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Welche der folgenden Krankheiten kann durch einen Mangel an Vitamin D verursacht werden?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Erik Martens B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 31. Januar 2026
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Ein Vitamin-D-Mangel entsteht hauptsächlich durch unzureichende Sonnenlichtexposition, aber auch durch chronische Darm-, Leber- oder Nierenerkrankungen, bestimmte Medikamente, dunkle Hautfarbe, hohes Alter oder eine mangelnde Zufuhr über die Nahrung. Dies kann zu Knochenerkrankungen wie Rachitis (Kinder) und Osteomalazie/Osteoporose (Erwachsene) führen, aber auch zu Müdigkeit, Muskelschwäche, Infektanfälligkeit, depressiven Verstimmungen und anderen unspezifischen Beschwerden.

Welche Krankheiten entstehen durch Vitamin-D-Mangel?

25(OH)D ist ein Vorläufer des aktiven Vitamin D, es kann in den Einheiten nmol/l oder ng/ml angegeben werden (für die Umrechnung von nmol/l in ng/ml teilt man den Wert durch 2,5). Mangelhafte Versorgung mit einem erhöhten Risiko für Krankheiten wie Rachitis, Osteomalazie und Osteoporose.

Welche Krankheit wird durch Vitamin-D-Mangel verursacht?

Bei einem Mangel an Vitamin D können Knochen dünn, brüchig oder verformt werden . Ausreichende Vitamin-D-Versorgung beugt Rachitis bei Kindern und Osteomalazie bei Erwachsenen vor. Zusammen mit Kalzium schützt Vitamin D zudem ältere Erwachsene vor Osteoporose.

Was hilft sofort bei Vitamin-D-Mangel?

Nutzen Sie jede Möglichkeit, um Ihr Gesicht, die Arme und Hände in die Sonne zu halten oder im Freien zu sein. Wenige Minuten reichen schon aus. Essen Sie Vitamin-D-reiche Nahrung: Hering, Lachs und Thunfisch enthalten viel Vitamin D. Aber auch in Eiern, Käse, Pilzen und Avocado ist das Sonnenvitamin enthalten.

Welche Krankheiten entziehen dem Körper Vitamin-D?

Ist der Vitamin D-Spiegel ausreichend hoch, können Mineralien wie Phosphat und Calcium besser über den menschlichen Darm aufgenommen werden. Darum hat ein Vitamin D-Mangel einen maßgeblichen Einfluss auf die Entstehung von Krankheiten wie Osteoporose, Osteomalazie, Karies und Parodontitis sowie Rachitis.

Mangel an Vitamin D? Auf diese Symptome achten: Erste Anzeichen und was Sie tun können!

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Wie macht sich zu wenig Vitamin D im Körper bemerkbar?

Symptome eines Vitamin-D-Mangels sind oft unspezifisch und umfassen Müdigkeit, Erschöpfung, Muskelschwäche und -schmerzen, Knochenschmerzen sowie eine erhöhte Infektanfälligkeit. Langfristig kann ein Mangel zu Osteomalazie (Knochenerweichung bei Erwachsenen) oder Rachitis (bei Kindern mit Verformungen) führen und das Immunsystem sowie die Stimmung negativ beeinflussen.
 

Welche Krebsart verursacht Vitamin-D-Mangel?

Ergebnisse: Ein inverser Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Status und einem Risiko für Dickdarmtumoren und -adenomen wurde gefunden. Für Brustkrebs sind diese Zusammenhänge weniger deutlich. Höhere Vitamin-D-Spiegel werden in vielen Studien mit einer niedrigeren Gesamtmortalität assoziiert.

Welches Getränk hat viel Vitamin D?

Vitamin-D-haltige Getränke sind vor allem angereicherte Fruchtsäfte (z.B. von hohes C, Rabenhorst, Rotbäckchen), Wellness-Drinks (z.B. Vitamin Well) und spezielle Smoothies, oft kombiniert mit Vitamin C, Calcium und Zink zur Unterstützung von Immunsystem und Knochen. Sie helfen, den Mangel in sonnenärmeren Monaten auszugleichen, aber Lebertran und fetter Fisch sind natürliche Quellen; die Hauptquelle bleibt aber Sonnenlicht.
 

Was sind Vitamin D Bomben?

Vor allem tierische Lebensmittel sind reich an Vitamin D – streng genommen Vitamin D3 oder auch Cholecalciferol. Eine echte Vitamin-D-Bombe ist Lebertran mit 10 µg Vitamin D in nur 5 Millilitern. Hingegen enthalten pflanzliche Nahrungsmittel Vitamin D2, die weniger wirksame Form.

Wie lange dauert es bis Vitamin D Speicher wieder aufgefüllt sind?

soll der angestrebte Wert erhalten bleiben. Nach 2 – 3 Monaten ist ein Vitamin D Mangel in der Regel behoben. Da wir im Winter kein Vitamin D über die Sonne aufnehmen können, empfiehlt es sich den täglichen Bedarf mit hochwertigen Supplements zu decken.

Welche 10 Krankheiten werden durch Vitaminmangel verursacht?

Jeglicher aktuell behandelter oder unbehandelter Nährstoffmangel oder jegliche Erkrankung. Dazu gehören unter anderem Protein-Energie-Mangelernährung, Skorbut, Rachitis, Beriberi, Hypokalzämie, Osteomalazie, Vitamin-K-Mangel, Pellagra, Xerophthalmie und Eisenmangel .

Sind 50.000 Einheiten Vitamin D pro Woche?

Beachten Sie, dass es sich hierbei um Dosierungen außerhalb der zugelassenen Anwendungsgebiete handelt – sie sind nicht von der FDA zugelassen. Bei Vitamin-D-Spiegeln unter 25 nmol/L beträgt die empfohlene Dosis für Erwachsene und Kinder ab 11 Jahren 50.000 IE (1 Kapsel) einmal wöchentlich . Erwachsene sollten das Präparat 8 Wochen lang, Kinder 6 bis 8 Wochen lang einnehmen.

Verursacht Vitamin-D-Mangel Rippenschmerzen?

Symptome eines Vitamin-D-Mangels, einschließlich diffuser oder wandernder Schmerzen, die mehrere Körperstellen betreffen (insbesondere Schulter, Becken, Rippen und Lendenwirbelsäule), wurden auch schon fälschlicherweise als körperliche Erkrankungen diagnostiziert, darunter Fibromyalgie, Polymyalgia rheumatica und Morbus Bechterew.

Was raubt den Körper Vitamin-D?

Körper und Umwelt "rauben" dem Körper Vitamin D durch unzureichende Sonnenexposition (besonders im Winter, durch Indoor-Arbeit, dunkle Haut, Sonnenschutzmittel, Kleidung). Auch chronische Krankheiten (Leber, Niere, Darm), Medikamente (Cortison, Antiepileptika), Stress und ein höheres Alter können die Produktion oder Aufnahme von Vitamin D negativ beeinflussen.
 

Welches ist das beste Vitamin-D Präparat?

Unser Produkt-Testsieger & bestes Vitamin D Präparat: BIOGENA Vitamin D3 Tropfen. Unsere Vitamin D3 Tropfen sind der perfekte Allrounder: Leicht und individuell dosierbar (1000 I.E. pro Tropfen), einfach in der Anwendung und auch für eine therapeutische Einnahme geeignet.

Kann ein Vitamin-D-Mangel zu Gewichtszunahme führen?

Ein Vitamin-D-Mangel wird mit einem höheren Körperfettanteil, insbesondere Bauchfett, und einem erhöhten Risiko für Übergewicht in Verbindung gebracht, obwohl der direkte kausale Zusammenhang umstritten ist. Ein Mangel kann den Stoffwechsel negativ beeinflussen, Hungergefühle verstärken und Entzündungen fördern, was die Gewichtskontrolle erschwert, während eine ausreichende Versorgung den Fettabbau unterstützen kann. Bei einem Mangel kann die Supplementierung den Stoffwechsel ankurbeln und beim Abnehmen helfen, aber eine gesunde Ernährung und Lebensstil sind entscheidend.
 

Welches Obst hat am meisten Vitamin D?

Obst liefert kaum Vitamin D, die Avocado ist eine Ausnahme mit etwas Gehalt, aber Pilze (besonders Champignons) und vor allem tierische Quellen wie fetter Fisch (Lachs, Hering) sind viel bessere Lieferanten, da der Körper Vitamin D hauptsächlich durch Sonnenlicht bildet.
 

Was sind Vitamin D-Räuber?

"Vitamin-D-Räuber" sind Faktoren, die die körpereigene Produktion oder Aufnahme von Vitamin D hemmen oder den Verbrauch erhöhen, wie mangelnde Sonne (Homeoffice, Sonnenschutz), Stress, Alter, dunkle Hautfarbe, Übergewicht, bestimmte Medikamente (Antiepileptika, Kortison), chronische Darmerkrankungen (Zöliakie), hoher Alkoholkonsum und auch ein Mangel an Magnesium, das für die Verstoffwechselung wichtig ist. Diese Faktoren führen zu einem Mangel, da der Körper entweder zu wenig Vitamin D bildet oder es schlechter verwerten kann. 

Was passiert im Körper, wenn Vitamin D fehlt?

Ein Vitamin-D-Mangel kann zu Knochenerweichung (Osteomalazie) und bei Kindern zu Rachitis führen, was Knochenschmerzen, Verformungen und erhöhte Bruchgefahr (Osteoporose im Alter) verursacht. Auch Muskelschwäche, Infektanfälligkeit, Haarausfall, Reizbarkeit und langfristig Depressionen sowie Autoimmunreaktionen werden damit in Verbindung gebracht. Schwere Fälle können auch neurologische Probleme wie Muskelkrämpfe verursachen, die bei Neugeborenen auftreten können.
 

Welche Nüsse enthalten Vitamin D?

Nüsse sind generell keine Hauptquelle für Vitamin D, aber einige enthalten geringe Mengen, wobei Haselnüsse und Cashewnüsse oft genannt werden, während Leinsamen (technisch Samen) eine der besten pflanzlichen Quellen sind; jedoch sind tierische Produkte wie fettreiche Fische und Eigelb die zuverlässigeren Lieferanten, ergänzt durch Sonnenlicht. 

Was muss man essen, wenn Vitamin D fehlt?

Bei Vitamin-D-Mangel sollten Sie vor allem fette Seefische (Lachs, Hering, Makrele) essen und Eigelb, Leber (z.B. Rinderleber), einige Pilze (Champignons, Pfifferlinge), sowie angereicherte Lebensmittel wie Margarine oder Pflanzenmilch konsumieren; aber auch bei einer ausgewogenen Ernährung lässt sich der Bedarf kaum decken, weshalb eine ärztliche Abklärung und oft Supplemente nötig sind, so die BARMER, Gesundheitsinformation.de und ALTA Klinik. 

Welcher Käse hat am meisten Vitamin D?

4. Käse. Auch verschiedene Käsesorten enthalten einen vergleichsweise hohen Anteil des Sonnenvitamin. So punktet Schmelzkäse mit ganzen 3 µg pro 100 g, während Gouda noch 1,25 µg und Weichkäse immerhin 1 µg Vitamin D pro 100 g aufweist.

Welche Krankheit entzieht dem Körper Vitamin-D?

Ein Vitamin-D-Mangel entsteht hauptsächlich durch unzureichende Sonnenlichtexposition, aber auch durch chronische Darm-, Leber- oder Nierenerkrankungen, bestimmte Medikamente, dunkle Hautfarbe, hohes Alter oder eine mangelnde Zufuhr über die Nahrung. Dies kann zu Knochenerkrankungen wie Rachitis (Kinder) und Osteomalazie/Osteoporose (Erwachsene) führen, aber auch zu Müdigkeit, Muskelschwäche, Infektanfälligkeit, depressiven Verstimmungen und anderen unspezifischen Beschwerden. 

Was sagt Robert Franz zu Vitamin D3?

Vitamin D3 – „Die Sonne im Inneren“

auf einem ausreichend bis hohem Niveau gehalten werden, um gestärkt in die Grippe- und Hustensaison zu gehen. Ferner heißt D3 nicht umsonst „das Sonnenvitamin“. Es gilt auch als „Stimmungsmacher“ und hilft unsere Laune zu verbessern.

Hat Vitamin-D-Mangel Einfluss auf den Darm?

Gestörte Darmbewegungen, Verkrampfungen, Schmerzen oder Verstopfungen können auftreten. Langfristig können durch einen Vitamin D Mangel sogar Übergewicht, Diabetes oder entzündliche Darmerkrankungen begünstigt werden.

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