Zum Inhalt springen

Welche Vitamine haben eierschwammerl?

Gefragt von: Silvia Gabriel  |  Letzte Aktualisierung: 24. Januar 2026
sternezahl: 4.7/5 (35 sternebewertungen)

Eierschwammerl (Pfifferlinge) sind reich an verschiedenen Vitaminen, besonders an B-Vitaminen wie Riboflavin (B2) und Niacin (B3), sowie an Vitamin C und Vitamin D2, das durch Sonneneinstrahlung gebildet wird. Sie enthalten auch Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A, sowie wichtige Mineralstoffe und Proteine, was sie zu einem nährstoffreichen Lebensmittel macht.

Wie gesund sind Eierschwammerl?

Stark mit Eisen: Das reichlich enthaltene Eisen – etwa 6,5 Milligramm pro 100 Gramm – fördert die Blutbildung und den Sauerstofftransport im Körper. Das hilft, topfit zu bleiben. Gute Sehkraft: Mit ihrem Gehalt an Beta-Carotin, dem „Augenvitamin“, unterstützen Eierschwammerl die Gesundheit der Augen und klare Sicht.

Welche Wirkung haben Eierschwämme?

Die wohlschmeckenden, aber nur schwer verdaulichen Pilze sind reich an Vitamin D2, Beta-Carotin sowie Vitamin B3. Inhaltsstoffe mit einer antioxidativen, krebs- und entzündungshemmenden Wirkung sowie stimulierende Inhaltsstoffe auf das Immunsystem machen Eierschwammerl auch als Vitalpilz interessant.

Wie oft darf man Eierschwammerl essen?

Daher empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), nicht mehr als 250 Gramm Pfifferlinge pro Woche zu verzehren. Babys, Kleinkinder, Schwangere und Stillende sowie immungeschwächte Personen sollten besser komplett auf den Verzehr von Pfifferlingen verzichten.

Haben Pfifferlinge Vitamin D?

Trotz ihres geringen Kaloriengehalts bieten Pfifferlinge eine beeindruckende Nährstoffdichte. Sie enthalten wichtige Vitamine wie B1, B2, B3, B5, B6, C, D und E sowie Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Calcium und Magnesium.

Die Intensiv Heilpilz Kur, hilft bei so ziemlich allem. Entgiftung, Verjüngung, Erneuerung 🍄‍🟫❤️💪🏼

40 verwandte Fragen gefunden

Welche Heilwirkungen hat Pfifferling?

Pfifferlinge aus alten Zeiten sind in der Volksmedizin weit verbreitet, um die Arbeit der Leber zu verbessern, die Sehkraft zu verbessern, Bindehautentzündungen zu lindern, die Widerstandskraft gegen Infektionskrankheiten zu erhöhen und unersetzlich bei der Vernichtung von menschlichen Würmern jeder Spezies.

Wie viele Pfifferlinge darf man am Tag essen?

Zusätzlich sind einige Pilzarten laut Bundesartenschutzverordnung komplett geschützt und dürfen nicht gesammelt werden. Für private Zwecke darf man maximal zwei Kilo Pilze, wie Pfifferlinge und Steinpilze, pro Person und Tag sammeln.

Warum soll man Eierschwammerl nicht waschen?

Warum man Pfifferlinge besser nicht wäscht

Pfifferlinge gehören zu den eher empfindlichen Pilzarten. Zudem ist ihr Inneres feinporig und funktioniert wie ein Schwamm. Kommen sie mit Wasser in Kontakt, saugen sie sich voll, werden schnell matschig und schmecken fade.

Ist es gefährlich, Pilze zu sammeln, wenn man Fuchsbandwurm hat?

Früher warnten Experten davor, unerhitzte Beeren oder Pilze aus dem Wald zu essen. Eine Infektion über die Eier des Fuchsbandwurms schien möglich. Da bislang kein Fall bekannt ist, bei dem sich jemand über Waldfrüchte angesteckt hat, geben Biologen heute Entwarnung.

Soll man Eierschwammerl im Kühlschrank aufbewahren?

Auch Eierschwammerl gehören dazu. Sie verderben nämlich sehr leicht. Maximal zwei bis drei Tage können sie aber im Kühlschrank überstehen. Der Trick dabei: Man bewahrt sie in einer Papiertüte oder auf einem Teller mit einem feuchten Tuch abgedeckt auf.

Sind Pfifferlinge gut für den Darm?

Kalium: Es überträgt wichtige Signale in deine Zellen. Beta-Carotin: Daraus stellt dein Körper Vitamin A her. Ballaststoffe: Deswegen sind Pfifferlinge generell gut für die Darmflora.

Welcher ist der gesündeste Pilz?

Die gesündesten Pilze sind vielseitig, aber Shiitake, Reishi, Löwenmähne, Maitake (Vitalpilze) glänzen durch spezielle Wirkstoffe wie Beta-Glucane (Immunsystem) und Erinacine (Nerven), während Champignons, Pfifferlinge und Steinpilze wichtige Vitamine (B-Vitamine, D) sowie Mineralstoffe liefern und sich gut für die tägliche Ernährung eignen, oft als kalorienarme Proteinquelle. Die Wahl hängt vom Ziel ab: Vitalpilze für gezielte Effekte, Alltags-Pilze für allgemeine Nährstoffversorgung.
 

Warum sagt man Eierschwammerl?

Die Bezeichnung „Eierschwamm“, österreichisch „Eierschwammerl“, stammt von der Farbe des Fruchtkörpers, die der des Dotters bzw. Eigelbs nahekommt. Weitere Trivialnamen sind unter andrem Dotterpilz und Reherl, Rehgeißerl (Bayern).

Für welches Organ sind Champignons gut?

Champignons sind gut für das Immunsystem. Durch ihre Ballaststoffe bringen sie unseren Magen-Darm-Trakt ins Gleichgewicht. Und im Darm sitzt ein Großteil der Abwehrzellen des Körpers. Wenn der Darm funktioniert, wird also auch das Immunsystem stabilisiert.

Kann man Eierschwammerl roh essen?

Da Pilze Chitin enthalten und dies schwer verdaulich ist, sollte man sie niemals roh essen.

Sind Pilze gut für die Leber?

Ja, bestimmte essbare Pilze (wie Champignons, Shiitake, Austernpilze) sind gesund für die Leber, da sie Antioxidantien und Nährstoffe liefern, während giftige Wildpilze (wie der Knollenblätterpilz) die Leber extrem schädigen und zu Leberversagen führen können – die Deutsche Leberstiftung warnt dringend vor Verwechslungsgefahr. Vitalpilze wie der Reishi unterstützen zudem die Entgiftung und das Immunsystem. 

Was tötet den Fuchsbandwurm ab?

Das Erhitzen auf 70° C tötet die Fuchsbandwurmeier sicher ab. Tiefgefrieren, auch bei minus 18° Celsius, tötet dagegen die Eier nicht ab. Das Sammelgeschirr sollte unter fließendem Wasser und anschließend, wie zu Hause bei Geschirr üblich, gewaschen werden.

Sind Pilze im Körper Parasiten?

als Pathogene: medizinisch sind Pilze als Erreger (Parasiten) von Infektionskrankheiten, den sogenannten Mykosen relevant. Sie können je nach Art neben dem Menschen auch Tiere und Pflanzen befallen. So sind etwa 80 Prozent der Pflanzenkrankheiten auf Pilze zurückzuführen.

Welche Krankheit löst der Fuchsbandwurm aus?

Der Fuchsbandwurm Echinococcus multilocularis ("Fünfgliedriger Fuchsbandwurm") ist ein ein bis drei Millimeter kleiner Bandwurm. Er kann beim Menschen eine schwere Leberkrankheit auslösen, die alveoläre Echinokokkose genannt wird.

Wann sollte man Eierschwammerl nicht mehr essen?

Bei allen Pilzen gilt: Wenn Pilze dunkle Verfärbungen oder eine feuchte, schmierige Oberfläche haben, sollten Sie sie nicht mehr essen. Auch wenn Pfifferlinge und Co. muffig riechen, sind sie nicht mehr für den Verzehr geeignet.

Kann man den Stiel von Pfifferlingen essen?

Stiel ist essbar. Pfifferlinge: Zitrusartiger Geschmack. Die sind lecker, aber nicht austauschbar mit anderen Pilzen – da braucht man wirklich ein Pfifferling-Rezept.

Haben Pfifferlinge Eisen?

Ja, Pfifferlinge sind eine gute Eisenquelle, besonders im Vergleich zu anderen Pilzen wie Champignons, und können helfen, den Eisenbedarf zu decken, da sie bis zu 6,5 mg Eisen pro 100 Gramm enthalten. Dieser Wert kann je nach Quelle leicht variieren, aber sie gelten als wichtiger pflanzlicher Eisenlieferant und sind reich an Mineralstoffen und Ballaststoffen, was sie gesund für die Blutbildung macht.
 

Ist es gesund, jeden Tag Pilze zu essen?

Pilze sind lecker und sehr gesund. Sie sind eine wertvolle Bereicherung unseres täglichen Speisezettels. Für unsere Gesundheit haben Sie viele Vorteile zu bieten. Einerseits enthalten sie fast kein Salz, sind cholesterinfrei und zudem ausgesprochen kalorien- und fettarm.

Wie brät man Pfifferlinge richtig?

Pfifferlinge richtig braten

Besonders gut schmecken gebratene Pfifferlinge: Dazu Butter, Öl oder Speck in eine ausreichend große Pfanne geben, erhitzen, die Pilze hineingeben und einige Minuten braten. Wichtig: Die Pfanne sollte schön heiß sein. Nicht sofort schwenken, sondern zunächst kurz anbraten.