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Welche Banken haben eine Staatsgarantie?

Gefragt von: Gisbert Klaus MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026
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Staatsgarantien gibt es primär bei den Kantonalbanken in der Schweiz (21 von 24 mit voller Garantie) und bei Genossenschaftsbanken in Deutschland (Volks- und Raiffeisenbanken, PSD-Banken, Sparda-Banken), die durch eigene Sicherungssysteme (Institutssicherung) fast unbegrenzt haften, was faktisch einer Staatsnähe entspricht, auch wenn es keine direkte staatliche Garantie ist. In Deutschland gibt es keine klassischen Banken mit direkter Staatsgarantie wie in der Schweiz, aber die Sparkassen sind durch ihre regionalen Träger (Staats-, Stadt-, Gemeindebanken) indirekt gestützt.

Welche Bank ist momentan die sicherste?

Die sicherste Bank der Welt ist laut internationalen Rankings oft die deutsche Förderbank KfW, basierend auf Top-Bonitätsratings, während in Deutschland die Commerzbank kürzlich zur "Sichersten Bank" im Online-Banking gekürt wurde. Für Privatkunden sind jedoch die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 € pro Kunde und Bank sowie die starken Ratings von Sparkassen, Landesbanken (wie L-Bank, NRW.Bank) und einigen Direktbanken (z.B. N26) entscheidend.
 

Welche Banken sind staatlich abgesichert?

Zu letzteren gehören alle Volks- und Raiffeisenbanken, Sparda-Banken und PSD-Banken. Jede dieser Gruppen hat ein eigenes Einlagensicherungssystem. Schutzumfang für Privatkunden je nach Größe der Bank, mindestens 750.000 Euro, maximal 5 Millionen Euro, ab 2025 bis 3 Millionen Euro, ab 2030 bis 1 Million Euro.

Was passiert, wenn man mehr als 100.000 € auf dem Konto hat?

Wenn Sie mehr als 100.000 € auf einem Konto haben, sind Beträge darüber hinaus nicht gesetzlich abgesichert, falls die Bank pleitegeht, Sie können also den übersteigenden Teil verlieren, aber Sie können Ihr Risiko durch Aufteilung auf mehrere Banken oder alternative Anlagen minimieren und Sparkassen bieten oft zusätzliche Absicherung über freiwillige Fonds. Zudem müssen Sie mit niedrigen oder negativen Zinsen (Verwahrentgelt) rechnen und Inflation entwertet das Guthaben langfristig. 

Welche Bank hat mehr als 100.000 Euro Einlagensicherung?

Viele deutsche Privatbanken wie Deutsche Bank oder Commerzbank sind nicht nur Pflichtmitglied der EdB, sondern gehören zusätzlich auch dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des BdB an. Bei diesen Banken können Anlegerinnen und Anleger auch mehr als 100 000 Euro sicher anlegen.

Bankenkrise: Warum die Credit Suisse abstürzte

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Bei welcher Summe prüft das Finanzamt das Konto?

Kundinnen und Kunden brauchen bei Bar-Einzahlungen über 10.000 Euro jetzt einen Herkunftsnachweis. Wer mehr als 10.000 Euro in bar bei seiner Bank vorbeibringt, muss nachweisen können woher das Geld kommt. Die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin erhofft sich davon einen Beitrag zur wirksameren Bekämpfung von Geldwäsche ...

Soll man sein Geld auf mehrere Banken verteilen?

Ja, es ist ratsam, größere Geldbeträge auf mehrere Banken zu verteilen, um das Risiko durch das gesetzliche Einlagensicherungssystem (bis 100.000 € pro Kunde und Bank) abzudecken und von höheren Zinsen zu profitieren, wobei man auch Sondervermögen wie Aktien oder Immobilien zur Diversifikation nutzen kann. Eine Verteilung schützt vor dem Totalverlust des Guthabens, falls eine Bank insolvent geht und Sie nur den gesetzlich garantierten Betrag zurückbekommen, und ermöglicht es, auch freiwillige Einlagensicherungen zu nutzen. 

Ist es sicher, mehr als 250.000 Euro auf dem Konto zu haben?

Wichtigste Erkenntnisse. Die FDIC-Einlagensicherung deckt bis zu 250.000 US-Dollar pro Einleger, pro Bank und pro Eigentumskategorie ab – das bedeutet, dass eine Einzelperson durch die Nutzung verschiedener Kontotypen beim selben Institut weit mehr als 250.000 US-Dollar schützen kann.

Bei welcher Bank kann man sein Geld am sichersten anlegen?

Bank of America

Mit über 15.000 Geldautomaten in den USA liegt die Bank of America sowohl auf der Liste der global systemrelevanten Banken (G-SIBs) von 2023 als auch auf der Liste der größten US-Banken der Federal Reserve nur einen Platz hinter JPMorgan Chase. Aus diesem Grund wurde sie in unserer Untersuchung als eine der sichersten Banken ausgewählt.

Welche Bank in Deutschland hat den besten Ruf?

Die Top 50 der besten Kreditinstitute

  • Sparda-Bank West: 100,0 Punkte.
  • Frankfurter Volksbank: 97,2 Punkte.
  • Commerzbank: 95,1 Punkte.
  • Norisbank: 91,8 Punkte.
  • Targobank: 88,8 Punkte.
  • BBBank: 88,0 Punkte.
  • Kreissparkasse Köln: 88,0 Punkte.
  • Creditplus Bank: 87,2 Punkte.

Was bringt 10000 Euro auf ein Tagesgeldkonto?

So funktioniert der Zinseszinseffekt am Beispiel einer Anlagesumme von 10.000 Euro mit einem Zinssatz von 2 Prozent jährlich: Findet die Zinsgutschrift jährlich statt, erhält der Sparer nach 12 Monaten den einfachen Ertrag seiner Anlagesumme, also 200 Euro. Das Guthaben auf dem Konto beträgt 10.200 Euro.

Hat die Raiffeisen Staatsgarantie?

Die Einlagensicherung bietet Kundinnen und Kunden einen erhöhten Schutz ihrer Kundeneinlagen bis zu einem Maximalbetrag von 100'000 Franken im Falle eines Konkurses einer Bank. Bei Raiffeisen gilt diese Absicherung bei jeder Kundin und jedem Kunden sowie jeder Gemeinschaftsbeziehung pro Raiffeisenbank.

Wie hoch ist die Garantie für Geld auf einer Bank?

Die Prudential Regulation Authority (PRA) hat heute bestätigt, dass die Einlagensicherungsgrenze, die für das Financial Services Compensation Scheme gilt, bis zu 120.000 Pfund des Geldes eines Einlegers schützt, falls seine Bank, Bausparkasse oder Kreditgenossenschaft scheitern sollte.

Ist es besser, sein Geld auf mehrere Banken zu verteilen?

Ein potenzieller Vorteil mehrerer Konten besteht darin, höhere Zinsen zu erzielen, indem Sie Ihr Geld auf ein Tagesgeldkonto oder ein Festgeldkonto einzahlen . Mit einem Festgeldkonto sichern Sie sich einen höheren Zinssatz und lassen Ihr Geld schneller wachsen. Festgeldkonten sind Termineinlagen, das heißt, Ihr Geld ist für eine festgelegte Laufzeit gebunden.

Was passiert, wenn man mehr als 100.000 € auf dem Konto hat?

Wenn Sie mehr als 100.000 € auf einem Konto haben, sind Beträge darüber hinaus nicht gesetzlich abgesichert, falls die Bank pleitegeht, Sie können also den übersteigenden Teil verlieren, aber Sie können Ihr Risiko durch Aufteilung auf mehrere Banken oder alternative Anlagen minimieren und Sparkassen bieten oft zusätzliche Absicherung über freiwillige Fonds. Zudem müssen Sie mit niedrigen oder negativen Zinsen (Verwahrentgelt) rechnen und Inflation entwertet das Guthaben langfristig. 

Welche Bank hat die beste Einlagensicherung?

Es gibt keine einzelne Bank mit der höchsten Einlagensicherung, da die gesetzliche Sicherung in Deutschland für alle Institute einheitlich bei 100.000 € liegt; einige Banken wie Hanseatic Bank und ING Deutschland bieten durch freiwillige Systeme des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) sogar bis zu 3 Millionen € pro Kunde an, während die KfW als die "sicherste Bank der Welt" gilt, jedoch primär durch ihre staatliche Garantie. Die Höhe der gesetzlichen Einlagensicherung ist EU-weit auf 100.000 € pro Kunde und Bank festgelegt, unabhängig vom Institut. 

Ist mein Geld auf einer Bank zu 100 % sicher?

Die FDIC sichert Einlagen bis zu 250.000 US-Dollar pro Einleger und FDIC-versicherter Bank ab . In der fast 90-jährigen Geschichte der FDIC hat noch nie ein Einleger aufgrund einer Bankenschließung auch nur einen Cent seiner versicherten Einlage verloren.

Wie oft darf ich 9000 Euro ohne Nachweis einzahlen?

Sie dürfen 9000 € so oft einzahlen, wie Sie wollen, ohne Nachweis, da die gesetzliche Grenze für die Nachweispflicht bei 10.000 Euro pro Transaktion liegt; allerdings können Banken bei Verdacht oder wiederholten Einzahlungen unter 10.000 € (z.B. ab 2.500 € bei Gelegenheitskunden) dennoch einen Nachweis verlangen, da dies der Geldwäscheprävention dient und "Schlumpfen" (Aufteilen in kleinere Beträge) nicht funktioniert. 

Welche Konten sieht das Finanzamt nicht?

Das betrifft nicht nur persönliche Daten wie die Adresse, Familienstand, Einkommen oder Versicherungen – Ihre Bankverbindung, Beruf, Kirchenzugehörigkeit sowie Vermögensverhältnisse, private Altersvorsorge oder selbst Angaben zu Krankheiten.

Werden hohe Überweisungen dem Finanzamt gemeldet?

Erscheint die Geldtransaktion verdächtig oder wird ein ungewöhnlich hoher Betrag überwiesen, ist eine Meldung ans Finanzamt durch die Bank möglich. Das wird in der Praxis häufig durchgeführt, wenn der Empfänger auf einer Terrorismusliste steht oder Verdachtsmomente auf illegale Geschäfte bestehen.