). Es ist ratsam, diesen Wert im Auge zu behalten und den Lebensstil anzupassen (gesunde Ernährung, Bewegung, wenig Salz), um eine Entwicklung zur Hypertonie zu vermeiden; bei wiederholtem Auftreten sollte dies mit einem Arzt besprochen werden, da auch dieser Wert ein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellt.
Welcher unterer Blutdruckwert ist gefährlich?
Ein diastolischer (unterer) Blutdruck wird ab 90 mmHg als behandlungsbedürftige Hypertonie (Bluthochdruck) eingestuft, doch bereits Werte ab 80 mmHg gelten als hochnormal und ab 70 mmHg (bei neuen Leitlinien) steigt das Risiko langsam an, weshalb ein Arztbesuch zur Abklärung ratsam ist, insbesondere bei weiteren Risikofaktoren. Gefährlich wird es bei Werten deutlich über 90 mmHg, besonders wenn der systolische Wert über 140 mmHg liegt oder Symptome wie Brustschmerzen oder neurologische Ausfälle auftreten, was einen Notfall darstellt und sofortige Behandlung erfordert.
Welcher Blutdruck ist optimal für Männer ab 70 Jahren?
Für eine 70-jährige Person gelten etwas höhere Blutdruckwerte als für jüngere Erwachsene, da die Gefäße an Elastizität verlieren; ein Zielbereich liegt oft bei unter 140/90 mmHg, wobei die Deutsche Herzstiftung für über 65-Jährige sogar 130-139 mmHg systolisch und 70-80 mmHg diastolisch anstrebt, was aber individuell mit dem Arzt abgestimmt werden sollte, da es auf den Gesundheitszustand ankommt.
Was sind die 5 Warnzeichen eines Schlaganfalls?
Die häufigsten Symptome eines Schlaganfalls sind Sehstörungen, Sprach- und Sprachverständnisstörungen, Lähmungen und Taubheitsgefühle, Schwindel mit Gangunsicherheit sowie sehr starke Kopfschmerzen. Mit dem FAST-Test lässt sich innerhalb kürzester Zeit der Verdacht auf einen Schlaganfall überprüfen.
Wie kann ich meinen Blutdruck in 3 Minuten senken?
Um den Blutdruck schnell zu senken, wirken besonders Atemübungen (z.B. 4-6-Atmung), Kälteanwendungen, Summen oder leichte Massagen der Halsschlagader kurzfristig, da sie das Nervensystem beruhigen und die Gefäße beeinflussen, aber langfristig sind eine gesunde Ernährung (wenig Salz, viel Nitrat) und regelmäßige Bewegung entscheidend, betont onmeda.de und NDR.de.
Ist ein Blutdruck von 142 zu 104 normal?
Ein Blutdruck von 142 zu 104 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) bedeutet leichten bis mittelschweren Bluthochdruck (Hypertonie Grad 1, borderline Grad 2), da der obere Wert (systolisch) über 140 und der untere (diastolisch) über 90 liegt, was eine ärztliche Abklärung und Maßnahmen wie eine gesündere Lebensweise (Salz reduzieren, Sport, etc.) oder gegebenenfalls Medikamente erfordert. Sie sollten diese Werte unbedingt mit einem Arzt besprechen, um die genaue Diagnose und einen Behandlungsplan festzustellen.
Was ist sofort blutdrucksenkend?
Um den Blutdruck schnell zu senken, helfen Atemübungen (4-6-Atmung), kurze Bewegung wie Gehen, kalte Duschen (um die Gefäße zu trainieren) oder ein Glas Zitronenwasser; langfristig sind weniger Salz, mehr Bewegung, Stressabbau und eine Ernährung mit viel Obst und Gemüse entscheidend. Bei starken Beschwerden oder Notfällen sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.
Ist ein Blutdruck von 140 zu 80 bedenklich?
Behalten Sie Ihre Werte im Blick
Ein zu hoher Blutdruck verursacht nur selten Beschwerden . Daher ist es wichtig, dass Sie regelmäßig Ihre Werte überprüfen . Als normal gilt ein Blutdruck zwischen 120/80 und 130/85 mmHg. Liegen Ihre Werte in diesem Bereich, können Sie aktiv Folgeerkrankungen vorbeugen .
Welche Blutdruckwerte sind nach Alter normal?
Normalwerte für den Blutdruck variieren mit dem Alter, wobei generell unter 120/80 mmHg als optimal für Erwachsene gilt, aber bei älteren Menschen leicht höhere Werte (z.B. bis 140/90 mmHg) als akzeptabel angesehen werden können, da die Gefäße an Elastizität verlieren; für Kinder und Jugendliche gibt es spezifische altersabhängige Tabellen, die bei etwa 100/70 mmHg starten und ansteigen. Es ist wichtig, dass Ärzte individuelle Zielwerte festlegen, da Faktoren wie Lebensstil, Fitness und Vorerkrankungen eine Rolle spielen, so eine Webseite der Malteser und die Deutsche Hochdruckliga.
Ist ein Blutdruck von 123 zu 60 bedenklich?
Ein Blutdruck von 123 zu 60 (mmHg) ist normal bis leicht niedrig, da der systolische Wert (123) gut ist, der diastolische Wert (60) aber unter dem üblichen Zielwert von 80 liegt und auf eine leichte Hypotonie hindeutet, was oft unbedenklich ist, aber bei Symptomen wie Schwindel oder Müdigkeit ärztlich abgeklärt werden sollte, um mögliche Ursachen auszuschließen.
Ist ein Blutdruck von 145 zu 85 normal?
Ein normaler Blutdruck liegt üblicherweise bei einem systolischen Wert unter 140 mmHg und einem diastolischen Wert unter 90 mmHg, wobei allerdings ein Messwert über 129/84 bereits als hoch-normal bezeichnet wird. Ist der Blutdruck über einem Wert von 159/99, liegt bereits eine leichte Hypertonie vor.
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