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Welche Blutgruppen können nicht heiraten?

Gefragt von: Emanuel Schaller  |  Letzte Aktualisierung: 3. September 2026
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Es gibt keine medizinischen Gründe, warum bestimmte Blutgruppen nicht heiraten oder Kinder bekommen könnten; die AB0-Blutgruppen und der Rhesusfaktor spielen für die Fruchtbarkeit keine Rolle, und Partner mit unterschiedlichen Blutgruppen können problemlos Kinder zeugen. Die Vererbungsregeln der Blutgruppen sind interessant, um Verwandtschaftsverhältnisse zu klären (z.B. kann ein Kind mit Blutgruppe AB keinen Vater mit Blutgruppe 0 haben), aber sie schließen eine Ehe oder Schwangerschaft nicht aus.

Welche Blutgruppen dürfen nicht heiraten?

Die Blutgruppe hat keinen Einfluss auf die Fähigkeit, eine glückliche und gesunde Ehe zu führen . Wenn Sie mit Ihrem Partner leibliche Kinder planen, gibt es zwar Bedenken hinsichtlich der Blutgruppenkompatibilität, aber während der Schwangerschaft können Maßnahmen ergriffen werden, um diese Risiken zu minimieren.

Bei welchen Blutgruppen ist eine Vaterschaft ausgeschlossen?

Bei der Blutgruppe 0 sind jedoch beide Allele 0, sodass eine Vaterschaft hier ausgeschlossen werden kann.

Welche Blutgruppen gehen nicht zusammen?

Blutgruppen, die nicht zusammenpassen, führen zu Abstoßungsreaktionen, weil der Empfänger Antikörper gegen die Antigene (A, B, Rhesus-Faktor) des Spenders bildet; besonders kritisch sind negative Rhesusfaktoren bei Schwangeren (Rhesus-Unverträglichkeit) und wenn Menschen mit Blutgruppe 0 negativ (Universalempfänger) Blut mit Antigenen erhalten; allgemein gilt, dass man nur Blut verträgt, das die eigenen Antigene nicht enthält – z. B. darf jemand mit Blutgruppe A nur Blut von A oder 0 (wenn Rhesus-kompatibel) empfangen, aber niemals Blut der Gruppe B oder AB.
 

Welche Blutgruppen können nicht miteinander schwanger werden?

Die meisten Menschen (etwa 85 %) sind Rhesus-positiv. Sind Sie jedoch Rhesus-negativ und Ihr ungeborenes Kind Rhesus-positiv, können während dieser oder zukünftiger Schwangerschaften Probleme auftreten. Menschen mit Blutgruppenunverträglichkeit benötigen während der Schwangerschaft eine Behandlung, um Komplikationen vorzubeugen.

Senioren sollten es wissen: Was Ihre Blutgruppe über Ihre Gesundheit und Ihr Leben verrät!

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Welche Blutgruppe kann nicht schwanger werden?

Die Blutgruppen A, B, AB oder 0 beeinflussen eine Schwangerschaft nicht negativ. Einzig der Rhesusfaktor D kann bei einer Rhesusunverträglichkeit zu Problemen führen. Dank medizinischer Vorsorge wie der Anti-D-Prophylaxe sind Risiken heute zum Glück für Mutter und Kind minimal.

Mit welcher Blutgruppe ist es schwierig, schwanger zu werden?

In einer früheren Studie an unfruchtbaren Frauen im reproduktionsfähigen Alter hatten wir beobachtet, dass Frauen mit Blutgruppe O doppelt so häufig Anzeichen einer verminderten ovariellen Reserve (DOR) zeigten, definiert durch einen basalen FSH-Wert in der frühen Follikelphase von >10 IU/L, verglichen mit Frauen mit Blutgruppe A oder AB [5].

Welche Blutgruppen spielen beim Kinderwunsch eine Rolle?

Die AB0-Blutgruppe hat keinen direkten Einfluss auf Fruchtbarkeit oder Empfängnis, aber der Rhesusfaktor kann eine Rolle spielen, besonders bei rhesus-negativen Müttern mit rhesus-positiven Kindern, was zu einer Unverträglichkeit führen kann, die durch moderne Medizin (Anti-D-Prophylaxe) gut beherrschbar ist. Es gibt keine Blutgruppenkombination, die eine Schwangerschaft unmöglich macht, aber die Rhesus-Inkompatibilität wird bei Schwangeren routinemäßig geprüft und behandelt.
 

Welche Blutgruppen darf man nicht mischen?

Blutgruppen, die nicht zusammenpassen, führen zu Abstoßungsreaktionen, weil der Empfänger Antikörper gegen die Antigene (A, B, Rhesus-Faktor) des Spenders bildet; besonders kritisch sind negative Rhesusfaktoren bei Schwangeren (Rhesus-Unverträglichkeit) und wenn Menschen mit Blutgruppe 0 negativ (Universalempfänger) Blut mit Antigenen erhalten; allgemein gilt, dass man nur Blut verträgt, das die eigenen Antigene nicht enthält – z. B. darf jemand mit Blutgruppe A nur Blut von A oder 0 (wenn Rhesus-kompatibel) empfangen, aber niemals Blut der Gruppe B oder AB.
 

Was ist das seltenste Blut?

Das seltenste Blut der Welt ist Rhesus Null (Rh-Null), auch als „goldenes Blut“ bekannt, weil es fast alle Rhesus-Antigene auf den roten Blutkörperchen fehlen, was es extrem wertvoll für Transfusionen macht, da es mit allen Blutgruppen kompatibel ist, aber nur etwa 43 Menschen weltweit haben es. Auch die Bombay-Blutgruppe (hh) ist extrem selten und kommt nur bei etwa 20.000 Menschen vor.
 

Welche Blutgruppe erben Kinder?

Kinder erben ihre Blutgruppe, indem sie je ein Blutgruppen-Merkmal (Gen) von jedem Elternteil erhalten, wobei die Kombination der Merkmale A, B und 0 (wobei A und B dominant, 0 rezessiv sind) und der Rhesusfaktor (+/-) die Blutgruppe des Kindes bestimmen; oft sind Wahrscheinlichkeiten beteiligt, aber manche Kombinationen sind ausgeschlossen, während andere (wie AB oder 0) möglich sind, je nach elterlicher Genetik.
 

Was vererbt die Mutter an die Tochter?

Eine Tochter erbt von der Mutter das X-Chromosom (zusätzlich zum X-Chromosom vom Vater) und die gesamte mitochondriale DNA (mtDNA), welche Energieversorgung und Stoffwechsel beeinflusst, sowie Merkmale wie Haarfarbe, Augenfarbe, Gesichtszüge und Stoffwechselneigungen (z.B. Fettabbau), basierend auf der Kombination mütterlicher und väterlicher Gene. Die Vererbung ist eine Mischung aus beiden Elternteilen, wobei jedes Elternteil 50 % seines Erbmaterials weitergibt, die spezifischen Gene jedoch zufällig ausgewählt werden. 

Was wenn Mutter Rhesus negativ und Vater positiv?

Wenn eine Mutter Rhesus-negativ (Rh-) ist und der Vater Rhesus-positiv (Rh+), kann das Kind ebenfalls Rh-positiv sein, was eine mögliche Blutgruppenunverträglichkeit (Rhesus-Inkompatibilität) in der Schwangerschaft auslösen kann, wenn es zur Vermischung von mütterlichem und kindlichem Blut kommt. Die Mutter kann Antikörper gegen das positive Blut des Kindes bilden, die bei einer ersten Schwangerschaft meist harmlos sind, aber spätere Kinder mit Rh+ Blut gefährden können, da die Antikörper die roten Blutkörperchen des Fötus angreifen können. Moderne Medizin verhindert dies durch Prophylaxe.
 

Welche Blutgruppen passen gut zusammen?

Blutgruppen-Kompatibilität bei Transfusionen hängt vom AB0-System und dem Rhesusfaktor ab: Universalspender ist 0 negativ (verträglich mit allen), Universalempfänger ist AB positiv (empfängt von allen). Wichtig ist, dass Rh-negative Personen nur Rh-negatives Blut erhalten, während Rh-positive Personen sowohl Rh-positives als auch Rh-negatives Blut vertragen.
 

Welche Blutgruppe wird nicht benötigt?

So selten ist Rhesus Null

Weltweit sind nur gut 50 Menschen mit der Rh-Null-Blutgruppe bekannt. Wenn einer dieser Menschen eine Blutspende braucht, ist er auf die Hilfe von einem der anderen wenigen Personen mit Rh-Null-Blut angewiesen oder er muss vorher sein eigenes Blut gespendet haben.

Welche Blutgruppen werden bei einem Vaterschaftstest verwendet?

Eine Vaterschaft lässt sich anhand der Blutgruppen der Beteiligten oder äußerlicher Merkmale wie Haut-, Haar- oder Augenfarbe einschätzen. Ein sicherer Vaterschaftstest besteht aber in der DNA-Analyse. Dabei wird das Erbgut (DNA) vom möglichen Vater mit dem des Kindes verglichen.

Welche Blutgruppen dürfen kein Kind zusammen haben?

Besitzen z. B. beide Eltern die Blutgruppe AB oder sind reinerbig A oder B, können sie keine Kinder mit einer mischerbigen (A0 oder B0) oder gar der Blutgruppe 0 haben.

Welche Blutgruppe ist die goldene Blutgruppe?

Die goldene Blutgruppe, offiziell Rh-Null (Rhnull), ist die seltenste Blutgruppe der Welt, da roten Blutkörperchen alle 55 Antigene des Rhesus-Systems fehlen. Sie ist extrem wertvoll, da sie universell an jeden gespendet werden kann, aber Träger können nur Rh-Null-Blut empfangen, was Transfusionen sehr schwierig macht. Nur etwa 43 Menschen weltweit tragen diese Blutgruppe, die ihren Namen von ihrer Seltenheit (nicht Farbe) hat.
 

Welche Blutgruppe darf nicht spenden?

Wer die Gruppe AB- besitzt, darf auch nur Blutspenden von Rhesus-negativen Personen erhalten: AB-, A-, B- und 0-. Menschen mit der Gruppe 0+ können nur an Rhesus-positive Menschen spenden: AB+, A+, B+ und 0+. Sie selbst vertragen die Blutgruppen 0+ und 0-.

Welche Werte sind wichtig, um schwanger zu werden?

Wichtige Hormon- und Blutwerte für die Fruchtbarkeit: Worauf Frauen achten sollten?

  1. AMH-Wert (Anti-Müller-Hormon) ...
  2. FSH-Wert (Follikelstimulierendes Hormon) ...
  3. Östradiol. ...
  4. LH-Wert (Luteinisierendes Hormon) ...
  5. Progesteron. ...
  6. TSH-Wert (Schilddrüsenstimulierendes Hormon) ...
  7. Prolaktin. ...
  8. Testosteron.

Bei welcher Blutgruppe braucht man in der Schwangerschaft eine Spritze?

Schwangere mit Rhesus-negativer Blutgruppe (RhD-negativ) benötigen eine Spritze (Anti-D-Prophylaxe), wenn ihr Baby Rhesus-positiv ist, um eine gefährliche Immunreaktion zu verhindern; diese wird in der Regel um die 28. SSW gegeben und nach der Geburt eines Rh-positiven Kindes wiederholt, aber durch eine Blutuntersuchung des Babys kann die unnötige Gabe bei Rh-negativen Babys vermieden werden. Die Spritze enthält Antikörper, die mütterliche Abwehrkräfte gegen kindliche rote Blutkörperchen neutralisieren, welche in den mütterlichen Blutkreislauf gelangen können.
 

Welche Vorteile hat die Blutgruppe 0 positiv?

Menschen mit der Blutgruppe 0 sind beispielsweise weniger anfällig für Malaria als Menschen mit anderen Blutgruppen. Malaria-Parasiten docken besonders gern an einem speziellen Eiweiß an der Blutkörperchen-Oberfläche, einem Rezeptor, an.

Wird in der Schwangerschaft die Blutgruppe bestimmt?

Ein Bluttest kann den Rhesusfaktor eines Kindes bereits während der Schwangerschaft bestimmen. Dies hilft zu erkennen, ob eine Anti-D-Prophylaxe für Rhesus-negative Frauen sinnvoll ist. Nachteile dieses vorgeburtlichen Tests sind nicht zu erwarten. Der Rhesusfaktor RhD ist ein wichtiges Blutgruppenmerk- mal.

Wie entscheidet es sich, welche Blutgruppe man hat?

Das Rhesus-System der Blutgruppen

Die Zugehörigkeit wird bestimmt durch das Antigen des Rhesusfaktors, ein Protein (Eiweiß). Ist jemand Rhesus-positiv, ist das Rhesus-Antigen auf den roten Blutkörperchen vorhanden. Bei Rhesus-negativen Menschen fehlt das Antigen.