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Welche Farbe für innen?

Gefragt von: Gregor Fricke  |  Letzte Aktualisierung: 31. Januar 2026
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Die Wahl der Innenraumfarbe hängt stark vom gewünschten Effekt ab: Helle Farben (Weiß, Creme, Hellblau) lassen kleine Räume größer wirken, während dunklere Töne (Tiefblau, Grau) große Räume gemütlicher machen; Blau und Grün fördern Ruhe, Gelb und Orange wirken belebend, und neutrales Grau ist vielseitig. Für ein gesundes Raumklima sind atmungsaktive Mineralfarben (Kalk-, Silikatfarben) oder gut gewählte, schadstoffgeprüfte Dispersionsfarben ideal, wobei die spezielle Innenfarbe immer den Vorzug vor Außenfarbe hat.

Welche Farben eignen sich am besten für Innenwände?

Für eine ruhige Atmosphäre, die Entspannung und erholsamen Schlaf fördert, eignen sich Farbtöne wie Hellblau, Salbeigrün oder Hellgrau . Diese sanften Farben fürs Schlafzimmer vermitteln ein Gefühl der Gelassenheit und tragen dazu bei, einen friedlichen Rückzugsort zu schaffen.

Was ist besser, Silikat- oder Dispersionsfarbe?

Da Silikatfarbe diffusionsoffen ist, reguliert sie sehr gut das Klima Ihres Raumes. Ein weiterer wichtiger Vorteil der mineralischen Natur von Silikatfarbe ist ihre Hitzebeständigkeit. Während klassische Dispersionsfarbe bspw. für Kaminverkleidungen ungeeignet ist, hält Silikatfarbe der Wärme stand.

Welche Farbe nimmt man für Innenräume?

Welche Wandfarbe verwendet man für Innenräume? Sie können sowohl Dispersionsfarbe als Mineralfarbe verwenden. Beide haben ihre Vorteile. Auf mineralischem Untergrund empfiehlt sich allerdings Mineralfarbe, damit die Wand durch und durch atmungsaktiv ist.

Welche Farbe eignet sich gut für den Innenbereich einer Wohnung?

Die besten Wandfarben für verschiedene Räume

Neutrale Töne: Beige, Taupe oder Hellgrau für einen zeitlosen und eleganten Look. Erdige Grüntöne: Salbei oder Olivgrün für eine beruhigende, natürliche Atmosphäre. Sanfte Blautöne: Hellblau oder Türkis für ein heiteres und luftiges Ambiente. Warme Weißtöne: Cremeweiß oder Off-White für einen hellen, offenen Raum.

#WohnWissen: Dispersion- oder Silikatfarbe, welche Farbe passt zu mir? | BAUEN & WOHNEN

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Welche Farbe ist die gemütlichste im Wohnzimmer?

Warme Farben wirken gemütlich und wärmend, kalte Farben frisch und sauber. Während Sie in einem Raum mit wenig Tageslicht mit wärmeren Farben wie Beige und Erdtönen oder auch warmen helleren Rottönen gut beraten sind, eignet sich in einem hellen Raum auch eine sehr kalte Farbe wie bspw. Türkis.

Wie wählt man die Farbe für die Wohnung aus?

Farbauswahlleitfaden

Für kleinere, weniger helle Räume eignen sich helle Wandfarben wie Cremeweiß, Weiß, Beige usw. Die beste helle Farbe für die Wohnung ist Weiß mit matter Oberfläche. In größeren Räumen mit großen Fenstern oder einem Balkon können Sie mit dunkleren Wandfarben experimentieren.

Welche Wandfarbe nimmt der Maler?

Sogenannte Dispersionsfarben zählen zu den Klassikern der Wandfarben. Ansonsten auch häufig genutzt, großteils von beruflichen Malern, sind Silikatfarben. Dispersionsfarbe besteht aus Farbpigmenten, Wasser und aus Kunststoff hergestellten Bindemitteln.

Wann macht Silikatfarbe Sinn?

Ihre Vorteile machen Silikatfarben ideal für Fassadenanstriche oder Innenanstriche bei starker Belastung oder Schimmelgefahr. Rein theoretisch könnte man die Farbe aber auch bei anderen mineralischen Untergründen verwenden.

Welche Farbe eignet sich am besten für alle Räume?

Primärfarben (also Blau, Rot und Gelb ) gehören nach wie vor zu den beliebtesten Farben für die Raumgestaltung. Besonders Blautöne erfreuen sich aufgrund ihrer beruhigenden Wirkung großer Beliebtheit. Allerdings muss nicht jeder Raum Ruhe ausstrahlen.

Was passiert, wenn man Silikatfarbe auf Dispersionsfarbe streicht?

Wenn Silikatfarbe auf eine bestehende Dispersionsfarbe aufgetragen wird, führt das in der Regel zu Problemen bei der Haftung und einem unzureichenden Ergebnis. Silikatfarbe benötigt einen mineralischen Untergrund, um durch Verkieselung eine feste Verbindung einzugehen.

Wann sollte man Dispersionsfarbe verwenden?

Wofür wird Dispersionsfarbe verwendet? Dispersionsfarbe wird hauptsächlich für Innenwände und Decken verwendet. Sie ist die gebräuchlichste Art von Innenfarbe. Dispersionsfarbe kann sowohl auf bereits gestrichenen als auch auf frisch verputzten Wänden verwendet werden.

Welche Nachteile hat Silikatfarbe?

Silikat-Farben lassen sich mit alkalibeständigen Pigmenten einfärben, ergeben aber selten wirklich kräftige Farbtöne. Der Nachteil ist, dass diese Farbe nur auf rein mineralischen Untergründen haftet und somit beispielsweise nicht auf Dispersionsfarben aufgetragen werden kann.

Wie oft sollte man Innenwände streichen?

Wohnzimmer und Schlafzimmer

Hier können Sie die Wände alle 5 bis 7 Jahre streichen, abhängig von der Nutzung. Sonnenlicht und tägliche Aktivitäten wie das Bewegen von Möbeln oder das Anlehnen an Wände können mit der Zeit Spuren hinterlassen. Doch in der Regel bleiben die Wände in diesen Räumen länger sauber.

Welche ist die beste Innenwandfarbe?

Was ist die beste Wandfarbe? Der aktuelle Testsieger unter den Dispersionsfarben kommt von Alpina. „Das Original“ konnte Öko-Test mit einer hohen Deckkraft, Nassabriebfestigkeit sowie einem fairen Preis überzeugen. Auch der Verzicht auf bedenkliche Inhaltsstoffe gefällt.

Wo hält Silikatfarbe nicht?

Silikatfarbe haftet ausschließlich auf mineralischen Untergründen wie Zement, Beton, Gips und kalkhaltigen Untergründen. Mit anderen Oberflächen geht die Silikatfarbe keine Verkieselung ein, sodass hierfür eine Grundierung nötig ist.

Kann sich Schimmel auf Silikatfarbe bilden?

Tipp: Mit Silikatfarbe Schimmel vorbeugen

Da Silikatfarbe alkalisch ist, haben Pilze und Algen weder innen noch außen eine Chance sich zu entwickeln. Zudem ist die Farbe diffusionsoffen, so dass sich in der Wand kein Feuchtigkeitsstau bilden kann. Silikatfarbe verhindert zuverlässig jegliche Schimmelbildung.

Welche Farbe für gutes Raumklima?

Expertentipp: Lehmfarbe trägt nicht nur zu einem gesunden Raumklima bei. Sie lässt sich auch wegen ihrer cremigen Konsistenz gut verarbeiten. Außerdem ist sie sehr abriebfest. Das ist ein weiterer Vorteil, der besonders in Kinderzimmern und anderen stark beanspruchten Räumen zur Geltung kommt.

Welche Wandfarbe sollte man nicht überstreichen?

Latexfarben – die widerstandsfähigen Wandfarben

Latexfarben sind spezielle Innenfarben für stark beanspruchte Wände. Sie sind wasserabweisend, scheuerfest, sehr strapazierfähig und abriebfest. Trotz ihrer schützenden bzw. versiegelnden Eigenschaften sind Latexfarben diffusionsfähig.

Welche Farbe ist die beste für den Innenraum?

Am gängigsten und beliebtesten sind Dispersionsfarben für den Innenbereich. Silikatfarbe wird dagegen gerne von professionellen Malern verwendet, eignet sich jedoch nicht für jede Innenwand. Es handelt sich um eine ökologische Wandfarbe, die gut gegen Schimmel wirken soll.

Wann ist es am besten, die Wohnung zu streichen?

Wann ist die beste Jahreszeit dafür? Die Sommerzeit ist auf jeden Fall besonders gut geeignet, die Wohnung zu renovieren. Zum einen hilft das helle Tageslicht beim Werkeln, zum anderen kann aber auch Tag und Nacht gelüftet werden.

Wie bringe ich Farbe in meine Wohnung?

Keine Scheu: 7 Strategien für mehr Farbe zu Hause

  1. Vergraute Farbe verwenden. ...
  2. Akzentwand streichen. ...
  3. Akzentwand mit Tapete gestalten. ...
  4. Farbige Bilder aufhängen. ...
  5. Mit Kissen farbige Akzente setzen. ...
  6. Accessoires in Wunschfarben streichen. ...
  7. Blumensträuße in der Lieblingsfarbe aufstellen.