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Welche Untersuchungen sollte man ab 60 machen?

Gefragt von: Frau Dr. Gisela Weiß B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 10. Februar 2026
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Erfahren Sie, welche Untersuchungen ab 60 sinnvoll sind: Herz-Kreislauf-Check, Knochendichte, Hörtest sowie Vorsorge auf Darm-, Haut- und Prostatakrebs – hier mehr.

Was gehört zu einem Gesundheitscheck ab 60 Jahren?

Ab dem 60. Lebensjahr werden wichtige Gesundheitschecks empfohlen, darunter Blutdruckmessung, Blutzuckertest, Cholesterinmessung, Darmkrebsvorsorge, Knochendichtemessung, Augen- und Hörtests sowie Hautkrebsvorsorge. Ihr Hausarzt kann Sie bei der Planung und Durchführung Ihrer Vorsorgeuntersuchungen unterstützen.

Wie oft Krebsvorsorge ab 60?

Frauen und Männer von 50 bis 65 Jahren werden alle fünf Jahre von ihren Krankenkassen schriftlich eingeladen und informiert. Die Untersuchung umfasst: Männer und Frauen ab 50 Jahren: gezielte einmalige umfassende Beratung in der Arztpraxis über die Möglichkeiten der Darmkrebsfrüherkennung.

Was gehört zum Gesundheitscheck ab 60 DAK?

Der Gesundheitscheck beinhaltet die Untersuchung von Kopf, Hals, Brustkorb und Bauch sowie die Beurteilung des Bewegungsapparats, des Nervensystems, der Sinnesorgane und der Haut. Außerdem erfasst der Arzt Körpergröße, Gewicht, Blutdruck und Puls.

Was beinhaltet der jährliche Check-up beim Hausarzt?

Der „Check-up“ umfasst unter anderem folgende Leistungen:

  • Anamnese.
  • körperliche Untersuchung.
  • Messung des Blutdrucks.
  • Erfassung des Impfstatus.
  • Erfassung individueller kardiovaskulärer und onkologischer Risikofaktoren.
  • ärztliche Beratung und Aufklärung zu individuellen Risikofaktoren.

Nach 60 NIEMALS diese 4 Untersuchungen machen – 89% der Senioren überleben sie NICHT!

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Welche Gesundheitschecks sollten jährlich durchgeführt werden?

Blutdruckmessung – jährlich. Bei Diabetes, Herzerkrankungen, Nierenproblemen oder bestimmten anderen Erkrankungen sind möglicherweise häufigere Kontrollen erforderlich. Darmkrebsvorsorge – ein einfacher Test auf Anzeichen von Darmkrebs wird ab 45 Jahren alle zwei Jahre empfohlen.

Was gehört zum Gesundheitscheck alle 3 Jahre?

ab 35 Jahren (Frauen und Männer): Alle drei Jahre ein allgemeiner Gesundheits-Check-Up zur Früherkennung zum Beispiel von Nieren-, Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes in der Hausarztpraxis. Innerhalb des Check-Ups außerdem einmalig ein Screening auf eine Hepatitis B- und Hepatitis C-Virusinfektion.

Wie oft zum Hautarzt ab 60?

Die meisten Menschen sollten jährlich ein Hautkrebsscreening machen. Personen mit erhöhtem Risiko sollten häufiger zur Vorsorgeuntersuchung. Mit der Auflichtmikroskopie und der Dermatoskopie lassen sich Hautveränderungen detailliert beurteilen, was eine präzise Hautkrebserkennung ermöglicht.

Wird ein EKG beim Check-up gemacht?

Der Umfang der check-up 35-Untersuchung wurde in den letzten Jahren immer weiter reduziert. So sind das Ruhe-EKG und verschiedene Blutuntersuchungen gestrichen worden.

Welche Ärzte sollte man regelmäßig besuchen?

Routinebesuche. Generell sollte jeder regelmäßig seinen Hausarzt, Zahnarzt und Augenarzt im Rahmen der Gesundheitsvorsorge aufsuchen.

Wie oft Mammographie ab 60?

Regelmäßige Einladung und ausführliche Versicherteninformation zum Mammographie-Screening. Frauen zwischen 50 und 75 regelmäßig alle zwei Jahre ein Einladungsschreiben von den sogenannten Zentralen Stellen.

Wie oft sollte man ab 60 zum Frauenarzt gehen?

Alle Frauen haben ab dem Alter von 20 Jahren neben den genannten Tests zudem Anspruch auf eine jährliche klinische Untersuchung. Grundsätzlich: Ihr Recht auf eine jährliche Basisuntersuchung hat sich nicht geändert, dieses Recht besteht nach wie vor.

Soll man mit 60 noch zum Frauenarzt?

Da diese Erkrankung die zweithäufigste Krebsart der Frau ist und der Erkrankungsgipfel bei 65 Jahren liegt, raten wir Ihnen unbedingt, dieses Vorsorgeangebot zu nutzen. Falls Sie sich dagegen entscheiden, bezahlt Ihnen die Krankenkasse weiterhin alle 2 Jahre eine Stuhluntersuchung auf verborgenes Blut.

Welche gesundheitlichen Probleme gibt es ab 60?

Krankheiten können in jedem Alter auftreten, viele davon treffen aber Menschen ab dem 60. Lebensjahr. Besonders verbreitet sind Erkrankungen des Bewegungsapparates, der Augen, der Lunge, des Herz-Kreislauf-Systems, Depressionen oder demenzielle Veränderungen.

Welchen Bluttest sollte ich mit 60 Jahren machen lassen?

Cholesterin-Screening .

Deshalb ist es wichtig, regelmäßig Ihren Gesamtcholesterinspiegel – HDL-Cholesterin („gutes“ Cholesterin) und LDL-Cholesterin („schlechtes“ Cholesterin) – messen zu lassen. Ziehen Sie einen erweiterten Lipidtest in Betracht, der noch mehr Informationen über Ihr Herz-Kreislauf-Risiko liefert. Die Kosten für diese Bluttests werden in der Regel von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

Welche Blutwerte sollten regelmäßig kontrolliert werden?

Welche Werte sollte man testen lassen?

  • Großes Blutbild. Das Kleine Blutbild bildet die Grundlage des Großen Blutbildes: Alle darin enthaltenen Werte sind auch im Großen Blutbild zu finden. ...
  • Frauenhormone. ...
  • Blutzucker. ...
  • Lipidprofil. ...
  • Schilddrüsen-Werte. ...
  • Nierenwerte. ...
  • Testosteron. ...
  • Testosteron-Wert im Blut.

Warum machen Ärzte heutzutage keine EKGs mehr?

Empfehlungen der USPSTF

The US Preventive Services Task Force (USPSTF) recommends against giving EKGs to adults at low risk of heart disease. They give it a “D” rating, meaning doctors should not suggest them for healthy people.

Welche Vorsorgeuntersuchungen werden ab dem 60. Lebensjahr empfohlen?

Einen speziellen Gesundheitscheck ab 60 bieten die meisten Krankenkassen nicht an, allerdings können Versicherte in regelmäßigen Abständen Untersuchungen zur Vorsorge und Früherkennung beanspruchen – wie oft, hängt von der Maßnahme ab. Der Check-up beim Hausarzt steht beispielsweise alle drei Jahre auf dem Plan.

Kann man am EKG sehen, ob das Herz gesund ist?

IGeL-Info kompakt

Das Verfahren nennt man Elektrokardiogramm, kurz EGK. An den Kurven, die der Monitor des EKG-Geräts anzeigt, kann eine Ärztin oder ein Arzt ablesen, ob das Herz gut durchblutet ist und ob es im richtigen Takt schlägt.

Wie untersucht der Hautarzt den Intimbereich?

Die Genitalien der Männer können im Stehen untersucht werden, indem der Untersuchte die Hoden anhebt und die Vorhaut zurückstreift. Die Beine werden von allen Seiten angesehen, wofür der Untersuchte mit jeweils einem Bein einen Schritt nach vorne geht oder es auf einen Hocker stellt.

In welchem Alter tritt Hautkrebs am meisten auf?

In welchem Alter kommt es zu den meisten Erkrankungen? Die Zahl der Neuerkrankungen an Hautkrebs steigt mit dem Alter stetig an. Das mittlere Erkrankungsalter für Melanome liegt bei Frauen bei 60 Jahren, bei Männern bei 67 Jahren. Für den weißen Hautkrebs liegt das mittlere Erkrankungsalter bei 70 Jahren.

Wie oft zum Augenarzt ab 60?

Mit zunehmendem Alter kann sich der Gesundheitszustand der Augen schneller verändern und auch das Risiko für Augenkrankheiten steigt. Deshalb ist es sinnvoll, ab dem 60. Lebensjahr am besten jährlich eine Kontrolluntersuchung wahrzunehmen.

Wie oft Blutkontrolle im Alter?

Gesetzlich Versicherte können den Gesundheitscheck ab einem Alter von 35 Jahren alle drei Jahre wahrnehmen. Somit können Sie den Gesundheitscheck ab 60 Jahren auch alle drei Jahre nutzen.

Welche Arztbesuche sollte man regelmäßig machen?

Welche Vorsorgeuntersuchungen sind wichtig?

  1. Krebsvorsorgeuntersuchung. Die Krebsvorsorgeuntersuchungen sind eine der wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen. ...
  2. Check-up ab 35 Jahren. Ab dem 35. ...
  3. Hautkrebs-Screening beim Dermatologen. ...
  4. Augenuntersuchung. ...
  5. Zahnarztuntersuchung.

Wie lange dauert ein Gesundheitscheck beim Hausarzt?

Die Gesundheitschecks werden in kompakter Form durchgeführt und dauern in der Regel ca. 1-2 Stunden.