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Welche Discounter gab es in Deutschland?

Gefragt von: Anatoli Schwarz  |  Letzte Aktualisierung: 23. Februar 2026
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In Deutschland gab es und gibt es eine Vielzahl von Discountern, darunter die heute noch dominierenden Aldi (Nord & Süd), Lidl, Netto Marken-Discount und Penny, aber auch ehemalige Ketten wie Plus, die später in Netto aufgingen, sowie kleinere Anbieter wie NKD, Takko, TEDi und KODi, während sich Marken wie HL, miniMal oder die DDR-Kette HO in der Landschaft verändert oder aufgelöst haben.

Was war der erste Discounter in Deutschland?

Revolution im Einzelhandel – Meilenstein der Discounter

Ab 1961 kam dann die nächste Revolution: Die ersten Discounter eröffneten, 1962 der erste Aldi. „Das war ein Konzept, das Deutschland exportieren konnte.

Welche Drogerien gab es in Deutschland?

Ein Hintergrund zu den großen Drei in Deutschland:

  • Schlecker. Firmengründer Anton Schlecker eröffnete 1965 den ersten Selbstbedienungsladen. ...
  • dm. Die Karlsruher Kette ist auf dem besten Weg an die Drogeriemarkt-Spitze. ...
  • Rossmann. Das Unternehmen aus Burgwedel in Niedersachsen ist die drittgrößte deutsche Drogeriekette.

Welche Discounterketten gibt es in Deutschland?

In Deutschland tätige Discounter sind Aldi (unterteilt in Aldi Süd und Aldi Nord), KiK (zu Tengelmann gehörend), Lidl (Schwarz-Gruppe), Netto Marken-Discount (Edeka), Netto Supermarkt (Salling Group), NKD, Norma, NP-Markt (Edeka), Penny (Rewe Group), Takko und TEDi sowie KODi.

Welche Supermarktketten gibt es nicht mehr?

Viele bekannte Supermarktketten sind in den letzten Jahrzehnten verschwunden, oft durch Übernahmen, Insolvenzen oder Umstrukturierungen, darunter Kaiser's Tengelmann, Plus, Minimal, HL, Konsum und Meinl, die durch größere Player wie Rewe, Edeka, Spar, Lidl und Hofer ersetzt oder integriert wurden, was zu einer starken Marktkonzentration führte.
 

Aldi, Lidl, Penny & Co.: Discountermarken unter der Lupe |1/3| SAT.1 Discounter-Check!

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Welche Discounter gibt es in Deutschland?

Supermärkte Kartenbeispiel - Standorte der Discounter-Filialen in Deutschland

  • Aldi Nord (2228 Datensätze)
  • Aldi Süd (1985 Datensätze)
  • Lidl (3253 Datensätze)
  • Penny (2198 Datensätze)
  • Netto (4205 Datensätze)
  • Netto Stavenhagen (345 Datensätze)
  • Norma (1327 Datensätze)
  • Diska (95 Datensätze)

Was war der Vorgänger von Edeka?

Die Plus Warenhandelsgesellschaft mbH existierte von 1972 bis 2010 als Tochter von Tengelmann. Sie war ein Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels mit Sitz in Mülheim an der Ruhr. Die Märkte werden seit der Übernahme durch Edeka von deren Tochter Netto Marken-Discount geführt.

Wie hieß Walmart früher?

Im Jahr 1997 wurden die Wertkauf-Märkte an die amerikanische Handelskette Walmart verkauft. Nach wirtschaftlichem Misserfolg wurde 2006 das gesamte Deutschlandgeschäft von Walmart an die Metro Group weiterverkauft, die ehemaligen Wertkauf-Center wurden unter der Marke real weitergeführt.

Was war vor Kaufland?

Kaufland hieß früher Handelshof, unter diesem Namen wurden die ersten Verbrauchermärkte der Schwarz-Gruppe in den 1960er Jahren eröffnet, bevor 1984 der Name Kaufland eingeführt wurde und die Umbenennung der Handelshof-Filialen begann, wobei in Ostdeutschland auch die Bezeichnung „Handelshof“ noch eine Weile existierte, bis auch diese umgestellt wurde. 

Wie hieß Rewe früher?

Rewe hieß früher nicht "anders", sondern wurde aus einem Verbund von Genossenschaften gegründet, die sich "Revisionsverband der Westkaufgenossenschaften" nannten (kurz: REWE). Im Laufe der Zeit übernahm Rewe aber andere Supermarktketten, deren Märkte dann oft unter den Namen Minimal, toom, Stüssgen, Deutscher Supermarkt, Otto Mess, R-Kauf oder HL-Markt bekannt waren, bevor sie zu Rewe umgeflaggt wurden.
 

Wie hieß Aldi früher?

Aldi hieß früher Albrecht-Diskont, kurz ALDI, benannt nach den Gründerbrüdern Karl und Theo Albrecht, die das Geschäft ihrer Mutter übernahmen und es nach dem Zweiten Weltkrieg zum Discount-Prinzip umbauten, bevor sie es 1961 aufteilten (ALDI Nord und ALDI Süd). Der Name ist eine einfache Abkürzung der ersten Buchstaben von Albrecht Discount.
 

Wer ist älter, Rewe oder Edeka?

Edeka ist das größte und älteste Handelsunternehmen.

Was ist der älteste Discounter in Deutschland?

Die erste Discount-Filiale unter dem Namen Aldi öffnete 1962 in Dortmund.

War Rewe mal Kaiser?

REWE hat wie geplant bis Ende März die 60 von Kaiser´s Tengelmann übernommenen Supermärkte in Berlin umgestellt. Die Umbauphase hatte am 9. Januar in der Roedernallee in Berlin-Reinickendorf begonnen, den Abschluss bildete die Filiale am Kurfürstendamm am 31. März.

Wie hießen die ersten Supermärkte in Deutschland?

1967: Tengelmann mit Milliarden-Umsatz

Erst 1968 zur ersten Supermarkt-Gründung unter dem Namen Handelshof.

Welche ehemaligen Supermarktketten gibt es?

Zu den bekannten ehemaligen deutschen Supermarktketten zählen Plus, Extra, HL, miniMal, Spar, Kaiser's, Tengelmann und Real, die durch Übernahmen, Umstrukturierungen oder Insolvenzen (wie bei Schlecker/dayli oder Zielpunkt) vom Markt verschwunden sind und oft in den Sortimenten von Edeka, Rewe, Penny oder Netto aufgegangen sind, wobei viele Kindheitserinnerungen an die bunten Logos und Werbesprüche geblieben sind.
 

Warum scheiterte Walmart in Deutschland?

Rückzug und Verkauf der Märkte an Metro

Deutschland ist, anders als die USA, seit Jahrzehnten ein Lebensmittel-Billigland; im Discountbereich ergeben sich Margen von nur ungefähr 2 %, verglichen mit ca. 5 % in den USA. Der ausbleibende Erfolg bewog Walmart schließlich dazu, das Geschäft in Deutschland aufzugeben.

Was wurde aus Plaza?

Mitte 2019 wurden als Letztes die ehemaligen Sky-Märkte in Kiel und Lübeck umgestellt. Die Marken sky und plaza waren damit endgültig verschwunden. Im Laufe des Jahres 2019 fuhr die coop eG ihre Beteiligung an den Supermärkten Nord schrittweise weiter zurück und gab sie schließlich ganz auf.

Wie hieß gut und günstig früher?

Bereits im Jahr 1999 entwickelte das Unternehmen aus Hamburg die Marke Bio Wertkost, unter deren Namen Produkte aus kontrolliert ökologischem Anbau vertrieben wurden. Zwei Jahre später, 2001, nahm Edeka unter dem Namen „Gut & günstig“ Lebensmittel zu Discounter-Preisen in sein Sortiment auf.

Wem gehören Penny und Netto?

Penny gehört zur REWE Group, einem großen europäischen Handelskonzern, während Netto Marken-Discount eine Tochtergesellschaft der EDEKA-Gruppe ist. Beide sind somit Teil unterschiedlicher, großer Lebensmittel-Einkaufskooperationen in Deutschland.
 

Wer ist Deutschlands größter Discounter?

Der größte Discounter in Deutschland nach Umsatz ist Lidl, gefolgt von Aldi (Nord und Süd) und Netto Marken-Discount, wobei Lidl mit Abstand die höchsten Umsätze erzielt und auch global führend ist. Die Schwarz-Gruppe, zu der Lidl gehört, dominiert den deutschen Discounter-Markt.
 

Welcher Discounter hat die Marke jeden Tag?

Jeden Tag® heißt das Sortiment zu besonders günstigen Preisen in Ihrem Markant Markt.

Welcher Discounter ist die Nr. 1?

Lidl bleibt Marktführer bei den Lebensmittel-Discountern in Deutschland. Das Unternehmen verzeichnete 2023 mit 28,7 Milliarden Euro hierzulande den höchsten Umsatz, wie aus Zahlen des Kölner Handelsforschungsinstituts EHI hervorgeht. Den zweiten Platz belegte Aldi Süd.