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Welche Blutgruppe hat das Kind wenn beide Eltern A positiv haben?

Gefragt von: Herr Gerd Wieland B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 9. September 2026
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Wenn beide Eltern Blutgruppe A positiv (A+) sind, kann das Kind entweder die Blutgruppe A positiv (A+) oder 0 positiv (0+) haben, wobei auch der Rhesusfaktor positiv ist. Die genaue Blutgruppe hängt von den spezifischen Gen-Kombinationen (AA oder A0) der Eltern ab, die sie vererben, aber das Kind erbt auf jeden Fall ein "A"-Gen oder ein "0"-Gen von jedem Elternteil, was zu A oder 0 führt, und der positive Rhesusfaktor ist bei beiden Eltern vorhanden, daher ist das Kind immer Rhesus-positiv.

Können zwei Rhesus-positive Eltern ein Rhesus-negatives Kind bekommen?

Wenn ein Elternteil Rhesus-positiv (DD oder Dd) und der andere Rhesus-negativ (dd) ist, wird das Kind immer Rhesus-positiv sein. Wenn beide Eltern Rhesus-positiv sind, aber mischerbig (Dd, dD), kann das Kind sowohl Rhesus-positiv als auch Rhesus-negativ sein, abhängig von den vererbten Genen.

Hat ein Kind immer die gleiche Blutgruppe wie der Vater?

Jedes Elternteil gibt ein Blutgruppenmerkmal an ihr Kind weiter. Ein Kind erhält von seinem Vater und seiner Mutter jeweils eine Genvariante für ein Antigen des Blutgruppensystems. Aus diesen beiden Varianten entsteht der Genotyp, der wiederum die Blutgruppe des Kindes bestimmt.

Wie wird die Blutgruppe A vererbt?

Blutgruppe A wird vererbt, indem Eltern jeweils ein Allel (A oder 0) weitergeben; da A gegenüber dem rezessiven 0 dominant ist, haben Menschen mit der Genkombination A0 ebenfalls Blutgruppe A. Eine Person mit Blutgruppe A kann daher reinerbig AA oder mischerbig A0 sein, was entscheidend für die mögliche Blutgruppe ihrer Kinder ist; reinerbiges A gibt immer A weiter, mischerbiges A gibt entweder A oder 0 weiter. Die Vererbung folgt den Mendelschen Regeln, wobei A und B gleichwertig (kodominant) sind, aber gegenüber 0 dominant sind.
 

Welche Blutgruppe schließt die Vaterschaft aus?

Bei der Blutgruppe 0 sind jedoch beide Allele 0, sodass eine Vaterschaft hier ausgeschlossen werden kann.

Welche Rolle spielt der Rhesusfaktor in der Schwangerschaft? | Schwangerschaft | Eltern ABC | ELTERN

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Woher weiß ich, welche Blutgruppe mein Kind hat?

Um die Blutgruppe Ihres Kindes herauszufinden, können Sie die Blutgruppen der Eltern nutzen, da diese nach festen Regeln vererbt wird, oder die Blutgruppe direkt beim Arzt bestimmen lassen, oft schon bei der Geburt (Mutterpass) oder später, was jedoch meist eine Selbstzahlerleistung ist, alternativ gibt es Selbsttests für zu Hause. 

Wo steht im Mutter-Kind-Pass die Blutgruppe?

Die Blutgruppe steht im Mutterpass auf Seite 2, wo sie direkt zu Beginn eingetragen wird, zusammen mit dem Rhesusfaktor, um wichtige medizinische Informationen für Mutter und Kind zu dokumentieren, insbesondere wegen möglicher Rhesus-Unverträglichkeiten. 

Was vererbt die Mutter an die Tochter?

Eine Tochter erbt von der Mutter das X-Chromosom (zusätzlich zum X-Chromosom vom Vater) und die gesamte mitochondriale DNA (mtDNA), welche Energieversorgung und Stoffwechsel beeinflusst, sowie Merkmale wie Haarfarbe, Augenfarbe, Gesichtszüge und Stoffwechselneigungen (z.B. Fettabbau), basierend auf der Kombination mütterlicher und väterlicher Gene. Die Vererbung ist eine Mischung aus beiden Elternteilen, wobei jedes Elternteil 50 % seines Erbmaterials weitergibt, die spezifischen Gene jedoch zufällig ausgewählt werden. 

Können Paare mit der gleichen Blutgruppe Kinder bekommen?

Wenn zufällig beide Mitglieder des Paares Träger der gleichen rezessiven genetischen Krankheit sind, können sie sie an ihre Nachkommen weitergeben.

Welche Blutgruppen dürfen keine Kinder bekommen?

Die klassischen AB0-Blutgruppen spielen keine Rolle für die Empfängnis oder Fruchtbarkeit. Allerdings gibt es vereinzelt Hinweise, dass bestimmte AB0-Kombinationen mit einer leicht erhöhten Wahrscheinlichkeit für Immunreaktionen verbunden sein können.

Haben Geschwister die gleiche Blutgruppe?

Nein, Geschwister haben nicht zwangsläufig die gleiche Blutgruppe, da sie unterschiedliche Kombinationen der Gene ihrer Eltern erben, was zu verschiedenen Blutgruppen führen kann, außer wenn beide Eltern Blutgruppe 0 haben – dann sind auch alle Kinder 0. Die Blutgruppe wird nach Mendelschen Regeln vererbt, wobei Merkmale wie A und B dominant über 0 sind und es durch zufällige Kombination der elterlichen Allele zu Varianten kommt.
 

Was bedeutet es, Rhesusfaktor A positiv zu haben?

A Rhesus positiv (A+) bedeutet, dass eine Person die Blutgruppe A hat und den Rhesus-Faktor D (RhD) positiv aufweist, was bedeutet, dass das Antigen D auf ihren roten Blutkörperchen vorhanden ist; es ist eine der häufigsten Blutgruppen in Deutschland (ca. 37 %) und weltweit, charakterisiert durch das Vorhandensein des A-Antigens und des D-Antigens auf der Blutoberfläche.
 

Kann das Kind Rhesus negativ sein, wenn beide Eltern Rhesus-positiv sind?

Beispiel 2: Janine und Stefan sind beide jeweils Rhesus-positiv, allerdings mischerbig (Dd, dD). Welches Rhesus-Merkmal ihre Tochter Klara haben wird, hängt davon ab, welches von ihren jeweils zwei Rhesus-Merkmalen ihre Eltern an sie weitergeben. Klara könnte sowohl Rh-positiv werden, wie auch RH-negativ.

Welche Blutgruppe ist die seltenste der Welt?

Die seltenste Blutgruppe der Welt ist Rh-Null (Rh0), auch bekannt als „Goldenes Blut“, weil ihr alle Antigene des Rhesus-Systems fehlen; weltweit sind nur etwa 43 Menschen bekannt, die diese Blutgruppe besitzen, was sie extrem wertvoll, aber auch schwierig für Transfusionen macht, da Spenderblut extrem schwer zu finden ist, obwohl Rh-Null theoretisch universell spenden könnte, wenn die AB0-Gruppe passt.
 

Was wird vom Vater vererbt?

Vom Vater werden das Geschlecht (durch das Y-Chromosom bei Söhnen), das X-Chromosom mit potenziellen rezessiven Merkmalen wie Farbenblindheit, sowie Merkmale wie Gesichtsausdruck, Fingerabdrücke und bestimmte Gesundheitsrisiken (z.B. Fruchtbarkeit, Übergewicht des Vaters) vererbt; Kinder erhalten aber immer 50% ihrer Gene von jedem Elternteil, auch wenn der Vater spezifische Eigenschaften prägt, wie eine längere Lebensdauer durch Alter des Vaters.
 

Wem gleicht das erste Kind?

Das erste Kind ähnelt oft der Mutter in den ersten Lebensmonaten, aber spätestens mit 2-3 Jahren entwickelt sich die Ähnlichkeit bei Jungen stärker zum Vater und bei Mädchen bleibt die Ähnlichkeit zur Mutter bestehen, was durch Hormone und genetische Faktoren beeinflusst wird, wobei die Wahrnehmung der Mütter oft zu den Vätern neigt, wie Studien zeigen. Es gibt auch die Theorie, dass Erstgeborene stärker dem Vater ähneln, aber die Forschung deutet auf eine Mutter-Ähnlichkeit bei Neugeborenen hin. 

Wer vererbt Attraktivität?

Denn Schönheit vererbt sich offenbar, so fanden die Forscher heraus, vom Vater nur auf die Tochter. Söhne erben meist nur die markanten Gesichtszüge ihres Vaters, nicht aber seine Attraktivität. Somit haben gutaussehende Männer grössere Chancen, hübsche Töchter zu zeugen - egal, ob die Mutter attraktiv ist oder nicht.

Welches Elternteil vererbt Intelligenz?

Intelligenz wird teilweise vererbt (ca. 50–60 %), wobei die Gene von beiden Elternteilen stammen, aber frühere Annahmen, dass die Mutter den größeren Einfluss hat (wegen des X-Chromosoms), sind komplexer: Viele Gene sind beteiligt, und die Umwelt spielt eine große Rolle. Moderne Forschung zeigt, dass Gene von beiden Eltern einfließen, aber auch, dass Umweltfaktoren (Erziehung, Förderung, Umfeld) mindestens genauso wichtig sind, wenn nicht wichtiger.
 

Hat ein Kind immer die Blutgruppe des Vaters?

Vererbung der Blutgruppe

Bei Neugeborenen setzt sich die Blutgruppe somit aus dem vererbten Merkmal der Mutter und dem vererbten Merkmal des Vaters zusammen. Die Merkmale A und B werden dabei untereinander gleichwertig, gegenüber dem Antigen 0 jedoch dominant vererbt.

Woher weiß ich, was mein Kind für eine Blutgruppe hat?

Die Blutgruppe eines Kindes wird durch die Gene der Eltern bestimmt: Jedes Kind erbt ein Blutgruppenmerkmal (A, B oder 0) von jedem Elternteil, und die Kombination dieser Merkmale legt die Blutgruppe fest (z. B. A+B = AB, A+0 = A). Sie können die möglichen Blutgruppen mit einem Blutgruppenrechner oder einer Tabelle ermitteln, indem Sie die Blutgruppen der Eltern eingeben; dies gibt Aufschluss über die Vererbung im AB0-System und Rhesusfaktor. Eine sichere Bestimmung der tatsächlichen Blutgruppe erfolgt durch eine Bluttestung, z. B. beim Arzt oder bei der Blutspende, wobei Frauen die Blutgruppe oft im Mutterpass finden.
 

Wie häufig ist die Blutgruppe A positiv?

Die Blutgruppe A Positiv (A+) ist in Deutschland die häufigste Blutgruppe, mit einer Prävalenz von etwa 37 Prozent der Bevölkerung, dicht gefolgt von 0+. Weltweit ist A+ ebenfalls sehr verbreitet, mit etwa 34 Prozent, wobei 0+ dort sogar die häufigste ist. 

Wie kann ich meine Blutgruppe zu Hause bestimmen?

Ja, man kann die Blutgruppe mit einem Blutgruppen-Schnelltest für zu Hause bestimmen, der in Apotheken oder online erhältlich ist und nur wenige Tropfen Blut aus der Fingerkuppe benötigt, um durch Agglutination (Verklumpung) die Blutgruppe und den Rhesusfaktor zu ermitteln; für medizinisch notwendige oder absolut sichere Ergebnisse ist jedoch der Arztbesuch zu empfehlen.