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Welche Versicherung reguliert Sturmschäden?

Gefragt von: Henning Dietz B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 11. Februar 2026
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Ab Windstärke 8 greift hier die Teilkaskoversicherung. Ist diese Windstärke nicht erreicht, kann nur eine Vollkaskoversicherung die Schäden ersetzen. Ebenfalls nur die Vollkaskoversicherung springt ein, wenn der Fahrer beispielsweise einem herabfallenden Ast ausweicht und dabei sein Auto beschädigt.

Welche Versicherung greift bei Sturmschäden?

Für Sturmschäden haften beispielsweise Gebäude-, Hausrat- und Kaskoversicherungen. Allerdings: Stürmisch finden die Gesellschaften es erst ab Windstärke 8. Das entspricht einer Windgeschwindigkeit ab 62 Stundenkilometern.

Welche Versicherung bei Unwetterschäden einspringt?

Je nach Schadensart greift nun die eine oder andere Versicherung: Sturmschäden, Hagelschäden und Schäden nach einem Blitzschlag sind über die Wohngebäudeversicherung und die Hausratversicherung abgesichert.

Warum zahlt meine Versicherung bei einem Sturmschaden nicht?

Wenn die Versicherung bei Sturmschäden nicht zahlt, liegt es oft an zu geringer Windstärke (unter 8), mangelnder Wartung (z.B. lockere Dachziegel), grober Fahrlässigkeit (offene Fenster bei Sturmwarnung) oder fehlendem Schutz (z.B. nur Haftpflicht statt Kasko für Auto). Sie können gegen die Ablehnung vorgehen, indem Sie Beschwerde bei der Versicherung einreichen, den Ombudsmann einschalten oder sich anwaltlich beraten lassen, um Ihren Anspruch durchzusetzen.
 

Wie schnell muss ich einen Sturmschaden meiner Versicherung melden?

Im Schadensfall sollte die Versicherung zeitnah informiert werden – am besten innerhalb einer Woche nach dem Sturm. Nur so ist der zeitliche Zusammenhang zwischen Unwetter und den Schäden am Haus oder Auto für die Versicherung klar ersichtlich.

Welche Versicherung bei Sturmschäden was bezahlt

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Welche Windstärke muss ich nachweisen, um einen Sturmschaden zu melden?

Für einen Sturmschaden-Nachweis müssen Sie in der Regel eine Windstärke von mindestens Windstärke 8 (ab 62 km/h) belegen, was oft über den Deutschen Wetterdienst (DWD) oder nahegelegene Wetterstationen mit aktuellen Winddaten (z.B. Ausdrucke) erfolgt; auch Schäden an Nachbargebäuden können helfen, aber der direkte Nachweis ist entscheidend, um Schäden über die Wohngebäude- oder Hausratversicherung regulieren zu lassen. Dokumentieren Sie Schäden unbedingt mit Fotos und genauen Angaben zu Ort und Zeit und besprechen Sie Details mit Ihrem Versicherer.
 

Wie melde ich einen Sturmschaden meiner Versicherung?

Schäden an Kleidung und Gegenständen – Hausratversicherung

Sturmschäden an der Wohnungseinrichtung können der Hausratversicherung gemeldet werden. Ein Beispiel: Ein Fenster zerbricht und durch Wind und Regen wird ein teurer Designertisch unbrauchbar.

Wann zahlt die Elementarversicherung nicht?

Die Elementarversicherung zahlt nicht:

bei Bauarbeiten) bei Schäden durch Sturmflut. bei Elementarschäden an Gebäuden, die noch nicht bezugsfertig sind. bei Schäden durch Grundwasser, wenn das Wasser von unten in das Mauerwerk gedrückt wird.

Was fällt alles unter einen Sturmschaden?

Sturmschäden – das Wichtigste kurz erklärt

Immer häufiger fegen schwere Stürme über Deutschland und sorgen für abgedeckte Dächer, entwurzelte Bäume, überflutete Keller und Schäden an Autos und Hausrat. Je nach Schaden und Situation greifen bei Sturmschäden die Wohngebäude-, Hausrat- oder Kaskoversicherung.

Wie lange hat eine Gebäudeversicherung Zeit, einen Schaden zu regulieren?

Für die Schadensregulierung gibt es keine starre gesetzliche Frist, aber die Versicherung muss unverzüglich, meist innerhalb von 2-4 Wochen nach Prüfung, zahlen, wobei Abschlagszahlungen schon nach einem Monat möglich sind und Verzugszinsen bei Verzögerung anfallen; entscheidend ist die schnelle Meldung des Schadens und die spätere Wiederaufbau-Frist von drei Jahren für Neuwertentschädigung, falls das Gebäude wieder aufgebaut wird.
 

Ist Starkregen in der Elementarversicherung enthalten?

Bei Schäden durch Starkregen zahlt die Wohngebäudeversicherung bzw. Hausratversicherung. Voraussetzung ist aber, dass in der Versicherungspolice auch die Elementarschadenversicherung abgeschlossen wurde, und somit auch Versicherungsschutz bei Elementarschäden, wie u. a. Starkregen, besteht.

Welche Elementarschadenversicherung ist die beste?

Die "beste" Elementarversicherung hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab, aber führende Anbieter mit sehr guten Testergebnissen (Stand 2025/2026) sind Domcura (Top-Schutz), GEV (Home Max, Protect+ Premium), InterRisk (XXL) sowie Rhion, Sparkassen-Versicherung Sachsen, WWK und Württembergische, die alle in verschiedenen Tests hervorragend abschneiden und umfassende Deckung für Naturgefahren wie Starkregen, Erdbeben, Schneedruck und Rückstau bieten, oft als Teil einer Wohngebäudeversicherung. Wichtig ist, dass der Schutz die Risiken Ihrer Region (ZÜRS-Zone) abdeckt und Leistungen wie Neuwertentschädigung beinhaltet.
 

Wer zahlt, wenn Nachbars Baum auf mein Haus fällt?

In diesem Fall muss die Wohngebäude- und/oder Hausratversicherung der Nachbar*innen, auf deren Haus- und Grundstück der Baum gelandet ist, für den Schaden selbst aufkommen.

Was deckt die Gebäudeversicherung nicht ab?

Schäden an einem im Bau befindlichen Haus sichert die Gebäudeversicherung nicht ab. Für die Bauphase gibt es die Rohbauversicherung und die Bauherren-Haftpflicht.

Wer bezahlt Sturmschäden?

Sturmschäden am Hausrat

Schäden am Hausrat zahlt die Hausratversicherung. Zum Hausrat gehören alle beweglichen Sachen – also nicht nur die Gegenstände in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung, sondern auch Topfpflanzen und Trampolin, Gartenmöbel und Grill. Kurz: alles, was nicht fest verankert ist.

Ab welcher Windstärke greift die Sturmversicherung?

Versicherungen zahlen in der Regel bei Sturmschäden ab Windstärke 8 der Beaufort-Skala, was einer Windgeschwindigkeit von mindestens 62 bis 74 km/h entspricht; dieser Wert gilt für Gebäude-, Hausrat- und Kaskoversicherungen, wobei der Nachweis der Windstärke oft über den Deutschen Wetterdienst (DWD) erfolgt, um Schäden zu regulieren. Für Autos zahlt die Teilkasko ab Windstärke 8, während bei geringerer Stärke nur die Vollkasko greift. 

Was tun bei Unwetterschäden?

Wie verhalte ich mich im Schadensfall? Für alle Unwetterschäden gilt: Informieren Sie uns so schnell wie möglich. Rufen Sie dazu unseren Schadenservice an oder melden Sie den Schaden online. Außerdem ist es sinnvoll, den Schaden zu dokumentieren.

Wo ist der Gartenzaun versichert?

Grundsätzlich ist ein Gartenzaun nicht automatisch durch jede Versicherung abgedeckt. Eine wichtige Anlaufstelle ist die Wohngebäudeversicherung. Sie schützt das Wohngebäude selbst sowie fest mit dem Grundstück verbundene Bestandteile– und dazu kann unter bestimmten Bedingungen auch der Zaun zählen.

Wer haftet für Sturmschäden im Garten?

Das bedeutet: Hier zahlt entweder die Hausrat oder Gebäudeversicherung des Nachbarn. Da es aber Ihr Pavillon oder Ihren Baum ist, hat jener Versicherer nun das Recht, bei Ihnen Schadenersatz zu fordern. In diesem Fall kommt Ihre Haftpflichtversicherung ins Spiel.

Für wen lohnt sich eine Elementarversicherung?

Eine Elementarversicherung ist immer dann sinnvoll, wenn Sie Ihr Eigenheim oder Ihren Hausrat vor den finanziellen Folgen von Naturereignissen wie Starkregen, Hochwasser, Schneedruck, Erdrutschen oder Lawinen schützen wollen, da diese Schäden in der Standardversicherung nicht enthalten sind und der Klimawandel diese Ereignisse häufiger macht – selbst außerhalb klassischer Risikogebiete. Sie ist besonders wichtig für Hausbesitzer und Mieter in gefährdeten Zonen, aber auch für alle anderen, da Extremwetter überall auftreten kann, um teure Schäden abzudecken und staatliche Hilfen oft nicht ausreichen.
 

Wann kann die Versicherung einen Schäden ablehnen?

Wasserschäden, der Brandschaden und die Fahrlässigkeit

Fahrlässigkeit oder sogar grobe Fahrlässigkeit lauten dann die Argumente der Versicherung. Das Unternehmen kann unter diesen Voraussetzungen die Leistungen kürzen oder komplett verweigern (vgl. Grobe Fahrlässigkeit in der Gebäudeversicherung).

Welche Wasserschaden zahlt die Gebäudeversicherung nicht?

Die Gebäudeversicherung zahlt nicht für Wasserschäden durch Elementarereignisse (Starkregen, Hochwasser), Grundwasser, Rückstau und normalen Verschleiß/mangelhafte Wartung (z.B. undichte Dächer), sowie Schäden durch grobe Fahrlässigkeit/Vorsatz, Krieg oder Kernenergie; Schäden an beweglichem Inventar wie Möbeln sind Sache der Hausratversicherung, auch wenn sie durch Leitungswasser verursacht wurden. 

Wen anrufen bei Sturmschaden?

Wenn der Sturm beispielsweise Dachziegeln abgedeckt oder ein Baum das Haus beschädigt hat, ist die Wohngebäudeversicherung der richtige Ansprechpartner. Sturmschäden sind in der Regel in der Wohngebäudeversicherung enthalten, man sollte aber nochmal im Kleingedruckten nachschauen.

Wen ruft man an, wenn es von der Decke tropft?

Wenn es in der Wohnung aus der Decke tropft, ist hier zunächst die Hausratversicherung der geeignete Ansprechpartner. Eigentümer wenden sich an die Gebäudeversicherung. Je nach Art des entstandenen Schadens kann auch eine Mitteilung an die Haftpflichtversicherung erforderlich sein.

Wann liegt ein Sturmschaden vor?

Ein Sturmschaden liegt nach gängiger Definition vor, wenn der Wind mindestens Windstärke 8 (62 km/h) erreicht. Ist die konkrete Windgeschwindigkeit nicht messbar, reicht es meist, wenn auch andere Gebäude in der Umgebung vom Sturm beschädigt wurden.

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