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Welche Bücher braucht man für Jura?

Gefragt von: Wilfried Henkel  |  Letzte Aktualisierung: 3. November 2026
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Für das Jurastudium benötigen Sie grundlegend aktuelle Gesetzestexte (BGB, StGB, Grundrechtstexte), die Sie ständig nutzen, sowie Lehrbücher und Fallbücher für die Kernfächer Zivilrecht, Strafrecht und Öffentliches Recht, wobei sich bewährte Standardwerke wie Brox/Walker (BGB AT), Degenhart/Ipsen (Staatsrecht) und Kingreen/Poscher (Grundrechte) etablieren, ergänzt durch Skripten und Online-Materialien für die Klausurpraxis.

Welche Bücher brauche ich für Jura?

Zu empfehlen ist daher zunächst die Anschaffung folgender Texte:

  • ​Gesetzestext Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
  • Gesetzestext Strafrecht (StGB)
  • Basistexte Öffentliches Recht.

Was braucht man fürs Jurastudium?

Für ein Jurastudium brauchst du meist das Abitur (Allgemeine Hochschulreife), oft mit einem bestimmten Numerus Clausus (NC), der je nach Uni schwankt (häufig 1,0–2,5), und persönliche Fähigkeiten wie analytisches und logisches Denken, sprachliches Geschick und Belastbarkeit; wichtig sind auch Interesse an Politik/Gesellschaft sowie Disziplin für das umfangreiche Studium. Auch Fachabitur oder berufliche Qualifikation können für Bachelor/Master-Studiengänge reichen.
 

Kann man mit 4,0 Abi Jura studieren?

Zur Zeit kannst du auch mit 4,0 Jura studieren - wobei dann in der Tat die Auswahl sehr eingeschränkt ist -. Wirklich zulassungsfrei sind nur relativ wenige Unis, so 3 oder 4. Aber schon mit 3,5 hast du schon eine viel größere Auswahl.

Ist 7 Punkte in Jura gut?

Ein "vollbefriedigend" erreichst du dabei schon mit 9 Punkten, ein "sehr gut" mit 14 Punkten. Ab einer Gesamtbewertung von mindestens 9 Punkten (vollbefriedigend) oder besser spricht man in den Rechtswissenschaften von einem sogenannten Prädikatsexamen.

JURASTUDIUM | Anschaffungen 3. Semester / Bücher, Skripte, Schreibwaren / Fernuni, Online-Semester

17 verwandte Fragen gefunden

Hat jemals jemand 18 Punkte in Jura erreicht?

Ja, 18 Punkte sind im juristischen Staatsexamen theoretisch erreichbar (als Höchstnote), aber extrem selten; es handelt sich um eine absolute Ausnahmeerscheinung, da die Bewertung sehr streng ist, aber es gibt Berichte über einzelne Klausuren oder Prüfungen, in denen diese Punktzahl vergeben wurde, wobei der Gesamtdurchschnitt dann meist niedriger lag. 

Wie viel Prozent schaffen Jura Studium?

2022 haben 8.765 Studierende nach durchschnittlich 10,6 Semestern erfolgreich die Erste Juristische Prüfung absolviert. Dies stellt einen Anstieg gegenüber dem Jahr 2021 (8.730) dar. Die bundesweite Bestehensquote beim staatlichen Prüfungsteil beträgt 73,8 % und ist damit im Vergleich zum Vorjahr (75,3 % ) gesunken.

Welche Uni Jura ohne NC?

Ja, du kannst Jura auch ohne NC studieren. Es gibt Unis, an denen gibt es keine Beschränkungen für dieses Studium. Dazu gehören unter anderem die Uni Bielefeld, Frankfurt an der Oder, Passau, die Saarland Universität, dieUniversität Greifswald, Halle, Jena und Leipzig.

Welcher Jura-Abschluss lässt sich am schnellsten erwerben?

Der schnellste Weg zu einem juristischen Abschluss ist der Master of Legal Studies , da einige dieser Programme einen Abschluss in 12 Monaten ermöglichen.

Welchen Abi-Durchschnitt braucht man als Anwalt?

Zulassungsvoraussetzungen. Für das Studium der Rechtswissenschaften brauchst du ein gutes, besser ein sehr gutes Abitur. Die Zulassung zum Jurastudium unterliegt einem Numerus Clausus, (NC). 2023 lag der NC für Rechtswissenschaften im Hauptfach zwischen 1,2 und 2,1.

Wie viele Stunden pro Tag lernen Jura?

I.

Bei dessen Anfertigung sollten Sie sich an den Stoffkatalog der Juristenausbildungsordnung orientieren. Den Lernplan sollten Sie so ausrichten, dass Sie zu Beginn des Jurastudiums ca. 4 Tage pro Woche effektiv 8 Stunden lernen. Es empfiehlt sich am Vormittag von 9-12 Uhr und am Nachmittag von 13-18 Uhr zu lernen.

Was ist man nach 3 Jahren Jurastudium?

Der Bachelor of Laws (LL. B.) ist ein erster berufsqualifizierender Abschluss, den du nach drei Jahren des Jurastudiums erwirbst. Er qualifiziert dich zwar in Deutschland nicht für die volljuristischen Berufe, bietet aber Möglichkeiten für eine Vielzahl von interessanten Berufen im In- und Ausland.

Wie viel Geld verdient ein Jurist?

Das Gehalt für Juristen in Deutschland variiert stark je nach Branche, Berufserfahrung und Standort, liegt aber oft zwischen ca. 50.000 € (Einstieg, freie Wirtschaft/Anwalt) bis über 100.000 € (große Kanzleien/Unternehmensjuristen) im Jahr, wobei der Durchschnitt im mittleren Bereich (ca. 70.000 €) bei mehrjähriger Berufserfahrung liegt. Im öffentlichen Dienst (Verwaltung) sind die Gehälter oft niedriger und orientieren sich an Besoldungsgruppen wie A13, während Großkanzleien Spitzengehälter zahlen. 

Was benötigt man für ein Jurastudium?

Für ein Jurastudium brauchst du meist das Abitur (Allgemeine Hochschulreife), oft mit einem bestimmten Numerus Clausus (NC), der je nach Uni schwankt (häufig 1,0–2,5), und persönliche Fähigkeiten wie analytisches und logisches Denken, sprachliches Geschick und Belastbarkeit; wichtig sind auch Interesse an Politik/Gesellschaft sowie Disziplin für das umfangreiche Studium. Auch Fachabitur oder berufliche Qualifikation können für Bachelor/Master-Studiengänge reichen.
 

Was sind die 5 Bücher des Gesetzes?

Die fünf Bücher, die als Gesetzesbücher zusammengefasst werden, sind genau das: Regeln, die Gott seinem Volk gab, um es im Leben zu leiten. Die Bücher Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri und Deuteronomium drehen sich alle um Gottes Schöpfung und die Gesetze, die er von Anbeginn an gab, um ein Leben im Glauben zu ermöglichen.

Was ist höher, Anwalt oder Jurist?

Fazit: Jurist vs Anwalt – Entscheidende Unterschiede

Anwalt ist ein Jurist, der zusätzlich eine Zulassung zur Anwaltschaft erhalten hat, um Mandanten rechtlich vertreten und beraten zu dürfen.

Was macht Jura so schwer?

Jura ist schwer wegen des immensen Lernstoffumfangs, der extrem anspruchsvollen und zeitkritischen Prüfungen (Staatsexamen), dem hohen Leistungsdruck und der Notwendigkeit, komplexe juristische Argumentationsstrukturen zu entwickeln statt nur Fakten auswendig zu lernen. Zudem herrscht oft ein intensiver Konkurrenzkampf unter Studierenden, und das Studium führt über viele Jahre zu hohen Durchfallquoten, was den Druck erhöht.
 

Welcher Jura-Abschluss ist am einfachsten zu erlangen?

Die einfachsten Jura-Studiengänge, wie beispielsweise der Master of Legal Studies (MLS) , sind in der Regel weniger anspruchsvoll als traditionelle Jura-Abschlüsse wie der Juris Doctor (JD). MLS-Programme richten sich an Berufstätige, die sich grundlegende Rechtskenntnisse aneignen möchten, ohne eine Zulassung als Anwalt zu erlangen.

Wie viele schaffen Jura nicht?

Die Niete: Durchgefallen!

Nicht vergessen darf man, dass 30 Prozent der Jurastudierenden nach dem ersten Durchlauf bzw. 10 Prozent auch im zweiten Durchlauf das Examen nicht bestehen. Nach fünf Jahren Studium steht man dann am Ende ohne einen Abschluss da.

Ist Latein wichtig für Jura?

Nein, ein Latinum (kleines oder großes) ist für das Jurastudium in Deutschland nicht als Zulassungsvoraussetzung erforderlich, aber Lateinkenntnisse sind sehr hilfreich und förderlich, da viele Fachbegriffe und Grundprinzipien aus dem Lateinischen stammen, wie „in dubio pro reo“. Man lernt die relevanten Begriffe im Studium, aber Latein erleichtert das Verständnis der Rechtslogik und Struktur erheblich.
 

Kann man mit 3,0 Abi Jura studieren?

An den beliebten Universitäten (z.B. die beiden Universitäten in Berlin, der Universität Köln oder an der Universität Hamburg) bestehen Zulassungsbeschränkungen, der erforderliche Numerus Clausus (NC) für das Jura-Studium schwankt zwischen den Universitäten und liegt zwischen 1,2 und 3,0.

In welchem Bundesland ist Jura am leichtesten?

Noten im Ersten Staatsexamen

Mit einem „Ausreichend“ gerade so geschafft haben es in Bremen, dem Saarland und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils über 25 % die meisten Prüflinge.

Ist Jura schwerer als Medizin?

Beide Studiengänge, Jura und Medizin, gelten als extrem anspruchsvoll und gehören zu den schwierigsten in Deutschland, wobei die Schwierigkeit subjektiv ist und stark vom Typus des Lernenden abhängt. Jura fordert vor allem strukturelles Denken und das Bewältigen hoher Durchfallquoten in den Staatsexamen, während Medizin ein breites, naturwissenschaftliches Wissen mit enormer Lernbelastung kombiniert. Es gibt keinen klaren "Gewinner" bei der Frage, welcher schwerer ist; beide erfordern Disziplin, aber auf unterschiedliche Weise.
 

Welche Prüfung gilt als die schwierigste der Welt?

Die "schwerste Prüfung der Welt" ist subjektiv, aber oft werden Chinas Gaokao (Hochschulaufnahmeprüfung) und die Prüfung zum Master Sommelier genannt; auch das deutsche Wirtschaftsprüferexamen und die ESA-Astronauten-Auswahl gelten als extrem herausfordernd, wobei der Gaokao aufgrund der riesigen Teilnehmerzahl und des enormen Leistungsdrucks für viele als härteste gilt.
 

Wie viele Jahre sind es bis zum 1. Staatsexamen Jura?

Das 1. Staatsexamen im Jura-Studium wird in der Regel nach mindestens 9 Semestern (4,5 Jahren) abgelegt, aber die durchschnittliche Studiendauer liegt eher bei 10 bis 11 Semestern (5 bis 5,5 Jahren), da Studierende oft länger für die Vorbereitung brauchen. Die offizielle Regelstudienzeit ist kürzer, aber in der Praxis wird die Zeit oft durch Praktika, Auslandsaufenthalte oder die intensive Prüfungsvorbereitung verlängert.