Welche Produkte Lieferengpässe?
Gefragt von: Harro Fuhrmann | Letzte Aktualisierung: 29. Juli 2026sternezahl: 5/5 (15 sternebewertungen)
Aktuell gibt es Lieferengpässe bei vielen Arzneimitteln, insbesondere bei Kinderantibiotika (z.B. mit Ibuprofen, Paracetamol), bestimmten Impfstoffen (COVID-19, FSME), Krebsmedikamenten, Schilddrüsenhormonen, Blutdrucksenkern und ADHD-Medikamenten (Atomoxetin), sowie bei Kochsalzlösungen. Auch im breiteren Handel betrafen Engpässe zeitweise Elektrogeräte, Spielzeug und Autos aufgrund von Rohstoff- und Chipmangel sowie Logistikproblemen.
Was sind Lieferengpässen?
Ein Lieferengpass ist eine über voraussichtlich zwei Wochen hinausgehende Unterbrechung einer Auslieferung im üblichen Umfang oder eine deutlich vermehrte Nachfrage, der nicht angemessen nachgekommen werden kann.
Für welche Medikamente gibt es Lieferengpässe?
Aktuelle Listen von Medikamenten-Lieferengpässen finden Sie beim BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) und auf PharmNet.Bund, wobei das BfArM auch Maßnahmen wie Gestattungen veröffentlicht und die Gelbe Liste ebenfalls aktuelle Informationen bereitstellt, mit Beispielen wie Ethosuximid (Petinimid Sirup), Benperidol (Glianimon) oder Nimodipin (Nimotop) aktuell betroffen sind (Stand: Ende 2025/Anfang 2026). Es gibt auch österreichische Daten, etwa für Darunavir oder Escitalopram.
Welche Medikamente werden jetzt knapp?
Die Arzneimittel der folgenden Medikamenten-Gruppen sind zurzeit am stärksten von den Lieferengpässen betroffen:
- Antidepressiva.
- Schilddrüsenmedikamente.
- Schmerzmittel (Ibuprofen)
- Blutdrucksenker.
- Kochsalzlösungen.
- Krebsmittel.
- Hormonpräparate.
- Impfstoffe.
Was sind Lieferschwierigkeiten?
Lieferengpässe sind Unterbrechungen der Lieferfähigkeit, bei denen ein Produkt (oft Medikamente, aber auch Rohstoffe) nicht mehr in gewohnter Menge bereitgestellt werden kann oder die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigt, meist länger als zwei Wochen. Sie entstehen durch Produktionsprobleme, Rohstoffmangel, hohe Kosten, globale Konzentration der Produktion oder unerwartet starke Nachfrage und können zu Lieferschwierigkeiten, Nachschubproblemen oder Versorgungsengpässen führen, wenn Alternativen fehlen.
Produktknappheit und lange Wartezeiten
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Was ist die Ursache für die Lieferverzögerung?
Es gibt viele Gründe für Lieferverzögerungen, darunter Wetterbedingungen, menschliches Versagen, Verkehr und technische Probleme . Investieren Sie in zuverlässige Fahrzeuge, planen Sie Ihre Routen sorgfältig und kommunizieren Sie effektiv mit Ihren Kunden, um Lieferverzögerungen zu vermeiden.
Welche Lieferschwierigkeiten gibt es bei Presinol?
Der Lieferengpass für Presinol (Wirkstoff Methyldopa) scheint aktuell (Stand Anfang Januar 2026) beigelegt oder zumindest stark entspannt, da die Gelbe Liste meldet, dass die Engpässe für die 125mg, 250mg und 500mg Tabletten beendet sind. Frühere Lieferprobleme bestanden aufgrund von Produktionsschwierigkeiten, aber es sollte jetzt wieder verfügbar sein, wobei es bei bestimmten Stärken oder Chargen immer noch kurzfristig zu Lücken kommen kann; sprechen Sie am besten mit Ihrer Apotheke oder Ihrem Arzt über Alternativen oder die aktuelle Verfügbarkeit.
Bei welchen Medikamenten gibt es Lieferprobleme?
Aktuelle Listen von Medikamenten-Lieferengpässen finden Sie beim BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) und auf PharmNet.Bund, wobei das BfArM auch Maßnahmen wie Gestattungen veröffentlicht und die Gelbe Liste ebenfalls aktuelle Informationen bereitstellt, mit Beispielen wie Ethosuximid (Petinimid Sirup), Benperidol (Glianimon) oder Nimodipin (Nimotop) aktuell betroffen sind (Stand: Ende 2025/Anfang 2026). Es gibt auch österreichische Daten, etwa für Darunavir oder Escitalopram.
Welches Medikament hat das höchste Suchtpotenzial?
Das höchste Suchtpotenzial besitzen dabei die sogenannten Benzodiazepine (Benzos) und die Z-Substanzen Zolpidem, Zopiclon und Zaleplon, die bereits in kleinen Dosen abhängig machen und bei Missbrauch Mehrfachabhängigkeiten bedingen können.
Wird die Apotheke aussterben?
Im Fünfjahresvergleich zeigt sich ein Verlust von fast 2.000 Apotheken – mehr als 10 % weniger seit Ende 2020. Bereits die Jahre 2023 und 2024 brachten erhebliche Rückgänge: 2023 minus 497 Apotheken, 2024 minus 530 Apotheken, womit der Bestand auf 17.041 sank – der niedrigste Stand seit den 1970er Jahren.
Bei welchen Medikamenten gibt es zur Zeit Engpässe?
Aktuelle Listen von Medikamenten-Lieferengpässen finden Sie beim BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) und auf PharmNet.Bund, wobei das BfArM auch Maßnahmen wie Gestattungen veröffentlicht und die Gelbe Liste ebenfalls aktuelle Informationen bereitstellt, mit Beispielen wie Ethosuximid (Petinimid Sirup), Benperidol (Glianimon) oder Nimodipin (Nimotop) aktuell betroffen sind (Stand: Ende 2025/Anfang 2026). Es gibt auch österreichische Daten, etwa für Darunavir oder Escitalopram.
Was ist eine gelbe Liste?
Die Gelbe Liste (Gelbe Liste Pharmindex) ist ein umfassendes, tagesaktuelles Arzneimittel-Informationssystem für medizinische Fachkreise in Deutschland (Ärzte, Apotheker), das detaillierte Daten zu Medikamenten, Wirkstoffen, Medizinprodukten und Nichtarzneimitteln liefert, inklusive Anwendung, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen, und dient als verlässliche Quelle zur Arzneimitteltherapiesicherheit. Es gibt sie als Online-Portal, App und früher auch als CD-ROM. Sie ist vergleichbar mit der Roten Liste, setzt aber andere Schwerpunkte und bietet breite Suchfunktionen.
Was ist das meistverkaufteste Medikament in Deutschland?
Humira® ist Spitzenreiter
Das umsatzstärkste Arzneimittel des vergangenen Jahres ist Humira® mit dem Wirkstoff Adalimumab. Der monoklonale Antikörper zur Behandlung von Erkrankungen des Immunsystems wurde 2003 auf den Markt gebracht.
Welche Arzneimittel haben Lieferengpässe?
Medikamenten-Engpässe sind ein wiederkehrendes Problem in Deutschland, das oft Generika, Antibiotika, Asthmamittel und Schmerzmittel betrifft, verursacht durch globale Lieferkettenprobleme, Produktionsverlagerung nach Asien, geringe Margen bei Generika und steigende Nachfrage. Aktuell gibt es Hunderte offiziell gemeldete Engpässe, die Patienten belasten und sogar Operationen verzögern können, wobei das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Situation beobachtet und Importe ermöglicht.
Warum gibt es in Deutschland Medikamentenmangel?
Ein Großteil der Wirkstoffe wird mittlerweile in China und Indien hergestellt. Dort sind nicht nur die Löhne niedriger. Auch Umweltauflagen spielen eine geringere Rolle als in Europa. Um die Substanzen noch günstiger anbieten zu können, wird zudem auf Massenproduktion und Monopolisierung gesetzt.
Warum Lieferengpass Quetiapin?
Quetiapin ist nicht lieferbar wegen einer Kombination aus gestiegener Nachfrage (auch durch vermehrte Off-Label-Nutzung bei Schlafstörungen) und Produktionsproblemen bei Herstellern (Generika und Original), was zu erheblichen Lieferengpässen führt, die voraussichtlich bis in das Jahr 2026 andauern könnten. Diese Engpässe betreffen sowohl Retard- als auch normale Filmtabletten.
Welche Droge ist mit Emma gemeint?
Ecstasy ist auch gemeint, wenn von „XTC“ oder einfach „E“ die Rede ist. „Molly“ ist eine pulverförmige Variante von Ecstasy, „Cadillac“ und „Emma“ haben eine kristalline Struktur. Je nach Produktionsverfahren können giftige Substanzen enthalten sein.
Für welche Droge steht ❄?
Das Schneeflocken-Emoji (❄️) kann in der einen Ecke des Internets für Schnee und Winter, in einer anderen für eine hypersensible Person und in einer dritten für Kokain stehen.
Welche Medikamente haben Lieferschwierigkeiten 2025?
Es gibt keine einzelne, statische "Liste 2025", da Lieferengpässe dynamisch sind, aber zentrale Anlaufstellen wie das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) und die Gelbe Liste bieten aktuelle Informationen zu fehlenden Medikamenten (z.B. Antibiotika, Herz-Kreislauf-Mittel, Schmerzmittel wie Ethosuximid, Benperidol, Ribavirin, Cefixim). Betroffen sind häufig Kinderarzneimittel (Fiebersäfte), Antibiotika und bestimmte Spezialpräparate; prüfen Sie bei Bedarf BfArM, Gelbe Liste, PharmNet.Bund oder fragen Sie Ihre Apotheke.
Welche Medikamente werden aktuell knapp?
Lieferengpässe im Fokus
- Acetylsalicylsäure. ...
- Antibiotika für Kinder. ...
- ALBVVG - Dringlichkeitsliste und Liste der notwendigen Kinderarzneimittel. ...
- Fiebersäfte für Kinder. ...
- Salbutamol in pulmonaler Darreichungsform. ...
- Atomoxetinhaltige Arzneimittel. ...
- GLP-1-Rezeptor-Agonisten.
Warum ist Wobenzym derzeit nicht lieferbar?
Wobenzym (und Wobenzym immun) ist derzeit wegen einer extrem hohen Nachfrage nicht durchgängig lieferbar, da die Produktionskapazitäten die aktuelle Nachfrage nicht decken können. Der Hersteller, Mucos Pharma, arbeitet daran, die Produktion hochzufahren, aber Qualitätskontrollen verlangsamen diesen Prozess zusätzlich, weshalb es zu Lieferengpässen kommt.
Warum gibt es bald kein Metformin mehr?
Grund dafür ist eine neue Abwasserrichtlinie. Die damit verbunden Mehrkosten wären in Kombination mit der niedrigen Gewinnspanne für das Medikament nicht mehr lohnend, so die Industrie. 2,9 Millionen Menschen in Deutschland nehmen Metformin ein.
Ist Candesartan wieder lieferbar?
Blopress (Candesartan) zu 16 mg wird schätzungsweise im Oktober 2028 wieder lieferbar sein. Ferrlecit (Eisen(III)-natrium-D-gluconat-hydroxid-oxid-Komplex) zu 40 und 62,5 mg bleibt vorerst bis Ende April knapp.
Welche Blutdruckmittel werden vom Markt genommen?
Zur Erinnerung: Anfang Juli 2018 wurden Chargen gewisser Sartane (Candesartan, Irbesartan, Losartan, Olmesartan und Valsartan) zurückgerufen, weil der Verdacht bestand, dass diese durch das als krebserregend eingestufte N-Nitrosodimethylamin (NDMA) verunreinigt sind.
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