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Welche Gebote gibt es im Christentum?

Gefragt von: Frau Prof. Evi Bruns B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 26. Mai 2026
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Im Christentum sind die Zehn Gebote, die Moses auf dem Berg Sinai empfangen hat, grundlegend; sie teilen sich in zwei Teile: die Liebe zu Gott (keine anderen Götter, Gottes Namen ehren, Sabbat heiligen, Eltern ehren) und die Liebe zum Nächsten (nicht töten, nicht ehebrechen, nicht stehlen, nicht falsch aussagen, nicht begehren). Jesus fasste diese Gebote in seinen Lehren zusammen und betonte die „Nächstenliebe“ als zentrales Gebot.

Wie heißen die 10 Gebote des Christentums?

Die Zehn Gebote nennt man auch den Dekalog. Das kommt vom griechischen Wort „dekalogos“. Es bedeutet in etwa „Zehnwort“. Auf Hebräisch heißt es „aseret ha-dibberot“.

Wie lautet das 12. Gebot?

Begehre nicht das Haus deines Nächsten, 12. Begehre nicht die Frau deines Nächsten. Jesus fügte später ein 13. hinzu: "Ich gebe euch ein neues Gebot.

Was sind die 613 Gebote?

Die 613 Gebote, oder Mizwot, sind die Gesamtheit der religiösen Vorschriften im Judentum, die in der Tora (den fünf Büchern Mose) enthalten sind, wie im Talmud festgelegt. Sie teilen sich in 248 positive Gebote (sollen) und 365 Verbote (sollen nicht), die symbolisch den Gliedmaßen des Körpers und den Tagen des Jahres entsprechen, wobei die Zehn Gebote eine zentrale Rolle spielen, aber nur ein Teil davon sind. Diese Gebote definieren das jüdische Leben und umfassen Anweisungen für Ethik, Rituale und den Alltag, wobei viele heute nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr umsetzbar sind, wie Tempelgebote.
 

Was sind die 5 und 8 Gebote?

Das 5. Gebot lautet „Du sollst nicht töten“, was ein grundsätzliches Verbot des Mordes darstellt, während das 8. Gebot „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ (oder „Du sollst nicht lügen“) das Verbot falscher Aussagen, insbesondere in Gerichtsverfahren, betont, um die Gerechtigkeit und das Ansehen des Nächsten zu schützen. 

Die 10 Gebote einfach erklärt | Bibel für Kinder & Erwachsene

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Wie lautet das 9. Gebot?

Das neunte Gebot der Zehn Gebote verbietet, "Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten" (oder: "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau", je nach Tradition). Es fordert Ehrlichkeit, Wahrheit und den Schutz des Rufs des Nächsten, was auch Lügen, Verleumden und Lästereien einschließt; in der katholischen Tradition ist es ein Begehrensverbot, das Gier nach dem Nächsten und dessen Besitz verbietet. 

Welche sind die Zehn Gebote?

Was sind die Zehn Gebote?

  1. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
  2. Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren.
  3. Du sollst den Tag des Herrn heiligen.
  4. Du sollst Vater und Mutter ehren.
  5. Du sollst nicht töten.
  6. Du sollst nicht ehebrechen.
  7. Du sollst nicht stehlen.
  8. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.

Wie viele Gebote gibt es wirklich?

Es gibt zehn Gebote (auch als Dekalog bekannt), die Gott Mose auf dem Berg Sinai übergeben hat und die als grundlegende ethische und religiöse Regeln im Judentum und Christentum gelten, auch wenn die Zählweise und Betonung in den verschiedenen Traditionen leicht variiert. Sie finden sich in der Bibel (2. Mose 20 und 5. Mose 5) und regeln das Verhältnis zu Gott und den Mitmenschen. 

Wie viele Frauen darf man im Judentum haben?

Das liegt daran, dass die Tora einem Mann erlaubt, mehrere Frauen zu heiraten; eine Frau darf aber nie mit zwei Männern verheiratet sein. Zwar wurde die Polygamie durch eine rabbinische Verordnung im Mittelalter verboten, aber unter bestimmten Bedingungen wird einem Mann erlaubt, eine zweite Frau zu ehelichen.

Haben Juden 10 Gebote?

Die Zehn Gebote stehen im Ersten Testament der Bibel und sind vielen jüdischen und christlichen Gläubigen gleichermaßen wichtig. Bevor die Jüdinnen und Juden die Zehn Gebote erhalten haben, galten für sie die „Sieben Noachidischen Gebote“.

Welche 7 Dinge hasst Gott?

Diese sechs hasst der HERR, und sieben sind seiner Seele ein Gräuel: stolze Augen, eine falsche Zunge, Hände, die unschuldiges Blut vergießen, ein Herz, das böse Pläne schmiedet, Füße, die schnell zum Bösen laufen, ein falscher Zeuge, der Lügen ausspricht, und einer, der Zwietracht sät zwischen Brüdern.

Wie heißen die 12 von Jesus?

Nach dem Markusevangelium 3,13ff waren das Simon Petrus, Jakobus, Johannes, Andreas, Philippus, Bartholomäus, Matthäus, Thomas, Jakobus, Thaddäus, Simon, Judas. Die Zahl zwölf erinnert an die zwölf Stämme Israels. Jesus berief ohne Ausnahme seine Jünger selbst - und zwar mit dem Satz: Folge mir nach!

Was ist das höchste Gebot?

"Das höchste Gebot" bezieht sich meist auf das Doppelgebot der Liebe in der Bibel (Gottes- und Nächstenliebe), das Jesus als zentrale Zusammenfassung des Gesetzes nennt, oder auf das italienische Drama "The Best Offer" (Originaltitel "La migliore offerta") von Giuseppe Tornatore, das in Deutschland so übersetzt wurde, aber auch auf aktuelle Auktionen oder religiöse Pflichten wie das Gebet im Islam. 

Was sind die größten Sünden im Christentum?

Die sieben Hauptsünden Stolz, Habsucht, Neid, Zorn, Unkeuschheit, Unmäßigkeit, Trägheit oder Überdruss wurden früher häufig als "Todsünden" bezeichnet.

Was ist das siebte Gebot?

Das siebte Gebot

Du sollst nicht stehlen.

Welche Religion ist auf Platz 1?

Christentum ist weltweit größte Religion. Christen bilden einer Studie zufolge mit 2,3 Milliarden Gläubigen die größte Religionsgruppe der Welt.

Was trennt Juden und Christen?

Christen, Juden und Moslems glauben an denselben Gott, aber sie verbinden mit Gott durchaus unterschiedliche Vorstellungen. Christen können von Gott nur in einer Weise sprechen, die Jesus und das Neue Testament mit einbezieht. Ein Jude dagegen kann von Gott nicht sprechen, ohne von Gottes Willen und Gebot zu sprechen.

Wann gilt eine Frau als unrein?

Frauen gelten während der Menstruation als unrein und dürfen keinen rituellen Handlungen beiwohnen oder die Synagoge betreten. Der Talmud sagt, dass ein Mann, der eine Frau berühre, die «nidda» ist, ebenfalls ritual unrein werde.

Was gilt im Christentum als Sünde?

Sünde im Christentum ist grundsätzlich die Trennung von Gott, die zu Schuld führt, das Verfehlen des von Gott bestimmten Lebensziels ("das Ziel verfehlen"), sowie das bewusste Übertreten göttlicher Gebote und Gesetze. Sie äußert sich in konkreten Taten wie Neid, Gier, Hochmut (Stolz), Zorn, Wollust (Unkeuschheit), Völlerei und Trägheit (die sieben Todsünden) oder auch in Gedanken. Sünde ist nicht nur eine Handlung, sondern auch ein Zustand, der die Beziehung zu Gott und den Mitmenschen stört und Vergebung notwendig macht.
 

Was sind die 72 Namen von Gottes?

Die 72 Namen Gottes sind nicht Namen im gewöhnlichen Sinn. Vielmehr sind sie Kraftsymbole - jeweils bestehend aus drei hebräischen Buchstaben -, die eine Verbindung zu dem unendlichen spirituellen Energiestrom darstellen, der durch alle Ebenen des Lebens fließt.

Welche Gebote gab Jesus?

Zehn Gebote, die

  • Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
  • Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren.
  • Du sollst den Tag des Herrn heiligen.
  • Du sollst Vater und Mutter ehren.
  • Du sollst nicht töten.
  • Du sollst nicht ehebrechen.
  • Du sollst nicht stehlen.
  • Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.

Was sagt Gott über das Volk Israel?

Gott liebt Israel

Der Prophet Jeremia erläuterte: „Das Volk derer, die dem Schwert entronnen sind, hat Gnade gefunden in der Wüste … Der HERR ist mir von ferne erschienen: Ja, mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.

Ist das Christentum römisch-katholisch?

Die katholische Kirche ist die größte Kirche innerhalb des Christentums. Sie besteht aus 24 Teilkirchen mit jeweils eigenem Kirchenrecht und Ritus (z.B. die griechisch-katholische Kirche). Die größte Teilkirche ist die römisch-katholische Kirche. Oberhaupt aller Teilkirchen ist der Papst.

Welcher Segen wird am Ende des Gottesdienstes gesprochen?

Der Segen am Ende eines Gottesdienstes ist ein feierlicher Abschluss, der die Teilnehmenden unter den Schutz Gottes stellt und sie für ihren Alltag stärkt, oft durch eine Segensformel wie „Gott segne dich“ oder eine trinitarische Formel, gesprochen mit Handauflegung oder Kreuzzeichen, bevor die Gemeinde in den Alltag entlassen wird. Er ist ein Ritual des Übergangs, das Hoffnung, Schutz und Trost zuspricht und Wünsche für ein gelingendes Leben ausdrückt, oft mit klassischen Texten oder moderneren Segenswünschen verbunden.