Welche Bank vergibt noch Sparbücher?
Gefragt von: Corinna Körner-Seidel | Letzte Aktualisierung: 20. Oktober 2026sternezahl: 4.4/5 (18 sternebewertungen)
Ja, es gibt noch Banken, die klassische Sparbücher vergeben, vor allem Sparkassen und Volksbanken/Raiffeisenbanken, aber viele große Institute (wie Postbank, Deutsche Bank) stellen auf digitale Alternativen wie die Sparcard um; generell sind moderne, papierlose Sparkonten bei fast allen Banken Standard und oft mit besserer Verzinsung (Tagesgeld/Festgeld) verbunden, aber das klassische Buch existiert noch für Sicherheitsliebhaber.
Bei welcher Bank gibt es noch Sparbücher?
Ja, es gibt noch Banken mit Sparbüchern, vor allem Sparkassen und Volksbanken/Raiffeisenbanken bieten das klassische Papier-Sparbuch an, aber auch Online-Banken wie die GEFA BANK oder die akf bank haben attraktive, meist elektronische Sparprodukte mit guten Zinsen, oft als Tagesgeld oder spezielle Sparkonten. Viele Großbanken wie die Deutsche Bank oder Postbank setzen zunehmend auf die SparCard als digitale Alternative, die ähnliche Funktionen bietet.
Wo gibt es noch klassische Sparbücher?
Das klassische Sparbuch und das dazugehörige Konto können Sie in der Regel nur in einer Sparkassen-Filiale eröffnen, da Ihnen die Sparurkunde (das Sparkassenbuch) in gehefteter Form direkt ausgehändigt wird.
Hat man heute noch Sparbücher?
Düsseldorf. Sparbuch und Sparkonto zählen, nach dem Girokonto, auch heute noch zu den beliebtesten Arten der Geldanlage. Rund 35 Prozent der Deutschen nutzten sie im Jahr 2024, ergab eine Umfrage des Verbands der Privaten Bausparkassen mit mehr als 2000 Teilnehmern. 2015 waren es demnach sogar noch mehr als 50 Prozent.
Werden Sparbücher abgeschafft?
Bereits seit einigen Jahren werden keine neuen Sparbücher mehr ausgegeben. Dienstleistungen wie der Sparbuchdruck werden bisweilen immer noch in den Filialen angeboten. Im Sommer 2025 ist jedoch auch damit endgültig Schluss. Die Umstellung wird sukzessive durchgeführt.
Die Sparbuch-Lüge | Warum dein Geld auf der Bank heimlich verschwindet!
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Sind Sparbücher noch sinnvoll?
Nein, Sparbücher sind heute kaum noch sinnvoll für den Vermögensaufbau, da die Zinsen meist weit unter der Inflation liegen und das Geld real an Wert verliert, auch wenn sie Sicherheit und leichte Verfügbarkeit bieten. Ihre Stärken sind die absolute Sicherheit durch die Einlagensicherung (bis 100.000 €) und die einfache Zugänglichkeit für Notfälle oder als Sparkonto für Kinder, aber für Rendite sind Alternativen wie Tagesgeld, Festgeld oder ETFs besser geeignet.
Welche Sparbücher fallen in die Verlassenschaft?
Grundsätzlich fallen alle Sparguthaben in die Verlassenschaft und sind daher zu inventarisieren, die dem Erblasser im Zeitpunkt seines Todes zustanden. Dass das betreffende Sparbuch im Todeszeitpunkt im Besitz des Erblassers stand, ist dafür aber nicht notwendige Voraussetzung.
Hat die Sparkasse noch Sparbücher?
Ja, die Sparkasse bietet auch heute noch klassische Sparbücher an, oft als "SB-Sparkonto" oder "Sparkonto Digital" mit Online-Zugang und Sparkassen-Card. Während man das traditionelle rote Buch in der Filiale bekommt, gibt es digitale Varianten, die auch online eröffnbar sind und Umsätze im ePostfach zeigen, mit 3 Monaten Kündigungsfrist für größere Beträge.
Welche Alternativen gibt es zum Sparbuch?
Alternativen: Zum klassischen Sparbuch gibt es einige Alternativen, wie etwa ein Festgeld- oder Tagesgeldkonto, die Geldanlage mit Aktien, Fonds oder Anleihen, aber auch Immobilien Investments.
Hat die Postbank noch Sparbücher?
Die Sparcard steht bei Postbank und Deutscher Bank bereits seit vielen Jahren als Alternative zu den bisherigen Sparbüchern zur Verfügung und bietet zahlreiche Vorteile. So erhalten Kunden beispielsweise höhere Zinsen, und sie können Ein- und Auszahlungen an Automaten vornehmen.
Wie viele Sparbücher darf man besitzen?
Banken und Sparkassen bieten Ihrer Kundschaft so viele Konten an, wie sie benötigen. Hier gibt es keine Obergrenze. Jedoch sollten Sie prüfen, wie viele Konten Sie wirklich beanspruchen, um nicht den Überblick zu verlieren.
Welche Alternativen gibt es zu einem Sparbuch?
Tagesgeld oder Festgeld können Alternativen zum Sparbuch sein. Sparerinnen und Sparer können von attraktiven Zinsen und gleichzeitig von der Absicherung durch die EU-weit harmonisierten Einlagensicherung bis zu einem Betrag von 100.000 € je Anleger und Bank profitieren.
Wann werden Sparbücher der Postbank und Deutschen Bank abgeschafft?
Zinsen für 6 Monate aufs Tagesgeld bis max. 50.000 Euro. Schließen Sie im Aktionszeitraum vom 1. Dezember 2025 bis 16. Januar 2026 zuerst das Girokonto ab. Nach Legitimation und Einrichtung des Online-Banking können Sie direkt im Anschluss das Tagesgeldkonto online eröffnen.
Wie viel Geld sollte man maximal auf dem Sparbuch haben?
Empfehlenswert ist eine Liquiditätsreserve von drei bis sechs Monatsgehältern, die man als "Notgroschen" auf der hohen Kante haben sollte. Diese Summe hält man am besten auf dem Tagesgeldkonto vor, weil dann auch Beträge über 2.000 Euro problemlos kurzfristig abgehoben werden können.
Kann man bei einer Bank zwei Sparbücher haben?
Sie können nicht zwei Sparkonten des Typs Livret A haben, auch nicht bei verschiedenen Banken. Das ist die Regel.
Was ist das Beste, um Geldanlage zur Zeit zu bekommen?
Die "beste" Geldanlage hängt von Ihren Zielen ab: Für Sicherheit und kurzfristige Verfügbarkeit bieten sich aktuell Tages- und Festgeld mit attraktiven Zinsen (um die 3-4 % p.a.) an. Langfristig und mit mehr Risiko sind Aktien über ETFs (z.B. DAX, MSCI World) oder Immobilien eine Option für Vermögensaufbau. Auch Edelmetalle wie Silber oder Gold können als Beimischung dienen, aber mit Schwankungen.
Ist ein Sparbuch heute noch zeitgemäß?
Nein, ein klassisches Sparbuch ist wegen der extrem niedrigen Zinsen (oft nahe 0 %) und der Inflation finanziell nicht mehr sinnvoll, da es langfristig zum realen Wertverlust des Geldes führt, obwohl es sicher ist und Flexibilität für kleine Beträge bietet. Für den Notgroschen (3-6 Monatsgehälter) sind sichere Tagesgeldkonten besser, für langfristigen Vermögensaufbau bieten Tagesgeld, Festgeld oder ETFs deutlich höhere Renditen und sind die klügere Wahl.
Wie hoch sind die Kosten für ein Sparbuch bei der Sparkasse?
Ein Sparkbuch bei der Sparkasse kostet in der Regel nichts (keine Kontoführungsgebühren) und ist eine kostenlose Geldanlage, auch wenn die Zinsen oft sehr niedrig sind. Die Kosten sind meist null, aber es gibt Einschränkungen bei der Verfügbarkeit (z.B. 2.000 € pro Monat ohne Kündigung), während größere Summen eine dreimonatige Kündigungsfrist haben.
Kann man Geld vom Sparbuch abheben ohne Sparbuch?
Ja, Geld vom Sparbuch kann man auch ohne das Buch selbst abheben, indem man sich in der Bankfiliale mit einem gültigen Ausweis (Personalausweis, Reisepass) ausweist, da die Bank die Kontodaten digital gespeichert hat; alternativ kann man mit einer SparCard auch am Geldautomaten abheben. Bei Verlust sollte man die Bank umgehend informieren, um das Buch sperren zu lassen, da es sich um ein Inhaberpapier handelt.
Sind Sparbücher kostenlos?
Vorteile. Sicherheit: Spareinlagen auf dem Sparbuch unterliegen der EU-weit harmonisierten Einlagensicherung bis zu einem Betrag von 100.000 € pro Bank und Sparer. Kosten: In der Regel sind Sparbücher kostenlos und eine Gebührenerhebung ist unüblich.
Kann ich vom Sparbuch meiner verstorbenen Mutter Geld abheben?
Falls das Sparbuch einem Verstorbenen gehört hat, kann die Bank einen Nachweis fordern, dass Sie erbberechtigt sind. Geben Sie das Sparbuch nicht unnötigerweise aus der Hand und lassen Sie es keinesfalls bei der Bank zurück. "Die Bank ist nur gegen Vorlage des Originals zur Auszahlung verpflichtet", erklärt Hünlein.
Was passiert, wenn ich mehr als 2000 Euro vom Sparbuch abhebe?
Haben Sie einen höheren Bedarf als 2.000,00 EUR, können Sie eine Betragskündigung mit einer 3-monatigen Kündigungsfrist beauftragen. Nach 3 Monaten können Sie über den Betrag verfügen, ohne Ihr gesamtes Sparkonto kündigen zu müssen. Das heißt, dass Sie eine Kündigung für einen Teil des vorhandenen Betrags aussprechen.
Wie hoch ist der Pflichtteil trotz Testament?
Der Pflichtteil beträgt immer 50 Prozent des gesetzlichen Erbteils und steht nahen Angehörigen (Abkömmlingen, Ehegatten, Eltern) zu, selbst wenn sie durch ein Testament enterbt wurden. Er ist ein reiner Geldanspruch, der aktiv bei den Erben geltend gemacht werden muss. Um die Höhe zu berechnen, muss zuerst der gesetzliche Erbteil bestimmt und dieser dann halbiert werden.
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