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Welche Luftfeuchtigkeit bei 17 Grad?

Gefragt von: Silvio Geiger-Kaufmann  |  Letzte Aktualisierung: 24. Februar 2026
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Bei 17 Grad Celsius liegt die optimale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen, besonders im Schlafzimmer, idealerweise zwischen 40 % und 60 %; eine etwas niedrigere Feuchtigkeit ist bei kühleren Temperaturen besser, um Schimmelbildung zu vermeiden, während über 60 % die Gefahr von Schimmel erhöht und unter 30 % die Schleimhäute austrocknen können.

Wie viel Luftfeuchtigkeit bei 18 Grad?

Bei 18 °C ist eine Luftfeuchtigkeit von 40–60 % ideal für die meisten Wohnräume, besonders im Schlafzimmer, während in der Küche auch 50–60 % optimal sind; diese Werte sind gesund und verhindern Schimmelbildung oder zu trockene Schleimhäute, was mit Luftfeuchtigkeitsmessern (Hygrometer) überprüft werden kann, wie diese auf der Webseite von T-Online zeigen.
 

Welche Luftfeuchtigkeit ist bei 15 Grad optimal?

Wohnzimmer: 20 Grad - 40 bis 60 % Luftfeuchtigkeit. Schlafzimmer: 16 bis 18 Grad - 40 bis 60 % Luftfeuchtigkeit. Küche: 18 Grad - 50 bis 60 % Luftfeuchtigkeit. Keller: 10 bis 15 Grad - 50 bis 65 % Luftfeuchtigkeit.

Welche Luftfeuchtigkeit gilt als gering?

Luftfeuchtigkeit ist zu niedrig, wenn die Werte unter 40 % fallen (optimal sind 40–60 %), was sich durch trockene Haut, gereizte Augen, Atemwege und statische Aufladung (kleine Stromschläge) bemerkbar macht, da die Schleimhäute austrocknen und das Immunsystem geschwächt wird. Werte unter 30 % gelten als kritisch.
 

Bei welcher Luftfeuchte bildet sich Schimmel?

Schimmel entsteht meist bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von über 60 %, mit erhöhtem Risiko ab 70 %, und fast sicher bei 80 % oder mehr, besonders an kühlen Oberflächen, da Feuchtigkeit dort kondensiert und Schimmelpilze Nährboden finden. Idealerweise sollte die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen zwischen 40 und 60 % liegen, um Wachstum zu verhindern. 

Die ideale Luftfeuchtigkeit und wie sie gemessen wird!

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Warum ist die Luftfeuchtigkeit in meiner Wohnung trotz Lüften über 70?

Hohe 70 % Luftfeuchtigkeit trotz Lüften deutet oft auf falsches Lüftungsverhalten (Kipplüften statt Stoßlüften), zu niedrige Raumtemperaturen, viel Feuchtigkeitsproduktion (Waschen, Kochen, Pflanzen) oder bauliche Mängel (undichte Stellen, Restfeuchte) hin. Um das zu beheben, sollten Sie mehrmals täglich kurz Stoßlüften (Durchzug), Räume gleichmäßig heizen, Feuchtigkeitsquellen reduzieren (z.B. Wäsche draußen trocknen) und bei anhaltendem Problem die Bausubstanz prüfen lassen, ggf. mit Luftentfeuchtern nachhelfen. 

Welche Temperatur im Haus, damit kein Schimmel?

Um Schimmel vorzubeugen, sollten Wohnräume tagsüber konstant auf mindestens 19-20 °C geheizt werden, nachts darf auf 18 °C abgesenkt werden; in Küche und Bad gelten oft leicht andere Werte (z.B. Küche 18 °C, Bad 21 °C). Wichtig ist vor allem, gleichmäßig zu heizen, kalte Ecken zu vermeiden (Möbel abrücken) und gut zu lüften, da Schimmel auf die Kombination von Wärme und Feuchtigkeit angewiesen ist, um zu wachsen. Eine konstante Temperatur unter 16 °C erhöht das Risiko deutlich, da Wände zu stark auskühlen und Kondenswasser entsteht.
 

Welche Raumfeuchte ist ok?

Die ideale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen liegt meist zwischen 40 % und 60 %, wobei der Wert je nach Raum variiert: Wohn- und Schlafzimmer haben oft 40-60 %, die Küche 50-60 %, und das Badezimmer kann höhere Werte (50-70 %) vertragen, da dort mehr Dampf entsteht, aber unbedingt auf Schimmelbildung achten. Zu hohe Werte über 60 % fördern Schimmel, zu niedrige Werte können Atemwege reizen.
 

Wo in der Wohnung ist die Luftfeuchtigkeit am höchsten?

Die Luftfeuchtigkeit ist in der Regel dort am höchsten, wo Wasserdampf entsteht, also in Küche (beim Kochen) und Badezimmer (beim Duschen/Baden), da dort Dampf freigegeben wird, während sie im Schlafzimmer durch Schwitzen und im Keller durch kühlere Temperaturen und kondensierende Luft steigen kann, aber auch im Wohnzimmer durch Aktivitäten entsteht. Wichtig ist: Wärme Luft kann mehr Feuchtigkeit halten, daher kann sie sich in oberen, wärmeren Bereichen ansammeln, aber auch an kalten Oberflächen (Fenster, Außenwände) kondensieren, besonders im Keller bei warmer Sommerluft.
 

Kann Schimmel trotz normaler Luftfeuchtigkeit entstehen?

Ja, Schimmel kann trotz scheinbar normaler Luftfeuchtigkeit entstehen, weil warme, feuchte Luft an kalten Stellen wie schlecht isolierten Außenwänden oder Fensterlaibungen kondensiert, lokale Oberflächenfeuchtigkeit auf über 80 % erhöht und so Schimmelbildung begünstigt. Falsches Lüften (zu wenig oder nur gekippt) und Baumängel wie Wärmebrücken sind Hauptursachen; Feuchtigkeit kann auch durch Lecks oder aufsteigende Nässe eindringen. Regelmäßiges Stoßlüften, richtiges Heizen und die Beseitigung baulicher Mängel sind entscheidend. 

Welche Temperatur im Keller, damit kein Schimmel?

Nutzen Sie den Keller als Lagerraum oder zum Trocknen von Wäsche, liegt die optimale Raumtemperatur zwischen 10 °C und 15 °C. Lassen Sie den Keller nicht komplett auskühlen, da die Luft dann keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann und sich die Feuchte auf den Kellerwänden absetzt.

Ist eine Temperatur von 17 Grad im Schlafzimmer angenehm?

17 Grad im Schlafzimmer sind ideal für einen erholsamen Schlaf, da eine kühlere Umgebung den Körper bei der natürlichen Absenkung der Temperatur unterstützt und die Melatoninproduktion fördert, was zu tieferem Schlaf führt, jedoch sollte die Temperatur nicht unter 16 Grad fallen, um Schimmelbildung und Auskühlung zu vermeiden. Bei dieser Temperatur (und 40-60% Luftfeuchtigkeit) ist es wichtig, eine Decke zu nutzen und gut zu lüften, um ein optimales Raumklima zu gewährleisten. 

Ist eine Luftfeuchtigkeit von 70% in der Wohnung unbehaglich?

70 % Luftfeuchtigkeit in der Wohnung ist deutlich zu hoch und ein ernstes Warnsignal für Schimmelbildung und Gesundheitsrisiken, da Werte über 60 % kritisch sind und bei 70 % ein Befall fast unausweichlich wird; es erfordert sofortiges Handeln durch intensives Stoßlüften (5-10 Min., Heizung aus), Heizen auf Raumtemperatur, Reduzierung von Feuchtigkeitsquellen (Duschen, Wäschetrocknen) und ggf. den Einsatz von Luftentfeuchtern, da dies oft durch falsches Lüften, Baumängel oder Wasserschäden verursacht wird.
 

Kann heizen die Luftfeuchtigkeit senken?

Richtiges Heizen senkt die Luftfeuchtigkeit, weil warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann; wichtig ist gleichmäßiges Heizen (mindestens 16-18°C), um das Abkühlen von Wänden und Kondenswasser zu verhindern, sowie kurzes, intensives Stoßlüften (Heizung dabei herunterdrehen) anstelle von gekippten Fenstern, um die feuchte Luft abzuführen und Schimmel vorzubeugen. 

Bei welcher Temperatur stirbt Schimmel?

Die meisten Schimmelpilze sterben bereits bei etwa 50 °C, während widerstandsfähigere Arten oder deren Sporen oft erst bei 70 °C bis 80 °C zuverlässig abgetötet werden, wobei eine Einwirkzeit von mindestens zwei Minuten bei über 72 °C oft als Standard gilt; bei der Entfernung von Schimmel ist jedoch nicht nur die Temperatur, sondern auch Feuchtigkeit und das Material entscheidend, um das Wachstum dauerhaft zu stoppen.
 

Ist eine Temperatur von 17 Grad in der Wohnung zu kalt?

17 Grad sind für Wohnräume meist zu kühl, da die empfohlene Mindesttemperatur bei 18 °C liegt, aber Schlafzimmer dürfen kühler sein (ca. 17 °C). Während 17 °C im Schlafzimmer gut sind, steigt in anderen Räumen das Risiko für Schimmel und Unwohlsein, weshalb Werte unter 16 °C vermieden werden sollten.
 

Warum bildet sich Schimmel trotz Heizen und Lüften?

Schimmel trotz Heizen und Lüften entsteht oft durch kalte Wände (Wärmebrücken), mangelhafte Dämmung, zu hohe Luftfeuchtigkeit durch Aktivitäten wie Wäschetrocknen/Pflanzen, oder bauliche Mängel wie undichte Stellen, wodurch Feuchtigkeit in die Bausubstanz gelangt. Auch falsches Lüften (zu kurz) oder feuchtes Mauerwerk durch Wasserschäden sind Gründe, die professionelle Hilfe erfordern, wenn einfache Maßnahmen nicht wirken. Kältebrücken, z.B. in Ecken, sind Haupt-Schimmel-Hotspots; hier muss die Luft zirkulieren und die Wände warm bleiben. 

Bei welcher Luftfeuchtigkeit sollte man nicht Lüften?

Lüften sollten Sie bei einer zu feuchten Luft, sprich ab 45 Prozent Luftfeuchtigkeit, sowie bei einer zu trockenen Luft, also bei einer Luftfeuchtigkeit unter 30 Prozent.

Kann ein Luftentfeuchter mehrere Räume entfeuchten?

Übrigens ist es tatsächlich technisch möglich, bei entsprechend längerer Laufzeit mit einem Luftentfeuchter mehrere Räume zugleich zu entfeuchten. Besonders effizient ist das aber nicht, zumal Winkel, Wände und Möbel den Luftstrom ablenken können. Besser, Du gehst beim Luft entfeuchten der Reihe nach vor.

Wie warm muss ein Raum sein, damit es nicht schimmelt?

Damit ein Raum nicht schimmelt, sollte die Temperatur konstant bei mindestens 16–18 °C liegen und die Luftfeuchtigkeit 40–60 % nicht überschreiten; eine gleichmäßige Beheizung (kein komplettes Auskühlen) und regelmäßiges Stoßlüften sind entscheidend, um warme, feuchte Luft an kalten Wänden kondensieren zu lassen und so Schimmelbildung zu verhindern.
 

Soll man im Winter die Kellerfenster offen lassen?

Nein, Kellerfenster sollten im Winter nicht dauerhaft offen bleiben, aber regelmäßiges Stoßlüften bei kalter, trockener Außenluft ist ideal, um Feuchtigkeit zu senken und Schimmel vorzubeugen; Fenster nur bei Frost kurz (5-10 Min.) ganz öffnen, um die kalte Luft hereinzulassen und die feuchte warme Luft entweichen zu lassen, aber ein Auskühlen der Bausubstanz und Wasserleitungen verhindern.
 

Wie lange dauert es, bis man Schimmel an der Wand sieht?

Wie lange dauert es, bis Schimmel entsteht? Auf ausreichend feuchten Untergründen können Schimmelpilze schon innerhalb von zwei Tagen auskeimen und wachsen. Sind die Sporen erst einmal gekeimt, kann sich bei optimalen Bedingungen binnen weniger Stunden ein deutlich sichtbares, dichtes Myzel bilden.