Welche dichtschlämme Sockel?
Gefragt von: Helga Baur | Letzte Aktualisierung: 12. Mai 2026sternezahl: 4.3/5 (74 sternebewertungen)
Zementgebundene Dichtschlämmen sind eine gängige Wahl für den Sockelbereich. Diese Art von Dichtschlämme basiert auf Zement und bietet eine hervorragende Abdichtung gegen Feuchtigkeit. Sie eignet sich sowohl für den Innenbereich als auch für den Außenbereich und ist in der Lage, hohen Wasserdruck abzuwehren.
Welche Abdichtung für Sockel?
Beim Sockel mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) empfehlen wir die Abdichtung mit der flexiblen polymermodifizierten Dickbeschichtung weber. tec Superflex D 24 auszuführen. weber. tec Superflex D 24 wird nahtlos von der Kellersohle bis in den Sockelbereich ohne Produktwechsel ausgeführt.
Wie hoch ist die Dichtschlämme eines Sockels?
Die Dichtschlämme am Sockel sollte mindestens 30 cm über der zukünftigen Geländeoberkante und zusätzlich ca. 20–30 cm ins Erdreich unter die Geländeoberkante geführt werden, um Spritzwasser und aufsteigende Feuchtigkeit zuverlässig abzuhalten; sie muss die Kellerabdichtung überlappen und bis auf den Blendrahmen (bei Fenstern/Türen) reichen, oft in Kombination mit Dichtbändern, wobei die Dämmung (Perimeterdämmung) ebenfalls hochgeführt wird, um einen durchgehenden Schutz zu gewährleisten.
Welche Dichtschlämme ist am besten?
Beste Dichtschlämme im Ranking: Ihr persönlicher Spitzenreiter in unserer Rangliste.
- S7 Plus 24223 von ARDEX GmbH.
- Superflex D 2 von Weber.
- MB 2K+ von Remmers.
- MB 2K von Remmers.
- Dichtschlämme von Sopro.
- DF5 1K von BEHA.
- Dichtschlämme von Isolbau.
- Dichtungsschlamm von Fonteino.
Welche Isolierung für Sockel?
In vielen Fällen haben sich Plattenstärke von 8 bis 10 Zentimetern (WLG 035) als ausreichend für die Sockeldämmung herausgestellt. In der Praxis sollte darauf geachtet werden, dass die Sockeldämmung nicht vor die Fassadendämmung vorspringt, da sonst der herabrinnende Regen in den Stoß dringen kann.
Prefabricated house - exterior wall sealing - K.Timreck company - Hagen
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Welche Dämmung für Sockelbereich?
Die Sockeldämmung muss nicht nur wärmetechnische Eigenschaften besitzen, sondern dient auch als Schutz vor Spritzwasser und mechanischen Beanspruchungen. Dementsprechend müssen hier wasser- und feuchtebeständige Dämmplatten, zum Beispiel aus Extruderschaum (XPS), verwendet werden.
Was ist besser, Dämmung 032 oder 035?
WLG 032 ist besser als 035, da die Zahl die Wärmeleitfähigkeit angibt: Je niedriger die Zahl, desto besser die Dämmung (0,032 < 0,035), was bei gleicher Dicke eine höhere Effizienz bedeutet und bei wenig Platz eine dünnere Dämmung mit gleichem U-Wert ermöglicht, wobei 035 der aktuelle Standard ist und 032 oft als Profi-Produkt gilt..
Welche Nachteile hat Dichtschlämme?
Der Vorteil von mineralischer Dichtschlämme: Sie ist atmungsaktiv, die damit behandelte Fläche kann nach dem Abdichten gut abtrocknen. Der Nachteil: Die fertige Schicht ist relativ starr, reißt daher leicht und ist auch nicht dafür geeignet, Risse zu überbrücken.
Welche Dichtschlämme ist besser, 1K oder 2K?
2K Dichtschlämme hingegen weist eine verbesserte Resistenz und Haltbarkeit auf, da sie erst kurz vor der Anwendung gemischt wird. Der Hauptunterschied zwischen 1K und 2K liegt als in der Anwendung und der Beständigkeit; 1K ist sofort einsatzbereit, während 2K eine höhere Beständigkeit bietet.
Wie wähle ich das richtige Dichtmittel aus?
Bei der Auswahl eines Dichtstoffs müssen Installateure verschiedene Anwendungs- und Leistungsanforderungen priorisieren. Die Entscheidung berücksichtigt 1) die Art des Materials, auf das der Dichtstoff aufgetragen wird, 2) die Fugenabmessungen, 3) die Fugenkonstruktion und 4) die Leistungseigenschaften des Dichtstoffs .
Wie dichte ich einen Sockel ab?
Um einen Sockel richtig abzudichten, muss man eine nahtlose Abdichtung von der Bodenplatte bis über das Erdreich hinaus erstellen, idealerweise mit einer flexiblen mineralischen Dichtschlämme oder Bitumenabdichtung, die Risse überbrückt und mindestens 30 cm über dem Gelände endet, wobei eine Hohlkehle am Übergang zum Fundament und eine Überlappung mit der Horizontalabdichtung essenziell sind, um Feuchtigkeit effektiv fernzuhalten. Wichtig sind eine saubere Untergrundvorbereitung, das Abkleben empfindlicher Teile und der Auftrag in mehreren Schichten mit den richtigen Materialien, wie in den Weber-Anleitungen beschrieben.
Kann man Putz auf Dichtschlämme auftragen?
Ja, man kann Putz auf Dichtschlämme auftragen, aber nur mit der richtigen Vorbereitung: Der Untergrund muss sauber, fest und tragfähig sein, die Dichtschlämme muss in zwei Lagen aufgetragen und vollständig durchgetrocknet werden, oft mit Aufrauen oder einer Haftbrücke (Saniervorspritzmörtel), bevor man einen passenden Unterputz (Kalk, Kalkzement) aufbringt, um gute Haftung zu gewährleisten, da Dichtschlämme nach dem Trocknen wasserabweisend wird.
Wie viele Schichten Dichtschlämme?
Die Dichtschlämme trägst du mit einer Mauerbürste, Quast oder Besen in zwei Schichten auf – achte darauf, dass die erste Schicht gut durchgetrocknet ist, bevor Du die zweite aufträgst – je nach Untergrund und Luftfeuchtigkeit dauert das bis zu einem Tag.
Was zuerst, Dichtschlämme oder Putz?
Dichtschlämme kommt vor dem eigentlichen Oberputz (Deckputz) auf den vorbereiteten, tragfähigen Untergrund, um eine wasserdichte Barriere zu schaffen, zum Beispiel im Keller oder Sockelbereich. Der Putz wird dann auf die vollständig ausgehärtete Dichtschlämme aufgetragen, wobei die Oberfläche der Dichtschlämme oft angeraut oder mit einem Spritzbewurf vorbehandelt werden muss, damit der Putz gut haftet.
Wie dichte ich Sockelleisten ab?
Um Sockelleisten abzudichten, verwendet man je nach Fuge Acryl (überstreichbar, für Wand-zu-Leiste-Fugen) oder Silikon (wasserbeständig, für Boden-zu-Leiste-Fugen, besonders in Feuchträumen). Die Fugen sollten sauber, trocken und fettfrei sein, vorher abkleben für ein sauberes Ergebnis und anschließend mit einem feuchten Finger oder Spachtel glätten, bevor das Klebeband abgezogen wird.
Was ist besser, Dichtschlämme oder Bitumen?
Ob Dichtschlämme oder Bitumen besser ist, hängt vom Einsatzort und den Anforderungen ab: Bitumen ist extrem wasserdicht, aber nicht diffusionsoffen und ideal für erdberührte Kelleraußenwände, während Dichtschlämme atmungsaktiv (diffusionsoffen) ist und sich besser für Innenbereiche (Bäder, Balkone, Sockel) eignet, da Feuchtigkeit entweichen kann, ergänzen sich aber auch gut und können kombiniert werden.
Wie oft muss man Dichtschlämme Auftragen?
Um optimal auszuhärten sollten Dichtschlämme für ca. 1 1/2 Tage feucht gehalten werden und für 3 Tage vor Sonnenlicht, Regen und Frost geschützt werden. Erst dann wird die zweite Schicht aufgetragen und zwar analog wie zuvor beschrieben.
Was kommt nach einer Dichtschlämme?
Nach etwa drei Tagen rühren Sie erneut Dichtschlämme an und tragen die erste Schicht mit einem Quast auf. Direkt danach kommt eine zweite Schicht ("nass in nass"). Nun folgt noch Vorspritzmörtel, den Sie einfach auf den Untergrund werfen.
Welche Alternativen gibt es zur Dichtschlämme?
Als Alternative zur mineralischen Dichtschlämme bietet B.T. Innovation im Bereich der Bauwerksabdichtung verschiedene Produkte. Ähnlich verarbeitet wie eine Schlämme wird FlächenElast® als druckwasserdichtes Flächenabdichtungssystem, das sich ganz einfach mit dem Roller auftragen lässt.
Wie lange braucht Dichtschlämme zum Aushärten?
Die Trocknungszeit von Dichtschlämme variiert je nach Produkt, Schichtdicke und Umgebungsbedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit), liegt aber meist zwischen 24 Stunden und 3 Tagen für die Zwischen- und Durchtrocknung, bevor eine zweite Schicht aufgetragen oder gefliest werden kann, wobei spezielle Produkte schneller abbinden können, aber meist eine vollständige Durchtrocknung (bis zu 3 Tage oder länger) vor dem Verfüllen oder Anbringen von Schutzschichten erforderlich ist.
Kann Dichtschlämme direkt auf Beton?
Dichtschlämme kann auf allen mineralischen Untergründen, wie Beton, Zementputz und Mauerwerk, eingesetzt werden.
Kann Dichtschlämme Frost vertragen?
Nach dem Aufbringen der Dichtungsschlämme ist die Beschichtung mind. 24 Stunden feucht zu halten und weitere 5 Tage vor direkter Sonneneinwirkung und Frost zu schützen. Nicht auf gefrorenem Untergrund und bei Frost verarbeiten. Nicht bei Regen auftragen.
Welche Dämmstärke ist sinnvoll?
Damit die Wärmeverluste auf den geforderten Wert sinken können, wird eine Dämmstärke von zwölf bis 18 Zentimetern benötigt, je nachdem, welches Material eingesetzt wird. Zukunft Altbau empfiehlt, bis zu zehn Zentimeter mehr Dämmstoff einzubauen, als der Gesetzgeber fordert.
Welche Wärmeleitfähigkeit hat ein Dämmstoff der WLG 035?
Die Wärmeleitgruppe (WLG) 035 ist eine Klassifizierung für Dämmstoffe, die eine sehr gute Wärmedämmleistung mit einer Wärmeleitfähigkeit von λ = 0,035 Watt pro Meter und Kelvin (W/(mK)) aufweist und eine weit verbreitete, wirtschaftliche Standardwahl für Einfamilienhäuser darstellt, die gute Dämmwerte wie bei Dach-, Fassaden- oder Kellerdämmungen bietet, ohne die teuersten Profi-Materialien zu sein.
Ist ein U-Wert von 0,35 gut?
Was ist ein guter U-Wert für Dämmung? Für einen guten U-Wert können sich Hausbesitzer an den Vorgaben des GEG orientieren. Für Außenwände sieht dieses einen U-Wert von maximal 0,20 W/(m²K) vor, für Dächer idealerweise unter 0,14 W/(m²K). Grundsätzlich gilt jedoch: je niedriger der U-Wert, desto besser.
Welche Dämmplatten für Innenwände?
Was passiert bei niedrigen pH-Wert?