Zum Inhalt springen

Welche Impfung hilft gegen Omikron?

Gefragt von: Theodor Göbel  |  Letzte Aktualisierung: 3. Februar 2026
sternezahl: 4.7/5 (53 sternebewertungen)

Gegen die Omikron-Variante und ihre Nachfolger helfen vor allem angepasste mRNA-Booster-Impfstoffe (wie von Biontech/Pfizer), die speziell auf neuere Varianten wie JN.1 trainiert sind, da sie eine stärkere Antikörperreaktion auslösen als ältere Impfungen. Auch eine Kombination aus Erstimpfung und Booster (Kreuzimpfung) zeigte bereits gute Wirkung gegen frühere Omikron-Formen, aber die neuesten angepassten Booster sind am effektivsten.

Für wen ist die 5. Impfung sinnvoll?

Das kann laut STIKO-Empfehlung bei besonders gefährdeten Personen sinnvoll sein (z. B. Hochbetagte, BewohnerInnen von Altenpflegeheimen, Menschen mit Immundefizienz). Auffrischimpfungen sollten in einem Mindestabstand von 6 Monaten zur vorangegangenen Impfung oder Infektion gegeben werden.

Welche COVID-19-Impfempfehlung gibt das RKI für 2025?

In der Saison 2025/2026 stehen in Deutschland an die Omikron-Sublinien JN.1, KP.2 und LP.8.1 adaptierte mRNA-Impfstoffe von Pfizer/Biontech (Comirnaty) sowie der proteinbasierte Impfstoff von Novavax (Nuvaxovid) in der Variantenanpassung JN.1. zur Verfügung. Diese werden zentral über den Bund beschafft.

Was ist Omikron Impfstoff?

„Comirnaty Omicron JN. 1“ ist ein sogenannter monoklonaler Impfstoff, enthält also ausschließlich mRNA dieser Omikron-Variante. Bereits Ende Juni empfahl die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) die Marktzulassung für den neuen COVID-19-mRNA-Impfstoff auf der Basis des JN. 1-Spikeproteins.

Wie gut wirkt die aktuelle Corona-Impfung?

Die Schutzwirkung vor dem Post-COVID-Syndrom lag nach mindestens einer Impfung vor Infektion bei ca. 40 %. Das bedeutet, dass eine geimpfte Bevölkerungsgruppe ( mind. eine Impfung) nach Infektion ein um 40 % geringeres Risiko hat, an Post COVID zu erkranken, als eine ungeimpfte Bevölkerungsgruppe.

Hilft die Auffrischungsimpfung wirklich? | COVID-19 Special

42 verwandte Fragen gefunden

Kann eine Corona-Impfung aufs Herz gehen?

Eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis) oder eine Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis) wird als mögliche Nebenwirkung nach einer Covid-Impfung mit einer mRNA-Vakzine inzwischen in den Fachinformationen der Impfstoffe aufgeführt.

Ist eine Corona-Impfung jetzt noch sinnvoll?

Ja, eine Corona-Impfung ist auch aktuell noch sinnvoll, insbesondere um sich vor schweren Verläufen, Krankenhausaufenthalten und Long-COVID zu schützen, wobei die Empfehlungen je nach Alter und Vorerkrankungen variieren: Für Ältere, Risikogruppen und Vorerkrankte werden Auffrischungen empfohlen, während für gesunde Erwachsene oft eine Basisimmunität (drei Antigenkontakte, davon eine Impfung) ausreicht. 

Welche Corona-Impfung ist die beste?

Die STIKO empfiehlt für die COVID-19-Grundimmunisierung bei unter 30-Jährigen nur noch den mRNA-Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer, da in dieser Altersgruppe das Risiko einer Myokarditis nach Impfung mit dem mRNA-Impfstoff Spikevax von Moderna höher ist als mit Comirnaty.

Welches ist der aktuellste Impfstoff gegen Corona?

Der neueste angepasste Corona-Impfstoff ist Comirnaty LP 8.1 von BioNTech/Pfizer, der für die Grundimmunisierung und Auffrischungen in der EU zugelassen ist, sowie der Novavax JN.1 Impfstoff, der als Einzel-Dosis-Fertigspritze für die Saison 2025/2026 verfügbar wird, um gegen die zirkulierenden Varianten zu schützen. 

Wie lange ist die Corona-Impfung wirksam?

93 Tagen (Comirnaty), 106 bzw. 96 Tagen (Spikevax) und 94 bzw. 94 Tagen (Janssen).

Welche Impfung ist wirklich sinnvoll?

Sinnvolle Impfungen umfassen Standardimpfungen wie Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Polio, Masern, Mumps, Röteln (MMR), sowie je nach Lebensphase, Beruf und Reisen auch Grippe, COVID-19, Gürtelrose, Hepatitis B, Pneumokokken und FSME, die von der STIKO (Ständige Impfkommission) empfohlen werden, um vor häufigen und schweren Krankheiten zu schützen.
 

Ist eine 4. Corona-Impfung nötig?

Die Stiko empfiehlt die zweite Booster-Impfung (vierte Impfung) grundsätzlich allen Menschen ab 60 Jahren - und zwar mit einem sogenannten Omikron-Impfstoff.

Welche Impfung hat die meisten Impfschäden?

Die meisten Verdachtsfälle bei Kindern wurden nach Impfung mit Bexsero, einem Impfstoff gegen Meningokokken B (n=306), dem HPV-Impfstoff Gardasil 9 (n=281) sowie nach Impfung mit dem Mumps-Masern-Röteln-Impfstoff Priorix (n=254) berichtet.

Was sind die spätfolgen von Corona-Impfungen?

Dr. Martin Scherer erklärt, warum eine Impfung schon nach kurzer Zeit kaum noch Nebenwirkungen verursacht und wie seltene Nebenwirkungen erkannt werden. Muss ich mit Spätfolgen rechnen? Mit einer Spätfolge ist nicht zu rechnen, das ist äußerst unwahrscheinlich.

Welche Nebenwirkungen treten häufig bei der 5-in-1-Impfung auf?

Manche Kinder können Fieber, Schläfrigkeit, Unruhe, Appetitlosigkeit oder Magenbeschwerden haben. Dies sind leichte Reaktionen, die in der Regel ein bis zwei Tage anhalten. Paracetamol (z. B. Tylenol® oder Tempra®) kann bei Fieber oder Schmerzen gegeben werden.

Hat die Corona-Impfung das Immunsystem verändert?

„Gedächtnis“ des Immunsystems

Die Forschenden beobachteten, dass die Impfung mit einem mRNA-Coronaimpfstoff eine signifikante und langanhaltende Veränderung durch Acetylierung herbeiführt, also das Binden einer chemischen Gruppe an spezifischen, immunologisch relevanten Genen der Monozyten bewirkt.

Soll man sich ein 5 mal gegen Corona impfen lassen?

Eine Auffrischung des Corona-Impfschutzes empfiehlt die Ständige Impfkommission ( STIKO) diesen Gruppen: allen Personen ab 60 Jahren. Kindern ab sechs Monaten und allen Erwachsenen, die aufgrund einer Grunderkrankung ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf haben.

Was tun, wenn Sie 2025 an COVID erkranken?

Wenn Ihr COVID-19-Test positiv ausfällt

Wenn Sie 18 Jahre oder älter sind, versuchen Sie, nach dem Tag Ihres Tests 5 Tage lang zu Hause zu bleiben und den Kontakt zu anderen Menschen zu vermeiden .

Welche Nebenwirkungen hat der neue Impfstoff?

Die häufigste lokale Reaktion auf die Impfung sind Druckschmerzen an der Einstichstelle, gelegentlich kann es zur Rötung und Schwellung kommen. Systemische Reaktionen wie Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen oder Fieber sind ebenfalls möglich.

Ist Pfizer oder Moderna besser für Senioren?

Sieben Tage nach der Auffrischungsimpfung wiesen Personen über 60 Jahre, die den Moderna-Impfstoff erhalten hatten, einen durchschnittlichen Antikörperspiegel auf, der doppelt so hoch war wie bei denjenigen, die den Pfizer-BioNTech/Comirnaty-Impfstoff erhalten hatten , wie die Studie zeigte.

Was ist besser, BioNTech oder Moderna?

Studien belegen: den besseren Schutz vor Delta bietet die 2-fache Moderna-Impfung und auch bei der Booster-Impfung schnitt Moderna im Vergleich zu Biontech besser ab. Biontech hat nicht nur eine geringere Dosis an mRNA – auch das Immunsystem reagiert anders.

Ist eine Corona-Impfung noch ratsam?

Ja, eine Corona-Impfung wird weiterhin empfohlen, besonders für Risikogruppen (60+ Jahre, Vorerkrankungen, Schwangere), um sich jährlich vor schweren Verläufen zu schützen; jüngere, gesunde Erwachsene benötigen oft nur eine Basisimmunität (3 Antigenkontakte), können aber auch mit Auffrischungen den Schutz verbessern. Die STIKO (Ständige Impfkommission) empfiehlt eine Auffrischung im Jahr für Risikogruppen, während für Gesunde <60 Jahre eine Basisimmunität (z.B. durch Impfung und Infektion) als Schutz ausreicht, bis neue Empfehlungen vorliegen. 

Ist eine erneute COVID-Infektion schlimmer?

Eine zweite COVID-Infektion kann zu einer Verschlimmerung der Long-COVID-Symptome und möglicherweise zu langfristigen Auswirkungen auf Herz, Lunge und Gehirn führen .

Soll man sich im Herbst gegen Corona impfen lassen?

Wer sich im Oktober impfen lässt, ist rechtzeitig geschützt. Auch die Corona-Fallzahlen steigen saisonal. Laut RKI kam es in den letzten Jahren zu einem Anstieg der SARS-CoV-2-Infektionen ab Herbst, bedingt durch mehr Kontakte in Innenräumen. Deshalb gilt es rechtzeitig vorzusorgen.

Wie viele lassen sich noch gegen Corona impfen?

Übersicht zum Impfstatus. Bis zum 8. April 2023 waren 63,6 Mio. Personen (76,4 % der Gesamtbevölkerung) grundimmunisiert.

Nächster Artikel
Wie viele Soldaten hat Sudan?