Welche Impfungen müssen immer wieder aufgefrischt werden?
Gefragt von: Frau Dr. Lucia Benz | Letzte Aktualisierung: 17. Januar 2026sternezahl: 4.5/5 (42 sternebewertungen)
Regelmäßig aufgefrischt werden müssen vor allem Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten (Pertussis), typischerweise alle 10 Jahre, oft im Kombi-Impfstoff zusammen mit Polio. Auch Auffrischungen gegen FSME (je nach Risikogebiet/Impfstoff) sowie jährliche Impfungen gegen Grippe (Influenza) und regelmäßige COVID-19-Impfungen (besonders ab 60) sind wichtig, zusätzlich zu Empfehlungen für Pneumokokken und Gürtelrose (Herpes Zoster).
Welche Impfung muss alle 10 Jahre wiederholt werden?
Die Impfung, die alle 10 Jahre aufgefrischt werden sollte, ist die Kombinationsimpfung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) und Diphtherie, oft ergänzt durch eine Keuchhusten (Pertussis)-Komponente und Polio (Kinderlähmung), insbesondere bei Reisen. Auch der Impfschutz gegen Hepatitis B kann bei bestimmten Risikogruppen eine Auffrischung alle 10 Jahre erfordern, abhängig vom Antikörper-Titer.
Welche Impfung muss man immer wieder auffrischen?
Warum Erwachsene regelmäßig ihren Impfschutz prüfen sollten. Die STIKO* empfiehlt Erwachsenen Auffrischimpfungen gegen Diphtherie, Tetanus und Pertussis (Keuchhusten). Für Personen ab 60 Jahren werden zusätzlich Impfungen gegen Influenza, Pneumokokken, COVID-19 und Herpes Zoster (Gürtelrose) empfohlen.
Welche Impfungen brauche ich regelmäßig?
Empfohlene Impfungen für Erwachsene im Überblick
- Coronavirus SARS-CoV-2.
- Diphtherie.
- FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)
- Grippe (Influenza)
- Gürtelrose (Herpes zoster)
- Hepatitis B.
- Hib (Haemophilus influenzae b)
- Keuchhusten (Pertussis)
Welche Impfungen müssen aufgefrischt werden?
Aber mit der Zeit lässt der Schutz bei den meisten Impfungen nach. Damit das Immunsystem schnell genug reagieren kann, braucht es daher bei einigen Impfungen in bestimmten Abständen eine Auffrischung, um im Training zu bleiben.
Stiko-Vorsitzender Mertens: Corona-Impfung muss aufgefrischt werden
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Welche Impfungen müssen als Erwachsener aufgefrischt werden?
Standard- bzw . Auffrischimpfungen für Erwachsene
- Diphtherie und Tetanus (alle zehn Jahre empfohlen)
- Keuchhusten (Pertussis) (einmalig, als Kombinationsimpfung bei der nächstfälligen Auffrischung gegen Diphtherie und Tetanus)
Welche Impfungen muss man wieder auffrischen lassen?
Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts empfiehlt Erwachsenen bei entsprechender Grundimmunisierung alle zehn Jahre Auffrischungsimpfungen gegen Tetanus, Diphterie und Keuchhusten (Pertussis).
Welche Impfung hält ein Leben lang?
Beispielsweise halten die Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken ein Leben lang. Das ist aber eben nicht bei allen Impfungen der Fall, an einige Impfungen muss das Immunsystem daher ab und zu erinnert werden.
Welche Impfungen sind wirklich Pflicht?
Zu den empfohlenen Schutzimpfungen gehören unter anderem:
- Diphtherie.
- Hepatitis B.
- Hib (Haemophilus influenzae Typ b)
- Humane Papillomviren (HPV)
- Keuchhusten (Pertussis)
- Kinderlähmung (Poliomyelitis)Mumps, Masern, Röteln (MMR)
- Pneumokokken.
- Windpocken (Varizellen)
Kann eine zu häufige Impfung das Immunsystem überlasten?
Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Verabreichung mehrerer Kombinationsimpfstoffe das Immunsystem eines Kindes nicht überlastet . Säuglinge kommen mit unzähligen Antigenen wie Keimen, Bakterien und Viren in Kontakt, die die Entwicklung ihres Immunsystems anregen; die Anzahl der Antigene in Impfstoffen ist daher im Vergleich dazu verschwindend gering.
Hat man nach 20 Jahren noch Tetanusschutz?
Es gilt die Empfehlung der STIKO , die Tetanusimpfung alle zehn Jahre aufzufrischen. Die allgemeinen Empfehlungen der STIKO basieren auf einer medizinisch-epidemiologischen Nutzen-Risiko-Abwägung und Praktikabilitätserwägungen.
Bei welcher Impfung gibt es die meisten Impfschäden?
Die meisten Verdachtsfälle bei Kindern wurden nach Impfung mit Bexsero, einem Impfstoff gegen Meningokokken B (n=306), dem HPV-Impfstoff Gardasil 9 (n=281) sowie nach Impfung mit dem Mumps-Masern-Röteln-Impfstoff Priorix (n=254) berichtet.
Welche Impfstoffe bieten lebenslangen Schutz?
Yancey erklärte, dass bei Impfstoffen mit lebenslanger Schutzwirkung, wie beispielsweise gegen Masern oder Hepatitis B , die Viren selbst bei der Vermehrung tendenziell einheitlich sind. „Sie vermehren sich sehr genau, sodass bei einer Hepatitis-B-Infektion jedes Hepatitis-B-Virus im Körper identisch aussieht“, so Dr. Yancey.
Welche Impfung ist lebenslang?
Nach abgeschlossener Grundimmunisierung sind Kinder beispielsweise lebenslang immun gegen Masern, Mumps und Röteln. Andere Impfungen müssen nach einiger Zeit wiederholt werden.
Welche Impfungen sind ab 60 Jahren wichtig?
Neben dem normalen Impfkalender für Erwachsene, der Auffrischungen des Impfschutzes gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten vorsieht, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) Menschen ab einem Alter von 60 weitere Impfungen: Grippe (jährlich) Pneumokokken. Herpes Zoster Gürtelrose.
Ist es möglich, sich zu oft impfen zu lassen?
Alle erforderlichen Lebend- und Totimpfungen können den Impfexperten zufolge miteinander kombiniert und gleichzeitig verabreicht werden. Es ist ausgeschlossen, dass multiples Impfen die körperliche Abwehr überlastet oder überfordert. Generell können alle Impfungen auf einmal gegeben werden.
Welche Impfungen sind unnötig?
Zu den umstrittenen Impfungen zählen: Masern, Hepatitis, FSME und HPV. Hier muss mindestens über den Zeitpunkt der Impfung aufmerksam nachgedacht werden. Der Mensch kommt, im Verhältnis zu seiner Gesamtentwicklung, viel zu früh auf die Welt, das nennt man "physiologische Frühgeburt".
Welche Impfung wurde in den Oberarm geritzt?
Der wissenschaftliche Durchbruch in Form einer Schutzimpfung kommt erst im Jahr 1796, als der englische Arzt Edward Jenner einen Jungen mit Kuhpocken - über einen Schnitt in den Oberarm - infiziert. Da es noch keine Spritzen gibt, ritzt der Mediziner die Krankheitserreger unter die Haut.
Wer sollte sich nicht impfen lassen?
Es gibt nur sehr wenige Menschen, die nicht geimpft werden können. Impfstoffe sind in der Regel nur dann nicht geeignet, wenn: Personen nach einer vorherigen Impfung eine schwere allergische Reaktion (Anaphylaxie) hatten oder Personen eine schwere allergische Reaktion auf einen Bestandteil des Impfstoffs hatten.
Welche Impfung muss nicht aufgefrischt werden?
Die MMR-Impfung, die auch gegen Masern schützt, muss zum Beispiel nicht aufgefrischt werden. Hier besteht nach der Grundimmunisierung ein lebenslanger Schutz. Die Grundimmunisierung besteht dabei aus 2 Teilimpfungen. Kinder erhalten diese Impfungen in der Regel innerhalb ihrer ersten 23 Lebensmonate.
Welche Impfung schützt ein Leben lang?
Tetanus und Diphtherie. Erwachsene brauchen keine Auffrischimpfungen. Erwachsene müssen nicht alle zehn Jahre gegen Tetanus und Diphtherie geimpft werden. Neuen Daten zufolge erzielen komplette Impfschemata gegen diese beiden Infektionskrankheiten im Kindesalter einen Schutz, der lebenslang anhält.
Welche Impfung sollte man alle 10 Jahre auffrischen?
Die Impfung, die alle 10 Jahre aufgefrischt werden sollte, ist die Kombinationsimpfung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) und Diphtherie, oft ergänzt durch eine Keuchhusten (Pertussis)-Komponente und Polio (Kinderlähmung), insbesondere bei Reisen. Auch der Impfschutz gegen Hepatitis B kann bei bestimmten Risikogruppen eine Auffrischung alle 10 Jahre erfordern, abhängig vom Antikörper-Titer.
Welche Grundimpfungen müssen aufgefrischt werden?
Der Impfschutz gegen Diphtherie und Tetanus muss alle zehn Jahre aufgefrischt werden, gegen Polio sollte mindestens eine Auffrischimpfung gegeben worden sein. Außerdem ist empfohlen, mit der nächsten fälligen Impfung gegen Diphtherie und Tetanus auch eine Keuchhustenimpfung (Pertussis) zu geben (Kombinationsimpfstoff).
Hat man nach 10 Jahren noch Tetanusschutz?
Ja, nach 10 Jahren lässt der Impfschutz gegen Tetanus nach, weshalb die STIKO (Ständige Impfkommission) eine Auffrischimpfung alle 10 Jahre empfiehlt, um den Schutz aufrechtzuerhalten, besonders bei Verletzungen. Ohne Auffrischung sinkt der Schutz gegen den Wundstarrkrampf.
Warum benötigen Menschen, die vor 1966 geboren wurden, keine MMR-Impfung?
Personen, die vor 1966 geboren wurden, benötigen keine Masernimpfung (es sei denn, serologische Befunde weisen auf eine fehlende Immunität hin). Dies liegt daran, dass Masernviren und die Masernkrankheit vor 1966 weit verbreitet waren, sodass die meisten Menschen durch eine natürliche Infektion eine Immunität erworben hatten .
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