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Welche Versicherung versichert H-Kennzeichen?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Bastian Konrad B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 27. August 2026
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Ein H-Kennzeichen versichert man mit einer speziellen Oldtimer-Versicherung, die oft günstige Tarife bietet und Haftpflicht, Teilkasko sowie Vollkasko kombiniert, aber auch eine normale Kfz-Versicherung ist möglich, wobei eine spezielle Oldtimer-Police meist vorteilhafter ist. Voraussetzung für die Zulassung ist immer eine gültige eVB einer Kfz-Versicherung, die Mindestdeckungsschutz gewährleistet.

Welche Versicherung bietet ein H-Kennzeichen an?

Vollkasko. Für ein Fahrzeug mit H-Kennzeichen und einem Alter von mehr als 30 Jahren können Sie eine reguläre Vollkaskoversicherung oder Oldtimer-Vollkasko abschließen. Der Rundumschutz lohnt sich für seltene oder wertvolle Oldtimer (ab ca. 25.000 Euro).

Welche Versicherung versichert Oldtimer?

Oldtimer werden von vielen großen und spezialisierten Versicherungen wie Allianz, HUK-Coburg, ADAC, Gothaer, Zurich, LVM, HDI, Hiscox und VGH versichert, wobei spezielle Tarife für Klassiker angeboten werden, die oft günstigere Beiträge, erweiterte Leistungen (z. B. Vandalismus-Schutz in Teilkasko, Wertsteigerung) und spezielle Bedingungen (wie Mindestalter 25 Jahre, Wertgutachten, bestimmte Fahrer- und Fahrzeughalter-Kriterien) haben, um den individuellen Bedürfnissen von Liebhaberfahrzeugen gerecht zu werden, oft auch mit H-Kennzeichen oder Saisonkennzeichen.
 

Wie viel kostet eine Versicherung für ein H-Kennzeichen?

Die Kfz-Versicherung für ein H-Kennzeichen ist oft günstiger, da sie pauschale Tarife nutzt, wobei die Haftpflicht jährlich ca. 40 bis 110 € kosten kann, während Kasko sich nach Fahrzeugwert richtet und die pauschale Steuer nur 191,73 € (Motorrad: 46,02 €) beträgt – Günstiger ist es oft durch fehlende Typ-/Regionalklassen & SF-Rabatte, aber die Gesamtkosten hängen stark von Fahrzeug, Art der Kasko (Haftpflicht, Teil-, Vollkasko) und dem gewählten Versicherer ab. 

Wird die Versicherung mit H-Kennzeichen günstiger?

Ja, ein H-Kennzeichen (Oldtimer-Kennzeichen) macht die Kfz-Versicherung meist deutlich günstiger, da Oldtimerbesitzer als pfleglicher gelten und die Fahrzeuge seltener bewegt werden; zudem gibt es eine Pauschale Kfz-Steuer von 191,73 €/Jahr, und es entfallen Schadenfreiheitsklassen (SF-Klassen) sowie Rückstufungen nach Unfällen. Spezialisierte Tarife für Oldtimer sind oft günstiger als normale Policen, auch dank der Annahme, dass die Fahrzeuge gut gepflegt und in der Garage abgestellt werden. 

Oldtimer richtig versichern! | Warum Du keine normale Kfz Versicherung nehmen solltest! | Topschutz

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Welche Nachteile hat das H-Kennzeichen?

Nachteile eines H-Kennzeichens sind die Kosten für das Oldtimer-Gutachten, strenge Auflagen für Umbauten (Originalzustand muss weitgehend erhalten bleiben) und oft Versicherungseinschränkungen (limitierte jährliche Kilometerleistung, keine gewerbliche Nutzung, Altersbeschränkungen für Fahrer). Zudem ist ein Vergleich der Kfz-Steuer mit der regulären Zulassung ratsam, da sich das H-Kennzeichen nicht immer lohnt, besonders bei Kleinwagen mit geringem Hubraum. 

Was passiert mit den Oldtimern nach 2035?

Für Oldtimer ändert sich durch das geplante EU-Verbrenner-Aus ab 2035 nichts Grundlegendes: Bereits zugelassene Oldtimer behalten ihren Bestandsschutz, dürfen weiter gefahren, gehandelt und betankt werden, da das Verbot nur für neue PKW-Zulassungen gilt. Auch wenn die EU-Kommission die Regeln gelockert hat, um auch Neuwagen mit E-Fuels zuzulassen, bleibt der Bestandsschutz für bestehende Fahrzeuge bestehen. Allerdings könnten Kraftstoffpreise und die Verfügbarkeit von Tankstellen langfristig ein Thema werden.
 

Welche Oldtimerversicherung ist die beste?

Die "beste" Oldtimer Versicherung hängt von Ihren Bedürfnissen ab, aber OCC wird oft als Testsieger genannt, gefolgt von Anbietern wie Hiscox, HDI (günstigste Klassiker) und Herzenssache (Testsieger bei mittelpreisigen Klassikern). Wichtig sind spezielle Tarife mit Wertsteigerungsvorsorge, Verzicht auf Rückstufung und oft ein Gutachten, wobei OCC, Hiscox, AXA, DEVK und Württembergische gute Optionen mit speziellen Vorteilen sind, die man über Vergleiche und Experten finden kann, da der Markt spezialisiert ist.
 

Welche Vor- und Nachteile hat ein H-Kennzeichen für Oldtimer?

Oldtimer bieten Vorteile wie günstige Pauschalsteuer (ca. 191 €), freie Fahrt in Umweltzonen und oft günstigere Versicherungen, was sie zu einem steuerlich und logistisch attraktiven Hobby macht, aber Nachteile sind hoher Wartungsaufwand, eingeschränkte Alltagsnutzung (oft nur ca. 5.000-9.000 km/Jahr) und fehlender Komfort/Sicherheit moderner Autos (z. B. keine Assistenzsysteme), wobei sie viel Pflege und oft eine spezielle Garage benötigen. 

Darf man mit einem H-Kennzeichen jeden Tag fahren?

Ja, mit einem H-Kennzeichen darf man grundsätzlich jeden Tag fahren, da es für den ganzjährigen Alltagsbetrieb gedacht ist, inklusive Fahrten ins Ausland und in Umweltzonen, aber man muss die Versicherungsauflagen (oft max. 10.000 km/Jahr) und verkehrsrechtlichen Beschränkungen (z.B. Lärmschutz) beachten. 

Soll man einen Oldtimer Vollkasko versichern?

Für viele Klassiker ist Teilkasko der beste Kompromiss zwischen Kosten und Schutz. Besitzen Sie einen hochwertigen Oldtimer, den Sie regelmäßig ausfahren, ist der Rundumschutz einer Vollkasko-Versicherung die sinnvollste Option. So schützen Sie Ihr Auto auch bei längeren Ausfahrten und vor unbeabsichtigen Kollisionen.

Ist es möglich, ein H-Kennzeichen ohne Oldtimerversicherung zu bekommen?

Voraussetzung für die Zulassung eines Fahrzeugs ist eine eVB-Nummer als Nachweis einer Kfz-Versicherung. Es ist möglich, ein H-Kennzeichen ohne Oldtimerversicherung zu bekommen – dafür musst Du dann den Abschluss der üblichen Kfz-Versicherung nachweisen können.

Ist ein H-Kennzeichen ab 25 Jahren möglich?

Nein, ein H-Kennzeichen gibt es erst ab 30 Jahren Fahrzeugalter, nicht ab 25. Fahrzeuge zwischen 25 und 30 Jahren werden als "Youngtimer" eingestuft und können spezielle Versicherungen nutzen, aber kein H-Kennzeichen erhalten, da die gesetzliche Voraussetzung für das H-Kennzeichen 30 Jahre seit der Erstzulassung sind, verbunden mit Originalzustand und Originalität.
 

Wie oft muss ich mit einem H-Kennzeichen zum TÜV?

Wie oft muss ich mit einem H-Kennzeichen zum TÜV? Auch bei einer Zulassung mit einem H-Kennzeichen müssen Fahrzeughalterinnen und -halter mit dem Fahrzeug im Rahmen der gesetzlichen Prüffrist zur Hauptuntersuchung. Eine gültige HU ist Voraussetzung für das H-Kennzeichen.

Was kostet eine H-Abnahme?

Eine H-Abnahme (Oldtimer-Gutachten nach § 23 StVZO plus Hauptuntersuchung) kostet insgesamt oft zwischen 180 € und 300 €, aufgeteilt in ca. 100 € bis 200 € für das Gutachten und 80 € bis 100 € für die HU, zuzüglich Zulassungsgebühren von 30 €–40 € und Nummernschildkosten von ca. 40 €. Die Gesamtkosten variieren je nach Fahrzeug, Prüforganisation (TÜV, DEKRA etc.) und Region. 

Ist ein Auto mit H-Kennzeichen mehr wert?

Fahrzeuge mit H-Kennzeichen unterliegen einer pauschalen Kfz-Steuer, die in der Regel deutlich günstiger ist als die Steuer für “normale” Fahrzeuge. Dies kann eine erhebliche jährliche Ersparnis bedeuten, besonders für Besitzer von Fahrzeugen mit großen Hubräumen, die ansonsten höhere Steuern zahlen müssten.

Wie oft müssen Autos mit H-Kennzeichen zum TÜV?

Für Oldtimer mit H-Kennzeichen gilt in Deutschland aktuell die Regel: Alle zwei Jahre muss eine Hauptuntersuchung (HU) beim TÜV oder einer anderen Prüfstelle erfolgen, genau wie bei normalen PKWs, wobei die Prüfer auch den Oldtimer-Status kontrollieren. Eine EU-Planung sieht jedoch vor, dass Fahrzeuge ab dem 11. Jahr jährlich zur HU müssen, was aber noch umstritten ist und nicht flächendeckend gilt. 

Sind Oldtimer von der Maut befreit?

Oldtimer mit einem H-Kennzeichen sind generell mautbefreit. Hier ist es auch egal, ob eine technisch zulässige Gesamtmasse über 3,5 Tonnen vorliegt.

Ist eine Kfz-Versicherung für Oldtimer mit H-Kennzeichen günstiger?

Ja, ein H-Kennzeichen (Oldtimer-Kennzeichen) macht die Kfz-Versicherung meist deutlich günstiger, da Oldtimerbesitzer als pfleglicher gelten und die Fahrzeuge seltener bewegt werden; zudem gibt es eine Pauschale Kfz-Steuer von 191,73 €/Jahr, und es entfallen Schadenfreiheitsklassen (SF-Klassen) sowie Rückstufungen nach Unfällen. Spezialisierte Tarife für Oldtimer sind oft günstiger als normale Policen, auch dank der Annahme, dass die Fahrzeuge gut gepflegt und in der Garage abgestellt werden. 

Welche Autoversicherung versichert Oldtimer?

Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland für alle Autos Pflicht, die am Straßenverkehr teilnehmen. Sie deckt Schäden ab, die Sie mit Ihrem Oldtimer oder Youngtimer anderen zufügen könnten. Zur Kfz-Haftpflichtversicherung können Sie zusätzlich eine Teil- oder Vollkasko-Versicherung abschließen.

Wie viele Kilometer darf ein Oldtimer im Jahr fahren?

Oldtimer fahren pro Jahr durchschnittlich eher wenig, oft nur 1.000 bis 3.000 Kilometer, manche Studien zeigen sogar nur 1.600 km/Jahr, weil sie als Hobby und nicht als Alltagsauto genutzt werden; Versicherungen setzen meist eine Grenze von maximal 9.000 bis 10.000 km/Jahr fest, um den günstigeren Oldtimer-Tarif zu gewähren, da sie nicht für tägliche Fahrten gedacht sind, sondern nur für gelegentliche Ausflüge.
 

Welche Kfz-Versicherung reguliert am schlechtesten?

In der Kategorie Bearbeitungszeiten schneidet die Allianz am schlechtesten ab. 50 Prozent der befragten Anwälte sagen, dass es bei ihr häufig zu unangemessen langen Bearbeitungszeiten komme. Dahinter folgen die HUK-Coburg (36 Prozent) und die VHV (33 Prozent).

Wie lange wird es das H-Kennzeichen noch geben?

Rund 900.000 historische Fahrzeuge mit und ohne „H“ sind bereits beim Kraftfahrt-Bundesamt registriert, und 2026 wird diese Zahl noch einmal steigen. Denn dann passieren viele Modelle die magische Altersgrenze, die manchen heute wieder aktuellen Modetrend wie „Minimalistic Basics“ schon damals initiierten.

Wie viel Geld bekommt man, wenn man sein Auto verschrotten lässt?

Der Schrottwert eines Autos hängt von den aktuellen Rohstoffpreisen ab. Diese schwanken, liegen in der Regel aber um die 100 Euro pro Tonne. Die Verwertung und das umweltgerechte Recycling des Autos haben jedoch ihren Preis: Bis zu 100 Euro musst du für die Verschrottung bezahlen.

Welchen Dieselautos droht die Stilllegung?

Bei Diesel-Stilllegungen geht es primär um Fahrzeuge der Abgasnormen Euro 5 und Euro 6 (bis 6c), insbesondere Modelle von VW (Golf, Passat, Tiguan etc.), Audi (A4, A6, Q5 etc.), Porsche (Cayenne, Macan, Panamera) sowie Mercedes (C-Klasse, Sprinter etc.), die nach dem Abgasskandal (EA 189, EA 288 Motoren) von illegalen Abschalteinrichtungen betroffen sind und bei Nicht-Umrüstung oder Nicht-Teilnahme an Rückrufen durch die Behörden stillgelegt werden können. Auch Volvo-Modelle (XC60, V90, S90) stehen unter Verdacht. 

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