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Welche Entgeltgruppe Verwaltung?

Gefragt von: Kornelia Kunze  |  Letzte Aktualisierung: 30. März 2026
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Die Entgeltgruppe in der Verwaltung hängt stark von der Qualifikation und der Art der Tätigkeit ab, wobei die Spanne von E 5 (z.B. einfache Sachbearbeitung) bis zu E 15 oder höher (Führungspositionen) reicht; typisch sind E 9a/b für Akademiker mit Bachelor oder Fachhochschulabschluss und E 5-E 8 für Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung, die nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) oder TV-L gezahlt werden, mit monatlichen Bruttogehältern, die je nach Stufe und Gruppe variieren.

Welche Entgeltgruppe hat ein Verwaltungsangestellter?

Verwaltungsangestellte werden nach dem TVöD meist in die Entgeltgruppen E5 bis E9 eingruppiert, wobei der Einstieg mit E5 (z.B. ca. 3.039 € brutto/Monat in Stufe 1) üblich ist und durch Berufserfahrung und Weiterbildung (z.B. zum Verwaltungsfachwirt) Aufstiege in höhere Gruppen bis E9 (bis ca. 4.300 € brutto) möglich sind, abhängig von Aufgaben und Verantwortung.
 

Welche Entgeltgruppe hat eine Bürokauffrau?

Im öffentlichen Dienst des Bundes werden Bürokaufleute, ebenso wie Assistenten der Werkleitung, in Entgeltgruppe 6 eingeordnet. Sie werden nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) bezahlt. Quelle: oeffentlicher-dienst.info (2022).

Wie finde ich heraus, zu welcher Entgeltgruppe ich gehöre?

Um Ihre Entgeltgruppe herauszufinden, schauen Sie in den für Sie geltenden Tarifvertrag (z.B. TVöD, TV-L), fragen Sie Ihren Betriebsrat/Gewerkschaft oder prüfen Sie die Stellenbeschreibung/Arbeitsvertrag, da die Einstufung von Qualifikation (Abschluss) und Tätigkeit abhängt; für den öffentlichen Dienst gibt es konkrete Tabellen (E1-E15), die von einfachen Hilfstätigkeiten bis zu wissenschaftlichen Berufen reichen. 

Welcher TVöD für Verwaltung?

TVöD-V: Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst - Verwaltung. Der TVöD-V ist der Tarifvertrag für den Besonderen Teil Verwaltung (BT-V). Er regelt die Rechte und Pflichten der Angestellten und der Arbeitgeber.

Was bedeutet Stufengleiche Höhergruppierung? #DASGEWINNENWIR #HOWTOTarifrunde

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Was verdient ein Verwaltungsangestellter im öffentlichen Dienst?

13 € pro Stunde. Das Einstiegsgehalt liegt etwa bei 32.250 €. * Wenn du überdurchschnittlich verdienst, liegt dein Gehalt um die 44.000 € pro Jahr und bei 3.666 € im Monat. Die meisten Jobs als Verwaltungsfachangestellter werden aktuell angeboten in den Städten Berlin, Essen, München.

Ist E9 ein gutes Gehalt?

So viel verdient man

Wer im Öffentlichen Dienst beim Bund als Arbeitgeber beschäftigt ist, verdient in der Gehaltsgruppe E9 gegenwärtig als Berufseinsteiger rund 2.400 Euro. Dieses Gehalt steigert sich dann im Laufe der Jahre auf knapp 3.500 Euro für sehr erfahrene Stelleninhaber.

Woher weiß ich, ob ich richtig eingruppiert bin?

Der Betriebsrat kann Sie über die geltenden Entgeltgruppen und den Tarifvertrag informieren und Ihnen dabei behilflich sein, Ihre Entgeltgruppe zu ermitteln.

Wie viel Berufserfahrung braucht man für Stufe 4?

Wie viel Berufserfahrung braucht man für Stufe 4? Um in die Entgeltstufe 4 eingestuft zu werden, benötigt man gemäß § 16 TVöD mindestens 6 Jahre einschlägige Berufserfahrung.

Wer bekommt Entgeltgruppe 7 TVÖD?

Entgeltgruppe 7 (E 7) im TVöD erhalten Beschäftigte mit einer abgeschlossenen dreijährigen Berufsausbildung, die fachlich anspruchsvolle, aber nicht leitende Tätigkeiten ausüben, ähnlich dem ehemaligen mittleren Dienst; Beispiele sind oft Verwaltungskräfte mit speziellen Kenntnissen oder Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung, die komplexere Aufgaben übernehmen, wobei die genaue Zuordnung von der konkreten Tätigkeit abhängt. 

Was ist ein gutes Gehalt im Büro?

Das Einstiegsgehalt im Bereich Büroorganisation liegt durchschnittlich bei 41.439 € brutto im Jahr. Das entspricht einem monatlichen Gehalt von 3.453 € brutto. Mit deiner Berufserfahrung steigen deine Chancen auf ein höheres Gehalt, da man oft auch mehr Verantwortung übernehmen kann.

Welche Entgeltgruppe hat eine Sekretärin im öffentlichen Dienst?

Sekretärinnen im öffentlichen Dienst werden häufig in die Entgeltgruppen E5 oder E6 TVöD eingruppiert, was oft als zu niedrig empfunden wird, da die Eingruppierung von den konkreten Tätigkeiten abhängt, die selbstständige Leistungen erfordern müssen, um höher zu bewerten (z. B. E7, E8). Die Bewertung erfolgt nach dem TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) und hängt stark von der Komplexität der Aufgaben ab, nicht nur vom Berufsabschluss. Viele Sekretariatsfunktionen können, wenn sie eigenverantwortliche Entscheidungen beinhalten, in höhere Entgeltgruppen (bis E8) fallen, was eine Prüfung der tatsächlichen Arbeitsvorgänge nötig macht. 

Was verdient man als Bürokraft im öffentlichen Dienst?

Hinweis: Das Medianentgelt für den Beruf "Bürokaufmann/-frau" in der Berufsgattung "Büro- & Sekretariatskräfte (ohne Spezialisierung) - fachlich ausgerichtete Tätigkeiten" beträgt 3.820 €. Das untere Quartil liegt bei 2.987 € und das obere Quartil beträgt 4.963 €.

Ist Verwaltungsfachangestellte ein gut bezahlter Job?

Das Einstiegsgehalt als Verwaltungsfachangestellte:r mit weniger als 3 Jahren Berufserfahrung liegt in Hamburg bei durchschnittlich 38.100 € brutto pro Jahr. Nach 10 Jahren Berufserfahrung liegt das Gehalt für Fachkräfte in Hamburg bei durchschnittlich 45.900 € brutto pro Jahr.

Wie viel verdient ein Sachbearbeiter im öffentlichen Dienst?

Nach 10 Jahren Berufserfahrung beträgt das Gehalt als Sachbearbeiter:in Öffentlicher Dienst durchschnittlich 50.600 € brutto pro Jahr. Der Gender Pay Gap vergrößert sich auf 8%. Dann verdienen Männer 52.900 € und Frauen 48.700 €.

Wer bekommt E9 im öffentlichen Dienst?

Entgeltgruppe E 9 gilt typischerweise für Beschäftigte mit absolviertem Hochschulstudium und Bachelor, vergleichbar mit dem gehobenen Dienst bei Beamten.

Wie viele Jahre sind es bis Stufe 4?

Stufe 3 nach 2 Jahren in Stufe 2. Stufe 4 nach 3 Jahren in Stufe 3. Stufe 5 nach 4 Jahren in Stufe 4. Stufe 6 nach 5 Jahren in Stufe 5.

Wann steigt man in der Entgeltgruppe auf?

Man steigt in der Entgeltgruppe im öffentlichen Dienst durch automatische Stufenaufstiege nach festgelegten Zeiten (z.B. 1 Jahr in Stufe 1, dann 2 Jahre in Stufe 2, etc.) sowie durch vorzeitige Stufenaufstiege bei herausragender Leistung oder bei Neubeginn mit Berufserfahrung in höhere Stufen auf. Ein Aufstieg in eine neue, höhere Entgeltgruppe erfolgt durch Übernahme neuer, höherwertiger Aufgaben mit mehr Verantwortung, was eine Neubewertung der Tätigkeit erfordert. 

Wer bekommt die Entgeltgruppe S4?

Beschäftigte in der Tätigkeit von Erzieher*innen oder Sozialarbeiter*innen ohne entsprechenden Abschluss werden in die S4 eingruppiert – die Endstufe war hier bisher die Stufe 4.

Ist es möglich, die Eingruppierung zu verhandeln?

Über die Gehaltsstufen kann man immer verhandeln. Das Besoldungsniveau nicht wirklich – eine Eingruppierung ist an bestimmte Funktionen mit den dazugehörigen Qualifikationen und Kompetenzen gebunden. Interner Aufstieg ist manchmal eine Möglichkeit.

Wer entscheidet über die Eingruppierung?

Der Betriebsrat hat in entsprechender Anwendung dieser Vorschrift einen Anspruch darauf, dass der Arbeitgeber bei der Einstellung von Arbeitnehmern eine Entscheidung über die Eingruppierung der von ihnen ausgeübten Tätigkeiten nach Maßgabe der im Betrieb anzuwendenden Vergütungsordnung trifft.

Wird Berufserfahrung im öffentlichen Dienst anerkannt?

Die Anerkennung von Berufserfahrung im öffentlichen Dienst (TVöD/TV-L) erfolgt zwingend für einschlägige Erfahrung bis Stufe 3 (mind. 3 Jahre); darüber hinaus kann der Arbeitgeber förderliche Erfahrung (z.B. nach Studium) freiwillig in der Stufe höher anerkennen, was aber vor Vertragsabschluss verhandelt werden muss, da es sich um Ermessensentscheidungen handelt, die inhaltliche und formale Vergleichbarkeit voraussetzen. 

Ist E9 ein hoher Rang?

Ein drittes Element der E-9-Rangliste sind die ranghöchsten Unteroffiziere der jeweiligen Teilstreitkräfte . Der Sergeant Major der Armee, der Sergeant Major des Marine Corps, der Master Chief Petty Officer der Marine und der Chief Master Sergeant der Luftwaffe sind die Sprecher der Unteroffiziere auf höchster Ebene ihrer Teilstreitkräfte.

Was ist der Unterschied zwischen E9a und E9b?

Der Hauptunterschied zwischen E9a und E9b im öffentlichen Dienst (TVöD/TV-L) liegt im Anforderungsniveau und der Verantwortung; E9a (ehem. kleine 9) ist für komplexere Sachbearbeitung mit abgeschlossener Berufsausbildung, während E9b (ehem. große 9) noch anspruchsvollere Tätigkeiten mit gehobeneren Fachkenntnissen abdeckt, oft vergleichbar mit dem gehobenen Dienst, teilweise sogar mit Bachelor-Abschluss, und mit höherem Gehalt verbunden ist. E9a ist quasi die aufgewertete kleine E9, während die große E9 nun in E9b umgewandelt wurde, um die Struktur zu differenzieren.