Welcher Anwalt bei Schwarzfahren?
Gefragt von: Hans-Peter Bayer | Letzte Aktualisierung: 9. Februar 2026sternezahl: 4.8/5 (70 sternebewertungen)
Bei Schwarzfahren (Erschleichen von Leistungen nach § 265a StGB) sollten Sie einen Fachanwalt für Strafrecht einschalten, idealerweise einen, der sich auf Verkehrsstrafrecht spezialisiert hat, um die beste Verteidigung zu erhalten, oft durch eine frühe Verfahrenseinstellung oder Beratung zur Einspruchsfrist bei erhöhtem Beförderungsentgelt. Es ist wichtig, einen Spezialisten zu suchen, da dieser die spezifischen Konsequenzen (Strafbefehl, Einträge) besser handhaben kann als ein allgemeiner Anwalt.
Wie kann ich Einspruch gegen Schwarzfahren einlegen?
Einspruchsfrist. Die Frist innerhalb derer Sie bei dem Verkehrsunternehmen schriftlich unter Angabe des Aktenzeichens Einspruch gegen das erhöhte Beförderungsentgelt einlegen können beträgt je nach Verkehrsunternehmen 7 bis 14 Tage und ist auf dem Zahlungsbeleg, den Sie bei der Kontrolle erhalten haben, vermerkt.
Wie teuer ist ein Anwalt für Reiserecht?
von rund 90 Euro an, beim Streitwert von 1.000 Euro sind es inkl. MwSt. rund 160 Euro. Sollten sich gerichtliche Verfahren anschließen, so fallen weitere Gebühren an.
Kann ein Anwalt bei Führerscheinentzug helfen?
Gegen einen Bescheid, der den Führerscheinentzug anordnet, kann rechtlich vorgegangen werden. Dazu sollte jedoch dringend ein erfahrener Verkehrsrechtsanwalt konsultiert werden. Oft kann es hilfreich sein, zunächst einmal Akteneinsicht zu beantragen und sich mithilfe des Anwalts einen Überblick der Lage zu verschaffen.
Wann lohnt es sich, einen Anwalt einzuschalten?
Wenn Sie Probleme mit einer Behörde haben oder gegen eine behördliche Entscheidung vorgehen möchten, lohnt sich eine rechtliche Beratung. Ein Anwalt kann Ihnen helfen, Fristen einzuhalten und Ihre Interessen gegenüber Ämtern und Behörden bestmöglich zu vertreten.
Jura Basics: Schwarzfahren | Rechtsanwalt Christian Solmecke
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Wer muss die Anwaltskosten im Verkehrsrecht bezahlen?
Grundsätzlich gilt: Sind Sie nicht schuldig an dem Autounfall, wird der Rechtsanwalt von der gegnerischen Haftpflichtversicherung bezahlt. Liegt allerdings eine Teilschuld vor, zahlt der Versicherer Ihres Unfallgegners lediglich einen Teil der Anwaltskosten: nämlich den, der sich auf die Schuld Ihres Gegners bezieht.
Soll man seinem Anwalt alles erzählen?
Der Rechtsanwalt ist zur Verschwiegenheit verpflichtet. Diese Pflicht bezieht sich auf alles, was ihm in Ausübung seines Berufes bekannt geworden ist. Dies gilt nicht für Tatsachen, die offenkundig sind oder ihrer Bedeutung nach keiner Geheimhaltung bedürfen.
Was kostet ein Anwalt bei Führerscheinentzug?
Wenn Sie einen Anwalt im Verfahren vor der Verwaltungsbehörde beauftragen, fällt eine Verfahrensgebühr an. Diese richtet sich nach der Höhe der angedrohten Geldbuße und liegt zwischen 22 und 330 Euro. Bei durchschnittlichen Verkehrsordnungswidrigkeiten beträgt die Verfahrensgebühr etwa 176 Euro.
Wie muss man vorgehen, um seinen Führerschein, nachdem er wegen Alkohol entzogen wurde, wieder zurück zu bekommen?
Fazit. Zusammenfassend gilt Folgendes, wenn man wegen Alkohol am Steuer den Führerschein verloren hat und ihn trotz MPU-Anordnung wieder bekommen möchte: Die Behörde verlangt eine MPU meist, wenn man wegen Alkohol am Steuer verurteilt wurde, die Sperrfrist verstrichen ist und man den Führerschein neu beantragt hat.
Wer entscheidet, ob der Führerschein entzogen wird?
Entziehung der Fahrerlaubnis durch das Gericht
Sofern es im Strafverfahren zu einer Verurteilung kommt, wird durch das Gericht die Fahrerlaubnis entzogen und zugleich bestimmt, ob und gegebenenfalls mit welcher Sperrfrist eine neue Fahrerlaubnis durch die Verwaltungsbehörde (wieder) erteilt werden kann.
Wie teuer ist ein Anwalt ohne Rechtsschutz?
Maximale Gebühr für die Erstberatung
Wenn Sie sich als Privatperson von einem Anwalt beraten lassen, darf die Gebühr des ersten Beratungsgesprächs maximal 190 Euro netto betragen. Mit 19 Prozent Mehrwertsteuer ergibt sich ein Bruttobetrag von 226,10 Euro.
Wer zahlt Anwaltskosten im Reiserecht?
Werden Ansprüche zu Recht erhoben und wurde die Anwaltsbeauftragung erforderlich (z.B. weil die Gegenseite nicht fristgerecht oder nicht ausreichend auf eine eigene Aufforderung reagiert), so hat die Gegenseite in der Regel die erforderlichen Anwaltskosten zu ersetzen.
Wann ist ein Anwalt kostenlos?
Die Beratungshilfe ermöglicht Menschen mit geringem Einkommen eine Rechtsberatung. Die anfallenden außergerichtlichen Kosten für die Rechtsanwältin / den Rechtsanwalt werden übernommen, 15 Euro sind als Eigenleistung zu zahlen. Einfache Auskünfte kann auch das Gericht erteilen.
Was passiert nach 3 Mal Schwarzfahren?
Dass Sie erst nach dem dritten Mal Schwarzfahren eine Anzeige kassieren, stimmt nicht und ist ein weitverbreiteter Irrtum. Im Falle einer Anzeige wird Ihnen eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr auferlegt.
Kann man einen Strafbefehl noch abwenden?
Die Frist zum Einspruch gegen den Strafbefehl beträgt 2 Wochen ab Zustellung des Strafbefehls. Legen Sie keinen Einspruch ein, wirkt der Strafbefehl wie ein Urteil. Das bedeutet, dass die dort gegen Sie verhängte Strafe nun vollstreckt wird.
Wird Schwarzfahren ins Führungszeugnis eingetragen?
Es kann also durchaus passieren, dass man aufgrund von Schwarzfahren ins Gefängnis wandert, vor allem bei mehrmaligen Verstößen. Zudem wird jede Art der Strafe – auch eine Geldstrafe – im Bundeszentralregister verzeichnet und kann somit im (erweiterten) Führungszeugnis ersichtlich sein.
Kann ein Anwalt bei trunkenheit am Steuer helfen?
Durch die Unterstützung eines Anwalts für Verkehrsrecht können die Rechte des Mandanten gewahrt und mögliche rechtliche Konsequenzen minimiert werden. Darüber hinaus kann ein Anwalt helfen, ein Fahrverbot oder den Entzug der Fahrerlaubnis aufgrund von Alkohol am Steuer zu vermeiden oder abzumildern.
Wie lange verliert man nach einer Trunkenheitsfahrt den Führerschein?
Bei einem ersten Verstoß wird Ihnen die Fahrerlaubnis sofort für 90 Tage entzogen. Nach Ablauf dieser Frist können Sie beantragen, im Rahmen des Alkohol-Wegfahrsperrenprogramms für ein Jahr mit entzogener Fahrerlaubnis zu fahren.
Kann man seinen Führerschein ohne MPU wieder bekommen?
Führerschein ohne MPU zurückerlangen: Ist das möglich? Nicht jeder Führerscheinentzug hat eine MPU-Anordnung zur Folge. Wurde der Führerschein ohne MPU-Anordnung entzogen, kann die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis nach Ablauf der Sperrfrist beantragt werden.
Kann ein Anwalt den Führerscheinentzug verhindern?
Ein Rechtsanwalt für Verkehrsrecht wird tätig, um einen drohenden Fahrerlaubnisentzug zu verhindern oder die Dauer des Fahrerlaubnisentzuges zu verkürzen. Welche Möglichkeiten bestehen, um dies zu erreichen, wollen wir als Rechtsanwälte für Verkehrsrecht nachfolgend erläutern.
Wie hoch sind Anwaltskosten im Verkehrsrecht?
Das Erstberatungsgespräch kann auch gerne telefonisch erfolgen. Der Stundensatz der Rechtsanwältin Jacqueline Ahmadi für ein Erstberatungsgespräch liegt zwischen 220,00 € und 250,00 € brutto bei einem Verbraucher.
Kann man einen Führerscheinentzug in eine Geldstrafe umwandeln?
Ist es überhaupt möglich, ein Fahrverbot in eine Geldstrafe umzuwandeln? Ja, unter bestimmten Umständen ist eine Umwandlung möglich. Es hängt von den individuellen Gegebenheiten Ihres Falls ab, wie zum Beispiel der Art des Verstoßes, Ihrer persönlichen Situation und möglichen Härtefällen.
Woher weiß ich, ob ein Anwalt gut ist?
Wenn Sie wissen wollen, ob jemand tatsächlich zur Anwaltschaft zugelassen ist, hilft Ihnen das Bundesweite Amtliche Anwaltsverzeichnis weiter. Hier können Sie in einer Datenbank nach allen in Deutschland zugelassenen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten suchen.
Was besagt Regel 33 der Anwaltsregeln?
Regel 33 schränkt die Befugnis eines Rechtsanwalts ein, direkt mit dem Mandanten eines anderen Rechtsanwalts zu verhandeln . Es gilt allgemein als selbstverständlich, dass diese Regel auch für Rechtsanwälte gilt, die in einem Rechtsstreit oder einer Transaktion gegnerischen Parteien angehören.
Was ist am schwierigsten vor Gericht zu beweisen?
Wirtschaftskriminalität wie Betrug und Veruntreuung ist unter Umständen schwieriger zu verteidigen als andere Delikte. Das liegt daran, dass diese Delikte in der Regel sehr detailliert untersucht werden, was bedeutet, dass eine große Menge an Beweismaterial ausgewertet werden muss. Da es sich dabei ausschließlich um finanzielle Beweise handelt, sind diese für Geschworene oft schwer verständlich.
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