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Welche Krankheiten beim lecken?

Gefragt von: Karlheinz Sauer-Schröder  |  Letzte Aktualisierung: 16. März 2026
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Beim Lecken (Oralsex) können sexuell übertragbare Krankheiten (STIs) wie Gonorrhoe (Tripper), Chlamydien, Syphilis, HPV, Herpes und Hepatitis übertragen werden, da Erreger über Schleimhäute und Körperflüssigkeiten wandern; auch HIV ist möglich, aber das Risiko ist gering. Schutz bieten Kondome und spezielle Lecktücher (Dental Dams) beim Cunnilingus, um das Risiko zu minimieren. Zudem können auch normale Krankheiten wie Grippe, Pfeiffersches Drüsenfieber oder Erkältungen durch intensives Küssen übertragen werden.

Kann man beim Lecken Krankheiten übertragen?

Welche Krankheiten können beim Lecken übertragen werden? Beim Oralsex kann die Gefahr einer Ansteckung mit zum Beispiel Chlamydien, Candida-Spezies, Hepatitis C, Herpes-Viren, Gonorrhö, HPV, Syphilis, Trichomonaden oder HIV durch die Benutzung von Lecktüchern deutlich verringert werden.

Wie hoch ist das Risiko beim Oralverkehr?

Oralsex birgt Risiken für die Übertragung von Geschlechtskrankheiten wie Chlamydien, Gonorrhoe, Syphilis, HPV, Herpes und Hepatitis B, obwohl das HIV-Risiko geringer ist. Krankheitserreger können über Schleimhäute oder Körperflüssigkeiten übertragen werden, was zu Entzündungen im Rachen führen kann, besonders bei Ejakulation im Mund. Der Schutz durch Kondome oder Lecktücher und gute Mundhygiene (Zähneputzen, Spülung) kann das Risiko senken. 

Kann beim Lecken Krankheiten übertragen werden?

Das größte Risiko, das von dem Austausch von Speichel ausgeht, ist die Übertragung von Krankheitserregern. So kannst du dich beim Küssen mit dem pfeifferschen Drüsenfieber, mit Herpes oder mit Grippe- und Erkältungsviren anstecken. Kommst du dabei also einer erkrankten Person zu nahe, ist Küssen ungesund.

Welche Krankheiten bekommt man beim Oralverkehr?

FALSCH ✘ Auch beim Oralverkehr können Geschlechtskrankheiten übertragen werden, jedoch ist das Risiko dafür weitaus geringer als bei vaginalem oder analem Verkehr. Die Infektionen, die am häufigsten über Oralverkehr übertragen werden, sind Herpes simplex, Gonorrhö, Syphilis und HPV.

Oralsex überträgt Geschlechtskrankheiten | Urologe Göttingen

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Welche Gefahren gibt es beim Oralverkehr?

Oralverkehr birgt Risiken für sexuell übertragbare Krankheiten (STIs) wie Herpes, Gonorrhö, Chlamydien, Syphilis und HPV, aber auch HIV-Übertragung ist möglich, wenn auch mit geringerem Risiko als bei vaginalem/analem Sex; Schutz bieten Kondome und Dental Dams, wobei kleine Verletzungen an den Schleimhäuten das Risiko erhöhen. Das Risiko ist abhängig von Erreger, Menge der Viren/Bakterien und Zustand der Schleimhäute, wobei die aktive wie passive Person sich anstecken kann.
 

Was ist ungeschützter Oralverkehr?

Denn durch den intensiven Kontakt mit den Schleimhäuten am Penis, in der Scheide und im Anus, ist der ungeschützte Geschlechtsverkehr einer der Hauptübertragungswege von HIV und anderen STI. Beim Oralverkehr mit Männern (Fellatio) ein Kondom verwenden oder die Aufnahme vom Sperma in den Mund vermeiden.

Wie hoch ist das Risiko, sich durch Oralverkehr mit einer Geschlechtskrankheit anzustecken?

Generell ist das Infektionsrisiko beim Empfangen von Oralsex geringer als beim Geben von Oralsex. Dennoch ist eine Übertragung sexuell übertragbarer Infektionen (STI) möglich. Zu den STI und anderen Infektionen, die durch Oralsex übertragen werden können, gehören Chlamydien.

Woher kommen Chlamydien ohne Verkehr?

Chlamydien werden fast immer sexuell übertragen, aber eine Ansteckung ohne direkten Geschlechtsverkehr ist selten über Schmierinfektionen (Berührung infizierter Schleimhäute/Sekrete mit Händen und dann zu anderen Schleimhäuten), Geburt (Mutter auf Kind) oder durch Verwendung gemeinsam genutzter Spritzen/Zubehör beim Drogenkonsum möglich; eine Übertragung über Toiletten, Schwimmbäder oder Besteck ist nicht realistisch. Die Infektion mit Chlamydien ist hauptsächlich eine sexuell übertragbare Krankheit (STI). 

Warum bekomme ich nach Oralverkehr immer eine Infektion?

Vaginale Pilzinfektionen entstehen durch eine übermäßige Vermehrung von Candida , einem Pilz, der natürlicherweise in geringen Mengen in unserem Körper vorkommt, unter anderem im Mund und in der Vagina. Wenn die Person, die Oralverkehr praktiziert, viele Hefepilze im Mund hat, wie beispielsweise bei Mundsoor, können diese in den Genitalbereich übertragen werden.

Kann ein Zahnarzt sehen, ob man Oralverkehr hatte?

Ja, ein Zahnarzt kann Anzeichen für oralen Verkehr sehen, wie Rötungen oder kleine Einblutungen am Gaumen (ähnlich einem "Knutschfleck"), die durch intensive Reibung entstehen können; auch die verstärkte Ablagerung von Tabak auf bevorzugten Seiten kann Hinweise geben, aber es ist nicht immer eindeutig und hängt von Intensität und Art ab, und der Zahnarzt achtet auch auf sexuell übertragbare Infektionen (STIs). 

Wissen Zahnärzte, ob man einen Blowjob gegeben hat?

Ihr Zahnarzt kann tatsächlich feststellen, ob Sie Oralverkehr praktiziert haben, da es seit Anfang des 20. Jahrhunderts Studien und Fallberichte zu dieser sexuellen Aktivität gibt. Einer der ersten Berichte stammt aus einer französischen Fachzeitschrift von 1928 und dokumentierte eine durch Fellatio verursachte Gaumenverletzung.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, sich durch Speichel mit einer Geschlechtskrankheit anzustecken?

Nur wenige sexuell übertragbare Infektionen (wie CMV, EBV und HSV) werden über Speichel übertragen . Wenn Sie jedoch zusätzlich zum Küssen auch Oralsex praktizieren, erhöht sich Ihr Risiko für sexuell übertragbare Infektionen, die auf anderem Wege übertragen werden, sofern Sie keine Barriereverhütungsmittel wie Kondome oder Lecktücher verwenden.

Wie hoch ist das Risiko, sich beim Oralverkehr anzustecken?

Oralsex birgt Risiken für die Übertragung von Geschlechtskrankheiten wie Chlamydien, Gonorrhoe, Syphilis, HPV, Herpes und Hepatitis B, obwohl das HIV-Risiko geringer ist. Krankheitserreger können über Schleimhäute oder Körperflüssigkeiten übertragen werden, was zu Entzündungen im Rachen führen kann, besonders bei Ejakulation im Mund. Der Schutz durch Kondome oder Lecktücher und gute Mundhygiene (Zähneputzen, Spülung) kann das Risiko senken. 

Welche Geschlechtskrankheiten können über den Mund übertragen werden?

Sexuell übertragbare Krankheiten (STDs), auch sexuell übertragbare Infektionen (STIs) genannt, werden durch verschiedene Formen sexueller Aktivität, einschließlich Oralsex, übertragen. Manche STIs betreffen häufiger den Mund als andere. Zu den häufigsten STDs im Mundbereich zählen Herpes, Gonorrhö und Syphilis .

Ist Oralverkehr für Frauen sicher?

Obwohl das Risiko, sich beim Oralsex mit den meisten sexuell übertragbaren Infektionen (STI) anzustecken, geringer ist als beim Vaginal- oder Analverkehr, besteht dennoch ein Übertragungsrisiko . STI wie Chlamydien, Herpes, Gonorrhö, Syphilis und HPV können alle oral übertragen werden, d. h. sie können vom Mund einer Person zu den Genitalien oder dem Anus ihres Partners gelangen oder umgekehrt.

Welche Krankheiten treten durch Oralverkehr auf?

Beim Oralverkehr können verschiedene sexuell übertragbare Krankheiten (STIs) übertragen werden, darunter Chlamydien, Gonorrhö (Tripper), Syphilis, Herpes (HSV), HPV (Humanes Papillomavirus) und Hepatitis B, die sich in Rachenentzündungen (Angina specifica) äußern können, aber auch Hepatitis A bei Anilingus. Auch wenn das Risiko einer HIV-Übertragung gering ist, kann es durch Aufnahme von Sperma oder Blut erhöht werden. Schutz bieten Kondome (auch für den Rachen) und Lecktücher (Dental Dams).
 

Kann man sich mit Chlamydien fremdgehen?

Chlamydien-Infektionen sind sehr häufig und werden durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen, können aber auch durch eine frühere Beziehung eingeschleppt werden, ohne dass Fremdgehen der Auslöser ist, da die Infektion oft jahrelang unbemerkt bleibt und keine Symptome verursacht. Ein positiver Test muss also kein Beweis für Untreue sein; wichtig ist eine offene Kommunikation mit dem Partner und eine gemeinsame Behandlung, da auch der Partner behandelt werden muss, um eine erneute Ansteckung zu verhindern. 

Was tun nach ungeschütztem Verkehr beim Mann?

PEP = Post-Expositions- Prophylaxe

  1. Nach eindringendem ungeschütztem Anal-/Vaginalverkehr: Urinieren und damit Harnröhre ausspülen. Penis unter fließendem Wasser mit Seife waschen. ...
  2. Wenn Samenflüssigkeit ins Auge gelangt: mit Wasser ausspülen.
  3. Man kann nicht zu einer Scheiden- oder Darmspülung raten.

Kann man sich als Mann beim Oralverkehr anstecken?

Oralverkehr. Oralverkehr kann in bestimmten Fällen infektiös sein, insbesondere wenn Sperma in den Mund gelangt. Das Prostatasekret (auch Vortropfen oder Lusttropfen) enthält zwar in niedriger Konzentration Viren, die Infektionsdosis ist aber nicht ausreichend.

Ist Tripper durch Oralverkehr übertragbar?

Ja, Tripper (Gonorrhoe) ist definitiv auch durch Oralverkehr übertragbar, da die Bakterien (Neisseria gonorrhoeae) sich auf Schleimhäuten von Genitalien, Anus und Rachen ansiedeln; eine Ansteckung erfolgt durch direkten Schleimhautkontakt bei ungeschütztem Oral-, Vaginal- oder Analsex. Eine Infektion im Rachenraum (pharyngeale Gonorrhoe) verläuft oft symptomlos, kann aber zu leichten Entzündungen führen und das Bakterium weitergeben, was das Risiko der Weiterverbreitung erhöht.
 

Welche Krankheiten können durch Lecken übertragen werden?

Beim Lecken (Oralsex) können sexuell übertragbare Krankheiten (STIs) wie Gonorrhoe (Tripper), Chlamydien, Syphilis, HPV, Herpes und Hepatitis übertragen werden, da Erreger über Schleimhäute und Körperflüssigkeiten wandern; auch HIV ist möglich, aber das Risiko ist gering. Schutz bieten Kondome und spezielle Lecktücher (Dental Dams) beim Cunnilingus, um das Risiko zu minimieren. Zudem können auch normale Krankheiten wie Grippe, Pfeiffersches Drüsenfieber oder Erkältungen durch intensives Küssen übertragen werden. 

Kann man sich anstecken, wenn man geleckt wird?

Fazit. Es ist möglich, dass Sie sich bei Oralsex, Petting oder intensiven Zungenküssen mit Humanen Papillomviren anstecken – auch wenn die meisten Ansteckungen mit HPV beim vaginalen Geschlechtsverkehr stattfinden. Schützen können Sie sich zum Beispiel, indem sie beim Oralverkehr Kondome oder Lecktücher verwenden.

Was zählt als Oralverkehr?

Oralverkehr bedeutet Sex mit dem Mund. "Oral" kommt aus dem Lateinischen und heißt sinngemäß übersetzt "durch den Mund". In der Sexualität meint man damit, dass einer den anderen durch küssen, lecken, saugen oder knabbern an den Geschlechtsteilen erregt bzw. sexuell befriedigt.

Wo ist die Frau am meisten erregt?

Frauen sind an vielen Stellen erregbar, besonders empfindlich sind der Nacken, die Ohren, die innere Oberschenkelpartie, der Bauch und das Kreuzbein, aber auch die Klitoris ist eine Hauptzone, die zu intensivem Orgasmus führen kann. Die Erregung ist sehr individuell, und neben körperlichen Zonen können auch der Mund (Lippen/Zunge) und die Füße sehr erogene Zonen sein. 

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