Welche Zisterne ist die richtige?
Gefragt von: Frau Dr. Manja Baumgartner | Letzte Aktualisierung: 8. November 2026sternezahl: 4.2/5 (45 sternebewertungen)
Die richtige Zisterne hängt von Ihrem Bedarf (Garten, Toilette, Waschmaschine), der Dachfläche, dem Standort (Grundwasser, Zugänglichkeit) und dem Budget ab, wobei Betonzisternen massiv und langlebig (oft befahrbar) sind, während Kunststoffzisternen leichter zu transportieren und einzubauen sind und oft als Flachtanks erhältlich sind; die Größe berechnet sich aus Dachfläche und Wasserbedarf, wobei Faustregeln für die Literzahl helfen, die Sie mit Online-Rechnern genauer ermitteln können.
Was ist besser, Betonzisterne oder Kunststoff?
Kunststoffzisternen können im Gegensatz zu Betonzisternen wegen des geringeren Gewichts meist ohne schweres Gerät bewegt werden und vermeiden daher größere Beschädigungen in der Baugrube und im Garten. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn Sie eine Regenwassernutzungsanlage nachträglich in Ihren Garten einbauen.
Welche Zisterne ist die beste?
Zisternen Test: Welche Zisternen sind die besten oder Testsieger?
- Platz 1: GreenLife Starter-Set Versickerung 280 L (42830)
- Platz 2: Garantia ProLine 2650 Liter (201411)
- Platz 3: Garantia ProLine Columbus 3700 Liter (200020)
- Platz 4: Garantia Cristall ProLine 2650 Liter (200011)
Was muss man beim Einbau einer Zisterne beachten?
Möchtest du den Regenwassertank unterirdisch einbauen, gehst du folgendermaßen vor:
- Zuerst eine ausreichend große Baugrube ausheben.
- Den Boden mit einer Sandschicht (etwa 20 cm) bedecken. ...
- Anschließend den Tank in die Baugrube absenken. ...
- Den Tank an das Fallrohr anschließen.
- Erdreich aufschütten und bepflanzen.
Warum Zisterne mit Kies einbauen?
Warum sollte eine Zisterne mit Kies eingebaut werden? Das gilt nur für Kunststofftanks: Der Kies sorgt für eine stabile und wasserdurchlässige Umgebung, sodass sich keine Staunässe bildet und die Zisterne nicht absinkt.
Zisterne richtig berechnen: So findest du die perfekte Größe!
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Was kostet eine 10000 Liter Zisterne mit Einbau?
Eine 10.000-Liter-Zisterne kostet inkl. Einbau je nach Material (Kunststoff/Beton) und Umfang der Installation (Gartenbewässerung vs. Hausanschluss mit Pumpe/Filter) in der Regel zwischen 3.000 € und 8.000 € oder mehr, wobei das reine Material oft 2.000 € bis 5.000 € ausmacht und der Einbau, Aushub, Verrohrung, Filter und Pumpe zusätzliche 1.000 € bis 3.000 €+ hinzufügt. Für einfache Gartenbewässerung sind niedrigere Preise möglich, während Komplettsysteme für Hausnutzung (WC, Waschmaschine) teurer sind.
Ist eine Zisterne genehmigungspflichtig?
Nein, Zisternen bis 50 m³ sind meist genehmigungsfrei, aber oft melde- oder anzeigepflichtig bei der örtlichen Wasserbehörde, besonders bei Nutzung im Haus (getrennte Leitungen nötig), was auch eine Meldung beim Gesundheitsamt erfordern kann. Die genauen Regeln variieren je nach Gemeinde, daher muss man die lokale Entwässerungssatzung prüfen.
Wann rechnet sich eine Zisterne?
Regenwasser sammeln mit Zisternen — so spart man Kosten
Wird davon ausgegangen, dass die Anschaffung solcherlei Anlagen zwischen 4000 und 6000 Euro anzusiedeln ist, lohnt sich deren Gebrauch bereits nach einigen Jahren. Anhand eines 4-Personen-Haushaltes wird dies sehr einfach erklärt.
Wie berechne ich die Größe einer Zisterne?
Um die Zisternengröße zu berechnen, ermitteln Sie Ihren Regenwasserbedarf (Garten, WC, Waschmaschine) und den Regenwasserertrag (Dachfläche x Jahresniederschlag x Abflussfaktor) und gleichen die beiden ab, wobei Sie oft eine Sicherheitsreserve für Trockenperioden einplanen, indem Sie das Minimum von Bedarf und Ertrag nehmen und es z.B. mit 22/365 (ca. 0,06) multiplizieren, um das benötigte Speichervolumen zu finden.
Wo platziert man am besten eine Zisterne?
Eine Zisterne sollte möglichst nah am Technikraum liegen, in dem das Regenwasserwerk ist. Am besten ist es, wenn die Entfernung zwischen Regenwasserwerk und Betontank weniger als 15 Meter beträgt. Die Ansaughöhe sollte dabei nicht über 7 m sein.
Was ist der größte Nachteil einer Tauchpumpe?
Nachteile: Installation: Die Installation kann aufwändiger sein, da die Pumpe in eine Bohrung oder einen Behälter abgesenkt werden muss. Reparatur: Reparaturen sind in der Regel aufwändiger, da die Pumpe aus dem Wasser gehoben werden muss.
Was ist besser, Perlschlauch oder Tropfschlauch?
Perlschlauch oder Tropfschlauch? Der Unterschied zwischen diesen beiden Arten des Bewässerungsschlauches besteht hauptsächlich in der Dosierung des Wassers: Der Perlschlauch gibt durch seine feineren Poren weniger Wasser ab, dafür aber konstant. Ein Tropfschlauch sondert in größeren Abständen einzelne Wassertropfen ab.
Welche Nachteile hat eine Zisterne?
Nachteile einer Zisterne sind hohe Anfangsinvestitionen, der Platzbedarf (besonders bei oberirdischen Modellen), Wartung sowie die Abhängigkeit von Niederschlägen; bei der Materialwahl gibt es Kompromisse zwischen leichter Installation (Kunststoff) und Langlebigkeit/Stabilität (Beton), wobei Kunststoff anfälliger für Grundwasserauftrieb oder Verformung sein kann und Betonzisternen schwer zu transportieren und einzubauen sind, was hohe Kosten verursacht.
Wie oft muss eine Regenwasserzisterne gereinigt werden?
Eine Zisternenreinigung fällt alle 5 bis 10 Jahre an.
Wo läuft das Wasser hin, wenn die Zisterne voll ist?
Daneben können Zisternen eine wichtige Funktion als Zwischenspeicher bei starkem Regen erfüllen: Wenn die Zisterne voll ist, fließt das überschüssige Wasser automatisch über einen gedrosselten Überlauf in den Kanal oder an eine Versickerungsanlage.
Wie viel kostet eine Regenwasserzisterne im Durchschnitt?
Eine Zisterne kostet mit Einbau zwischen 2.500 und 5.000 Euro. ❓ Flachtank oder Rundtank?
Welcher Handwerker baut Zisternen ein?
ein örtlicher Bau- oder Tiefbauunternehmer oder ein Garten- und Landschaftsbauer in Frage. Dadurch wird sichergestellt, dass die Zisterne richtig und normgerecht eingebaut wird.
Warum darf man kein Regenwasser sammeln?
Regenwasser ist viel zu schade für die Kanalisation. Wer es von den Dachflächen oder anderen versiegelten Flächen auffängt und in einer Regentonne oder Zisterne sammelt, kann damit u. a. seine Grünflächen bewässern, es für die Toilettenspülung nutzen, Wäsche waschen oder sogar das Gebäude kühlen.
Wie weit muss eine Zisterne vom Haus entfernt sein?
Die Behälter dürfen nicht überbaut werden und können keine Lasten aus Gebäuden bzw. Fundamenten aufnehmen. Der Abstand zu Gebäuden muss mindestens 1,5 m betragen. Ist die Baugrubensohle tiefer als die Oberseite des Fundaments, vergrößert sich dieser Abstand auf 3–6 m (mehr dazu: DIN 4123).
Wo muss das Regenwasser vom Dach hin?
Regenwasser in Mulden leiten oder in Rigolen speichern
Das Wasser vom Dach sowie von versiegelten Flächen rund ums Haus könnte beispielsweise in offene Versickerungsmulden im Garten geleitet werden. Dort sammelt es sich zunächst, bevor es nach einiger Zeit im Boden versickert und so ins Grundwasser gelangt.
Was ist besser, Beton oder Plastik Zisterne?
Lkw-befahrbar. Das ist bei den meisten Kunststoffzisternen nicht oder nur mit sehr großem Aufwand möglich. Sofern Sie die Zisternen in Lkw-befahrbaren Bereichen (Belastungsklasse D) einbauen möchten, ist eine Betonzisterne die bessere Wahl. Betonzisternen zeichnen sich durch eine extrem hohe Belastbarkeit aus.
Wann amortisiert sich die Anschaffung einer Zisterne?
Zisterne für Gartenbewässerung (Selbstbau)
Das bedeutet, dass sich die Zisterne nach etwas mehr als 20 Jahren finanziell amortisiert.
Was ist beim Einbau einer Zisterne zu beachten?
Je nach örtlicher Gegebenheit sollte der Einbauort so gewählt werden, dass die Wasserrohre auf kürzestem Weg verlegt werden können und die Bodenbeschaffenheit stabil genug ist. Der stabile Untergrund muss das Gewicht der Zisterne über Jahrzehnte ohne eine Absenkgefahr halten.
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