Welche Krebsarten werden durch HPV Viren ausgelöst?
Gefragt von: Frau Christiane Riedl | Letzte Aktualisierung: 24. Februar 2026sternezahl: 4.9/5 (48 sternebewertungen)
Humane Papillomviren (HPV) können verschiedene Krebsarten verursachen, insbesondere Gebärmutterhals-, Vulva-, Vaginal-, Penis-, Anal- sowie Mund- und Rachenkrebs (Oropharynxkarzinom), wobei bestimmte Hochrisiko-Typen wie HPV 16 und 18 die Hauptverantwortlichen sind. Während Gebärmutterhalskrebs am häufigsten ist, betreffen Analkrebs und Mund-Rachen-Krebs beide Geschlechter, wobei Männer häufiger an Kopf-Hals-Tumoren erkranken. Die HPV-Impfung kann das Risiko für diese Krebsarten deutlich senken.
Welche Krankheiten treten durch HPV auf?
HPV (Humane Papillomviren) wird durch direkten Haut- und Schleimhautkontakt, hauptsächlich durch sexuelle Übertragung (vaginal, anal, oral), ausgelöst und kann harmlose Feigwarzen oder bei bestimmten Hochrisiko-Typen langfristig Krebsvorstufen und Krebs (z.B. Gebärmutterhals-, Rachen-, Peniskrebs) verursachen, obwohl die meisten Infektionen vom Immunsystem von selbst abheilen.
Welche Krebsarten werden durch Viren ausgelöst?
Einige Bakterien und Viren sind als Verursacher von Krebs bekannt: Humane Papillomaviren, die Gebärmutterhalskrebs hervorrufen, oder das Hepatitis-B-Virus, das für die Ausbildung von Leberkrebs verantwortlich sein kann. Bakterien wie der Helicobacter pylori können ein Adenokarzinom im Magen verursachen.
Was sind die Spätfolgen von HPV?
Folgeerkrankungen einer HPV-Infektion, insbesondere Genitalwarzen können psychisch belastend sein und Auswirkungen auf die Partnerschaft oder auch künftige Beziehungen haben. Expert:innen stellten fest, dass Genitalwarzen das psychosoziale Wohlbefinden und die Lebensqualität der Betroffenen beeinträchtigen können.
Kann HPV Darmkrebs verursachen?
Vorbeugung. Analkrebs kann mit sexuell übertragbaren Virusinfektionen zusammenhängen. In über 89 % der Fälle entwickelt sich Analkrebs aus einer anhaltenden Infektion mit HPV.
Was ist HPV? - Wie kommt es zur HPV Infektion, welche Symptome gibt es und wie kannst du vorbeugen?
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Welche Tumore entstehen durch HPV?
Humane Papillomviren (HPV) können verschiedene Krebsarten verursachen, insbesondere Gebärmutterhals-, Vulva-, Vaginal-, Penis-, Anal- sowie Mund- und Rachenkrebs (Oropharynxkarzinom), wobei bestimmte Hochrisiko-Typen wie HPV 16 und 18 die Hauptverantwortlichen sind. Während Gebärmutterhalskrebs am häufigsten ist, betreffen Analkrebs und Mund-Rachen-Krebs beide Geschlechter, wobei Männer häufiger an Kopf-Hals-Tumoren erkranken. Die HPV-Impfung kann das Risiko für diese Krebsarten deutlich senken.
Welche Krebsarten stehen im Zusammenhang mit HPV?
HPV kann sechs Krebsarten verursachen: Dazu gehören Analkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Mundrachenkrebs, Peniskrebs, Vaginalkrebs und Vulvakrebs .
Wie viele Jahre kann eine HPV-Infektion zurückliegen?
Eine HPV-Infektion kann Jahre bis Jahrzehnte im Körper verbleiben, oft unbemerkt, da das Immunsystem sie in 90 % der Fälle innerhalb von ein bis zwei Jahren selbst beseitigt, aber in manchen Fällen kann sie chronisch werden und länger als 6 bis 18 Monate bestehen, wobei Hochrisiko-Typen zu Krebsvorstufen und schließlich zu Krebs führen können, was einen Prozess von 10 bis 30 Jahren darstellen kann.
Was passiert, wenn man HPV zu lange hat?
In den meisten Fällen (9 von 10) verschwindet HPV innerhalb von zwei Jahren von selbst und verursacht keine gesundheitlichen Probleme. Bleibt HPV jedoch bestehen, kann es zu gesundheitlichen Problemen wie Genitalwarzen und Krebs kommen . Die HPV-Typen, die Warzen verursachen, verursachen keinen Krebs.
Was ist das Endstadium von HPV?
Unbehandelt kann die äußerliche Infektion ebenso wie beim Krebs des Gebärmutterhalses über typische Zellveränderungen zu Vorstufen und Frühformen des Krebs führen, bis die Zellen im Endstadium in das Gewebe eindringen.
Welche Stars haben HPV?
Hier ist sich die WHO, Collien Ulmen-Fernandes, Aljoscha Muttardi, Mirna Funk, Vreni Frost, Gialu, Faye Montana und Anne-Sophie Briest einig. Haben Sie sich schon zu HPV informiert?
Ist es schlimm, HPV-Viren zu haben?
Deshalb ist eine HPV-Infektion kein Grund zur Panik – sie sollte aber durch eine Ärztin oder einen Arzt im Auge behalten werden. Wenn eine HPV-Infektion mit Hochrisiko-Typen jedoch nicht von alleine ausheilt, können sich sogenannte Krebsvorstufen entwickeln.
Was ist gift für Krebszellen?
"Gift" für Krebszellen sind Substanzen, die gezielt deren Wachstum hemmen oder sie abtöten, indem sie ihre spezielle Stoffwechselwege stören, wie z.B. Zucker-Analoga (2-Deoxyglukose) oder bestimmte Proteine (HMGB1), wobei auch natürliche Stoffe wie Catechine aus grünem Tee oder Peptide aus Skorpion- und Bienengift sowie Bakteriengifte erforscht werden, die spezifische Moleküle auf Krebszellen angreifen, die dann in der Therapie oder Prävention eine Rolle spielen können.
Was macht HPV mit dem Körper?
Häufig sind HPV-Infektionen harmlos. Bestimmte HPV-Typen können allerdings verschiedene Krebsarten und Genitalwarzen auslösen. Eine rechtzeitige Impfung schützt dich sehr zuverlässig vor HPV-bedingten Krebsarten und deren Vorstufen. Die HPV-Impfung ist für Mädchen und Jungen von 9 bis 14 Jahren empfohlen.
Welcher HPV-Typ ist am gefährlichsten?
Die gefährlichsten HPV-Typen sind die sogenannten Hochrisiko-Typen (HR-HPV), insbesondere HPV 16 und HPV 18, da sie für den Großteil der Fälle von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) verantwortlich sind und auch andere Krebsarten wie Anal-, Pen-, Vulva-, Vaginal-, Mund- und Rachenkrebs auslösen können. HPV 16 ist dabei der häufigste und gefährlichste Typ, gefolgt von HPV 18, aber auch andere Typen wie 31, 33, 45, 52 und 58 sind als hochkarzinogen eingestuft.
Was sind HPV-assoziierte Erkrankungen?
Neben Gebärmutterhalskrebs und weiteren Krebsarten im Anogenitalberich, wie z. B. Penis-, Vulva-, Vaginal- und Anal Karzinome, sind auch Tumore im Mund- und Rachenraum beschrieben worden, die head and neck squamous cell carcinomas (HNSCCs).
Kann HPV auch nach Jahren heilen?
80-90% der HPV Infektionen heilen in einem Zeitraum von bis zu 2 Jahren aus. Eine weiter bestehende HPV-Infektion mit krebserregenden HPV-Typen birgt das Risiko, sich über eine schrittweise Progression bis hin zum invasiven Gebärmutterhalskrebs zu entwickeln.
Wie lange können HPV-Viren im Körper überleben?
Eine HPV-Infektion verschwindet oft innerhalb von 1 bis 2 Jahren von selbst, da das Immunsystem die meisten Viren beseitigt. Bleibt eine Infektion länger bestehen (persistiert) – besonders mit Hochrisiko-Typen – kann sie über Jahre unbemerkt im Körper schlummern und später zu Warzen oder Krebsvorstufen führen. Der Weg von der Krebsvorstufe bis zu einem invasiven Krebs kann 10 bis 30 Jahre dauern.
Kann HPV für immer weggehen?
Die meisten HPV-Infektionen verschwinden innerhalben von 1 bis 2 Jahren. Manche aber auch nicht. Persistierende Infektionen, die durch einige HPV-Typen ausgelöst werden, können zur Entstehung bestimmter Formen von Krebs führen.
Ist eine Gebärmutterentfernung bei HPV notwendig?
Eine Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) bei HPV-bedingten Problemen ist eine Option bei Gebärmutterhalskrebs oder hochgradigen Krebsvorstufen, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist und das Rückfallrisiko hoch ist, um das Krebsrisiko zu senken. Kleinere Veränderungen werden oft durch eine Konisation (Kegelschnitt) behandelt, die das infizierte Gewebe entfernt, während bei fortgeschrittenen Stadien eine erweiterte Entfernung von Gebärmutter, umliegendem Gewebe und Lymphknoten (radikale Hysterektomie) nötig sein kann. Die Entfernung der Gebärmutter heilt die Infektion selbst nicht immer vollständig, da HPV in anderen Geweben persistieren kann, aber sie entfernt den Ort des Krebsrisikos.
Warum habe ich plötzlich HPV?
Ein plötzlich HPV-positiver Test bedeutet meist, dass Sie sich kürzlich angesteckt haben, oft unbemerkt durch Hautkontakt bei Sex oder Petting, da die Viren weit verbreitet sind und die meisten Menschen sich irgendwann infizieren. Der Test zeigt nur die aktuelle Infektion, nicht zwangsläufig Krebsvorstufen; oft heilt der Körper die Viren selbst aus. Eine „plötzliche“ Entdeckung kommt oft, weil die Infektion lange symptomlos bleibt, bis der Körper sie erkennt.
Hat man sein Leben lang HPV?
Das Risiko sich mit HPV zu infizieren, besteht ein Leben lang und auch bereits infizierte Personen können noch von der HPV-Impfung profitieren. Die Immunisierung gegen HPV kann daher auch bei zuvor ungeimpften jungen Erwachsenen sinnvoll sein.
Wie hoch ist das Krebsrisiko durch HPV im Alter?
HPV bleibt auch im Alter ein Thema, da Infektionen oft unbemerkt bleiben und zu Krebsvorstufen oder Tumoren im Genital- und Analbereich führen können, insbesondere bei Frauen über 60, wo die Neuerkrankungsrate an HPV-bedingten Krebsarten steigt. Obwohl die STIKO die Impfung primär für Jugendliche empfiehlt, kann sie auch Erwachsenen noch Nutzen bringen, da sie neue Infektionen verhindert. Wichtig sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, da das Krebsrisiko mit dem Alter steigt, vor allem wenn Vorsorge vernachlässigt wird.
Welche Krankheiten löst HPV aus?
HPV (Humane Papillomviren) wird durch direkten Haut- und Schleimhautkontakt, hauptsächlich durch sexuelle Übertragung (vaginal, anal, oral), ausgelöst und kann harmlose Feigwarzen oder bei bestimmten Hochrisiko-Typen langfristig Krebsvorstufen und Krebs (z.B. Gebärmutterhals-, Rachen-, Peniskrebs) verursachen, obwohl die meisten Infektionen vom Immunsystem von selbst abheilen.
Ist es schlimm, HPV-positiv zu sein?
„Eine HPV-Infektion verläuft häufig symptomlos und wird vom Immunsystem nach einiger Zeit überwunden. “ Nur bei einem kleinen Anteil der länger andauernden Infektionen kommt es tatsächlich zu Gewebeveränderungen, die Krebsvorstufen für Gebärmutterhalskrebs sein können.
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