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Welche Kosten fallen bei einem Hausverkauf an?

Gefragt von: Silke Ackermann-Heine  |  Letzte Aktualisierung: 19. September 2026
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Beim Hausverkauf fallen für den Verkäufer Kosten für die Löschung der Grundschuld, den Energieausweis, optional für einen Gutachter und die Vermarktung (Makler, Fotos) an; zudem kann die Spekulationssteuer bei Gewinnen aus dem Verkauf innerhalb von 10 Jahren anfallen, während Notar- und Grundbuchkosten sowie die Grunderwerbsteuer fast immer vom Käufer getragen werden.

Welche Steuer muss ich bezahlen, wenn ich ein Haus verkaufe?

Welche Steuern fallen beim Hausverkauf an? In der Praxis betrifft Verkäufer:innen fast nur die Spekulationssteuer, wenn die Zehnjahresfrist nicht eingehalten oder keine Eigennutzung vorliegt. Käufer:innen zahlen zusätzlich die Grunderwerbsteuer, die dich als Verkäufer:in aber nicht betrifft.

Welche Kosten muss der Verkäufer beim Hausverkauf tragen?

Beim Hausverkauf fallen für den Verkäufer hauptsächlich Kosten für die Maklerprovision (oft geteilt), die Löschung der Grundschuld, einen Energieausweis, eventuelle Renovierungen, ein Wertgutachten, sowie potenziell eine Spekulationssteuer und eine Vorfälligkeitsentschädigung für bestehende Kredite an; Notar- und Grundbuchkosten zahlt in der Regel der Käufer. Die Höhe der Kosten variiert je nach Immobilie und vertraglichen Absprachen.
 

Was für Kosten kommen auf einen zu, wenn man ein Haus verkauft?

Notarkosten werden In der Regel vom Käufer übernommen und betragen 1-1,5% des Kaufpreises. Der Verkäufer trägt zusätzliche Kosten bei der Löschung von Rechten Dritter. Die Grunderwerbsteuer fällt beim Kauf an und variiert je nach Bundesland zwischen 3,5% und 6,5% des Kaufpreises.

Welche Kosten muss ich beim Hausverkauf bezahlen?

Nebenkosten beim Immobilienkauf

  • Notarkosten mit Grundbucheintrag. circa 1,5 Prozent des Kaufpreises.
  • Grunderwerbsteuer. 3,5 bis 6,5 Prozent je nach Bundesland.
  • Grundsteuer. fällt jährlich an, legt die Gemeinde fest.
  • Maklerprovision. Vom Käufer bzw. ...
  • Gutachterkosten. ...
  • Renovierungs- und Modernisierungskosten. ...
  • Versicherungen.

Welche KOSTEN fallen beim IMMOBILIENVERKAUF an? (2023)

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Was ist der teuerste Fehler beim Hausverkauf?

Der teuerste Fehler beim Hausverkauf ist oft eine falsche oder emotionale Preisvorstellung, die zu einer zu langen Vermarktungszeit führt, gefolgt von mangelnder Vorbereitung (fehlende Unterlagen, Mängel) und schlechter Präsentation, was alles zu erheblichen Preisnachlässen und hohen Verlusten führen kann. Auch das Verschweigen von Mängeln und steuerliche Fallstricke können hohe Kosten verursachen. 

Welche Abzüge gibt es beim Hausverkauf?

Für den Immobilienverkauf gibt es zwei Arten von Steuern: Spekulationssteuer und Gewerbesteuer. Wenn Sie kein gewerblicher Immobilienhändler oder keine -händlerin sind, entfällt die Gewerbesteuer. Und auch die Spekulationssteuer kann unter Umständen nicht fällig werden.

Wer zahlt die Löschung im Grundbuch, Käufer oder Verkäufer?

Beim Immobilienverkauf zahlt grundsätzlich der Verkäufer die Kosten für die Löschung einer bestehenden Grundschuld, da er die Immobilie lastenfrei übergeben muss; diese Kosten (ca. 0,2 % der Grundschuldsumme für Notar und Grundbuchamt) werden aber im Kaufvertrag genau geregelt und können durch Anpassungen im Kaufpreis oder Zahlungsmodalitäten auch anders gehandhabt werden. 

Was muss der Verkäufer beim Hausverkauf beachten?

Beim Hausverkauf müssen Sie als Verkäufer vor allem Ihre Informations- und Aufklärungspflichten gegenüber dem Käufer erfüllen, alle notwendigen Unterlagen (Energieausweis, Grundbuchauszug etc.) bereitstellen, einen realistischen Preis festlegen, eine professionelle Vermarktung (Exposé) sicherstellen und den Verkauf notariell beurkunden lassen, wobei Sie auf die Zahlung achten und keine sensiblen Daten vorab preisgeben sollten. Transparenz über Mängel und Rechte ist entscheidend, um spätere Haftungsrisiken zu vermeiden. 

Was kostet ein Energieausweis für Hausverkauf?

Beim Hausverkauf kosten Energieausweise je nach Art zwischen ca. 50 € (einfacher Verbrauchsausweis) und 500 € (Bedarfsausweis mit Begehung), oft auch mehr bei großen Objekten. Verbrauchsausweise sind günstiger (ca. 50-100 €), während Bedarfsausweise (300-500 €) durch eine Vor-Ort-Begehung teurer sind, aber detailliertere Informationen liefern. Kosten trägt in der Regel der Verkäufer, und der Ausweis ist 10 Jahre gültig.
 

Wie viel Steuern muss ich zahlen, wenn ich was verkaufe?

Dabei wird der Gewinn mit einem Steuersatz von 42 Prozent besteuert. Allerdings gibt es einige Ausnahmen von der Spekulationssteuer. Wenn das Haus beispielsweise als Hauptwohnsitz des Verkäufers genutzt wurde, ist der Verkaufsgewinn innerhalb der ersten drei Jahre steuerfrei.

Wann meldet sich das Finanzamt nach einem Hausverkauf?

1. Wer meldet das Grundstücksgeschäft? Der Notar ist verpflichtet Immobiliengeschäfte innerhalb von zwei Wochen dem Finanzamt mitzuteilen, wenn dadurch Erbschaft-, Einkommen- oder Grunderwerbsteuer anfallen kann. Eine Meldung hat auch dann zu erfolgen, wenn der Kauf oder der Verkauf von der Besteuerung ausgenommen ist.

Wie kann ich die Kapitalertragsteuer beim Verkauf meines Hauses vermeiden?

Der Verkäufer muss das Haus in den letzten fünf Jahren (bis zum Abschlussdatum) mindestens zwei Jahre lang besessen und als Hauptwohnsitz genutzt haben . Die beiden Jahre müssen nicht aufeinanderfolgend sein. Der Verkäufer darf in den letzten zwei Jahren kein Haus verkauft und die Steuerbefreiung für Kapitalgewinne in Anspruch genommen haben.

Was kostet ein Eigentümerwechsel im Grundbuch?

Die Kosten für eine Eigentumsumschreibung im Grundbuch betragen in Deutschland insgesamt etwa 1,5 % bis 2,0 % des Kaufpreises, wovon ca. 0,5 % direkt aufs Grundbuchamt und 1,0 % bis 1,5 % an den Notar für die Beurkundung gehen, plus Kosten für die Auflassungsvormerkung und evtl. Grundschuldeintragungen; der Käufer trägt diese Kosten und zahlt sie meist über den Notar, der die Umschreibung veranlasst. 

Wie prüft ein Notar Vermögen?

Ein Notar prüft Vermögen durch {\"Auskunftspflicht der Beteiligten\"}, {\"Einsichtnahme in öffentliche Register\"} (Grundbuch, Finanzamt) und {\"gesetzliche Wertmaßstäbe\"}, wobei er sich auf die Angaben der Beteiligten stützt, aber auch {\"Plausibilitätsprüfungen\"} durchführt und bei Bedarf selbst schätzt oder externe Gutachten anfordern kann, um den korrekten Geschäftswert für die Gebührenberechnung zu ermitteln.
 

Was kostet es, ein Haus vom Notar überschreiben zu lassen?

Die Notarkosten für eine Hausüberschreibung (Schenkung) liegen meist zwischen 1,2 % und 2 % des Immobilienwerts und umfassen Beurkundung, Abwicklung sowie Grundbucheintragung, wobei reine Notargebühren oft rund 1 % und Grundbuchkosten ca. 0,5 % des Wertes betragen; zusätzlich können Grunderwerbsteuer und Schenkungssteuer anfallen, wenn auch oft durch Freibeträge gemindert, besonders bei Schenkungen innerhalb der Familie. 

Welche Kosten kommen auf den Hausverkäufer zu?

Beim Hausverkauf fallen für den Verkäufer hauptsächlich Kosten für die Maklerprovision (oft geteilt), die Löschung der Grundschuld, einen Energieausweis, eventuelle Renovierungen, ein Wertgutachten, sowie potenziell eine Spekulationssteuer und eine Vorfälligkeitsentschädigung für bestehende Kredite an; Notar- und Grundbuchkosten zahlt in der Regel der Käufer. Die Höhe der Kosten variiert je nach Immobilie und vertraglichen Absprachen.
 

Ist der Erlös vom Hausverkauf steuerpflichtig?

Für den Verkauf von Immobilien und Grundstücken hat der Staat eine Spekulationsfrist festgelegt: Wenn Sie innerhalb von zehn Jahren ein Objekt kaufen und wieder verkaufen, müssen Sie auf den dabei erzielten Gewinn Spekulationssteuer zahlen. Sie entfällt jedoch, wenn Sie in der Immobilie gewohnt haben oder noch wohnen.

Welche Mängel sollte man beim Hausverkauf nicht verschweigen?

  • Welche Mängel muss ich angeben, welche nicht? In aller Regel werden Sie sich mit dem Käufer beim Hauskauf auf den Ausschluss der Gewährleistung einigen können. ...
  • a. Wasserschäden, Feuchtigkeit, Schimmel. ...
  • b. Risse. ...
  • c. Lärm und Geräusche. ...
  • d. Schädlinge. ...
  • e. Wurzeln. ...
  • f. Altlasten. ...
  • g. Baujahr.

Was ist der häufigste Grund dafür, dass eine Immobilie nicht verkauft wird?

Ein unangemessen hoher Angebotspreis

Der häufigste Grund, warum ein Haus nicht verkauft wird, ist ein zu hoher Angebotspreis. Selbst wenn sie sich den geforderten Betrag leisten könnten, sind die meisten Käufer klug genug, um zu erkennen, wenn etwas überteuert ist.

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