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Welche SF-Klasse mit 23?

Gefragt von: Franz Herzog B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 26. Februar 2026
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Mit 23 unfallfreien Jahren erreichen Sie in der Kfz-Versicherung die SF-Klasse 23 (oder SF 23), was je nach Versicherer und Tarif (Haftpflicht/Vollkasko) einen Beitragssatz von etwa 24 % bis 27 % bedeutet, da die Rabatte in höheren Klassen oft zusammengefasst werden, aber eine spezifische Einstufung für 23 Jahre existiert, die einen deutlichen Nachlass gewährt.

Wird die Kfz-Versicherung mit 23 günstiger?

Ja, die Kfz-Versicherung wird ab 23 Jahren oft günstiger, da das statistische Risiko für Fahranfänger-Unfälle sinkt, insbesondere der teure Bereich unter 23 Jahren wird verlassen, aber auch über 25 ist der Beitrag oft niedriger als bei unter 23-Jährigen. Spezielle „Junge-Fahrer-Tarife“ oder Policen wie die „Junge Fahrer Police“ ermöglichen jungen Fahrern unter 25 Jahren, einen eigenen Schadenfreiheitsrabatt aufzubauen, was die Versicherung später deutlich günstiger macht. 

Welche SF-Klassen sind gut?

Eine hohe SF-Klasse (z.B. SF 30, SF 35 oder höher) ist gut, da sie einen hohen Rabatt auf die Kfz-Versicherung bedeutet (bis zu 80 % oder mehr) und einen geringen Beitragssatz (oft 14-17 % in der Haftpflicht), was durch viele unfallfreie Jahre erreicht wird; für Fahranfänger sind SF 0 oder SF ½ der Startpunkt. 

Welche SF-Klasse nach 30 Jahren Führerschein?

Nach 30 Jahren Führerscheinbesitz, aber ohne eigene Versicherungszeit, steigt man meist in die SF-Klasse 1/2 (mit ca. 20-35% Beitragssatz) ein, unabhängig von der langen Dauer; es gibt aber oft Sonderregelungen (Zweitwagen, Familienübertragung), die eine bessere Einstufung ermöglichen, z.B. in SF-Klassen wie SF 10 oder sogar höher, je nach Versicherer und Situation.
 

Kann man SF von Eltern übernehmen?

Ja, Eltern können ihre Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) auf ihre Kinder übertragen, was für junge Fahrer mit hohem Rabatt große Ersparnisse bringt, da sie sonst als Fahranfänger starten würden; die Übertragung ist endgültig, muss oft innerhalb von 6-12 Monaten nach Vertragsende der Eltern erfolgen und nur die Jahre bis zum eigenen Führerschein-Besitz sind anrechenbar. Voraussetzung ist meist eine familiäre Beziehung und manchmal die Mitnutzung des Autos, aber die genauen Regeln variieren je nach Versicherer. 

Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) - Alles, was du wissen musst

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Wie viele SF-Klassen wird man zurückgestuft?

Wie viele SF-Klassen Sie nach einem Schaden zurückgestuft werden, hängt stark von Ihrem Versicherer und dem jeweiligen Tarif ab; es gibt keine pauschale Zahl, aber typischerweise erfolgt eine Rückstufung um mehrere Klassen (z. B. 4 bis 10) in der Kfz-Haftpflicht oder Vollkasko, wobei ältere SF-Klassen oft stärker fallen als neue. Die genauen Werte finden Sie in den Rückstufungstabellen Ihres Vertrags, oft bei höheren SF-Klassen (z. B. von SF 25 auf SF 12 oder SF 10), während Rabattschutz das Verbleiben in der Klasse ermöglicht. 

Wann geht die SF-Klasse runter?

Die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) geht "runter" (wird zurückgestuft), wenn Sie einen Schaden melden und die Versicherung ihn reguliert; die genaue Rückstufung (meist mehrere SF-Klassen) hängt von Ihrem Versicherer und der Anzahl der Schäden ab und erfolgt immer zur nächsten Hauptfälligkeit (meist 1. Januar). Ziel ist es, den Beitrag zu erhöhen, da Sie weniger schadenfrei waren.
 

Wann lohnt sich Vollkasko nicht mehr?

Eine Vollkasko lohnt sich meist nicht mehr, wenn Ihr Auto älter als fünf bis sieben Jahre ist und sein Restwert unter den jährlichen Prämien plus Selbstbeteiligung sinkt, besonders wenn Sie Reparaturen oder einen Totalschaden selbst tragen können. Der Wechsel zur Teilkasko ist dann oft sinnvoll, da der Beitrag die geringere Wertminderung widerspiegelt und der Schutz für Diebstahl, Wildunfälle etc. meist ausreichend ist. 

Welche Versicherung ist auf Platz 1?

Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung mindestens eine Versicherung bei der Allianz abgeschlossen. Damit ist die Allianz die beliebteste Versicherung der Deutschen. Auf Platz 2 und 3 des Rankings positionierten sich die HUK-Coburg und der ADAC.

Welche Versicherung ab 23?

Young & Drive ist eine Versicherung für junge Fahrer ab 18 bis zu dem Tag, an dem sie 30 Jahre alt werden. Normalerweise gehört die Autoversicherung zu einem bestimmten Fahrzeug. Young & Drive funktioniert ganz ohne eigenes Auto, denn damit kannst Du alle Autos fahren, die bei der Generali versichert sind.

Welche ist die günstigste Autoversicherung für einen 23-Jährigen?

GEICO bietet die günstigste Kfz-Haftpflichtversicherung für 23-Jährige mit 84 US-Dollar pro Monat an, während State Farm mit 113 US-Dollar monatlich wettbewerbsfähige Tarife bietet. Junge Fahrer ab 23 Jahren können sich außerdem bei Progressive, Allstate und Nationwide eine gute und preiswerte Versicherung sichern.

Wie kann ich meine Schadenfreiheitsklasse senken?

Um die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) zu senken (also einen Schaden nicht melden zu müssen), kann man einen Schadenrückkauf machen, indem man den Schaden selbst bezahlt, oder den Rabattschutz nutzen, falls vorhanden. Eine Senkung der SF-Klasse bedeutet eine Rückstufung nach einem Schaden, was die Beiträge erhöht; das Vermeiden dieser Rückstufung ist das Ziel. Man kann auch durch geschickte Übertragung von SF-Klassen bei Familienmitgliedern (z. B. Zweitwagenregelung für Fahranfänger) von niedrigeren Beiträgen profitieren.
 

Soll man ein 10 Jahre altes Auto noch Vollkasko versichern?

Bei einem 10 Jahre alten Auto lohnt sich Vollkasko meist nur in Ausnahmefällen, da der Wertverlust groß ist und die hohen Prämien den Restwert schnell übersteigen können; ein Wechsel zur Teilkasko ist oft sinnvoller, es sei denn, das Auto hat einen hohen emotionalen Wert, ist besonders wertvoll (z.B. Oldtimer) oder Sie sind beruflich stark darauf angewiesen und können einen selbstverschuldeten Unfall finanziell nicht tragen. Vergleichen Sie unbedingt die Beiträge mit dem Restwert und Ihrem individuellen Risiko, da hohe SF-Klassen die Vollkasko günstiger machen können, wie Allianz und Verivox betonen. 

Woher weiß ich, welche SF-Klasse ich habe?

Ihre Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) finden Sie in jeder Beitragsrechnung Ihrer Kfz-Versicherung; alternativ können Sie sie berechnen, indem Sie die Anzahl Ihrer unfallfreien Jahre nehmen und davon ein Jahr abziehen (z.B. 5 schadenfreie Jahre = SF 4). Bei Erstversicherung starten Sie oft mit SF ½ (bei 3+ Jahren Führerschein) oder SF 0, abhängig von Fahrerfahrung und Alter, was Sie auch in den Unterlagen Ihres Versicherers sehen können. 

Wird die Autoversicherung ab 23 günstiger?

Ja, die Kfz-Versicherung wird ab 23 Jahren oft günstiger, da das statistische Risiko für Fahranfänger-Unfälle sinkt, insbesondere der teure Bereich unter 23 Jahren wird verlassen, aber auch über 25 ist der Beitrag oft niedriger als bei unter 23-Jährigen. Spezielle „Junge-Fahrer-Tarife“ oder Policen wie die „Junge Fahrer Police“ ermöglichen jungen Fahrern unter 25 Jahren, einen eigenen Schadenfreiheitsrabatt aufzubauen, was die Versicherung später deutlich günstiger macht. 

Wie lange sollte man sein Auto vollkasko versichern?

Man sollte sein Auto in der Regel 3 bis 5 Jahre vollkaskoversichern, besonders bei Neuwagen, da der Wert dann noch hoch ist. Danach hängt die Entscheidung vom Fahrzeugwert und den eigenen Finanzen ab: Solange der Wertverlust gering ist und Sie sich einen Totalschaden nicht leisten können, kann Vollkasko sinnvoll bleiben; bei sehr alten Autos mit niedrigem Restwert lohnt oft ein Wechsel zur Teilkasko, es sei denn, Eigenverschuldete Schäden wären zu teuer. 

Ab wann sollte man von Vollkasko auf Teilkasko umstellen?

Du solltest von Vollkasko auf Teilkasko umstellen, wenn dein Auto älter als fünf Jahre ist und an Wert verloren hat, der Vollkaskobeitrag im Verhältnis zum Fahrzeugwert zu hoch wird, oder du bereit bist, kleinere selbstverschuldete Schäden selbst zu zahlen, wobei ein Vergleich der Tarife immer ratsam ist, da der Wechsel meist zum Jahresende möglich ist. 

Warum ist Teilkasko günstiger als Haftpflicht?

Teilkasko ist oft günstiger als Haftpflicht, weil sie weniger Schäden abdeckt (z.B. keine selbst verschuldeten Unfälle, nur Schäden durch äußere Einflüsse) und weil es in der Teilkasko keinen Schadenfreiheitsrabatt gibt, der bei der Haftpflicht die Prämie mit der Zeit senkt, wodurch Teilkasko für Fahranfänger oder Wenigfahrer attraktiver ist. Die Haftpflicht sichert Schäden Dritter, während Teilkasko Schäden am eigenen Auto durch z.B. Diebstahl, Glasbruch oder Wildunfälle abdeckt.
 

Welche SF ist die beste?

Die beste Schadenfreiheitsklasse (SF) ist die höchstmögliche, die Sie bei Ihrer Versicherung erreichen können, da diese den größten Rabatt auf Ihre Kfz-Versicherung bedeutet, oft bis zu 70-80 % oder mehr (z. B. SF 35+ oder SF 50), was sich in niedrigeren Beiträgen auszahlt; sie wird durch unfallfreies Fahren erreicht und variiert je nach Versicherer, typischerweise beginnend bei SF 0 oder SF ½ für Fahranfänger und steigend mit jedem schadenfreien Jahr.
 

Wie viele Schadenfreiheitsklassen verliert man bei einem Unfall?

Nach einem selbstverschuldeten Unfall verliert man je nach Versicherer und Schadenhöhe mehrere SF-Klassen; oft sind es 4 bis 10 Stufen, bei vielen Schäden noch mehr, was zu einem deutlich höheren Beitrag führt, aber durch einen Rabattschutz oder Rückkauf des Schadens verhindert werden kann. Die genaue Zahl wird durch die individuelle Rückstufungstabelle Ihres Versicherers bestimmt, die im Vertrag steht. 

Wie lange kann ich den Schadenfreiheitsrabatt ruhen lassen?

Den Schadenfreiheitsrabatt (SF-Rabatt) können Sie in der Regel 7 bis 10 Jahre ruhen lassen, wobei viele Versicherer heute 10 Jahre anerkennen, manche sogar länger oder unbegrenzt, während andere schon nach kürzerer Zeit eine Rückstufung vornehmen können; es hängt stark von Ihrem spezifischen Versicherungsvertrag und den Bedingungen Ihres Anbieters ab, daher sollten Sie die genaue Frist in Ihren Verträgen prüfen oder direkt nachfragen. 

Wird man bei jedem Schaden hochgestuft?

Nein, man wird bei jedem Schaden nicht hoch-, sondern rückgestuft, was zu höheren Beiträgen führt, da die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) sinkt. Eine Hochstufung gibt es nur bei unfallfreiem Fahren. Es gibt eine Ausnahme: Bei Schäden in der Teilkaskoversicherung (z. B. Wildunfall, Steinschlag) gibt es keine Rückstufung, da hier der Schadenfreiheitsrabatt nicht greift. 

Kann ich den Rabattschutz nach einem Unfall abschließen?

Versicherungsnehmer sollten möglichst darauf achten, den Rabattschutz vor einem Unfall abzuschließen, denn dieser greift nur, wenn er im Vorfeld abgeschlossen wurde. Nach einem Unfall ist es nicht möglich, den Rabattschutz abzuschließen und gleichzeitig die vorherige Schadenfreiheitsklasse beizubehalten.

Welche SF ist nach 10 Jahren unfallfrei?

10 Jahre unfallfrei bedeuten in der Kfz-Versicherung die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) 10, was einen signifikanten Rabatt auf Ihren Beitrag bringt, wobei der genaue Beitragssatz je nach Versicherer (z.B. SF 10 mit ca. 24-35% Beitragssatz) variiert, und mit jedem weiteren unfallfreien Jahr die Klasse steigt, z.B. auf SF 11, SF 12 usw.