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Welche sind die Zehn Gebote?

Gefragt von: Herr Dr. Marcus Kohl B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 21. Juli 2026
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Die Zehn Gebote sind grundlegende moralische und religiöse Anweisungen, die in der Bibel (Exodus 20 und Deuteronomium 5) überliefert sind und als Orientierung für ein gottgefälliges und gerechtes Leben dienen, wobei sie eine Stufenfolge von der Gottesverehrung bis zur Nächstenliebe aufzeigen, beispielsweise "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir", "Ehre deinen Vater und deine Mutter" und "Du sollst nicht töten".

Wie heißen die zehn Geboten?

Die Zehn Gebote nennt man auch den Dekalog. Das kommt vom griechischen Wort „dekalogos“. Es bedeutet in etwa „Zehnwort“. Auf Hebräisch heißt es „aseret ha-dibberot“.

Wie lauten alle 10 Gebote?

Zehn Gebote, die

  • Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
  • Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren.
  • Du sollst den Tag des Herrn heiligen.
  • Du sollst Vater und Mutter ehren.
  • Du sollst nicht töten.
  • Du sollst nicht ehebrechen.
  • Du sollst nicht stehlen.
  • Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.

Was ist das 12. Gebot?

Begehre nicht das Haus deines Nächsten, 12. Begehre nicht die Frau deines Nächsten. Jesus fügte später ein 13. hinzu: "Ich gebe euch ein neues Gebot.

Welche sind die heiligen Zehn Gebote?

Dies sind die heilgen zehn Gebot ist ein Kirchenlied von Martin Luther. Es gehört in die Reihe seiner Katechismuslieder und paraphrasiert die Zehn Gebote (Ex 20,1–17). Luther verband es mit der Melodie einer volkstümlichen Leise, die auf das 12. Jahrhundert zurückgeht.

Die 10 Gebote einfach erklärt | Bibel für Kinder & Erwachsene

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Wie heißen die zehn Gebote der katholischen Kirche?

Die katholischen Zehn Gebote geben Orientierung für das Leben mit Gott und dem Nächsten, beginnend mit der Verehrung Gottes und der Achtung des Feiertags, gefolgt von grundlegenden Regeln wie "Du sollst nicht töten", "nicht ehebrechen", "nicht stehlen", "kein falsches Zeugnis reden" und endend mit dem Verbot des Begehrens nach Frau und Gut des Nächsten, die in der katholischen Tradition als neun und zehn getrennt gezählt werden. 

Was ist das wichtigste Gebot der Christen?

Welches ist das wichtigste Gebot? „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt“. Dies ist das höchste und erste Gebot. Das andere aber ist dem gleich: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst'.

Welche 7 Dinge hasst Gott?

Diese sechs hasst der HERR, und sieben sind seiner Seele ein Gräuel: stolze Augen, eine falsche Zunge, Hände, die unschuldiges Blut vergießen, ein Herz, das böse Pläne schmiedet, Füße, die schnell zum Bösen laufen, ein falscher Zeuge, der Lügen ausspricht, und einer, der Zwietracht sät zwischen Brüdern.

Was ist das 11. Gebot?

Das 11. Gebot: Du sollst nicht lärmen.

Wie heißen die 12 von Jesus?

Nach dem Markusevangelium 3,13ff waren das Simon Petrus, Jakobus, Johannes, Andreas, Philippus, Bartholomäus, Matthäus, Thomas, Jakobus, Thaddäus, Simon, Judas. Die Zahl zwölf erinnert an die zwölf Stämme Israels. Jesus berief ohne Ausnahme seine Jünger selbst - und zwar mit dem Satz: Folge mir nach!

Was ist der Unterschied zwischen katholisch und evangelisch Bibel?

Der Hauptunterschied zwischen katholischer und evangelischer Bibel liegt in der Anzahl der Bücher: Katholische Bibeln enthalten sieben zusätzliche Bücher (die sogenannten Deuterokanonischen Schriften, wie z.B. Tobias, Judit, Makkabäerbuch) im Alten Testament, die Martin Luther als Anhang in die evangelische Bibel übernahm, aber nicht als kanonisch anerkannte, was auf dem Prinzip „Sola Scriptura“ (allein die Schrift) beruht, während Katholiken Bibel und Tradition als gleichberechtigte Quellen sehen.
 

Wie lautet das 9. Gebot?

Das neunte Gebot der Zehn Gebote verbietet, "Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten" (oder: "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau", je nach Tradition). Es fordert Ehrlichkeit, Wahrheit und den Schutz des Rufs des Nächsten, was auch Lügen, Verleumden und Lästereien einschließt; in der katholischen Tradition ist es ein Begehrensverbot, das Gier nach dem Nächsten und dessen Besitz verbietet. 

Haben die Juden auch die Zehn Gebote?

Laut Bibel empfing Moses von Gott auf dem Berg Sinai zehn Gebote. Die Zehn Gebote gelten im Judentum als das Herzstück der Thora und gehören im Christentum zu den Hauptquellen der christlichen Ethik: 1. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

Was unterscheidet das alte Testament vom neuen Testament?

Der Hauptunterschied liegt im Fokus: Das Alte Testament (AT) erzählt die Geschichte des Bundes Gottes mit dem Volk Israel, von der Schöpfung bis zur Erwartung eines Erlösers (Messias) und enthält Gesetze und Prophezeiungen, während das Neue Testament (NT) das Leben, Wirken, Sterben und die Auferstehung Jesu Christi sowie die Entstehung der Kirche behandelt, die Erfüllung der alttestamentlichen Verheißungen durch Jesus darstellt und einen "neuen Bund" verkündet. Das AT bildet die Grundlage und Wurzel des NT, das dieses bekräftigt und aktualisiert, indem es Christus als das "lebendige Wort Gottes" präsentiert.
 

Was ist das 3. Gebot?

Das dritte Gebot der Zehn Gebote lautet je nach Tradition: Entweder "Du sollst den Feiertag heiligen" (christliche Tradition, Bezug zum Sonntag als Tag der Auferstehung) oder "Gedenke des Sabbats, dass du ihn heiligst" (jüdische Tradition, Bezug zum siebten Tag der Woche). Es fordert dazu auf, einen Tag der Woche bewusst von der Arbeit freizuhalten, Gott zu ehren, Ruhe zu finden und die eigene Freiheit zu erleben, oft durch Gottesdienst, Besinnung und das Gedenken an Gottes Befreiung.
 

Wie heißt das siebte Gebot?

Das 7. Gebot der Zehn Gebote lautet: "Du sollst nicht stehlen." Es verbietet das Wegnehmen von Eigentum, das jemand anderem gehört, und fordert dazu auf, das Eigentum anderer zu respektieren, ehrlich zu sein und Vertrauen aufzubauen, indem man die Freiheit und Existenz des Nächsten nicht bedroht, was auch Eigentum, Namen, Identität und Würde einschließt. 

Was ist das 11. und 12. Gebot?

Aber es gibt immer diese Gruppe von Menschen, die keinen triftigen Grund brauchen, um Veränderungen zu vermeiden. Sie scheinen sich an das elfte und zwölfte Gebot zu halten: „ Tue, was deine Vorgänger vor dir getan haben“ (11) oder „Tue, was alle anderen tun“ (12) .

Was sind die größten Sünden im Christentum?

Die sieben Hauptsünden Stolz, Habsucht, Neid, Zorn, Unkeuschheit, Unmäßigkeit, Trägheit oder Überdruss wurden früher häufig als "Todsünden" bezeichnet.

Welche Gebote hat Jesus ausgelassen?

Hier ist der Dekalog aus Deuteronomium 5,7-22. Die von Jesus ausgelassenen Punkte sind in Klammern gesetzt: [ Du sollst keine anderen Götter neben mir haben] [Du sollst dir kein Götzenbild machen …] [Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen …]

Wie steht Gott zur Sünde?

Gott hasst die Sünde, nicht den Sünder . Er ist ihr ewig und unerbittlich abgeneigt und kann sie in seiner Gegenwart nicht dulden.

Was sind hochmütige Augen?

Hochmütige Augen (Ps. 101,5; Jes. 5,15) bedeuten im Hebräischen „Erhebung der Augen“ oder „hohe Augen“. Es ist eine Redewendung für Stolz, Arroganz oder Einbildung (Spr. 6,17).

Hat Gott das Böse geschaffen?

Nein, die meisten religiösen Lehren (Christentum, Judentum, Islam) besagen, dass Gott das Böse nicht erschaffen hat, sondern dass es durch den freien Willen des Menschen und dessen Abwendung von Gott entstand, vergleichbar mit Finsternis als Fehlen von Licht oder Kälte als Fehlen von Wärme, wobei Gott es aber zulässt, da er die Freiheit des Menschen respektiert, obwohl es zu Leid führt. Gott schuf ursprüngliche gute Wesen (Engel, Engelwesen), die sich jedoch selbst für das Böse entschieden, wie der Teufel, der ursprünglich ein guter Engel war, so Katholisch.de. 

Was ist das berühmteste Zitat von Jesus?

Aber nicht alle der überlieferten Sprüche stammen von Jesus selbst. Dieser Artikel ist älter als ein Jahr. So ist der berühmte Ausruf von Jesus, „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? “ (Mk 15,34, Mt 27,46), auf Hebräisch „Eli, eli, lema sabachthani?

Was war Jesu größtes Gebot?

Jesus antwortete: „ Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt . Dies ist das erste und wichtigste Gebot.“

Was ist das Goldene Gebot?

Du kennst die Goldene Regel vielleicht so: „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu. “ Das bedeutet: Behandle alle anderen Menschen so, wie du gerne behandelt werden willst. Die Goldene Regel taucht in den großen Religionen Christentum, Islam, Judentum, Buddhismus und Hinduismus auf.