Zum Inhalt springen

Welche Einnahmen muss ich bei der Steuererklärung angeben?

Gefragt von: Josef Rauch  |  Letzte Aktualisierung: 13. Juli 2026
sternezahl: 4.7/5 (27 sternebewertungen)

Einkommensteuergesetz: Diese 7 Einkunftsarten sind steuerpflichtig

  • Einkommen aus nichtselbstständiger oder selbstständiger Arbeit.
  • Einkommen aus einem Gewerbebetrieb.
  • Einkünfte aus Kapitalvermögen (Zinsen, Dividenden, Kursgewinne bei Aktienverkäufen etc.)
  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung.

Welche Einkünfte müssen in der Steuererklärung angegeben werden?

Welche sieben Einkunftsarten gibt es?

  • Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft.
  • Einkünfte aus Gewerbebetrieb.
  • Einkünfte aus selbständiger Arbeit.
  • Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit.
  • Einkünfte aus Kapitalvermögen.
  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung.
  • Sonstige Einkünfte im Sinne des Paragrafen 22 EStG.

Welche Einnahmen muss man dem Finanzamt melden?

Wenn Sie neben Ihrem normalen Arbeitslohn weitere Einkünfte von mehr als 410 Euro pro Jahr haben, müssen Sie eine Steuererklärung abgeben. Diese können zum Beispiel aus Vermietung oder einer selbstständigen Tätigkeit stammen.

Welche Einkünfte müssen angegeben werden?

Grundsätzlich müssen Sie alle Vergütungen, die Sie für persönliche Dienstleistungen erhalten, in Ihr Bruttoeinkommen einbeziehen. Dazu gehören neben Löhnen, Gehältern, Provisionen, Honoraren und Trinkgeldern auch andere Vergütungsformen wie Zusatzleistungen und Aktienoptionen.

Welche Einkünfte muss ich angeben?

Neben den Einkünften, die auf der Lohnsteuerbescheinigung Ihres Arbeitgebers ausgewiesen werden, sind selbstverständlich auch alle weiteren Einnahmen im Rahmen einer nichtselbständigen Tätigkeit in Ihrer Steuererklärung anzugeben. Teilweise unterliegen diese Einkünfte dem so genannten Progressionsvorbehalt.

DAS kannst du alles von der Steuer absetzen! 48 Tipps für deine Steuererklärung | Finanzfluss

41 verwandte Fragen gefunden

Was sollte man unbedingt bei der Steuererklärung angeben?

Welche Unterlagen sind für die Steuererklärung unverzichtbar?

  1. Lohnsteuerbescheinigung(en)
  2. Belege für Werbungskosten , Sonderausgaben, usw.
  3. Kontoauszüge mit relevanten Transaktionen.
  4. Mietbelege, wenn du ein Arbeitszimmer absetzen möchtest.
  5. Unterlagen zu außergewöhnlichen Belastungen.

Welche Einnahmen zählen als Einkommen?

Einkommen zählt grundsätzlich alle Einnahmen in Geld oder geldwerten Leistungen, die Ihnen zur Verfügung stehen, wie Lohn, Gehalt, Renten, Mieteinnahmen, Unterhalt, aber auch Sozialleistungen (Arbeitslosengeld, Kindergeld), Zinsen und Sachbezüge (z.B. mietfreies Wohnen). Im steuerrechtlichen Sinne werden Einkünfte aus verschiedenen Quellen (z.B. Selbstständigkeit, Vermietung, Kapital) zusammengefasst, wobei der Gesamtbetrag nach Abzug von Ausgaben das zu versteuernde Einkommen ergibt.
 

Welche Einkünfte müssen angegeben werden?

Zinsen und Dividenden

Nicht alle Einkünfte aus Ersparnissen und Kapitalanlagen müssen angegeben werden, einige jedoch schon. Sie müssen unter Umständen Folgendes angeben: Bank- oder Bausparkassenzinsen, die Ihren persönlichen Freibetrag übersteigen, sowie Dividenden, die den Dividendenfreibetrag übersteigen.

Welche Einnahmen müssen nicht angegeben werden?

Steuerfreie Einnahmen in Form von staatlichen Zuschüssen Einige soziale Geld- und Sachleistungen, wie Arbeitslosengeld, Leistungen der Kranken-, Pflege- und gesetzlichen Unfallversicherung, Elterngeld, Mutterschaftsgeld, Kindergeld oder Zuschüsse für Neugeborene, aber auch Stipendien sind steuerfrei.

Welches Einkommen muss ich angeben?

Alleinstehende unter 65 Jahren müssen eine Steuererklärung abgeben, wenn ihr Bruttoeinkommen mindestens 15.750 US-Dollar beträgt . Für Personen ab 65 Jahren erhöht sich diese Grenze auf 17.750 US-Dollar. Verheiratete, die gemeinsam veranlagen und bei denen beide Ehepartner unter 65 Jahre alt sind, müssen eine Steuererklärung abgeben, wenn ihr gemeinsames Bruttoeinkommen mindestens 31.500 US-Dollar beträgt.

Welche Einkünfte werden dem Finanzamt gemeldet?

Ein zu versteuerndes Einkommen, das unter dem Grundfreibetrag liegt, wird nicht versteuert. Erst wenn das zu versteuernde Einkommen den definierten Grundfreibetrag überschreitet, ist Einkommensteuer zu zahlen. Für das Jahr 2025 liegt der Grundfreibetrag bei 12.096 Euro (2024: 11.784 Euro).

Wie prüft das Finanzamt meine Einnahmen?

Bei der Steuerprüfung kontrolliert das Finanzamt per Stichprobe, ob Sie Ihre Angaben in der Steuererklärung korrekt gemacht haben. Laut Gesetz darf das Finanzamt jederzeit eine Außenprüfung durchführen. In der Regel erhalten Sie aber eine Voranmeldung mindestens 14 Tage vor dem Kontrolltermin.

Welche Einnahmen muss ich versteuern?

Bis zu 19.488 Euro pro Jahr müssen Eheleute ihr Einkommen nicht versteuern. Das ist der doppelte steuerliche Grundfreibetrag. Wenn Sie ein höheres Einkommen haben, müssen Sie Einkommensteuer zahlen. Der geringste Steuersatz ist 14 % und steigt mit dem Einkommen.

Welche Beträge muss ich in der Steuererklärung angeben?

Welche Werbungskosten kann man von der Steuer absetzen?

  1. Arbeitsmittel.
  2. Arbeitszimmer.
  3. Ausbildungskosten.
  4. Beiträge zu Gewerkschaften und Berufsverbänden.
  5. Berufliche Rechtsschutzversicherung.
  6. Berufliche Umzugskosten.
  7. Bewerbungskosten.
  8. Doppelte Haushaltsführung.

Welche Einnahmen sind in der Einkommensteuererklärung steuerfrei?

Wie viel Einkommen ist steuerfrei? Wie viel Einkommen steuerfrei ist, wird vom Staat durch das Existenzminimum festgeschrieben. Das dient der Grundfreibetrag oder das steuerfreie Einkommen. Für Alleinstehende gilt für das Jahr 2025 ein Existenzminimum von 12.096 Euro im Jahr und für Verheiratete 24.192 Euro im Jahr.

Kann man Hausrat und Haftpflichtversicherung von der Steuer absetzen?

Bei der Einkommenssteuer können alle Versicherungen gelten gemacht werden, die der Vorsorge dienen. Beispielsweise die Haftpflichtversicherung und die BU-Versicherung. Eine Hausratversicherung erfüllt diese Anforderung nicht. Die Hausratversicherung kann nicht jeder Versicherungsnehmer von der Steuer absetzen.

Welche Einnahmen muss ich dem Finanzamt melden?

Einkommensteuergesetz: Diese 7 Einkunftsarten sind steuerpflichtig

  • Einkommen aus nichtselbstständiger oder selbstständiger Arbeit.
  • Einkommen aus einem Gewerbebetrieb.
  • Einkünfte aus Kapitalvermögen (Zinsen, Dividenden, Kursgewinne bei Aktienverkäufen etc.)
  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung.

Wie viel Geld darf man verdienen, ohne es anzugeben?

Der Grundfreibetrag beträgt bei einzelveranlagten Steuerbürgerinnen und Steuerbürgern im Jahr 2023 10.908 € (2024: 11.784 €).

Welche Einkünfte muss man in der Steuererklärung angeben?

Schritt: Berechnung der Einkünfte

Für Arbeitnehmer/innen bedeutet das: Alle Kosten, die rund um Ihren Job anfallen, können Sie in Ihrer Steuererklärung angeben. So gehören Ihre Fahrtkosten sowie die Kosten für Fachbücher, Fortbildungen oder Berufskleidung zu den sogenannten Werbungskosten.

Welche Einkünfte muss ich nicht angeben?

Steuerfreie Einnahmen sind Einkünfte, die entweder nicht zu den steuerbaren Einkunftsarten gemäß dem Einkommensteuergesetz gehören oder durch gesetzliche Regelungen ausdrücklich von der Steuerpflicht befreit sind. Zu nicht steuerbaren Einnahmen zählen beispielsweise Erbschaften, Schenkungen oder Lotteriegewinne.

Welche Einkünfte müssen in der Anlage V angegeben werden?

Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung: Dazu gehören unter anderem Einnahmen aus der (Unter-)Vermietung / Verpachtung von bebauten / unbebauten Grundstücken, Gemeinschaften, Fonds, Gesellschaften sowie die dazu gehörenden Werbungskosten.

Was zählt alles als Einkünfte?

In § 2 Absatz 1 Einkommensteuergesetz ist festgelegt, dass sieben Einkunftsarten der Einkommensteuer unterliegen: Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, aus Gewerbebetrieb, aus selbstständiger Arbeit, aus nichtselbstständiger Arbeit, aus Kapitalvermögen, aus Vermietung und Verpachtung und sonstige Einkünfte.

Was zählt alles zu den Einnahmen?

Unter Einnahmen versteht man einen Zufluss an Geld oder geldwerten Vorteilen, z.B. das Bruttogehalt, Kapitalerträge wie etwa Zinsgutschriften oder Betriebseinnahmen aus dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen. Der Begriff Einkünfte bezeichnet einen Saldo, nämlich die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben.

Was zählt nicht als Einkommen?

Nicht als Einkommen gewertet werden zudem Rückerstattungen von Vorauszahlungen, die Leistungsberechtigte aus dem Regelsatz erbracht haben (zum Beispiel Stromkosten). Anrechnungsfrei ist auch Schmerzensgeld. Zinserträge aus Schmerzensgeld werden jedoch als Einkommen auf die Sozialhilfe angerechnet.

Wie berechnet das Finanzamt die Einkommensteuer in der Steuererklärung?

Ab einem zu versteuernden Einkommen von 11.785 € bei Ledigen und 23.570 € bei Verheirateten beträgt der Steuersatz 14 % (Eingangssteuersatz). Überschreitet Ihr zu versteuerndes Einkommen den Betrag von 66.760 € (Ledige) bzw. 133.520 € (Verheiratete) beträgt der Steuersatz 42 %.