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Welche Noten in Jura sind gut?

Gefragt von: Ingelore Albert-Schulz  |  Letzte Aktualisierung: 3. Juni 2026
sternezahl: 4.5/5 (13 sternebewertungen)

Die meisten Absolventen erzielen ein „Befriedigend“ (7 bis 9 Punkte) oder ein „Ausreichend“ (4 bis 6 Punkte). Mit einem „Befriedigend“, was in anderen Studiengängen selten als Glanzleistung zählt, gehört man damit schon zum oberen Drittel aller Kandidaten.

Was ist eine gute Note in Jura?

11.50 - 13.99 gut 9.00 - 11.49 vollbefriedigend Page 2 Ein Service des Bundesministeriums der Justiz sowie des Bundesamts für Justiz ‒ www.gesetze-im-internet.de - Seite 2 von 2 - 6.50 - 8.99 befriedigend 4.00 - 6.49 ausreichend 1.50 - 3.99 mangelhaft 0 - 1.49 ungenügend.

Was ist ein guter Notendurchschnitt im Jurastudium?

Die meisten juristischen Fakultäten verlangen einen Mindestnotendurchschnitt von 3,0 auf einer Skala von 4,0. Besonders wettbewerbsintensive Studiengänge setzen jedoch einen Notendurchschnitt von 3,5 oder höher voraus.

Ist ein Jura-Noten von 10 gut?

Mit einem "vollbefriedigend" von 10 bis 12 Punkten gehörst du in Juraklausuren bereits zu den sehr guten Studenten. Für eine höhere Bewertungsstufe musst du schon herausragende Leistungen erbringen – 18 Punkte zu erhalten, ist allerdings praktisch unmöglich.

Ist befriedigend in Jura gut?

In der Juristenausbildung werden Prüfungen in Punkten von 0 bis 18 bewertet. Die Punkte bilden wiederum jeweils in Dreierschritten die sieben Notenstufen von "Sehr gut" bis "Ungenügend" ab. Im juristischen Bewertungssystem gibt es zwischen "Gut" und "Befriedigend" die Note "Vollbefriedigend", kurz "VB".

auf KEINEN FALL nochmal Jura - hier ist warum.

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Sind 4 Punkte in Jura schwer?

Gerade einmal vier Punkte braucht man in juristischen Prüfungen zum Bestehen. Das klingt wirklich nicht nach viel, immerhin liegt die Obergrenze der Notenskala bei 18; es sind also nicht einmal 25 Prozent der theoretisch möglichen Bestleistung nötig, um durchzukommen.

Was sind überdurchschnittliche Noten Jura?

Wird in der Ersten Juristischen Prüfung eine Gesamtnote von mindestens 9 Punkten erzielt, so ist diese „vollbefriedigend“ und es wird von einem Prädikatsexamen gesprochen – einer überdurchschnittlich guten Leistung.

Hat jemals jemand 18 Punkte in Jura erreicht?

Im Jahre 2021 erreichten beispielsweise in der staatlichen Pflichtfachprüfung (= Erste Juristische Staatsprüfung) bundesweit nur 24 von über 12.000 Kandidaten ein „Sehr gut“. Die Höchstpunktzahl von 18 Punkten wird dabei im Grunde genommen nie vergeben (wenige Ausnahmen bestätigen die Regel).

Welche Note ist Prädikat in Jura?

Ein Prädikat beginnt ab 9 Punkten. Während der bundesweite Durchschnitt im Ersten Staatsexamen bei etwa 7 Punkten liegt, erzielen Bucerius-Absolvent:innen im Schnitt über 10 Punkte – und damit mehr als eine ganze Note besser.

Hat schon mal jemand 16 Punkte in Jura geschrieben?

Der damals 21-Jährige Freiburger Student hat mit insgesamt 15,66 Punkten das Beste jemals in Baden-Württemberg geschriebene 1. Staatsexamen abgelegt.

Wie viel Prozent schaffen Jurastudium?

Im Durchschnitt beträgt die Studiendauer 11 Semester, nur 1,5 Prozent schaffen es innerhalb von 4 bis 6 Semestern. Von den 9481 zur Prüfung zugelassenen Kandidatinnen und Kandidaten studierten 491 Personen (5 Prozent) 4 bis 7 Semester, bis sie das Erste Staatsexamen ablegten.

Was ist das schwerste Jurastudium?

Das juristische Staatsexamen gilt als eine der härtesten Prüfungen in Deutschland – zurecht. Denn die Durchfallquote ist nicht nur ein gefühltes Schreckgespenst, sondern real hoch. Wer Jura studiert, muss sich auf knallharte Auswahl einstellen.

Was für einen Abi-Durchschnitt braucht man für ein Jurastudium?

Zulassungsvoraussetzungen. Für das Studium der Rechtswissenschaften brauchst du ein gutes, besser ein sehr gutes Abitur. Die Zulassung zum Jurastudium unterliegt einem Numerus Clausus, (NC). 2023 lag der NC für Rechtswissenschaften im Hauptfach zwischen 1,2 und 2,1.

Kann man mit 3.0 Jura studieren?

Auch mit einem Abischnitt von 3.0 kannst du Jura studieren. Es gibt Unis, bei denen es gar keinen bestimmten NC gibt.

Was ist ein "kleines Prädikat" im Jurastudium?

Jurastudium in Bayern: kleines Prädikatsexamen

In Bayern spricht man vom “kleinen Prädikat” ab 6,50 Punkten, d.h. ab einer Bewertung mit befriedigend oder besser in der Gesamtnote des Examens. Diese Bezeichnung ist jedoch bundesweit unüblich.

Ist Jura studieren schwer?

Jura gilt im Allgemeinen als ein besonders anspruchsvolles Studium und dieser Ruf ist nicht ganz unberechtigt. An vielen Unis wird deshalb schon vor der Aufnahme neuer Studierender gnadenlos „aussortiert“. Der NC, Numerus Clausus, bildet oft eine erste Hürde, die es mit dem Abitur zu überwinden gilt.

Was ist man nach 3 Jahren Jurastudium?

Der Bachelor of Laws (LL. B.) ist ein erster berufsqualifizierender Abschluss, den du nach drei Jahren des Jurastudiums erwirbst. Er qualifiziert dich zwar in Deutschland nicht für die volljuristischen Berufe, bietet aber Möglichkeiten für eine Vielzahl von interessanten Berufen im In- und Ausland.

Wie viele Juristen haben Doppelprädikat?

Ein Doppelprädikat ist relativ selten. Auf der Basis der von Rechtsanwälten erzielten Noten ist davon auszugehen, dass die Doppelprädikatsquote bei rund 13 % liegt.

Welche Note für Staatsanwalt?

Mindestens 7,5 Punkte im Zweiten Examen und 15 Punkte aus beiden Examina zusammen. Die Zweite juristische Staatsprüfung soll in der Regel mit mindestens 8,0 Punkten und die Erste juristische Staatsprüfung mindestens mit der Note befriedigend abgeschlossen sein.

Wie viele Punkte gibt es für eine Großkanzlei?

Je besser die Noten, desto höher das Gehalt. Großkanzleien gehen nach dem 18-Punkte-Prinzip vor: Sie nehmen eigentlich nur Bewerber, die aus beiden Examina jeweils mindestens acht Punkte mitbringen, dazu kommen noch die Zusatzqualifikationen LL. M. und Promotion, die mit jeweils einem Punkt bewertet werden.

Welche Uni hat den besten Ruf für Jura?

Zu den fünf besten Universitäten in Deutschland im Bereich Jura zählen 2025 demnach in absteigender Reihenfolge: die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, die Universität zu Köln und die Universität Hamburg.

Was ist die schwerste Prüfung der Welt?

Das dortige Abitur, das Gaokao, wird laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von Erziehungswissenschaftler:innen als "härteste Abschlussprüfung der Welt" bezeichnet.

Was sind überdurchschnittlich gute Noten?

1,6 – 2,5: gut – eine überdurchschnittliche Leistung. 2,6 – 3,5: befriedigend – eine durchschnittliche Leistung. 3,6 – 4,0: ausreichend – eine Leistung, die trotz Mängeln noch den Anforderungen entspricht.

Was bedeutet ein Doppelprädikat im Jurastudium?

Doppelprädikat meist nur "wünschenswert"

Bei Taylor Wessing gilt die "Zwei-aus-vier-Regel", das heißt, dass man ein fehlendes Prädikatsexamen durch eine Promotion oder einen LL. M. -Abschluss ausgleichen kann.

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