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Welche Chips enthalten kein Acrylamid?

Gefragt von: Teresa Krieger-Singer  |  Letzte Aktualisierung: 2. Februar 2026
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Um Acrylamid-arme Chips zu essen, greifen Sie am besten zu Alternativen wie Linsen-, Kichererbsen- oder Gemüsechips (Grünkohl), die weniger Schadstoffe enthalten, oder wählen Sie Bio-Produkte und hellere Varianten von Mais-Chips, da diese weniger Zucker haben; auch selbst gemachte, nicht angebräunte Chips sind eine Option, da Acrylamid bei Hitze über 120°C entsteht.

Wo ist kein Acrylamid drin?

In Fleisch und Fisch entsteht unabhängig von der Zubereitungsart ebenfalls kein Acrylamid. Kroketten, Toastbrot, Aufbackbrötchen & Co. "vergolden" statt "verkohlen": Generell sollten kohlenhydratreiche Lebensmittel nur so lange wie nötig und so niedrig wie möglich erhitzt werden.

Welche Chips sind unbedenklich?

Öko-Test wurde fündig: Neun Chips-Marken fallen mit „ungenügend“ durch den Test. Die „Kartoffelchips Paprika“ von Bio-Hersteller Dennree (1,59 Euro/100 Gramm) sind alleiniger Testsieger und erhalten als einziges Produkt eine „sehr gute“ Gesamtnote.

Welcher Chips-Snack ist am gesündesten?

Süßkartoffelchips

Sie sind genauso lecker wie herkömmliche Chips (knusprig, leicht salzig), aber zusätzlich süß und noch gesünder. Süßkartoffelchips enthalten Ballaststoffe und Antioxidantien und sind reich an Carotin, wodurch sie das Immunsystem stärken und die Sehkraft fördern können.

Welche Chips sind die gesündesten?

Chips aus Gemüse wie Grünkohl oder aus Hülsenfrüchten wie Linsen und Kichererbsen gelten als besonders gesunde Alternativen, da sie weniger Fett und mehr Nährstoffe enthalten.

Krebsrisiko Acrylamid: Das ist das Ende für Pommes, wie wir sie kennen

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Welche Chips haben am wenigsten Acrylamid?

Auch in geschwärzten Oliven sind häufig stark erhöhte Acrylamid-Gehalte zu finden. Wer beim Chipsgenuss die Acrylamidaufnahme niedrig halten möchte, kann zum Beispiel auf Linsen- oder Kichererbsenchips ausweichen.

Welche Chips sollte man nicht essen?

Beim Frittieren der Kartoffelchips entsteht durch die Bräunung Acrylamid, das im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Daher sollte man besonders dunkle Chips nicht verzehren und auch allgemein auf die Verzehrmenge achten.

Was ist eine gesunde Alternative zu Chips?

Gesunde Chip-Alternativen sind geröstete Kichererbsen, selbstgemachte Grünkohlchips, Gemüsesticks (Karotte, Gurke) mit Quark-Dip, Nüsse (Mandeln, Kürbiskerne) oder auch Edamame – alles Optionen, die reich an Proteinen, Ballaststoffen oder gesunden Fetten sind und weniger Fett als herkömmliche frittierte Chips enthalten. Auch Linsen- oder Quinoa-Chips aus dem Handel sind eine fettreduzierte Alternative.
 

Wie oft ist es unbedenklich, Chips zu essen?

Man darf Chips nur gelegentlich und in Maßen essen, idealerweise ein- bis zweimal pro Woche eine kleine Portion (ca. 30g), da sie viel Fett, Salz und Kalorien enthalten; täglicher oder übermäßiger Verzehr kann Gesundheitsrisiken bergen und sollte durch eine ausgewogene Ernährung und gesunde Alternativen wie Obst oder Gemüse ersetzt werden. 

Was ist ungesünder, Chips oder Süßigkeiten?

Das Fazit: Kartoffelchips sind schlimmer als Süßigkeiten. Ein Forscherteam der Harvard Medical School in Boston wollte es genau wissen: Sie werteten die Daten von über 120000 Personen und einen Zeitraum von 20 Jahren aus, um Rückschlüsse zu ziehen, welche Lebensgewohnheiten zu Übergewicht führen.

Welche Chips sind Testsieger?

Beste Chips im Ranking: Ihr persönlicher Spitzenreiter in unserer Rangliste.

  • Sea Salt & Cider Vinegar von Tyrrells.
  • Crunchips WOW von Lorenz Snack World.
  • Chipsfrisch ungarisch von funny-frisch.
  • Cheddar & Chive von Tyrrells.
  • gesalzene Kartoffelchips von Lay's.
  • Chips Red Paprika von Chio.
  • Riffels von funny-frisch.

Warum keine Chips nach 20 Uhr?

Das Münchener Kreisverwaltungsreferat (KVR) sorgt im Univiertel für Gesprächsstoff: Seit Mitte August gilt für fünf Kioske die Auflage, ab 20 Uhr keine Chips mehr und ab 22 Uhr kein Flaschenbier zu verkaufen. Begründet wurde die Maßnahme mit der Reduzierung von Lärm und Abfall in den Abendstunden.

Was sind die ungesündesten Chips der Welt?

Zu den ungesündesten Optionen zählen in Palmöl frittierte Chips mit hohem Salz-, künstlichen Aroma- und gesättigten Fettgehalt. Besonders stark scharfe oder käsige Chips sind oft mit Zusatzstoffen überladen.

Wie kann ich Acrylamid vermeiden?

Der Anteil an Acrylamid hängt hierbei stark vom Bräunungsgrad der Lebensmittel ab: Je dunkler das Produkt, desto mehr Acrylamid enthält es. Daher gilt die Faustregel »vergolden statt verkohlen«. Bei Temperaturen unterhalb von 180 Grad entstehen deutlich geringere Mengen an Acrylamid als bei höheren Temperaturen.

Wo ist am meisten Acrylamid drin?

Im Vergleich mit anderen Lebensmitteln finden sich besonders hohe Gehalte an Acrylamid vor allem in frittierten Kartoffelprodukten wie Chips und Pommes frites, in dünnen und trockenen Gebäcken wie Knäckebrot, Keksen und Lebkuchen sowie in trocken erhitzten Lebensmitteln wie Kaffee und koffeinfreier Kaffeeersatz.

Ist in Haferflocken Acrylamid?

Ja, auch in Haferflocken kann Acrylamid vorkommen, da es beim starken Erhitzen von Lebensmitteln aus der Aminosäure Asparagin und Zucker entsteht, besonders bei Getreideprodukten wie Frühstückscerealien. Obwohl Haferflocken oft als besserer Ersatz für stark erhitzte Produkte wie Cornflakes empfohlen werden, können die Gehalte je nach Hersteller, Röstgrad und Verarbeitung variieren; dunkler getoastete oder stark verarbeitete Haferflocken (z.B. in Crunchy-Müsli) können mehr Acrylamid enthalten als einfache, schonend erhitzte Varianten.
 

Ist es schädlich, eine kleine Tüte Chips zu essen?

Der gelegentliche Verzehr von Kartoffelchips wird sich wahrscheinlich nicht negativ auf Ihre allgemeine Gesundheit auswirken , aber der regelmäßige Verzehr kann dazu führen, dass Sie zu viele ungesunde Inhaltsstoffe und zu wenige Vitamine und Mineralstoffe zu sich nehmen.

Warum gelten Kartoffelchips als ungesund?

Chips sind ungesund wegen ihres hohen Gehalts an Fett, Salz und leeren Kalorien, was das Risiko für Übergewicht, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht, sowie wegen der Bildung von potenziell krebserregendem Acrylamid beim Frittieren und vieler Zusatzstoffe, die Darmgesundheit beeinträchtigen können. Der gelegentliche Verzehr ist unbedenklich, aber der hohe Salz- und Fettgehalt sowie die schädlichen Stoffe machen sie zu einem problematischen Lebensmittel bei regelmäßigem Konsum, weshalb achtsamer Verzehr und die Wahl weniger dunkler Chips empfohlen werden.
 

Sind selbstgemachte Chips gesünder als Tiefkühlchips?

Selbstgemachte Optionen: Selbstgemachte Ofenchips können sogar noch gesünder sein , da Sie die Zutaten selbst bestimmen können. Mit frischen Kartoffeln, wenig Öl und dem Verzicht auf Zusatzstoffe können Sie eine gesündere Snack-Alternative kreieren.

Welche Chips kann man bedenkenlos essen?

Klarer Testsieger bei Öko-Test sind die Bio-Chips von Denree. Sie erhalten als einzige der getesteten Sorten die Bestnote.

Gibt es auch gesunde Chips?

Experten raten generell davon ab, Chips aus tierischen Ölen sowie aus Kokos-, Palm- oder Palmkernöl zu verzehren, da diese einen höheren Anteil an gesättigten Fettsäuren aufweisen. Die gesündesten Alternativen seien hingegen Chips aus Avocado- oder Olivenöl .

Welche Alternative gibt es zu Chips im Backwarenregal?

Alternative zu Chips, im Backwarenregal

Die Antwort lautet Chunk .

Welcher Chip ist der ungesündeste?

Pringles : Mit mehr als doppelt so viel gesättigten Fettsäuren pro Portion wie normale Chips gehören Pringles zu den ungesündesten Chips auf dem Markt.

Bei welcher Temperatur entsteht Acrylamid?

Acrylamid entsteht in stärke- und zuckerhaltigen Lebensmitteln hauptsächlich bei Temperaturen ab etwa 120 °C durch die Maillard-Reaktion (Bräunung), wobei die Bildung ab 170-180 °C sprunghaft ansteigt. Je stärker und dunkler das Erhitzen (Braten, Frittieren, Rösten), desto mehr Acrylamid bildet sich, daher gilt die Faustregel: „Vergolden statt verkohlen“.
 

Warum darf man keine Chips mehr essen?

Chips enthalten oft hohe Mengen an gesättigten Fetten, Salz und Zucker. Diese Kombination kann das Risiko für Übergewicht, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Beim Frittieren von Kartoffeln entsteht der Stoff Acrylamid, der als potenziell krebserregend gilt.

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