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Welche Geräusche Nerven am meisten?

Gefragt von: Frau Prof. Dr. Heide Lange B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 21. Januar 2026
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Am meisten nerven Geräusche wie das Quietschen von Fingernägeln auf einer Tafel, Zahnarztbohrer, Kettensägen, Mücken, lautes Schnarchen, weinende Babys, das Geräusch von Essbesteck auf Geschirr, Styroporquietschen und unerwartete Poltergeräusche; hochfrequente Töne (2000-5000 Hz) und plötzliche, unregelmäßige Geräusche werden oft als besonders unangenehm empfunden und aktivieren unser Gehirn als Alarmsignal.

Was sind die nervigsten Geräusche?

Die Top 10 der nervigsten Geräusche

Zu den Geräuschen, die von den Teilnehmern am häufigsten gewählt wurden, gehörten das Schreien eines Babys, das Feedback eines Mikrofons oder die berühmten Nägel auf einer Kreidetafel.

Welche Geräusche sind manchmal nervig?

Zu den alltäglichen Geräuschen in diesem Bereich gehören beispielsweise Autoalarmanlagen, quietschende Türen, schrille Schreie, weinende Kinder und vieles mehr. Selbst lautes Schnarchen oder Kaugeräusche können für empfindliche Menschen störend sein.

Welche Geräusche nerven Nachbarn?

Nachbarn mit Geräuschen zu ärgern kann rechtliche Konsequenzen haben, da Lärmbelästigung eine Ordnungswidrigkeit darstellt, besonders während der Ruhezeiten (22-6 Uhr); stattdessen sollte man bei Problemen das Gespräch suchen, ein Lärmprotokoll führen und ggf. Vermieter oder Ordnungsamt/Polizei einschalten, wobei Kinderlärm oft toleriert wird, während störende Geräusche wie Trampeln oder laute Musik im Mietrecht als Ruhestörung gelten, wenn die Zimmerlautstärke überschritten wird, was eine Mietminderung ermöglichen kann. 

Welche Geräusche sollten Sie vermeiden?

Sie können Geräuschen mit einem Pegel von 70 dBA oder weniger so lange zuhören, wie Sie möchten. Geräusche mit einem Pegel von 85 dBA können zu Hörverlust führen, wenn Sie ihnen länger als 8 Stunden am Stück zuhören. Geräusche über 85 dBA können Ihr Gehör schneller schädigen. Die sichere Hörzeit halbiert sich für jeden Anstieg des Geräuschpegels um 3 dB über 85 dBA.

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Welche 4 Arten von Geräuschen gibt es?

Durch diese Vibration nehmen wir Geräusche wahr. Geräusche lassen sich in vier Kategorien einteilen. Die Geräusche, die wir im Laufe des Tages hören, können entweder kontinuierliche, intermittierende, impulsive oder niederfrequente Geräusche sein.

Welche Geräusche mögen die Leute nicht?

Schnarchen, Schniefen oder Naseputzen; schweres Atmen. Geräusche durch Aktivität und Bewegung. Finger- oder Zehenklopfen; Klicken mit einem Kugelschreiber; lautes Tippen; Geräusche von Essbesteck .

Welcher Lärm stört die Nachbarn?

Laute Musik, Geschrei, stampfende Füße und knallende Türen – für manche gehören diese Geräusche zum Alltag, für andere sind sie der reinste Albtraum. Eine neue Umfrage zeigt, dass fast sechs von zehn Briten (57 %) lärmende Nachbarn als die größte Lärmbelästigung empfinden.

Welche Geräte erzeugen Infraschall?

Auch Industrieanlagen, welche mit großen Motoren, Pumpen, Walzen, Rotoren und Stanzen ausgestattet sind, erzeugen tieffrequente Geräusche und Infraschall. Gleichermaßen sind auch Autos, Eisenbahnen, Flugzeuge, Musikinstrumente sowie Veranstaltungen als Quellen tieffrequenter Geräusche und Infraschall zu nennen.

Was tun gegen hellhörige Wohnungdecke?

Gegen den Lärm von oben in einer hellhörigen Wohnung kann eine nachträgliche Dämmung der Decke helfen. Das kann durch eine Akustikdecke erfolgen, oder indem man sie mit einer Zwischendecke aus Gipskartonplatten abhängt. Solche baulichen Maßnahmen sollten allerdings vorher mit dem Vermieter abgesprochen werden.

Welche Geräusche sind unerträglich?

Misophonie ist eine Überempfindlichkeit auf bestimmte Geräusche mit vermutlich eher psychischen Ursachen. Das erklärt sich besonders gut, wenn man die Bedeutung des Wortes betrachtet: Miso bedeutet Hass und Phono Ton, also der Hass auf einen bestimmten Ton. Dabei können Menschen bestimmte Geräusche kaum ertragen.

Welche Geräusche kann ich nicht ertragen?

Essensgeräusche nicht ertragen zu können, deutet oft auf Misophonie hin, eine neurologische Reaktion, bei der bestimmte Alltagsgeräusche (Trigger), wie Kauen, Schlürfen oder Schmatzen, extreme Gefühle wie Wut, Ekel oder Panik auslösen, auch wenn sie nicht laut sind. Betroffene meiden oft soziale Situationen und können sich isolieren; helfen können Stressbewältigung, das Vermeiden von Triggern (z.B. mit Kopfhörern) oder Therapien wie Verhaltenstherapie.
 

Welches Geräusch ist am lautesten?

Der bislang am lautesten gemessene Ton ist der des Tunguska-Meteor, der 1908 in Russland mit einem Schallpegel von sagenhaften 300-315 dB einschlug!

Was tun, wenn Geräusche nerven?

Hilfe für Betroffene

Methoden wie Progressive Muskelentspannung, Yoga oder Tai Chi sind sehr effektiv und helfen, Stress und Angst zu reduzieren, die oft mit Misophonie einhergehen.

Was sind unangenehme Geräusche?

In wissenschaftlichen Versuchen wurde festgestellt, dass unangenehme Geräusche wie hohes Fiepen, Kreischen oder Schreien vom Gehirn als Alarmsignal verstanden werden. Die in einem Frequenzbereich von 2.000 bis 5.000 Hertz befindlichen Töne aktivieren die Hörrinde bei einer potenziellen Gefahr.

Was ist das lauteste Geräusch aller Zeiten?

Der Ausbruch von Krakatoa (1883) - 310 dB

Die absolute Nummer eins ist eine Naturkatastrophe: der Ausbruch des Vulkans Krakatoa in Indonesien am 27. August 1883. Diese Explosion war so laut, dass das Geräusch mehr als 4.800 Kilometer weit zu hören war.

Wie spürt man Infraschall?

Im Bereich des tieffrequenten Schalls unterhalb 100 Hz gibt es einen fließenden Übergang vom Hören, also von den Sinneseindrücken Lautstärke und Tonhöhe, hin zum Fühlen. Hier ändern sich Qualität und Art der Wahrnehmung. Die Tonhöhenempfindung nimmt ab und entfällt beim Infraschall ganz.

Was tun bei Brummton?

Bei einem Brummton-Phänomen sollten Sie zuerst die Quelle durch Eigenmessungen (mit einem Audiorecorder) und systematisches Ausschalten von Geräten lokalisieren, dann technische Maßnahmen (Entkopplung, Silent-Modus, Akustik) ergreifen und bei anhaltender Belästigung professionelle Hilfe suchen, z.B. durch einen Akustiker oder durch psychologische Unterstützung, da auch Stress eine Rolle spielt. 

Wie kann Infraschall blockiert werden?

Infraschall abzuschirmen ist schwierig, da tiefe Frequenzen selbst dicke Wände durchdringen, aber man kann die Belastung durch die Lokalisierung und Reduzierung der Quelle, Abdichten von Fugen, Verwenden von Anti-Vibrations-Matten, spezielle Raumakustik (Vorhänge, Regale) und durch aktive Lärmunterdrückung mit speziellen Kopfhörern (bei punktueller Wirkung) reduzieren. Bauliche Massnahmen (Akustikplatten, gedämmte Fenster) helfen bei diffusem Infraschall. 

Was macht man gegen lärmende Nachbarn?

Bei lauten Nachbarn sollten Sie zuerst das direkte, freundliche Gespräch suchen, um das Problem zu lösen; wenn das nicht hilft, erstellen Sie ein detailliertes Lärmprotokoll und wenden Sie sich schriftlich an den Vermieter oder die Hausverwaltung, um offizielle Schritte einzuleiten; bei akuter Ruhestörung kann auch das Ordnungsamt oder die Polizei gerufen werden, andernfalls helfen Mediation oder rechtliche Schritte. 

Was stört die Nachtruhe?

Lautes Musizieren, Staubsaugen oder ausschweifende Partys sind untersagt, sollten dadurch die Nachbarn in ihrer Ruhe gestört werden. Wer gegen die Hausordnung verstößt, riskiert eine Abmahnung vom Vermieter. Stellt sich keine Besserung ein, kann dieser sogar den Mietvertrag fristlos kündigen.

Was ist unnötige Lärmbelästigung?

§ 117. Unzulässiger Lärm. (1) Ordnungswidrig handelt, wer ohne berechtigten Anlaß oder in einem unzulässigen oder nach den Umständen vermeidbaren Ausmaß Lärm erregt, der geeignet ist, die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft erheblich zu belästigen oder die Gesundheit eines anderen zu schädigen.

Welche Beispiele gibt es für Geräusche?

Beispiele sind: Geräusch eines Wasserfalls, fallender Regen, Geräusch eines Lüfters. Zeitlich instationäre Geräusche ändern ihren Charakter mit der Zeit oder sind nur für kurze Zeit vorhanden. Beispiele: Hundebellen, Hammerschläge, Geräusch eines aufheulenden Motors.

Wie heißt die Angst vor Geräuschen?

Als Phonophobie wird die Angst vor bestimmten Geräuschen bezeichnet. Diese Überempfindlichkeit ist unabhängig von Lautstärke oder Frequenz der Geräusche. Die Angststörung wird nur von der Bedeutung des Geräuschs für die Betroffenen ausgelöst. Auch Missempfindungen und akustische Fehlwahrnehmungen werden beschrieben.

Wie kann man sich vor lauten Geräuschen schützen?

Um sich vor Lärmbelästigungen zu schützen, sollten Sie versuchen, Lärm zu reduzieren durch: geeignete Lärmdämmung zu Hause, Reduzierung der Lautstärke von Geräten... Ist dies nicht möglich, sollten Sie einen Gehörschutz tragen. Gehörschutz und Ohrstöpsel sind mehr als empfehlenswert in einer lauten Umgebung!

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