Zum Inhalt springen

Welche Seiten müssen vom Mutterpass kopiert werden?

Gefragt von: Frau Lilli Keil B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 5. Juni 2026
sternezahl: 4.6/5 (10 sternebewertungen)

Vom Mutterpass müssen meist nur die Seiten mit den persönlichen Daten (Seite 2) und dem voraussichtlichen Entbindungstermin (Seite 3) kopiert werden, wenn Sie ihn beim Arbeitgeber, bei der Krankenkasse oder dem Jobcenter einreichen, um den Schwangerschaftsnachweis zu erbringen – oft wird eine ärztliche Bescheinigung verlangt, die den Termin bestätigt, oder eine Kopie dieser relevanten Seiten, um den Mutterschutz zu gewährleisten oder Leistungen zu beantragen.

Welche Seiten vom Mutterpass braucht der Arbeitgeber?

Sie brauchen dem Arbeitgeber keinen Einblick in den Mutterpass zu gewähren. Ab dem Zeitpunkt, ab dem ein Arbeitgeber über die Schwangerschaft einer Mitarbeiterin informiert wird, ist er verpflichtet zum Schutz der werdenden Mutter die Vorschriften des Mutterschutzgesetzes einzuhalten.

Wie viele Seiten hat ein Mutterpass?

Für eine schwangere Frau ein schönes und zugleich sinnvolles Dokument: der Mutterpass. Mit seinen 16 Doppelseiten ist das kleine Untersuchungsheft für Sie ein wichtiger Begleiter in der Schwangerschaft. Der Mutterpass dokumentiert alle Ergebnisse aus den Vorsorgeuntersuchungen.

Was passiert, wenn ich meinen Mutterpass verliere?

Was tun, wenn ich meinen Mutterpass verliere? Sollten Sie Ihren Mutterpass nicht mehr finden, sind die bis dahin gesammelten Daten nicht verloren. Ihre Frauenärztin, Ihr Frauenarzt oder Ihre Hebamme muss alle Untersuchungsergebnisse auch in einem eigenen Dokumentationssystem speichern.

Was muss ich vom Mutterpass dem Jobcenter schicken?

Mehrbedarf für werdende Mütter

Der Anspruch auf Mehrbedarf bei Schwangerschaft besteht ab der 13. Schwangerschaftswoche. Als Nachweis ist der Mutterpass oder eine ärztliche Bescheinigung über den voraussichtlichen Entbindungstermin vorzulegen. Die Höhe dieses Mehrbedarfs beträgt 17% des maßgeblichen Regelbedarfes.

SSW 7: Den Mutterpass verstehen | Schwangerschaft und Geburt | DAK-Gesundheit

16 verwandte Fragen gefunden

Wie teile ich dem Jobcenter meine Schwangerschaft mit?

Sollten Sie schwanger sein, kann ein Mehrbedarf für werdende Mütter ab der 13. Schwangerschaftswoche beantragt werden. Damit der Mehrbedarf gewährt werden kann, ist es erforderlich, dass Sie dem zuständigen Jobcenter den voraussichtlichen Entbindungstermin mitteilen.

Was gilt als Nachweis Schwangerschaft?

(2) Auf Verlangen des Arbeitgebers soll eine schwangere Frau als Nachweis über ihre Schwangerschaft ein ärztliches Zeugnis oder das Zeugnis einer Hebamme oder eines Entbindungspflegers vorlegen. Das Zeugnis über die Schwangerschaft soll den voraussichtlichen Tag der Entbindung enthalten.

In welcher Woche verliert man am häufigsten das Baby?

Die meisten Fehlgeburten ereignen sich in der Frühschwangerschaft, insbesondere in den ersten 12 Wochen, wobei die kritischste Phase die 7. bis 10. Woche ist, wenn Organe gebildet werden und chromosomale Probleme oft zum Abbruch führen. Das Risiko sinkt dann mit jeder Woche deutlich ab, sodass ab der 10. Woche die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt sehr gering wird. 

In welcher SSW bekommt man den Mutter-Kind-Pass?

Den Mutterpass bekommst du bei deiner allerersten Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt oder der Hebamme, meistens zwischen der 7. und 10. Schwangerschaftswoche (SSW), sobald die Schwangerschaft offiziell festgestellt wurde und der voraussichtliche Termin berechnet ist. Er begleitet dich durch die gesamte Schwangerschaft und enthält alle wichtigen Informationen und Ergebnisse deiner Untersuchungen.
 

Ist eine Fehlgeburt im Mutterpass eingetragen?

Alle Geburten, einschließlich Angaben zu Geschlecht, Gewicht und Größe des Kindes sowie zur Schwangerschaftsdauer, werden hier aufgelistet. Auch Abgänge, Fehl- und Totgeburten, Eileiter-und Bauchhöhlenschwangerschaften werden vermerkt.

Was bedeutet FS im Mutterpass?

FS = Fruchtsackdurchmesser: Er ist ab der 5. SSW sichtbar und kann so schon früh auf eine intakte Schwangerschaft hinweisen. SSL = Scheitel-Steiß-Länge: Damit ist die Länge des Babys vom äußersten Kopfende bis zum äußersten Steißende gemeint.

Was bedeutet N1 im Mutterpass?

Als Maßeinheit für den Fundusstand wird die Anzahl der Querfinger (QF) angegeben. Beispiel: N + 1 QF bedeutet: Der Gebärmutterrand befindet sich 1 Querfinger über dem Nabel.

Wie lange sollte man den Mutterpass mitnehmen?

Wenn Sie sich für die Papierform entscheiden, ist es ratsam, den Mutterpass immer dabei zu haben. Nach der Geburt sollte er aufbewahrt werden, weil die Daten für weitere Schwangerschaften hilfreich sein können.

Kann der Arbeitgeber den Mutterpass verlangen?

Berlin/Gütersloh (dpa/tmn) - Immer wieder kommt es offenbar vor, dass Arbeitgeber den Mutterpass von schwangeren Beschäftigten einsehen wollen. Dürfen sie das? „Nein, das geht den Arbeitgeber nichts an“, sagt Kathrin Schulze Zumkley. Sie ist Fachanwältin für Arbeitsrecht in Gütersloh.

Warum muss man beim Arbeitgeber die Geburtsurkunde vom Kind beantragen?

Die Geburtsurkunde, die u.a. das Geburtsdatum und das Alter des Kindes enthält, kann daher als geeigneter Nachweis dienen. Für die Personalabteilung ist außerdem überprüf- und feststellbar, ob der Mitarbeiter überhaupt (noch) Anspruch auf Elternzeit hat.

Warum muss man den Mutterpass immer dabei haben?

Werdende Mütter sollten ihren Mutterpass immer mit sich führen, damit sich Ärzte im Notfall rasch über den Stand der Schwangerschaft informieren können. „Mit Hilfe des Mutterpasses kann sich ein Arzt bei einem Notfall alle wichtigen gesundheitlichen Informationen zu Mutter und Kind verschaffen.

Was bedeutet "ssw lr" im Mutterpass?

Was sich hinter ATD und FOD im Mutterpass verbirgt, kommt jetzt: Screening = Ultraschalluntersuchung. SSW (LR) = Schwangerschaftswoche bezogen auf die letzte Regel. Intrauteriner Sitz = Einnistung des Embryos in der Gebärmutter.

In welcher SSW frühestens zum Frauenarzt?

1. Vorsorgeuntersuchung/Erstuntersuchung. Von nun an folgt alle vier Wochen beziehungsweise ab der 32. Schwangerschaftswoche alle zwei Wochen eine Vorsorgeuntersuchung bei Ihrer Hebamme , Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt.

Wo wird das Geschlecht im Mutterpass eingetragen?

Seite 4: Vorangegangene Schwangerschaften

eine Bauchhöhlen- oder Eileiterschwangerschaft. Es werden außerdem Schwangerschaftsdauer, Gewicht und Geschlecht deines Ungeborenen eingetragen.

Wann sind die kritischen 12 Wochen vorbei?

Schwangerschaftswoche (SSW) Mit dem Ende des 1. Schwangerschaftsdrittels endet die sogenannte „kritische Phase“ und das Risiko einer Fehlgeburt sinkt enorm.

Ist eine stille Geburt in der 15. Schwangerschaftswoche möglich?

Eine “Stille Geburt” bezeichnet eine Geburt, bei der das Kind ohne erkennbare Lebenszeichen zur Welt kommt. Ab der 15. SSW ist ein chirurgischer Eingriff nicht mehr möglich und das Kind wird vaginal geboren. Die Geburt kann hierbei medikamentös eingeleitet werden.

In welcher SSW ist die höchste Abortrate?

Die meisten Fehlgeburten ereignen sich in der Frühschwangerschaft, insbesondere in den ersten 12 Wochen, wobei die kritischste Phase die 7. bis 10. Woche ist, wenn Organe gebildet werden und chromosomale Probleme oft zum Abbruch führen. Das Risiko sinkt dann mit jeder Woche deutlich ab, sodass ab der 10. Woche die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt sehr gering wird. 

Was muss man alles beantragen, wenn man schwanger ist?

Formalitäten

  • Ihr Kind innerhalb von 7 Werktagen beim Standesamt anmelden.
  • Ihre Krankenkasse über die Geburt informieren.
  • Kindergeld beantragen.
  • Elterngeld beantragen.
  • Mutterschaftsleistungen beantragen.
  • Falls Sie eine Frühgeburt haben: Ihren Arbeitgeber informieren.

Was bedeutet SL im Mutterpass?

SL: Die Schädellage ist die häufigste Kindslage. Hier liegt das Kind mit dem Kopf nach unten im Geburtskanal. BEL: Bei der Becken-Endlage liegt das Baby mit dem Gesäß nach unten im Geburtskanal. Für den Geburtsverlauf ist entscheidend, wie die Beine des Babys liegen.

Wann beginnt das Beschäftigungsverbot?

Grundsätzlich gilt im gesetzlich festgelegten Zeitraum des Mutterschutzes ein Beschäftigungsverbot. Dieser beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet nach der achten Wochen nach der Entbindung. In dieser Schutzfrist ist die Schwangere oder die frisch gebackene Mutter von der Arbeit freigestellt.

Vorheriger Artikel
Was bedeutet negative Spur?