Welche ist die schwächste Pille?
Gefragt von: Herr Prof. Dr. Jonas Zimmermann B.Sc. | Letzte Aktualisierung: 26. Januar 2026sternezahl: 4.6/5 (14 sternebewertungen)
Die "schwächste" Pille ist oft die Minipille (Gestagenpille), da sie nur ein Hormon (Gestagen) enthält und östrogenfrei ist, was sie für viele verträglicher macht, aber eine sehr genaue Einnahme erfordert. Innerhalb der Kombinationspillen (Östrogen + Gestagen) gelten Mikropillen mit sehr niedrig dosiertem Östrogen (20 oder 30 µg) als "niedrig dosiert" und sind oft die erste Wahl.
Welche ist die leichteste Pille?
Sicherheit der östrogenfreien Pille
Der Pearl-Index der Kombinationspille liegt bei 0,1 bis 0,9. Im Vergleich zu anderen hormonellen Verhütungsmitteln ist der Pearl-Index der Minipille leicht höher, dafür aber mit den geringsten Nebenwirkungen und gesundheitlichen Risiken verbunden.
Welche Pille ist die schwächste?
Minipillen haben im Allgemeinen geringere Nebenwirkungen als Kombi-Pillen. Sie eignet sich auch für Frauen, die wegen verschiedener Vorerkrankungen nicht mit Östrogenen verhüten sollten. Die Minipille kann auch von stillenden Frauen genommen werden. Die Blutungen werden mit der Minipille meist schwächer.
Welche Pille ist am niedrigsten dosiert?
Die Mikropille bezeichnet eine niedrig dosierte Unterform der Kombinationspille und gilt heutzutage als Standard der oralen Verhütungsmethoden. Der Östrogenanteil darf bei Mikropillen nicht mehr als 0,05 Milligramm (mg) betragen.
Welche Pille hat die geringsten Nebenwirkungen?
Es gibt keine Pille komplett ohne Nebenwirkungen, aber die Minipille (Gestagenpille) gilt als am besten verträglich, da sie kein Östrogen enthält und somit weniger Risiken (wie Thrombose) und Nebenwirkungen hat, aber möglicherweise zu Zwischenblutungen führen kann; sie eignet sich gut für Stillende und Frauen, die Östrogene nicht vertragen. Hormonfreie Alternativen wie die Kupferkette sind ebenfalls eine Option, wenn man Hormone komplett vermeiden möchte. Die beste Pille hängt von der individuellen Gesundheit ab, daher ist eine ärztliche Beratung unerlässlich.
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Welche Pille hat das geringste Risiko?
„Unsere Analyse bestätigte zunächst ein Ergebnis aus früheren Studien: Pillen mit dem Gestagen Levonorgestrel und niedrigem Östrogengehalt haben das geringste Thrombose-Risiko“, erläutert Dr. Tanja Schink, Wissenschaftlerin an der Abteilung Klinische Epidemiologie des BIPS und Erstautorin der Studie.
Warum empfehlen alle Frauenärzte die Pille?
Die Antibabypille ist unter Frauen besonders beliebt, da sie einfach und recht sicher anzuwenden ist. Die Pille wirkt auf hormoneller Ebene und muss täglich eingenommen werden. Die enthaltenen Hormone Östrogen und Gestagen hemmen die Eireifung und den Eisprung. So kann es zu keiner Schwangerschaft kommen.
Welche Pille hat die wenigsten Nebenwirkungen?
Die Minipille (Gestagen-Monopräparat) hat wenige Nebenwirkungen. Sie kann Ihre Menstruation verändern. Die Auswirkungen können unterschiedlich sein: Ihre Periode kann schwächer, häufiger oder ganz ausbleiben.
Welche Antibabypille hat die wenigsten Hormone?
Eine Pille mit wenig Hormonen ist die Minipille (Gestagenpille), die nur Gestagen enthält und kein Östrogen, was sie für Stillende oder Frauen mit Thromboserisiko ideal macht, da sie Östrogene meiden müssen, aber sie erfordert sehr genaue Einnahme (oft 3-Stunden-Fenster) und kann Schmierblutungen verursachen. Eine weitere Option sind Mikropillen, die als niedrig dosierte Kombinationspillen gelten und den Östrogenanteil minimieren, aber immer noch Östrogen enthalten.
Welche Pille enthält die niedrigste Hormonmenge?
Lo Loestrin Fe ist die einzige erhältliche niedrig dosierte Antibabypille, die mit 10 Mikrogramm Östrogen täglich einen wirksamen Schwangerschaftsschutz bietet.
Was ist die beliebteste Pille?
Es gibt nicht die eine beliebteste Pille, da die Wahl sehr individuell ist, aber Mikropillen (mit niedrig dosiertem Östrogen und Gestagen) und die Minipille (nur Gestagen) sind häufig genutzte Typen, wobei Marken wie Maxim, Desogestrel Aristo, Jubrele und Yasminelle oft genannt werden, wobei Yasmin früher weltweit führend war. Die Minipille gilt oft als gut verträglich, die Mikropille ist der Standard bei jungen Frauen, die Pille mit Drospirenon (wie in Yasmin/Yasminelle) ist beliebt, aber auch mit Risiko verbunden.
Ist die Minipille besser als die normale Pille?
Die Minipille ist nicht pauschal besser, aber eine sehr gute Alternative zur normalen (Kombi-)Pille, besonders wenn man Östrogen meiden muss (Stillzeit, Rauchen, Thromboserisiko), da sie weniger Nebenwirkungen haben kann und sicher ist, aber eine extrem pünktliche Einnahme erfordert und zu unregelmäßigen Blutungen führen kann, während die Kombipille den Zyklus oft stabiler macht, aber Risiken birgt. Die "bessere" Wahl hängt stark von persönlichen Gesundheitsfaktoren und Präferenzen ab.
Welche Pille steht auf der roten Liste?
Der Begriff "Rote Liste Pille" bezieht sich oft auf die Rote-Hand-Briefe des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zur Antibabypille, die vor dem erhöhten Thromboserisiko bestimmter Präparate (3. & 4. Generation) warnen, sowie auf die offizielle Arzneimittel-Datenbank (Rote Liste®) für Details zu spezifischen Präparaten wie Maxim oder Yasminelle und deren Inhaltsstoffen und Risikofaktoren. Generell werden Präparate mit Levonorgestrel, Norethisteron oder Norgestimat als das geringste Thromboserisiko eingestuft.
Welche Pille hat am wenigsten Gewichtszunahme?
Mikropillen bei Tendenz zur Gewichtszunahme
Neigen Sie ohnehin zur Gewichtszunahme, kann es daher hilfreich sein, eine Mikropille zu wählen, die Drospirenon oder Dienogest enthält. Zudem sollte die Kombinationspille weniger als 50 Mikrogramm Östrogen beinhalten, was heutzutage auf alle verordneten Präparate zutrifft.
Woher weiß ich, welche Pille für mich geeignet ist?
Welche Pille zu Ihnen passt, ist sehr individuell und hängt von Ihrer Gesundheit, Ihrem Lebensstil und Ihren Bedürfnissen ab (z.B. Hautprobleme, starke Regel). Eine fachliche Beratung bei Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Frauenärztin ist unerlässlich, um die richtige Wahl zu treffen, da Präparate unterschiedliche Hormone und Wirkstoffkombinationen haben; es gibt Kombinationspillen mit Östrogen und Gestagen sowie östrogenfreie Minipillen für spezielle Bedürfnisse wie Migräne oder wenn Sie kein Östrogen vertragen.
Was ist der Nachteil der Minipille?
Nachteile der Minipille sind häufig unregelmäßige Blutungen (Zwischenblutungen, Ausbleiben der Periode), Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Brustspannen, Akne und Magen-Darm-Beschwerden, aber vor allem die strengere Einnahmezeit (oft nur 3 Stunden Toleranz) erfordert hohe Disziplin und erhöht das Schwangerschaftsrisiko bei Einnahmefehlern. Im Gegensatz zur Kombipille hat sie aber kein erhöhtes Thromboserisiko, da sie kein Östrogen enthält.
Warum ab 35 keine Pille mehr?
Die klassische Pille sollte in diesem Alter möglichst nicht mehr zum Einsatz kommen – durch das in ihr enthaltene Östrogen wird das Thrombose-Risiko bei Frauen ab Ende 30 stark erhöht. Alternativ bietet sich die Minipille an. Diese enthält nur Gestagen.
Welche Antibabypille ist am besten verträglich?
Die Minipille (Gestagenpille) gilt oft als am besten verträglich, da sie kein Östrogen enthält und somit dessen Nebenwirkungen vermeidet, was sie auch für Stillende geeignet macht; jedoch erfordert sie eine sehr pünktliche Einnahme. Bei Kombinationspillen mit Östrogen werden Mikropillen mit weniger Östrogen und neuere Präparate mit natürlichen Östrogenformen (wie Estradiol) oft besser vertragen. Für ein niedriges Thromboserisiko werden oft Pillen mit Levonorgestrel empfohlen, besonders für Erstanwenderinnen und Raucherinnen. Die beste Pille hängt immer von der individuellen Gesundheit ab, daher ist eine ärztliche Beratung entscheidend.
Warum Gewichtszunahme bei Minipillen?
Die Minipille verursacht per se keine Gewichtszunahme durch Fett. Sie kann lediglich zu Wassereinlagerungen führen, die sich wiederum in einem höheren Gewicht widerspiegeln können.
Welche Antibabypille hat am wenigsten Nebenwirkungen?
Es gibt keine Pille komplett ohne Nebenwirkungen, aber die Minipille (Gestagenpille) gilt als am besten verträglich, da sie kein Östrogen enthält und somit weniger Risiken (wie Thrombose) und Nebenwirkungen hat, aber möglicherweise zu Zwischenblutungen führen kann; sie eignet sich gut für Stillende und Frauen, die Östrogene nicht vertragen. Hormonfreie Alternativen wie die Kupferkette sind ebenfalls eine Option, wenn man Hormone komplett vermeiden möchte. Die beste Pille hängt von der individuellen Gesundheit ab, daher ist eine ärztliche Beratung unerlässlich.
Was besagt die 3-Monats-Pillenregel?
Die „3-Monats-Pille“ ist keine Pille, die 3 Monate lang wirkt, sondern ein Dosierungszyklus, bei dem 3 Monate lang täglich Pillen eingenommen werden, gefolgt von einer Woche mit wirkstofffreien Pillen .
Ist Microgynon eine gute Pille?
Ist Microgynon wirksam? Bei korrekter und lückenloser Einnahme liegt die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft im ersten Anwendungsjahr unter 1 % (d. h. weniger als 1 Schwangerschaft pro 100 Frauen). Bei typischer, nicht perfekter Anwendung beträgt die Versagensrate im ersten Jahr jedoch 5 %.
Ist es gesünder, die Pille zu nehmen oder nicht?
Orale Kontrazeptiva verhindern beispielsweise nicht nur Schwangerschaften, sondern senken auch das Risiko für Gebärmutter- und Eierstockkrebs und schützen vor akuter Beckenentzündung und Eileiterschwangerschaften. Allerdings erhöhen sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen .
Welche Pille ist für Frauen ab 40 Jahren geeignet?
Ab 40 Jahren werden oft östrogenfreie Methoden wie die Minipille (Gestagenpille) oder Langzeitmethoden wie Spirale empfohlen, da das Thromboserisiko mit Östrogen steigt, aber auch eine niedrig dosierte Kombi-Pille bei gesunden Nichtraucherinnen ohne Risikofaktoren möglich ist. Die beste Wahl hängt von individuellen Gesundheitsfaktoren ab, daher ist eine Rücksprache mit der Gynäkologin oder dem Gynäkologen entscheidend.
Wie viele Finger hat ein Frauenarzt?
Der Abstrich wird auch als PAP-Abstrich bezeichnet. Tastuntersuchung: Bei der Tastuntersuchung führt die Frauenärztin oder der Frauenarzt zwei Finger vorsichtig in die Vagina ein, um z.B. die Wände der Vagina und den Beckenboden abzutasten.
Was kommt nach der Sauberkeitsschicht?
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