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Welche Verträge sind monatlich kündbar?

Gefragt von: Clemens Kuhn B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 30. März 2026
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Monatlich kündbar sind vor allem Verträge, die nach dem 1. März 2022 abgeschlossen wurden und nach ihrer Mindestlaufzeit (meist 12 oder 24 Monate) nur noch monatlich verlängert werden, wie Handy-, Internet-, Telefon- und Streaming-Verträge, aber auch Zeitungs-Abos oder Fitnessstudio-Mitgliedschaften. Diese müssen nach Ablauf der Erstlaufzeit mit einer Frist von maximal einem Monat kündbar sein, was durch das Gesetz für faire Verbraucherverträge geregelt wurde. Auch Tarife ohne Mindestlaufzeit (oft als "Flex-Tarife" beworben) sind direkt monatlich kündbar.

Ist jetzt jeder Vertrag monatlich kündbar?

Nein, nicht jeder Handyvertrag ist monatlich kündbar. Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Handyverträgen in Deutschland: Verträge mit fester Laufzeit (meist 24 Monate): Diese Handyverträge haben in der Regel eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten.

Für welche Verträge gilt das neue Kündigungsrecht nicht?

Das neue Kündigungsrecht (Gesetz für faire Verbraucherverträge) gilt nicht für Altverträge (vor März 2022), Versicherungsverträge, Mietverträge, Verträge mit gesetzlich strengeren Formvorschriften (z. B. Notar) und bestimmte Finanzdienstleistungsverträge, aber es gibt spezielle Ausnahmen für Telekommunikationsverträge, die auch für Altverträge gelten. Die Hauptänderung ist, dass sich Verträge nach der Mindestlaufzeit nur noch monatlich verlängern dürfen und eine Kündigung mit einem Monat Frist möglich ist, was auch den Kündigungsbutton für Online-Verträge regelt.
 

Welche Handyverträge sind monatlich kündbar?

Gibt es monatlich kündbare Handyverträge auch mit Handy? Es gibt keine Handyverträge mit Smartphone, die monatlich kündbar sind, da bei einem Vertrag mit Handy das Smartphone über die Laufzeit abbezahlt wird. Jeder Tarife wird nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit monatlich kündbar.

Sind Handyverträge jetzt monatlich kündbar?

Einen Vertrag, der sich nach Ablauf der Mindestlaufzeit stillschweigend verlängert hat, können Sie jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündigen. Dies gilt auch für Verträge, die vor dem 1. Dezember 2021 abgeschlossen wurden, wenn die Mindestvertragslaufzeit bereits abgelaufen ist.

Schneller kündigen & kürzere Laufzeit: viele Vorteile durch neues Gesetz für Handy, Fitness & Co

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Sind 3 Monate Kündigungsfrist zulässig für Handyverträge?

Diese Kündigungsfristen gelten für Mobilfunkverträge

Dezember 2021 abgeschlossen wurden, gilt eine einmonatige Kündigungsfrist. Allerdings erst, wenn die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen ist, diese beträgt in der Regel 24 Monate. Bei älteren Verträgen konnte die Kündigungsfrist bis zu drei Monate betragen.

Wie komme ich aus einem 24-Monats-Vertrag heraus?

Kontaktieren Sie das Unternehmen und teilen Sie mit, dass Sie den Vertrag kündigen möchten, da Sie sich noch in der Widerrufsfrist befinden. Sie benötigen wahrscheinlich Angaben wie Ihre Kundennummer – prüfen Sie dazu alle Ihnen vorliegenden Dokumente und E-Mails des Unternehmens.

Welches ist derzeit der beste Handyvertrag?

D1-Netz der Telekom: das beste Mobilfunknetz

Die Telekom bietet derzeit die beste Netzabdeckung in Deutschland und punktet mit hohen Übertragungsgeschwindigkeiten. Nicht nur mit dem LTE-Netz, sondern auch mit dem Ausbau des noch schnelleren 5G-Netzes ist Telekom an der Spitze mit dabei.

Ist 1&1 monatlich kündbar?

Ja, ein 1&1 All-Net-Flat-Handyvertrag ohne Vertragslaufzeit ist ein Handytarif, der monatlich kündbar ist. Das bedeutet, dass Sie nicht an eine Vertragslaufzeit gebunden sind und diesen mit einer Frist von einem Monat kündigen können, um etwa ein anderes Angebot wahrzunehmen.

Wie komme ich vorzeitig aus einem Handyvertrag raus?

Eine vorzeitige Kündigung des Handyvertrags ist nur unter besonderen Umständen möglich (z.B. bei Mängeln wie schlechtem Empfang, Preiserhöhungen oder Umzug ins Ausland) und erfordert oft eine Fristsetzung zur Mängelbeseitigung; ansonsten sind Alternativen wie Vertragsübernahme oder Verhandlungen mit dem Anbieter sinnvoller, da der Anbieter sonst auf die volle Restzahlung bestehen kann, aber Gerichte eine Anrechnung ersparter Aufwendungen (mind. 50%) verlangen. Die reguläre Kündigung muss fristgerecht (oft 1 Monat für Verträge ab 2022) zum Vertragsende erfolgen, um automatische Verlängerungen zu verhindern.
 

Wie lange hat man Zeit, einen Handyvertrag zu kündigen?

Die Kündigungsfrist für Handyverträge beträgt seit der Gesetzesänderung 2021 für neue Verträge einen Monat zum Monatsende, auch nach der Mindestlaufzeit (meist 24 Monate), wobei ältere Verträge (vor März 2022) noch eine 3-monatige Frist haben können. Wer die Frist bei Verträgen mit langer Laufzeit verpasst, ist nicht mehr für ein weiteres Jahr gebunden, sondern kann den Vertrag monatlich kündigen, sobald er sich automatisch verlängert. Prepaid-Tarife sind oft monatlich kündbar oder deaktivieren sich bei Nichtaufladung.
 

Welche Verträge sind nicht kündbar?

Ordentliche Kündigung grundsätzlich nur bei unbefristeten Verträgen. Bei befristet abgeschlossenen Werk- oder Dienstverträgen sind ordentliche Kündigungen nicht möglich. Ein solcher Vertrag endet mit Zeitablauf. Alternativ kann ein befristeter Freelancer-Vertrag außerordentlich gekündigt werden.

Sind 2-Jahresverträge noch erlaubt?

Ja, 2-Jahres-Verträge sind für Verbraucher grundsätzlich noch erlaubt, aber nur unter strengen Auflagen: Nach der Mindestlaufzeit (maximal 24 Monate) müssen sie monatlich kündbar sein, und automatische Verlängerungen über die Erstlaufzeit hinaus sind nur noch bei monatlicher Kündbarkeit (oft nach 1 Monat) zulässig, wobei die Kündigungsfrist von früher drei auf nun einen Monat verkürzt wurde. Zudem müssen Anbieter bei Verträgen mit längerer Laufzeit (z. B. 24 Monate) oft auch eine 12-Monats-Option anbieten, die nicht wesentlich teurer ist, um den Wettbewerb zu fördern.
 

Für welche Verträge gilt das neue Kündigungsgesetz?

Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist für Verträge

Das gilt für sämtliche Verbraucherverträge, die Sie seit dem 1. März 2022 mit Ihren Kunden abgeschlossen haben. Ausgenommen hiervon sind Versicherungsverträge und Mietverträge.

Kann man Altverträge auch monatlich kündigen?

Für Altverträge gilt § 309 BGB a. F. weiter

Auch für die Kündigung zum Ablauf der zunächst vorgesehenen Vertragsdauer darf nur eine Kündigungsfrist von höchstens einem Monat vorgesehen werden. Dies ergibt sich aus dem zum 1. März 2022 geänderten § 309 Nr. 9 BGB.

Kann man einen fortlaufenden Vertrag jederzeit kündigen?

Mit einem flexiblen Tarif bezahlen Sie Ihr monatliches Inklusivvolumen bequem per Kredit- oder Debitkarte. Ihre Minuten, SMS und Ihr Datenvolumen werden mit jeder automatischen Monatszahlung aufgefüllt. Sie behalten die volle Kontrolle und können Ihren flexiblen Tarif jederzeit ändern oder beenden .

Sind jetzt alle Handyverträge monatlich kündbar?

Das neue Gesetz ist zum 01.12.2021 in Kraft getreten. Allerdings gilt die monatliche Kündigungsfrist für Handyverträge erst nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit. Bis dahin gelten weiterhin die vertraglich vereinbarten Regelungen zur Kündigung und Beendigung des Handyvertrages.

Wie sind die Kündigungsfristen bei 1 & 1?

Die Kündigungsfrist bei 1&1 hängt vom Vertrag ab: Bei 24-Monats-Verträgen (neuere Verträge) beträgt sie 1 Monat zum Laufzeitende, bei älteren Verträgen oft 3 Monate; nach der Mindestlaufzeit sind meist monatliche Kündigungen möglich, wobei bei flexiblen Tarifen ohne Mindestlaufzeit die Frist kürzer sein kann, oft 14 Tage zum Monatsende. Schauen Sie immer in Ihre Vertragsunterlagen, da die genauen Fristen variieren, und beachten Sie, dass der Eingang der Kündigung bei 1&1 zählt, nicht der Poststempel. 

Wie komme ich aus meinem 1&1 Vertrag raus?

Um vom 1&1 Vertrag zurückzutreten (Widerruf), müssen Sie dies meist innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsschluss tun, was online über das Control-Center, telefonisch (0800 27 11 127) oder schriftlich (Brief, E-Mail) möglich ist, wobei Sie Hardware zurücksenden müssen. Für bestimmte Mobilfunk-Neubestellungen gibt es eine 30-tägige Geld-Zurück-Garantie. Wichtig ist, die Widerrufsbelehrung zu beachten und die erforderlichen Kundendaten bereitzuhalten. 

Wie heißt die Billigmarke der Telekom?

Congstar, Eigenschreibweise congstar, ist eine Tochter und Zweitmarke der Telekom Deutschland GmbH, die Mobilfunk- und Internettarife anbietet. Die Marke wird durch die eigenständige Congstar GmbH geführt.

Wie viel GB Handyvertrag ist sinnvoll?

Ein Handyvertrag sollte je nach Nutzung gewählt werden: Für Wenignutzer (Messaging, E-Mails) reichen 3-10 GB, Normalnutzer (Social Media, Musik-Streaming, gelegentliche Videos) benötigen 15-40 GB, während Vielnutzer (häufiges HD-Streaming, Online-Gaming, große Downloads) 40 GB, 50 GB oder mehr brauchen, wobei ein durchschnittlicher Wert für 2025 bei über 9 GB liegt und 15 GB eine gute Basis für die meisten sind. Schätzen Sie Ihren Bedarf realistisch ein, da viele Nutzer mehr buchen als sie verbrauchen. 

Wer ist der billigste Anbieter?

Den "günstigsten Anbieter" gibt es nicht pauschal, da es stark vom gewünschten Produkt (Strom, Internet, Handy) und Tarif abhängt; für Strom sind aktuell oft Anbieter wie PLAN-B oder immergrün! sehr preiswert, für Internet bieten Vergleichsportale wie Verivox die besten Deals (z.B. 100 Mbit/s unter 20€), während für Handys Check24 und Anbieter wie o2 oder Vodafone oft günstige Allnet-Flats mit Datenvolumen haben. Der beste Weg ist immer der Vergleich über Portale wie Geizhals, idealo, Verivox, oder Check24 für das spezifische Angebot, das Sie suchen. 

Kann man Verträge jetzt monatlich kündigen?

2. Verkürzte Kündigungsfristen. Die Kündigungsfrist von Verträgen – zum Beispiel für den Trainingsunterricht im Fitnessstudio – wird verkürzt. Anstatt der bisher möglichen 3 Monate, können Sie künftige Verträge bereits mit einer Frist von maximal 1 Monat vor Ablauf der Erstvertragslaufzeit kündigen.

Ist es besser zu kündigen oder aufzugeben?

Theoretisch ist es besser, wenn Sie kündigen, da dies zeigt, dass die Entscheidung von Ihnen und nicht vom Unternehmen getroffen wurde . Wenn Sie jedoch freiwillig kündigen, haben Sie möglicherweise keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, wie es Ihnen bei einer Kündigung oder Entlassung zustehen würde.

Ist es schwer, aus einem Vertrag auszusteigen?

Verträge können häufig beendet werden, wenn beide Parteien der Aufhebung zustimmen . Dies wird als gegenseitige Aufhebung bezeichnet, bei der beide Parteien förmlich – in der Regel schriftlich – vereinbaren, ihre vertraglichen Verpflichtungen aufzuheben.

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