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Welche Krankheiten machen die Zähne kaputt?

Gefragt von: Eckhardt Noll B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 26. April 2026
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Krankheiten, die Zähne zerstören, sind hauptsächlich Karies (durch Säurebakterien) und Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparats), oft begünstigt durch Diabetes, Immunsystemprobleme, Rauchen, Stress und schlechte Mundhygiene; auch Medikamente, die Speichelfluss reduzieren, und Reflux können das Risiko erhöhen, während Zähneknirschen oder Kieferzysten (aus Entzündungen) ebenfalls Schäden verursachen können.

Welche Krankheiten können kaputte Zähne auslösen?

Kranke Zähne, insbesondere durch unbehandelte Karies, Parodontitis oder Wurzelentzündungen, können Bakterien und Entzündungen in den ganzen Körper transportieren und ernsthafte Folgeerkrankungen auslösen, darunter Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes Typ II, Rheuma, Lungenentzündungen, Gelenkschmerzen und sogar Frühgeburten bei Schwangeren. Auch Zahnfehlstellungen können zu Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen führen. 

Bei welcher Krankheit faulen die Zähne?

Caries dentium – hinter diesem medizinischen Begriff verbirgt sich eine Erkrankung des Mundraums, die im Volksmund als "faule Zähne" bezeichnet wird und zu Zahnverlust führen kann.

Welche Krankheiten erkennt man an den Zähnen?

Erkrankte Zähne sind nicht nur ein lokales Problem, sondern können gravierende Auswirkungen auf den gesamten Körper haben, da Bakterien und Entzündungen über den Blutkreislauf andere Organe befallen und das Immunsystem belasten. Dies kann zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Gelenkproblemen, Kopf- und Rückenschmerzen sowie psychischen Belastungen wie Depressionen und Schlafstörungen führen. Auch Zahnfehlstellungen und Knirschen können Beschwerden auslösen. Die Bedeutung liegt also in der systemischen Fernwirkung auf die allgemeine Gesundheit.
 

Bei welchen Krankheiten fallen die Zähne aus?

Zähne fallen oft wegen Parodontitis (Zahnbetterkrankung) aus, einer Entzündung des Zahnhalteapparats durch Bakterien, die Knochen abbaut. Auch schwere Karies, die den Zahn zerstört, und systemische Krankheiten wie Diabetes, die das Immunsystem schwächen, begünstigen Zahnverlust. Weitere Faktoren sind Stress, Mundhygiene und Nährstoffmängel, die zu Entkalkung führen können, so Dr. Seidel, ZukunftZahn, GZFA und Dr. Gal. 

Chronische Krankheiten: Liegt die Ursache bei den Zähnen?

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Bei welcher Krankheit brechen die Zähne ab?

Zähne brechen oft wegen Karies oder Parodontitis, die die Zahnsubstanz schwächen, oder wegen Kreidezähnen (MIH) bei Kindern, bei denen der Zahnschmelz porös ist. Auch Zahnerosion, Mineralstoffmangel (Kalzium, Phosphor) oder Erkrankungen wie Diabetes können die Zähne anfälliger machen und zum Abbrechen bringen, indem sie die Struktur schwächen oder Entzündungen fördern. Regelmäßige Zahnarztbesuche sind wichtig, um Schäden frühzeitig zu erkennen.
 

Welche Krankheiten führen zu Zahnbruch?

Die Huntington-Krankheit steht in Zusammenhang mit schwerem Karies.

Sie können auch mit den Zähnen knirschen und pressen, was zu Schmerzen, Zahnfrakturen, Kopfschmerzen und Kiefergelenksbeschwerden führen kann.

Für welche Organe stehen die Zähne?

Nach Ansicht der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und ganzheitlicher Zahnmedizin stehen Zähne in einer Wechselwirkung mit bestimmten Organen: Schneidezähne mit Nieren/Blase, Eckzähne mit Leber/Galle/Augen, Backenzähne mit Magen/Darm/Bauchspeicheldrüse und Weisheitszähne mit Herz und Energiehaushalt, wobei Entzündungen an einem Zahn Störungen im zugehörigen Organ und umgekehrt auslösen können. 

Welche Autoimmunerkrankung betrifft die Zähne?

Das Sjögren-Syndrom ist eine der häufigsten Autoimmunerkrankungen, die die Zahngesundheit beeinträchtigen. Es schwächt die Speicheldrüsen, die Speichel produzieren. Speichel ist wichtig für die Infektionsabwehr und die Mundgesundheit.

Welche Krankheiten greift das Zahnfleisch an?

Parodontitis ist die häufigste Erkrankung des Zahnhalteapparats. Sie ist bakteriellen Ursprungs und löst eine Entzündung aus, die zur Bildung und Vertiefung von Zahnfleischtaschen führt und den Kieferknochen langsam zerstört.

Welche Krankheit lässt die Zähne verfaulen?

Sodbrennen, ein häufiges Symptom der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD) , kann dazu führen, dass Magensäure in den Mund zurückfließt. Dieser Vorgang wird als Reflux bezeichnet. Er kann den Zahnschmelz angreifen und erhebliche Schäden verursachen. Dadurch wird das Dentin vermehrt Bakterien ausgesetzt, was Karies begünstigt.

Welcher Zahn steht für die Leber?

Eckzähne stehen mit der Leber, Galle sowie den Augen in Verbindung. die kleinen und großen Backenzähne stehen in einer Wechselbeziehung zum Magen- und Darmtrakt. die Weisheitszähne werden mit dem Herz und dem allgemeinen Energiehaushalt in Verbindung gebracht.

Was sind die Ursachen für extrem schlechte Zähne?

Extrem schlechte Zähne resultieren oft aus unbehandelter Karies, Parodontitis oder schlechter Mundhygiene und äußern sich durch Schmerzen, Verfärbungen (braun, schwarz), schlechten Atem und Zahnverlust, wobei auch genetische Faktoren oder eine zuckerreiche Ernährung eine Rolle spielen. Wichtig ist der sofortige Besuch beim Zahnarzt, der bei Karies durch Füllungen, Kronen oder Wurzelbehandlungen hilft, stark zerstörte Zähne zieht und durch Implantate oder Zahnersatz ersetzt, um Schmerzen zu lindern und weitere Schäden zu verhindern.
 

Welcher Zahn steht für Nieren?

Nieren- und Blasenprobleme haben Beziehungen zu den Frontzähnen (Entgiftungsorgane). Leber und Gallenprobleme zu den Eckzähnen. Die Eckzähne werden im Volksmund auch als „Augenzähne“ bezeichnet. Im Meridianverlauf wird deutlich warum.

Können Zähne Herzprobleme verursachen?

Reaktionen kranker Zähne auf das Immunsystem

„Die Konsequenz kann sein, dass diese Bakterien eine Entzündung der Kranzgefäße, des Muskels oder der Herzklappen auslösen können. Im schlimmsten Fall wird die Herzfunktion stark eingeschränkt“, sagt Dr. Mangner.

Was kann ich tun, wenn meine Zähne komplett kaputt sind?

Wenn alle Zähne kaputt sind, ist der erste Schritt der sofortige Besuch beim Zahnarzt für eine umfassende Untersuchung und Diagnose, da oft eine komplette Zahnsanierung nötig ist, die von Kronen und Brücken bis zu Implantaten oder Prothesen reichen kann, wobei auch die Kostenübernahme durch die Krankenkasse geklärt werden muss, was in schweren Fällen auch unter Vollnarkose möglich ist. 

Welche Krankheiten entstehen durch kranke Zähne?

Kranke Zähne, insbesondere durch unbehandelte Karies, Parodontitis oder Wurzelentzündungen, können Bakterien und Entzündungen in den ganzen Körper transportieren und ernsthafte Folgeerkrankungen auslösen, darunter Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes Typ II, Rheuma, Lungenentzündungen, Gelenkschmerzen und sogar Frühgeburten bei Schwangeren. Auch Zahnfehlstellungen können zu Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen führen. 

Welche Autoimmunerkrankung befällt den Mund?

Autoimmunerkrankungen im Mund äußern sich oft als Oraler Lichen Planus (OLP) mit weißlichen Flecken/Netzen, Brennen und Schmerzen oder als Sjögren-Syndrom, das zu starker Mundtrockenheit, Schluckbeschwerden und erhöhtem Kariesrisiko führt, da Tränen- und Speicheldrüsen angegriffen werden; beide sind chronisch und erfordern eine zahnärztliche Betreuung, um Komplikationen wie Infektionen oder Entartungen zu vermeiden. 

Welche Zahnkrankheiten gibt es im Laufe des Lebens?

Diese Zahnprobleme kommen häufig vor

  1. Karies. Karies gehört zu den häufigsten Zahnproblemen, die im Laufe eines Lebens auftreten können. ...
  2. Gingivitis. ...
  3. Parodontitis. ...
  4. Zahnwurzelentzündung. ...
  5. Verlust von Zähnen. ...
  6. Zahnfehlstellungen. ...
  7. Kieferzysten. ...
  8. Zähneknirschen.

Was macht ein kaputter Zahn mit dem Körper?

Schlechte Zähne können schwerwiegende Auswirkungen auf den gesamten Körper haben, da Bakterien und Entzündungen über den Blutkreislauf andere Organe befallen und zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Diabetes, Lungenproblemen, Demenz, Depressionen, Gelenkschmerzen, Erektionsstörungen und Fruchtbarkeitsproblemen führen können; auch Fehlstellungen können Verspannungen, Kopfschmerzen und Rückenleiden verursachen. Eine gute Zahnpflege ist daher entscheidend für die allgemeine Gesundheit. 

Welcher Zahn hängt mit dem Herz zusammen?

In der Alternativmedizin, insbesondere der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), werden die Weisheitszähne oft mit dem Herz und dem allgemeinen Energiehaushalt in Verbindung gebracht, während auch Eckzähne eine Verbindung zum Herz-Kreislauf-System sehen, die genaue Zuordnung kann variieren und ist Teil der Meridianlehre, die sich von der Schulmedizin unterscheidet. 

Was verbindet Zähne und Psyche?

Zähne und Psyche sind eng verbunden: Psychischer Stress führt oft zu Zähneknirschen (Bruxismus), Verspannungen, Kopfschmerzen, geschwächtem Immunsystem und vernachlässigter Mundhygiene, was Karies und Zahnfleischentzündungen begünstigt; umgekehrt verursachen Zahnprobleme wie Schmerzen oder Zahnverlust emotionalen Stress, sozialer Rückzug und verstärken psychische Belastungen wie Depressionen, da Körper und Geist eine Einheit bilden. Auch Medikamente bei psychischen Erkrankungen können Mundtrockenheit verursachen, was die Zahngesundheit weiter beeinträchtigt. 

Bei welcher Krankheit brechen Zähne ab?

Zähne brechen oft aufgrund von Karies (schwächte Zahnsubstanz), Kreidezähnen (MIH, poröser Zahnschmelz bei Kindern), Zahnerosionen (Säureangriff durch Reflux, Bulimie), Bruxismus (Zähneknirschen), Mangelerscheinungen (Kalzium/Vitamin D) oder Genetik ab, wobei meist die Struktur schon durch frühere Schäden oder Krankheiten geschwächt war und ein Biss auf etwas Hartes ausreicht. Auch eine unzureichende Ernährung, Diabetes oder Rheuma können die Knochen- und Zahnstruktur beeinträchtigen. 

Welchen Mangel bei Zahnbruch?

Wenn Zähne wegen Mangelerscheinungen abbrechen, fehlen oft Kalzium, Phosphor, Fluorid sowie die Vitamine D, C und B-Vitamine (insbesondere B12); diese Nährstoffe sind essenziell für die Mineralisierung und Stabilität von Knochen und Zähnen. Ein Mangel schwächt den Zahnschmelz und das Zahnbein, macht Zähne anfälliger für Karies und Brüche. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend diesen Mineralien und Vitaminen sowie regelmäßige Zahnarztbesuche sind entscheidend zur Stärkung der Zähne. 

Was verursacht brüchige Zähne?

Von porösen und brüchigen Zähnen spricht man, wenn die äußere Zahnschmelzschicht nicht mehr intakt ist. Der Zahnschmelz kann durch Säuren aus der Nahrung, durch Magensäure (zum Beispiel bei Reflux oder Essstörungen) oder durch zu häufiges Zähneputzen mit zu harten Borsten abgetragen werden.

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