Welche Krankheiten bekommt man bei Vitamin-D-Mangel?
Gefragt von: Herr Prof. Klaus-Peter Blank | Letzte Aktualisierung: 22. Januar 2026sternezahl: 4.6/5 (57 sternebewertungen)
Ein Vitamin-D-Mangel entsteht hauptsächlich durch unzureichende Sonnenlichtexposition, aber auch durch chronische Darm-, Leber- oder Nierenerkrankungen, bestimmte Medikamente, dunkle Hautfarbe, hohes Alter oder eine mangelnde Zufuhr über die Nahrung. Dies kann zu Knochenerkrankungen wie Rachitis (Kinder) und Osteomalazie/Osteoporose (Erwachsene) führen, aber auch zu Müdigkeit, Muskelschwäche, Infektanfälligkeit, depressiven Verstimmungen und anderen unspezifischen Beschwerden.
Welche Krankheiten lösen Vitamin-D-Mangel aus?
Dazu zählen chronische Magen-Darmerkrankungen, chronische Nierenerkrankungen und Lebererkrankungen wie eine Leberzirrhose. Außerdem können manche Medikamente zu einem Mangel an Vitamin D führen. Dazu gehören vor allem Medikamente gegen Epilepsie und Medikamente einer Chemotherapie.
Welche Krankheiten entziehen dem Körper Vitamin-D?
Ist der Vitamin D-Spiegel ausreichend hoch, können Mineralien wie Phosphat und Calcium besser über den menschlichen Darm aufgenommen werden. Darum hat ein Vitamin D-Mangel einen maßgeblichen Einfluss auf die Entstehung von Krankheiten wie Osteoporose, Osteomalazie, Karies und Parodontitis sowie Rachitis.
Wie äußert sich Vitamin-D-Mangel bei Frauen?
Ein Vitamin-D-Mangel bei Frauen äußert sich oft durch allgemeine Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Muskelschwäche und -schmerzen, sowie Haarausfall, Hautprobleme und häufige Infekte, aber auch durch spezifischere Beschwerden wie Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen und Zyklusstörungen, da Vitamin D den Hormonhaushalt beeinflusst. Langfristig kann er zu Knochenproblemen wie Osteoporose führen, wobei die Symptome oft unspezifisch sind und schleichend beginnen.
Kann ein Vitamin-D-Mangel zu Gewichtszunahme führen?
Ein Vitamin-D-Mangel wird mit einem höheren Körperfettanteil, insbesondere Bauchfett, und einem erhöhten Risiko für Übergewicht in Verbindung gebracht, obwohl der direkte kausale Zusammenhang umstritten ist. Ein Mangel kann den Stoffwechsel negativ beeinflussen, Hungergefühle verstärken und Entzündungen fördern, was die Gewichtskontrolle erschwert, während eine ausreichende Versorgung den Fettabbau unterstützen kann. Bei einem Mangel kann die Supplementierung den Stoffwechsel ankurbeln und beim Abnehmen helfen, aber eine gesunde Ernährung und Lebensstil sind entscheidend.
Vitamin D – „Hype oder Hope“ Vortrag von Prof. Dr. Jörg Spitz
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Wie zeigt sich schwerer Vitamin-D-Mangel?
Ein schwerer Vitamin-D-Mangel verursacht Muskel- und Knochenschmerzen, Muskelschwäche und Müdigkeit, was bei Erwachsenen zu Osteomalazie (Knochenerweichung) und bei Kindern zu Rachitis (Knochenverformungen, Wachstumsstörungen) führt, wobei auch Krampfanfälle (Tetanie) und erhöhte Infektanfälligkeit auftreten können. Langfristig steigt das Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche.
Welches Vitamin fehlt bei Bauchfett?
Wirkweise von Vitamin D
Das kann die Gewichtsreduktion erschweren. Beobachtungsstudien zeigen: Übergewichtige Menschen haben oft zu geringe Vitamin-D-Spiegel. Menschen mit hohem Vitamin-D-Spiegel haben dagegen weniger Bauchfett (viszerales Fett).
Was kann im schlimmsten Fall bei Vitamin-D-Mangel passieren?
Bei vorliegendem Vitamin-D-Mangel resorbiert der Körper weniger Kalzium und Phosphat. Da dann nicht ausreichend Kalzium und Phosphat zur Verfügung stehen, um gesunde Knochen aufrechtzuerhalten, kann sich der Vitamin-D-Mangel in einer Knochenkrankheit namens Rachitis bei Kindern oder Osteomalazie bei Erwachsenen äußern.
Was bewirkt Vitamin-D in der Psyche?
Vitamin D beeinflusst die Psyche positiv, indem es die Produktion wichtiger Neurotransmitter wie Serotonin und Dopamin unterstützt, die für Stimmung, Wohlbefinden und Stressbewältigung zuständig sind, weshalb ein Mangel mit Depressionen, Angstzuständen und schlechterem Schlaf in Verbindung gebracht wird. Eine ausreichende Versorgung kann zu mehr Lebensfreude, Stressresistenz und besserem Schlaf führen, während ein Defizit die psychische Gesundheit beeinträchtigen kann.
Wie lange dauert es, bis Vitamin-D wieder aufgefüllt ist?
Das Auffüllen eines Vitamin-D-Mangels dauert je nach Schwere des Mangels und Dosierung mehrere Wochen bis mehrere Monate, oft 1 bis 3 Monate, um einen Normalwert zu erreichen, wobei ein leichter Mangel schneller behoben ist als ein starker. Erste Veränderungen sind oft nach einigen Wochen spürbar, aber ein stabiler Spiegel braucht länger. Der genaue Zeitpunkt hängt vom individuellen Ausgangswert, der Dosis (z. B. 1000–4000 IE täglich) und Stoffwechsel ab.
Welche Krebsart verursacht Vitamin-D-Mangel?
Ergebnisse: Ein inverser Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Status und einem Risiko für Dickdarmtumoren und -adenomen wurde gefunden. Für Brustkrebs sind diese Zusammenhänge weniger deutlich. Höhere Vitamin-D-Spiegel werden in vielen Studien mit einer niedrigeren Gesamtmortalität assoziiert.
Was klaut dem Körper Vitamin D?
Körper und Umwelt "rauben" dem Körper Vitamin D durch unzureichende Sonnenexposition (besonders im Winter, durch Indoor-Arbeit, dunkle Haut, Sonnenschutzmittel, Kleidung). Auch chronische Krankheiten (Leber, Niere, Darm), Medikamente (Cortison, Antiepileptika), Stress und ein höheres Alter können die Produktion oder Aufnahme von Vitamin D negativ beeinflussen.
Welches ist das beste Vitamin D Präparat?
Unser Produkt-Testsieger & bestes Vitamin D Präparat: BIOGENA Vitamin D3 Tropfen. Unsere Vitamin D3 Tropfen sind der perfekte Allrounder: Leicht und individuell dosierbar (1000 I.E. pro Tropfen), einfach in der Anwendung und auch für eine therapeutische Einnahme geeignet.
Was hilft sofort bei Vitamin-D-Mangel?
Nutzen Sie jede Möglichkeit, um Ihr Gesicht, die Arme und Hände in die Sonne zu halten oder im Freien zu sein. Wenige Minuten reichen schon aus. Essen Sie Vitamin-D-reiche Nahrung: Hering, Lachs und Thunfisch enthalten viel Vitamin D. Aber auch in Eiern, Käse, Pilzen und Avocado ist das Sonnenvitamin enthalten.
Was ist ein Vitamin-D Räuber?
Ein Vitamin-D-Räuber ist ein Faktor (z.B. Stress, mangelnde Sonne, bestimmte Medikamente, Übergewicht), der den Vitamin-D-Spiegel im Körper senkt, entweder durch erhöhten Verbrauch, schlechtere Aufnahme oder Beeinträchtigung der körpereigenen Produktion, wodurch ein Mangel begünstigt wird. Typische „Räuber“ sind chronischer Stress, viel Zeit drinnen (Büro, Homeoffice), dunkle Haut, Alter, bestimmte Krankheiten (z.B. Magen-Darm-Leiden) und Medikamente wie Antiepileptika.
Was sind Vitamin-D Bomben?
Vor allem tierische Lebensmittel sind reich an Vitamin D – streng genommen Vitamin D3 oder auch Cholecalciferol. Eine echte Vitamin-D-Bombe ist Lebertran mit 10 µg Vitamin D in nur 5 Millilitern. Hingegen enthalten pflanzliche Nahrungsmittel Vitamin D2, die weniger wirksame Form.
Welche Schmerzen hat man bei Vitamin-D-Mangel?
Ein Vitamin-D-Mangel verursacht oft unspezifische Schmerzen wie Muskel- und Knochenschmerzen, besonders im unteren Rücken, in den Beinen, Knien und Gelenken, zusammen mit Muskelschwäche, die das Treppensteigen erschwert, sowie erhöhte Schmerzempfindlichkeit und Anfälligkeit für Infektionen. Schwerer Mangel kann zu Muskelkrämpfen und im Kindesalter zu Rachitis führen.
Wie trägt Vitamin D zum Schlaf bei?
Vitamin D hilft bei der Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus .
Wir wissen auf jeden Fall, dass Vitamin D an Hirnregionen beteiligt ist, die den Schlafrhythmus regulieren – darunter auch Hormone, die den Schlaf-Wach-Rhythmus steuern. „Vitamin D scheint beispielsweise Einfluss darauf zu haben, wie viel Melatonin der Körper produziert.“
Was macht Vitamin-D mit dem Gehirn?
In den letzten Jahrzehnten wurde Vitamin D zudem in Zusammenhang mit dem zentralen Nervensystem gebracht. Der Vitamin D-Rezeptor und die Vitamin D-Metaboliten wurden im Gehirn nachgewiesen und strukturelle Veränderungen des Gehirns sind mit Vitamin D assoziiert. Vitamin D soll auch neurotroph und neuroprotektiv wirken.
Welche Krankheiten löst Vitamin-D-Mangel aus?
Ein Vitamin-D-Mangel entsteht hauptsächlich durch unzureichende Sonnenlichtexposition, aber auch durch chronische Darm-, Leber- oder Nierenerkrankungen, bestimmte Medikamente, dunkle Hautfarbe, hohes Alter oder eine mangelnde Zufuhr über die Nahrung. Dies kann zu Knochenerkrankungen wie Rachitis (Kinder) und Osteomalazie/Osteoporose (Erwachsene) führen, aber auch zu Müdigkeit, Muskelschwäche, Infektanfälligkeit, depressiven Verstimmungen und anderen unspezifischen Beschwerden.
Wie fühle ich mich bei Vitamin-D-Mangel?
Ein Vitamin-D-Mangel äußert sich oft durch Müdigkeit, Muskelschwäche und -schmerzen sowie Gelenkschmerzen, kann aber auch das Immunsystem schwächen, zu Infektanfälligkeit und depressiven Verstimmungen führen; bei schweren Mangelzuständen drohen ernsthafte Knochenerkrankungen wie Rachitis (bei Kindern) oder Osteomalazie (bei Erwachsenen).
Warum sollte man Vitamin D nicht abends einnehmen?
Vitamin D sollte nicht unbedingt abends eingenommen werden, weil es den Wach-Rhythmus beeinflussen kann, indem es Serotonin anregt, was die Produktion des Schlafhormons Melatonin hemmen könnte. Manche Menschen berichten von Schlafstörungen, andere merken keinen Unterschied, daher ist es individuell zu testen, aber morgens oder tagsüber mit einer fettigen Mahlzeit wird oft empfohlen, um die Aufnahme zu verbessern.
Was frisst Bauchfett weg?
Um Bauchfett zu verlieren, setzen Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse (Ballaststoffe!), hochwertigem Eiweiß (Fisch, Geflügel, Hülsenfrüchte, Eier) und gesunden Fetten (Avocado, Nüsse, Olivenöl) und reduzieren Sie Zucker, Weißmehl und stark verarbeitete Lebensmittel, da diese den Blutzucker und Insulin erhöhen und die Fetteinlagerung fördern. Trinken Sie viel Wasser und ungesüßte Tees und kombinieren Sie die Ernährung mit Bewegung und Stressreduktion.
Warum Gewichtszunahme bei Vitamin-D-Mangel?
Wer unter einem Vitamin-D-Mangel leidet, ist nicht nur antriebslos, sondern auch müde, mag sich nicht bewegen und vermeidet Belastung. Dadurch wird der Energieverbrauch deutlich reduziert, und es kommt zu einer erhöhten Einlagerung von Fett und somit zur Gewichtszunahme.
Welches Vitamin verbrennt Fett am schnellsten?
Unter den verschiedenen Vitaminen hat Vitamin B12 als Mittel zur Gewichtsreduktion wohl die größte Aufmerksamkeit erfahren. Eine Studie ergab, dass Vitamin B12 eine Rolle im Fettstoffwechsel spielen könnte. Andere Studien brachten niedrige Vitamin-B12-Spiegel mit Fettleibigkeit, Diabetes und hohem Cholesterinspiegel bei Tieren in Verbindung.
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