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Welche Matratzenhöhe für welches Bett?

Gefragt von: Otmar Herrmann B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 2. Mai 2026
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Die passende Matratzenhöhe hängt von der Nutzung ab: 12-16 cm (Economy) für Kinder/Gästebetten, 17-20 cm (Standard) für die meisten Erwachsenen, 21-27 cm (Komfort) für höhere Ansprüche oder den Umstieg von Wasserbetten und ab 28 cm (Premium) für Boxspringbetten oder ältere Menschen für leichteres Aufstehen, wobei die Gesamthöhe von Bett und Matratze eine bequeme Sitzhöhe (ca. 45-50 cm) ergeben sollte, damit der Matratzenrand etwa zur Hälfte im Rahmen versinkt.

Wie hoch sollte ein Bett mit Matratze sein?

Die empfohlene Betthöhe

Es kann umgekehrt sogar sein, dass sich die Kälte des Bodens ungehindert auf die Matratze überträgt. Je nach Körpergröße wird eine Betthöhe von 48 – 60 cm empfohlen. Bei größeren oder kranken Menschen erleichtert ein Bett in Komforthöhe das Aufstehen und Hinlegen.

Welche Matratzenhöhe ist die richtige?

Eine Matratze sollte mindestens 15–20 cm hoch sein, wobei 17–20 cm als Standard für Erwachsene gelten und Komfort- oder Premium-Höhen (ab 21 cm bzw. 25 cm) besser für Personen mit höherem Gewicht, besonderen Ansprüchen oder für Senioren sind, da sie mehr Unterstützung und eine erleichterte Einstiegshöhe bieten. Für Kinder oder gelegentliche Nutzung genügen auch dünnere Matratzen (12–16 cm). 

Was ist die ideale Matratzenhöhe?

Für kleinere Personen (unter 1,63 m): Die Betthöhe sollte 40 bis 50 cm vom Boden bis zur Oberkante der Matratze betragen. Für durchschnittlich große Personen (1,63 m bis 1,88 m): Für maximalen Komfort sollte die Betthöhe etwa 50 bis 60 cm betragen.

Welche Folgen hat eine zu niedrige Matratze?

Eine zu geringe Matratzenhöhe sorgt meist dafür, dass gerade Seitenschläfer zu tief bis zum Lattenrost einsinken. Das hat eine Krümmung der Wirbelsäule und damit Rückenschmerzen zur Folge. Testen Sie daher jede Matratze im Vorfeld aus und achten Sie darauf, ob Sie den Lattenrost spüren.

Test Matratzen: 6 wichtige Tipps zum Matratzen-Kauf (Stiftung Warentest)

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Was ist besser, eine hohe oder niedrige Matratze?

Dennoch empfehlen wir dickere Matratzen für eine bessere Schlafqualität (18 bis 20 cm Naturlatex ohne Bezug). Ab einer Matratzenhöhe von 20 Zentimetern spricht man von einer Komforthöhe. Generell gilt demnach: Je dicker der Kern Ihrer Matratze, desto höher der Liegekomfort.

Welche Mindesthöhe sollte eine Matratze haben?

Eine Matratze sollte mindestens 15 bis 20 cm hoch sein, um eine gute Unterstützung zu bieten, wobei 19-24 cm als Standard für Komfort gelten, während dünnere Matratzen (12-16 cm) für gelegentliche Nutzung (Gäste, Wohnmobile) ausreichen; besonders hohe (ab 28 cm) oder tiefere Matratzen (über 20 cm) sind für Senioren oder Boxspringbetten ideal, da sie das Ein- und Aussteigen erleichtern und mehr Liegekomfort bieten. 

Wie tief sollte eine Matratze im Bett liegen?

Eine Matratze sollte mindestens 4 cm tief im Bettrahmen versinken, um nicht zu verrutschen, aber auch nicht mehr als etwa 50 % ihrer Gesamthöhe, damit der Bettrahmen beim Ein- und Aussteigen nicht stört. Idealerweise sollte sie mindestens 10 cm herausragen; ein Überstand von 10 bis 15 cm wird oft als optimal empfunden, da dies Komfort und Ästhetik vereint. 

Wie hoch sollte eine normale Matratze sein?

Die Standardhöhe für Matratzen liegt heute meist zwischen 17 und 20 cm, ist aber für viele auch schon als Komfortzone (21-27 cm) oder sogar Premium-Höhe (ab 28 cm) verfügbar, insbesondere bei Boxspringbetten, die höhere Matratzen benötigen; dünnere Modelle unter 17 cm sind oft für Gästebetten oder Wohnmobile gedacht.
 

Wie kann ich unterschiedliche Matratzenhöhen ausgleichen?

Bei unterschiedlich hohen Matratzen, können Sie versuchen, den Höhenunterschied zusätzlich mit einem Topper auszugleichen. In diesem Falle empfiehlt sich bei einem Doppelbett mit den Maßen 180×200 cm ausnahmsweise kein durchgehender Topper 180×200 cm sondern ein einzelner Topper 90×200 cm auf der niedrigeren Matratze.

Soll man eine Matratze genau auf den Boden stellen?

Es besteht Schimmelgefahr. Wenn eine Matratze direkt auf dem Boden aufliegt, kann die von der Matratze aufgenommene Feuchtigkeit, nicht entweichen bzw. bildet sich unter der Matratze Feuchtigkeit. Wenn die Matratze nicht regelmäßig aufgestellt wird, kann dieses zur Entstehung von ungesundem Schimmel führen.

Ist es besser, härter oder weicher zu schlafen?

Weder sehr hart noch sehr weich ist optimal; die beste Wahl ist eine mittelfeste Matratze, die sich Ihrem Körper anpasst, die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Form stützt und gleichzeitig Druckpunkte an Schultern und Hüfte entlastet, wobei die ideale Härte vom Schlaftyp, Körpergewicht und Größe abhängt. Seitenschläfer profitieren oft von etwas weicheren Matratzen, während Bauch- und Rückenschläfer tendenziell eine festere Unterlage benötigen, um ein Durchhängen zu verhindern. 

Welche Matratze ist besser, Taschenfederkern oder Kaltschaum?

Keine Matratze ist pauschal „besser“; die Wahl zwischen Taschenfederkern und Kaltschaum hängt von Ihren Schlafbedürfnissen ab: Taschenfederkern ist ideal bei starkem Schwitzen, für schwerere Personen und ein festeres Liegegefühl mit guter Belüftung, während Kaltschaum bei Frieren, für ein weicheres, einsinkendes Liegegefühl (besonders Seitenschläfer) und Allergiker durch gute Punktelastizität punktet. 

Was ist die Komforthöhe bei Betten?

45 cm spricht man von einer Komforthöhe. Diese reicht bei vielen Menschen schon aus. Allerding benötigen größere Personen mehr Höhe. Deshalb bekommen Sie die meisten Betten unserer Lieferanten bis zu einer Höhe von 50 cm.

Was ist die beste Höhe für eine Matratze?

Eine Matratze sollte mindestens 15–20 cm hoch sein, wobei 17–20 cm als Standard für Erwachsene gelten und Komfort- oder Premium-Höhen (ab 21 cm bzw. 25 cm) besser für Personen mit höherem Gewicht, besonderen Ansprüchen oder für Senioren sind, da sie mehr Unterstützung und eine erleichterte Einstiegshöhe bieten. Für Kinder oder gelegentliche Nutzung genügen auch dünnere Matratzen (12–16 cm). 

Ist ein niedriges Bett gut?

Niedrige Betten sind auch eine gute Lösung, wenn wir unser Schlafzimmer im Dachgeschoss eingerichtet haben. Der größere Abstand von der Decke verhindert, dass wir uns überfordert fühlen. Manchmal ist es sogar erforderlich, wenn das Bett in der Nähe einer niedrigen Kniewand aufgestellt wird.

Welche Matratze ist besser bei Rückenschmerzen, Kaltschaum oder Federkern?

Bei Rückenschmerzen ist oft Kaltschaum durch seine hohe Punktelastizität und Druckentlastung vorteilhaft, da er sich dem Körper genau anpasst und die Wirbelsäule optimal stützt, während moderne Taschenfederkernmatratzen durch ihre punktelastischen Federn ebenfalls sehr gut sein können, besonders wenn Sie ein festeres Liegegefühl oder eine bessere Belüftung bevorzugen. Die Wahl hängt stark von Ihrem persönlichen Liegegefühl, Schlafposition und Körpergewicht ab – eine gute Kaltschaummatratze entlastet Druckpunkte besser, ein Taschenfederkern kann stabilen Halt und bessere Luftzirkulation bieten. 

Welche Kernhöhe sollte eine Matratze mindestens haben?

Für einen gesunden und regenerierenden Schlaf ist die gerade Lagerung der Wirbelsäule unabdingbar. Daher sollten Matratzen eine Kernhöhe von mindestens 14 cm aufweisen – je nach Art der Matratze kommt man mit einer Kernhöhe von 14 cm auf eine Gesamthöhe der Matratze zwischen 18 bis 22 cm.

Welcher Härtegrad bei welchem Gewicht?

Der passende Matratzen-Härtegrad hängt vom Körpergewicht ab: H1 ist für Personen bis ca. 60 kg (sehr weich), H2 für 60–80 kg (weich bis mittel), H3 für 80–100 kg (mittel bis fest) und H4 für über 100 kg (fest) geeignet; es gibt aber auch Härtegrade wie H5 für sehr schwere Personen (über 130 kg) oder spezielle Hersteller-Härtegrade, die leicht abweichen können, wobei auch Körpergröße und Schlafposition eine Rolle spielen.
 

Welche Betthöhe ist optimal?

Ein Bett sollte so hoch sein, dass Sie beim Hinsetzen die Füße flach auf den Boden stellen können und die Knie etwa einen 90-Grad-Winkel bilden, was meist zwischen 45 und 60 cm (Liegehöhe) liegt, aber je nach Körpergröße und Bedarf (Komfort, Senioren, Rückenprobleme) variieren kann; eine höhere Betthöhe erleichtert das Aufstehen und Hinlegen. Eine gute Faustregel für die optimale Höhe ist, wenn Sie im Sitzen das Becken leicht über den Knien haben. 

Was legt man zwischen Lattenrost und Matratze?

Zwischen Lattenrost und Matratze legt man eine Matratzenauflage oder einen Matratzenschoner, oft mit Noppen, um die Matratze vor Abnutzung und Schmutz zu schützen, die Luftzirkulation zu fördern, Feuchtigkeit abzuleiten und das Verrutschen der Matratze zu verhindern – idealerweise aus Filz, Vlies oder atmungsaktivem Mischgewebe, passend zur Rostgröße.
 

Welche Einstiegshöhe ist ideal für ein Bett?

Auch die Einstiegshöhe ist eine wichtige Eigenschaft für ein Bett. Die Einstiegshöhe oder Liegehöhe wird durch die Höhe des Lattenrostes, der Matratze und der Füße bestimmt. Der Abstand vom Boden bis zur Oberseite der Matratze beträgt idealerweise 45 bis 60 Zentimeter, aber dies variiert abhängig von Ihrer Größe.

Welche Dicke sollte eine Matratze haben?

Eine normale Matratze ist typischerweise zwischen 18 und 25 cm dick, wobei 19-20 cm als Standard-Basishöhe gelten und ab 25 cm oft als "Komforthöhe" bezeichnet werden. Qualitativ hochwertige Matratzen, wie Federkern-, Schaumstoff- oder Latexmatratzen, liegen oft im Bereich von 20-25 cm, um optimalen Liegekomfort und Unterstützung zu bieten. 

Was bringt eine höhere Matratze?

Generell gilt: Je höher der Härtegrad der Matratze, desto härter ist sie und desto besser ist sie für schwerere Personen geeignet.

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