Zum Inhalt springen

Welche Blumen dürfen Pferde essen?

Gefragt von: Kerstin Adam  |  Letzte Aktualisierung: 1. Juni 2026
sternezahl: 4.5/5 (21 sternebewertungen)

Pferde dürfen viele ungiftige Blüten und Blätter von Bäumen und Sträuchern fressen, wie z.B. Lindenblüten und Blätter von Apfel-, Birnen-, Himbeer-, Birken- und Haselnusssträuchern. Generell sollten Pferde jedoch unbekannte Blumen und Zierpflanzen meiden, da viele (z.B. Eibe, Fingerhut, Goldregen) giftig sind, und Pferde instinktiv nicht immer Giftpflanzen erkennen.

Welche Blumen können Pferde fressen?

Alle nachfolgend in der Bilderdatenbank aufgeführten Pflanzen haben auf und an Pferdeweiden daher nichts zu suchen:

  • Adonisröschen.
  • Schwarzes Bilsenkraut.
  • Blauer Eisenhut.
  • Eibe.
  • Farn.
  • Fingerhut.
  • Goldregen.
  • Graukresse.

Welche Pflanzen dürfen Pferde nicht fressen?

Pferde dürfen viele menschliche Lebensmittel und einige Pflanzen nicht fressen, darunter Schokolade, Brot, Milchprodukte, Avocados, Zitrusfrüchte, Nachtschattengewächse (Tomaten, Kartoffeln), Zwiebeln, Knoblauch und Kohlsorten, da diese Koliken, Vergiftungen oder Verdauungsprobleme verursachen können. Auch giftige Pflanzen wie Eibe, Eicheln, Jakobskreuzkraut, Herbstzeitlose und Ahorn sind tabu. Rasenschnitt und zu klein geschnittenes Obst sind ebenfalls gefährlich. 

Ist die Linde für Pferde geeignet?

"Linde Pferd" bezieht sich meist auf die Verwendung von Lindenblüten und -blättern als natürliches Heilmittel zur Stärkung der Atemwege und des Immunsystems bei Pferden, besonders bei Husten und Erkältungen, da ihre Inhaltsstoffe Schleim lösen und beruhigend wirken. Sie können als Tee oder getrocknet dem Futter beigemischt werden und bieten eine wertvolle Unterstützung in der kalten Jahreszeit oder bei Stress.
 

Welche Zweige dürfen Pferde fressen?

Pferde dürfen viele heimische, ungespritzte Äste knabbern, darunter Obstbäume (Apfel, Kirsche, Birne), Weide, Birke, Linde, Haselnuss, Pappel und Erle. Sie liefern Beschäftigung, Spurenelemente und helfen bei der Zahnkontrolle, wobei besonders Weide (enthält Salicylate) schmerzlindernd wirken kann, aber dopingrelevant ist. Wichtig: Immer darauf achten, dass die Äste frei von Pestiziden sind und die Früchte von Obstbäumen (wie Kirschen) wegen Blausäure vermieden werden.
 

🍎🥕 Obst & Gemüse für Pferde | Das darfst Du füttern! | ehorses Magazin

41 verwandte Fragen gefunden

Welche Äste zum Knabbern für Pferde?

Für Pferde eignen sich besonders Äste von Obstbäumen (Apfel, Birne, Kirsche, Pflaume), Birke, Weide, Linde, Haselnuss, Pappel und Eberesche, da sie Beschäftigung, Zahnpflege und natürliche Inhaltsstoffe bieten, aber wichtig: Die Äste dürfen nicht gespritzt sein und bei Weide (enthält Salizylate) oder Kernobst muss man die dopingrelevante Karenzzeit beachten und Kerne entfernen.
 

Ist Linde gut für Pferde?

Eine nicht ganz so populäre Heilpflanze in der Pferdefütterung ist die Linde. Trotzdem hat sie sich vor Allem zur Stärkung des Immunsystems und zur Unterstützung der Atemwege bestens bewährt.

Welche Äste dürfen Pferde nicht fressen?

Folgende Hölzer sind u.a. giftig und dürfen nicht zum Fressen angeboten werden:

  • Robinie.
  • Eiche.
  • Thuja.
  • Ahorn.
  • Eibe.
  • Oleander.
  • Holunder.
  • Walnuss.

Welche Pflanzen sind nicht gut für Pferde?

Weitere gefährliche Giftpflanzen, die Pferde nicht fressen dürfen:

  • Bergahorn.
  • Graukresse.
  • Rhododendron.
  • Sumpfschachtelhalm.
  • Maiglöckchen.
  • Adonisröschen.
  • Johanniskraut.

Was ist die häufigste Todesursache bei Pferden?

Epidemiologie. Koliken stellen weltweit die häufigsten Todesursachen bei Pferden dar.

Sind Bananen gut für Pferde?

Ja, Pferde vertragen Bananen gut, denn sie enthalten viele Vitamine und schmecken sehr süß. Diese müssen allerdings erst von ihrer Schale befreit werden, bevor sie gefüttert werden. Zudem sollten sie in geringen Mengen lediglich als Snack gegeben werden und nicht auf dem täglichen Futterprogramm stehen.

Was sind Dickmacher für Pferde?

Pferde werden dick durch eine Überversorgung mit Energie (Kalorien), meist durch zu viel Kraftfutter (Stärke, Zucker) und energiereiches Gras, kombiniert mit zu wenig Bewegung und stressiger Haltung, wobei die überschüssige Energie als Fett gespeichert wird. Speziell zu zuckerreiches Heu und Weidegras, Stress, Rasse sowie Alter können die Gewichtszunahme begünstigen.
 

Welche Sträucher fressen Pferde gerne?

Sträucher und Hecken für Pferdekoppel oder Reitplatz

  • Apfelrose (Rosa rugosa)
  • Hundsrose (Rosa canina)
  • Haselstrauch (Corylus avellana)
  • Weißdorn (Crataegus sp.)
  • Schlehdorn (Prunus spinosa)

Ist die Glockenblume giftig für Pferde?

Pferde sollten keine Glockenblumen verspeisen, da für Pferde höchst wahrscheinlich die Pflanze giftig ist.

Was fressen Pferde besonders gern?

Pferde fressen am liebsten Raufutter wie frisches Gras und hochwertiges Heu, ergänzt durch Kraftfutter (Hafer, Mais) und als Leckerli Obst wie Äpfel und Karotten (ohne Grün), rote Bete, Bananen, Birnen und Salat, wobei Menge und Art immer an das Pferd angepasst sein müssen. Richtig gefüttert, beschäftigt Heu die Pferde über lange Zeit, was gut für die Verdauung ist, während Gemüse und Obst Vitamine liefern.
 

Was ist die giftigste Pflanze für Pferde?

Die wahrscheinlich gefährlichste Giftpflanze für unsere Pferde ist das Jakobskreuzkraut (Senecio jacobaea). Die Pflanze blüht sonnengelb und ist in allen Pflanzenteilen hoch giftig. Die Aufnahme kann auf der Weide oder an Wegrändern, aber auch über das Heu erfolgen.

Was dürfen Pferde gar nicht fressen?

Pferde dürfen viele menschliche Lebensmittel und einige Pflanzen nicht fressen, darunter Schokolade, Brot, Milchprodukte, Avocados, Zitrusfrüchte, Nachtschattengewächse (Tomaten, Kartoffeln), Zwiebeln, Knoblauch und Kohlsorten, da diese Koliken, Vergiftungen oder Verdauungsprobleme verursachen können. Auch giftige Pflanzen wie Eibe, Eicheln, Jakobskreuzkraut, Herbstzeitlose und Ahorn sind tabu. Rasenschnitt und zu klein geschnittenes Obst sind ebenfalls gefährlich. 

Welches Obst mögen Pferde am liebsten?

Birnen sind neben Äpfeln Klassiker in der Pferdefütterung. Saftig und süss lieben die meisten Pferde diese Früchte, die ab dem Spätsommer reifen. Achte darauf bei Birnen nur Sorten zu geben, die eine dünne Schale haben und süss sind. Kleine, harte und ledrige Birnen können bitter und mehlig sein.

Was ist das gesündeste Futter für Pferde?

Heu und Gras – darauf wird die überwiegende Fütterung bei nahezu allen Pferden hinauslaufen. Grundsätzlich ist das auch gar nicht so verkehrt, denn darüber erhalten Pferde strukturierte Kohlenhydrate als Ballaststoffe und Futter für ihre Darmflora, fett- und wasserlösliche Vitamine ebenso wie Spurenelemente.

Was kann man mit Lindenblättern machen?

Man kann sowohl Lindenblüten als auch Lindenblätter essen. Lindenblätter machen sich zum Beispiel hervorragend in einem Salat und Lindenblüten werden sehr gerne als Dekoration für Speisen und natürlich für Lindenblütentee verwendet. Man kann aber auch die Früchte der Linde essen, die wertvolle Fettsäuren liefern.

Was ist der beste Schleimlöser für Pferde?

Thymian – einer der stärksten pflanzlichen Schleimlöser, wirkt zudem krampflösend und antibakteriell. Fenchel – unterstützt das Abhusten, wirkt entkrampfend und schleimlösend. Anis – fördert den Schleimfluss und lindert Reizungen.

Was ist extrem giftig für Pferde?

Jakobskreuzkraut, Eibe, Johanniskraut und Herbstzeitlose sind den meisten Reitern ein Begriff.

Welche Blüten dürfen Pferde fressen?

  • BIO Kamillenblüten KBA. ...
  • Hibiskusblüten. ...
  • Hopfenblüten geschnitten. ...
  • Hopfenblüten-Pellets. ...
  • Kamillenblüten getrocknet Pferd - Nager - Hund Kamillenblüten getrocknet unterstützend für die Magen- Darmtätigkeit entkrampfend Kamille darf NICHT am Auge angewendet werden. ...
  • Kornblumenblüten Blau. ...
  • Lavendelblüten getrocknet.

Sind Stiefmütterchen für Pferde giftig?

Garten-stiefmütterchen ist völlig ungiftig für Katzen, Hunde und Pferde, was sie ideal für haustierfreundliche Gärten macht.

Vorheriger Artikel
Welches Gas macht bewusstlos?
Nächster Artikel
Wie groß ist man im Sitzen?