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Welche Zarge für welche Wandstärke?

Gefragt von: Ibrahim Körner B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 6. Mai 2026
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Für die richtige Zarge müssen Sie Ihre Wandstärke inkl. Putz und Fliesen messen, da Zargen verstellbar sind und einen bestimmten Bereich abdecken (z.B. 75-95 mm, 95-115 mm etc.), wobei die Zargenstärke das Bestellmaß ist (z.B. 80 mm, 100 mm). Messen Sie an mehreren Stellen die dickste Stelle der Wand (oben, Mitte, unten) und wählen Sie die Zarge, die diesen Wert abdeckt, inklusive des Verstellbereichs, oft mit einem Puffer von ca. 17 mm.

Wie finde ich die passende Zarge für meine Wand?

Um die richtige Türzarge zu finden, müssen Sie die Breite, Höhe und vor allem die Wandstärke der Türöffnung genau ausmessen, da Zargen verstellbar sind, aber spezifische Maßbereiche abdecken. Die gängigsten Standardmaße für die Türbreite sind 610, 735, 860 und 985 mm, während die Höhe oft 1985 mm beträgt. Für die Wandstärke müssen Sie den größten gemessenen Wert (inkl. Putz/Fliesen) ermitteln, um den passenden Verstellbereich der Zarge auszuwählen, sowie die Schlagrichtung (DIN Links/Rechts) bestimmen.
 

Wie messe ich eine Zarge richtig aus?

Um eine Zarge richtig auszumessen, misst man die Höhe und Breite der Türöffnung an drei Stellen (oben, Mitte, unten) und notiert jeweils das kleinste Maß (für Höhe ab fertigem Boden, für Breite). Danach misst man die Wandstärke an mehreren Stellen und nimmt das größte Maß; schließlich bestimmt man die Schlagrichtung (DIN links/rechts) für die passende Zarge und das Türblatt, um eine maßhaltige Bestellung zu gewährleisten. 

Welche Maße sollte eine Türzarge für eine Maueröffnung haben?

Für eine passende Türzarge müssen die Maße der Maueröffnung (Rohbaumaß) bekannt sein, wobei Standardbreiten wie 75 cm (passt für 73,5er Türblatt), 87,5 cm (für 86er Türblatt) oder 100 cm (für 98,5er Türblatt) üblich sind, plus Toleranzen für Zargenmontage und Bauschaum. Das Rohbaumaß ist immer größer als das Türblattmaß, da die Zarge und ein Spalt für Montageschaum Platz benötigen; wichtig sind die Mindestmaße (z.B. 75-79 cm Öffnung für ein 73,5 cm Blatt) und die richtige Höhe (z.B. ca. 201 cm für Standardhöhe).
 

Welche Türzarge brauche ich für meine Türbreite?

Um die richtige Türzarge zu finden, müssen Sie die Breite, Höhe und vor allem die Wandstärke der Türöffnung genau ausmessen, da Zargen verstellbar sind, aber spezifische Maßbereiche abdecken. Die gängigsten Standardmaße für die Türbreite sind 610, 735, 860 und 985 mm, während die Höhe oft 1985 mm beträgt. Für die Wandstärke müssen Sie den größten gemessenen Wert (inkl. Putz/Fliesen) ermitteln, um den passenden Verstellbereich der Zarge auszuwählen, sowie die Schlagrichtung (DIN Links/Rechts) bestimmen.
 

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Wie viel Luft zwischen Türzarge und Mauerwerk?

Der obere Luftspalt zwischen Tür- blatt und Zarge bzw. Oberblende darf 2,0 mm nicht unterschreiten und 6,5 mm nicht überschreiten.

Was ist das Rohbaumaß bei Türen?

Das Wichtigste in Kürze

Das Rohbaumaß für Türen gibt an, wie groß die Rohbauöffnung für die Zarge sein muss. Die Größe von Türen ist nach DIN 18101 genormt. Standardgrößen für Türblätter sind 61 Zentimeter, 73,5 Zentimeter und 86 Zentimeter.

Welche Zarge bei 16 cm Wandstärke?

Darum sollten Sie zugreifen: Die wandumfassende Zarge aus dem Hause Pertura kann in Wände mit einer Stärke von 16 cm eingebaut werden. Das aufsteckbare Zargenteil ermöglicht einen Verstellbereich von 0 bis 1,7 cm. Der Einbau wird dadurch enorm erleichtert. Die weiß folierte Zarge harmoniert mit nahezu jeder Umgebung.

Was ist der Unterschied zwischen einem Türstock und einer Türzarge?

die Türzarge ist das tragende Element einer Türöffnung. Der Türstock besteht in der Regel aus robustem Holz. Hier liegt auch der Unterschied zwischen Türstock und Türzarge: Denn anders als der Türstock aus Holz, ist die Türzarge aus Metall gefertigt. Beide erfüllen jedoch den selben Nutzen.

Was ist eine Z-Zarge?

Z-Zarge, Eckzarge, Z- bzw. Eckzarge mit Ergänzungszarge, auch Gegenzarge genannt und Umfassungszarge. Diese Bezeichnungen haben sich durchgesetzt für alle Zargen, aus welchem Werkstoff sie immer hergestellt sind. Da und dort trifft man noch auf alte Ausdrücke wie zum Beispiel Blockzarge oder auch Blendrahmen.

Was ist das lichte Durchgangsmaß für Türen?

"Lichte Maße" bei Türen beschreiben den frei nutzbaren Durchgang (Breite und Höhe) innerhalb der Zarge, also den Raum, den man tatsächlich durchschreitet; dies unterscheidet sich vom Türblatt-Außenmaß, wobei gängige lichte Breiten für Innentüren oft um 70 cm, 82 cm oder 94 cm liegen, bei Höhen um 198,5 cm oder 211 cm, je nach Norm und Türentyp (z.B. DIN-Normen).
 

Was ist der Verstellbereich bei Türzargen?

Am Futterbrett findet man den Verstellbereich der Zarge. Der Verstellbereich ist wichtig, wenn die Maße nicht genau den Standardwerten entsprechen. Über eine sogenannte Feder kann die Zierbekleidung unterschiedlich tief in die Nut vom Futterbrett geschoben werden und so kleine Abweichungen ausgleichen.

Welche Standardbreiten gibt es für Türzargen?

Türzargen werden in den Standardbreiten 610 mm, 735 mm, 860 mm, 985 mm und 1110 mm angeboten. Mit dieser Standardbreite ist nicht die Breite der gesamten Zarge gemeint, sondern die Breite des Türblattes. Das Türblatt bestimmt also die Breite (und Höhe) der Türzarge.

Wie misst man die Wandstärke einer Zarge?

Um die Wandstärke für eine Zarge zu messen, nehmen Sie an mindestens sechs Stellen (oben, Mitte, unten auf beiden Seiten) von Putzkante zu Putzkante Maß und addieren eventuelle Wandbeläge wie Fliesen hinzu; wichtig ist der größte gemessene Wert, da die Zarge diesen Wert abdecken muss, um passgenau zu sitzen, auch wenn die Wand nicht perfekt gerade ist.
 

Ist 735 ein Rohbaumaß für eine Tür?

Für eine 735 mm breite gefälzte Tür (Nennmaß) beträgt das Mindest-Rohbaumaß (Wandöffnung) in der Regel 750 bis 760 mm Breite und etwa 2010 mm Höhe, wobei die genauen Maße von der Zargendicke und der Art der Tür (gefälzt/ungefälzt) abhängen, aber 735 mm ist das gängige Bestellmaß für eine Standardtür in dieser Breite.
 

Welche Maße sollte eine Türöffnung im Trockenbau haben?

Für eine Trockenbau-Türöffnung plant man meist eine Breite von ca. 88,5 cm für Standard-86-cm-Türen und eine Höhe von mindestens 201 cm (besser mehr, je nach Zarge) ab fertigem Boden, damit eine passende Zarge mit Montageschaum und Spielraum für den Einbau passt, wobei die genauen Maße von Türblatt und Zargen-Typ abhängen. Die Öffnung muss die Zargendicke und den Wandaufbau berücksichtigen, oft sind Sturzprofile aus Stahl (UA-Profile) zur Verstärkung notwendig. 

Welches Rohbaumaß für Türen?

Das Rohbaumaß für Türen hängt vom gewünschten Türblatt-Nennmaß ab (z.B. 735 mm Breite x 1985 mm Höhe) und ist in der Regel ca. 35 mm breiter und 30 mm höher als das Türblattmaß, um Platz für die Zarge (Türrahmen) und Montage zu lassen, z.B. bei einer 86er Tür (860mm) wird eine Rohbauöffnung von ca. 895 mm Breite und 2015 mm Höhe benötigt, wobei die Höhe vom fertigen Fußboden bis zur Unterkante des Sturzes gemessen wird.
 

Wie viel Luft zwischen Wand und Zarge?

Der Abstand zwischen Wandöffnung und Zarge sollte nie mehr als 3 cm betragen. Gleiche etwaige Unebenheiten an der Laibung aus, indem du Überstände mit Hammer und Meißel abklopfst und Löcher mit Mörtel einebnest.

Welche Innentüren verziehen sich nicht?

Zimmertüre aus Holzwerkstoff

Im Gegensatz zu Türen aus Massivholz sind Zimmertüren aus Holzwerkstoffen weniger anfällig für Luftfeuchtigkeit und verziehen sich daher kaum, sind aber weniger schall- und wärmedämmend.

Was befindet sich zwischen dem Fensterrahmen und dem Mauerwerk?

Zwischen dem Fenster und dem Mauerwerk befindet sich der Fensteranschluss. Er bezeichnet also den Übergang von Mauerwerk zu Fenster, welcher gründlich abgedichtet wird bei Einbau eines Fensters, um vor Feuchtigkeit und Zugluft zu schützen.

Wie groß sollte der Spalt unter der Tür sein?

Die seitlichen Spalten dürfen in der Summe nicht mehr als neun Millimeter betragen. Ein schmaler Spalt an der Unterkante des Türblatts ist notwendig, damit es nicht auf dem Boden schleift. Ein zu breiter Spalt lässt störenden Lichteinfall zu und ist daher zu vermeiden.