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Welche E Heizung?

Gefragt von: Elsbeth Baumann  |  Letzte Aktualisierung: 27. Januar 2026
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Es gibt verschiedene E-Heizungen: Direktheizungen wie Infrarotheizungen (strahlen Wärme ab, effizient), Konvektoren/Heizlüfter (erwärmen Luft schnell) und Radiatoren (mit Ölfüllung), sowie Speicherheizungen (z.B. Nachtspeicher mit Stein), die Wärme verzögert abgeben, und elektrische Fußbodenheizungen für eine gleichmäßige Wärme. Die Wahl hängt von der Nutzung ab: Infrarot für gute Dämmung, Konvektoren für flexible Zusatzheizung, Fußbodenheizung für Dauerbetrieb.

Welche Art Elektroheizung ist die beste?

Die Infrarotheizung zählt hier zu den effizientesten Elektroheizungen überhaupt. Sie kann die zugeführte Energie zu 100 % in Heizwärme umwandeln. Von der Steckdose bis zur Raumerwärmung gibt es beim Heizen mit Infrarot also so gut wie keine Energieverluste.

Welche elektrische Heizung ist die sparsamste?

Die sparsamsten Elektroheizungen sind Infrarotheizungen und elektrische Fußbodenheizungen für den Dauerbetrieb, da sie Objekte und Personen direkt erwärmen, was effizienter ist, während Flächenspeicherheizungen (z.B. mit Schamotte) bei längerer Nutzung dank Wärmespeicherung punkten. Mobile Heizlüfter sind weniger effizient, da sie die Luft erwärmen und Strom verschwenden, wenn sie nicht gezielt eingesetzt werden. 

Wie lange dürfen Elektroheizungen noch betrieben werden?

Die zentralen Elektro-Wassererwärmer (bei tiefgreifendem Umbau) und dezentralen Elektroheizungen müssen bis zum 31.03.2036 ersetzt werden. Stand per 01.05.2025.

Welche Elektroheizung ist für den Dauerbetrieb geeignet?

Eine Infrarotheizung ist eine moderne und effiziente Art der Elektroheizung, die aufgrund ihres Funktionsprinzips und ihrer Bauweise ausgesprochen gut für den Dauerbetrieb eingesetzt werden kann. Infrarotheizungen haben sich deutschlandweit etabliert und erfreuen sich einer wachsenden Popularität.

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Welche elektrische Heizung kann ich die ganze Nacht eingeschaltet lassen?

Nehmen wir zum Beispiel den DREO 2-in-1 Turmventilator & Heizlüfter MC706 . Dieser Heizlüfter mit Kipp- und Überhitzungsschutz schaltet sich automatisch ab, wenn er versehentlich umgestoßen wird oder überhitzt, sodass Sie beruhigt schlafen können.

Was ist sparsamer, Elektroheizung oder Infrarotheizung?

Bei der Auswahl einer Heizung ist die Energieeffizienz ein entscheidender Faktor. Während Infrarotwärme direkt an Objekte abgegeben wird, erfordern Elektroheizungen eine längere Aufheizzeit und weisen somit einen höheren Energieverbrauch auf.

Welches Bundesland verbietet Elektroheizungen ab Ende des Jahres 2026?

Effizientes Heizen mit Strom durch Wärmepumpen

Im Gegensatz zum Gebäudeenergiegesetz (GEG) des Bundes wird daher in Hamburg der Einsatz von Stromdirektheizungen nicht erlaubt. Auch dann nicht, wenn diese mit erneuerbarem Strom betrieben werden.

Wie viel Strom braucht eine Person im Jahr mit Heizung mit Nachtspeicher?

Nachtspeicherheizung = Stromfresser

Zum Vergleich: Ein Haushalt mit zwei Personen und einer Wohnungsgröße von rund 80 qm verbraucht mit einer Nachtspeicherheizung jährlich rund 10.000 Kilowattstunden. Ein Haushalt ohne Nachtstrom verbraucht bei gleicher Personenzahl im Jahr etwa 2500 Kilowattstunden.

Wie viele Stunden kann man eine elektrische Heizung betreiben?

Empfohlene Nutzungszeiten

Tagsüber: Es ist im Allgemeinen unbedenklich, Ihre Heizung tagsüber 6 bis 8 Stunden lang laufen zu lassen, während Sie zu Hause sind und aktiv sind.

Welche Elektroheizung ist die billigste und verbraucht am wenigsten Strom?

Testsieger: Infrarotheizung und elektrische Fußbodenheizung

Gegenüber anderen Stromheizungen verbrauchen sie am wenigsten Strom und sind somit am günstigsten.

Welches ist das günstigste elektrische Heizgerät im Betrieb pro Stunde?

Fazit. Nach Betrachtung der verschiedenen verfügbaren Arten von Elektroheizungen lässt sich feststellen, dass Halogenheizungen aufgrund ihrer geringeren Leistungsabgabe die günstigsten Elektroheizungen im Betrieb sind.

Wie viel Watt sollte eine Elektroheizung für einen Raum haben?

Es gibt Orientierungshilfen, um grob zu überschlagen, wie viel Watt eine Elektroheizung für eine bestimmte Raumgröße haben sollte. Übliche Richtwerte für die benötigte Heizleistung gehen im Altbau von 100 bis 150 Watt pro Quadratmeter aus. Bei gut gedämmten Gebäuden ist mit 50 bis 70 Watt pro Quadratmeter zu rechnen.

Welche Heizung baut man jetzt in ein altes Haus?

Für einen Altbau eignen sich besonders Wärmepumpen (oft mit Dämmung), Hybridheizungen (z.B. Wärmepumpe + Gas) und Biomasseheizungen (Pellets) wegen der 65%-Regel, aber auch (grüne) Gas-Brennwertheizungen als Übergangslösung oder Brennstoffzellenheizungen, die gut mit dem Gasanschluss im Altbau funktionieren; die beste Wahl hängt stark vom Dämmzustand des Hauses ab.
 

Wer ist der Marktführer für Elektroheizungen?

Wenn Sie Elektroheizungen kaufen möchten, bietet Fischer mit seinen elektrischen Speicherheizungen moderne, energiesparende Lösungen. Als Marktführer in Sachen Elektroheizkörper produziert Fischer Future Heat seine Produkte zur Gänze in Deutschland.

Ist eine Elektroheizung noch zeitgemäß?

Ja, moderne Elektroheizungen können zeitgemäß sein, besonders mit Ökostrom und in Nischenanwendungen (z.B. als Zusatzheizung, in Bädern ohne Rohrleitungen), aber als alleinige Hauptheizung sind sie oft unwirtschaftlich und ökologisch fragwürdig, da moderne Wärmepumpen deutlich effizienter sind und Stromfresser wie alte Nachtspeicherheizungen ausgetauscht werden müssen. 

Wie lange darf ich eine Nachtspeicherheizung noch betreiben?

Es gibt aktuell kein generelles Verbot für Nachtspeicheröfen in Deutschland, aber es gibt strenge Vorgaben für sehr alte Geräte, besonders wenn sie vor 1990 eingebaut wurden (müssten eigentlich ersetzt worden sein) und die 30-Jahres-Regel gilt für neuere Modelle (nach 1990) – sie sollten nach 30 Jahren ersetzt werden. Obwohl die frühere Austauschpflicht (2020) aufgehoben wurde, sind die Geräte oft unwirtschaftlich und emissionsintensiv, weshalb ein Austausch aus Umweltschutzgründen empfohlen wird, besonders bei Asbestgefahr.
 

Wie viel kostet es, eine elektrische Heizung den ganzen Tag laufen zu lassen?

Einen Heizlüfter 24 Stunden laufen zu lassen, kostet bei niedriger Stufe (1.000 Watt) zwischen 8 € und 13 €. Auf hoher Stufe (2.000) Watt sind es 16 € bis 26 €.

Ist eine Nachtspeicherheizung heute noch sinnvoll?

Nein, eine Nachtspeicherheizung ist heute meist nicht mehr sinnvoll, da sie als veraltet, ineffizient und teuer gilt, hohe Stromkosten verursacht und oft eine schlechte CO2-Bilanz aufweist – besonders in gut gedämmten Gebäuden oder bei Nutzung von Strommix. Sinnvoll kann sie nur in speziellen Nischen sein, etwa als Übergangslösung, in Ferienhäusern oder bei perfekter Kombination mit PV-Anlage und günstigem Nachtstrom, wobei moderne Alternativen wie Wärmepumpen oder Infrarotheizungen meist besser sind und ältere Modelle Asbest enthalten können, was einen Austausch ratsam macht. 

Wer holt Nachtspeicheröfen ab?

Nachtspeicherheizungen sind elektrische Geräte und fallen daher unter das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG). Daher müssen sie an kommunalen Sammelstellen oder von den Abfallbehörden bestimmte Abgabestellen abgegeben werden.

Wie viel kostet der Austausch einer Nachtspeicherheizung?

Der Austausch einer Nachtspeicherheizung kostet je nach Alternative zwischen ca. 8.000 € (einfache elektrische Systeme) bis 40.000 € (zentrale Heizung wie Wärmepumpe), wobei Wärmepumpen oder Pelletheizungen teurer in der Anschaffung sind, aber durch Förderungen und niedrige Betriebskosten punkten können, während Gasheizungen eine mittlere Option darstellen, aber zusätzliche Kosten für Anschluss oder Kamin anfallen können. Die Gesamtkosten hängen stark von der gewählten Heizung, dem Zustand des Gebäudes (z.B. Heizkörper, Dämmung) und den Installationsarbeiten ab, die oft teurer sind als das reine Heizgerät.
 

Was ändert sich 2026 für Hausbesitzer?

Für Hausbesitzer ändern sich 2026 vor allem Heizungsrecht (Ölheizungsverbot für Neubauten, strengere GEG-Regeln), höhere CO₂-Kosten für fossile Heizungen, strengere EU-Vorgaben zur Energieeffizienz und neue Förderungen für Sanierungen (z.B. „Jung kauft Alt“), während Strompreis-Senkungen und das Wegfallen der Gasspeicherumlage Entlastung bringen könnten. Auch Solarpflichten (z.B. in NRW bei Dachsanierung) und die Pflicht zu fernablesbaren Heizkostenverteilern werden relevant.
 

Warum ist eine Infrarotheizung nicht empfehlenswert?

Durch den hohen Stromverbrauch kann das Heizen sehr teuer werden bei dauerhaftem Gebrauch. Aus diesem Grund ist der Einsatz von Infrarotheizungen als alleiniges Heizsystem nicht empfehlenswert. Heizen mit Strom verursacht zudem eine hohe CO2-Belastung, wenn der Strom aus einem Kohlekraftwerk bezogen wird.

Was kostet eine 1000 Watt Infrarotheizung in der Stunde?

In einem Zeitraum von 30 Tagen entstehen mit einem 700 Watt Paneel monatliche Kosten bei einer Infrarotheizung von rund 40 Euro. Im Vergleich dazu kostet der Strom bei einer 1000 Watt Infrarotheizung monatlich 57 Euro für täglich 5 Stunden Betrieb.

Kann eine Infrarotheizung einen Raum aufheizen?

Dies ist vor allem bei Infrarotheizungen sehr entscheidend, da durch die Infrarot C Strahlung die Umgebungsflächen erwärmt werden. Eine Infrarotheizung benötigt länger als eine konventionelle Heizung, welche die Raumluft erwärmt, um den Raum zu erwärmen.

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