Zum Inhalt springen

Welche Bank nimmt Gebühren für Kartenzahlung?

Gefragt von: Reinhard Kühn  |  Letzte Aktualisierung: 30. April 2026
sternezahl: 4.7/5 (47 sternebewertungen)

Ja, viele Banken erheben Gebühren für Kartenzahlungen, vor allem für die Nutzung der Debitkarte (Girocard) oder Kreditkarte, sowohl für Kunden (manchmal pro Transaktion oder als Jahresgebühr) als auch für Händler (Transaktionsgebühren), wobei Sparkassen und Genossenschaftsbanken hier oft als Beispiele genannt werden, aber auch Online-Banken wie DKB oder ING können Jahresgebühren für die Karte verlangen. Die Gebührenstruktur variiert stark, es gibt aber auch Angebote mit kostenfreien Zahlungen und nur umsatzabhängigen Kosten für Händler.

Wer trägt die Gebühren bei Kartenzahlung?

In der Regel trägt der Händler diese Kosten. Deshalb ist es wichtig, die Gebührenstruktur genau zu kennen, um gezielt sparen zu können. Es gibt jedoch Strategien, mit denen Sie Ihre Gebühren senken können: Förderung günstigerer Zahlungsmethoden (z.B. Girocard)

Wie hoch sind die Gebühren bei Kartenzahlungen?

EC-Gebühren und Kreditkarten-Disagio

Sie sind für Kreditkarten ein wenig höher und betragen im Schnitt zwischen ein und drei Prozent. Bei EC-Kartenzahlungen liegen sie zwischen 0,23 und 0,3 Prozent.

Wie viel verdient die Bank bei Kartenzahlung?

Im Schnitt beträgt die Gebühr laut der Auswertung 35 Cent. Wer seine Karte zweimal am Tag nutzt, kommt so am Ende des Jahres auf 255 Euro Extra-Gebühren. Betroffen sind vor allem Girokonto-Kunden von Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken.

Welche Gebühren fallen bei der Kartenzahlung an?

Debitkarten häufiger für große Zahlungen

Bei der Barzahlung entsprechen die Kosten 1,74 Prozent des Umsatzes, bei Kreditkarten 2,38 Prozent der Transaktion. Dabei sei die Kreditkarte besonders wegen der Kartengebühren so teuer: über einen Prozent der Umsatzhöhe mache diese pro Transaktion aus.

VERSTECKTE KOSTEN: Vorsicht vor Gebühren bei Kartenzahlung

17 verwandte Fragen gefunden

Bei welcher Bank zahlt man am wenigsten Gebühren?

Die Bank mit den niedrigsten Gebühren hängt oft von Ihren Bedürfnissen ab; Direktbanken wie N26, OpenBank, Revolut oder die BBVA bieten oft bedingungslos kostenlose Girokonten an, während Direktbanken wie DKB, Consorsbank oder die Commerzbank kostenlose Konten anbieten, wenn ein monatlicher Geldeingang (z.B. 700 €) oder ein Mindestalter (z.B. unter 28 Jahre) erfüllt wird. Für kostenloses Bargeld in Deutschland sind oft die Cash Group (Commerzbank, Deutsche Bank etc.) oder Sparkassen-Automaten (1822direkt) mit der Girocard nützlich, während bei Fremdwährungen Apps wie Revolut oder Wise punkten. 

Ist Kartenzahlung teurer als Barzahlung?

Jede Barzahlung kostet im Durchschnitt knapp 24 Cent, was sie insbesondere bei kleineren Beträgen kostengünstiger macht als Kartenzahlungen. Barzahlungen verursachen relativ geringe Fixkosten und etwas höhere variable Kosten, wodurch sie bis zu einem Betrag von etwa 50 Euro günstiger sind als Debitkartenzahlungen.

Welche Kreditkarte ist wirklich kostenlos?

Kostenlose Kreditkarten ohne Jahresgebühr gibt es von Anbietern wie Barclays Visa, Hanseatic Bank GenialCard, Bank Norwegian Visa und TF Bank Mastercard Gold. Diese Karten zeichnen sich oft durch gebührenfreies Bezahlen und Abheben im Ausland aus, wobei sich die genauen Konditionen (z.B. für Bargeldabhebungen) unterscheiden können, daher ist ein Vergleich der Details wie Fremdwährungsgebühren und Abbuchungsmodalitäten wichtig. 

Welche Nachteile hat Kartenzahlung?

Diese 3 zentralen Nachteile einer Debitkarte sollten Sie kennen

  • Abhebungen nicht überall kostenlos. Die kartenausgebende Sparkasse oder Bank legt fest, an welchen Automaten Sie kostenfrei Bargeld erhalten. ...
  • Nicht weltweit überall akzeptiert. ...
  • Kein zusätzlicher finanzieller Spielraum durch fehlende Kreditfunktion der Karte.

Wird Kartenzahlung bald Pflicht?

Was ändert sich? Alle Unternehmen mit Kundenkontakt müssen künftig neben Bargeld mindestens eine digitale Zahlungsoption anbieten - EC-Karte, Kreditkarte oder kontaktloses Bezahlen. Wann kommt es? Die schrittweise Einführung ist für 2025 geplant.

Wie hoch ist die Kartengebühr für die Visa Gold Card?

Visa-Gebühren variieren stark je nach Art (Reisevisum vs. Kreditkarte), Bank und Nutzung; Reisevisa für Schengen kosten oft 90 €, während Kreditkartengebühren Jahresbeiträge (z. B. 0 € bis ca. 60 €) und Auslandseinsatzentgelte (z. B. 1,5 % - 2,5 % bei Fremdwährung) umfassen können.
 

Was ist der Unterschied zwischen einer Debitkarte und einer EC-Karte?

Der Hauptunterschied ist die Akzeptanz und Funktionalität: Die Girocard (ehemals EC-Karte) ist das deutsche Standardzahlungsmittel, das direkt abbucht und vor allem in Deutschland, aber auch mit Zusatzfunktion (z.B. V PAY, Maestro) international genutzt wird, während die moderne Debitkarte (oft Visa/Mastercard) weltweit und online uneingeschränkt funktioniert, aber manchmal höhere Kosten verursacht, wobei beide Funktionen (direkte Abbuchung) ähneln. Die Girocard ist oft besser für kleine Läden und Bargeld-Service, Debitkarten punkten international und digital.
 

Welche Gebühren darf die Bank verlangen?

Banken können Gebühren grundsätzlich so erheben, wie sie es mit ihren Kunden vertraglich vereinbart haben. Hierzu gibt es in der Regel Preisverzeichnisse. Auch die Höhe der Gebühren an Geldautomaten ist nicht gesetzlich geregelt. Für bestimmte Dienstleistungen dürfen Kreditinstitute jedoch keine Gebühren verlangen.

Welche Gebühren fallen bei Kartenzahlungen an?

Transaktionsgebühr: Transaktionskosten entstehen pro Kartenzahlung. Meist sind es fünf bis zehn Cent pro Transaktion. Dabei spielt es keine Rolle, ob mit EC-Karte, Kreditkarte oder Smartphone-App gezahlt wird. Übrigens: Jeder Vorgang am Kartenlesegerät ist eine Transaktion.

Wer verdient an Kartenzahlung?

Jedes Mal, wenn wir in einem Geschäft etwas bezahlen, verdient jemand an unserer Bezahlung. Nicht der Händler, der uns ein Produkt verkauft hat, sondern jene, die das Zahlungssystem zur Verfügung stellen: Kartenanbieter, Nationalbank oder Entwickler digitaler Portemonnaies.

Ist es besser, bar oder mit Karte zu bezahlen?

Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland bezahlen am günstigsten mit Bargeld oder der Debitkarte. Bargeld verursacht pro Bezahlvorgang die geringsten Kosten, im Verhältnis zum ausgegebenen Geldbetrag ist die Debitkarte hingegen am günstigsten. Eine Zahlung mit der Kreditkarte wäre in jedem Fall deutlich teurer.

Ist es rechtens, bei Kartenzahlung Gebühren zu verlangen?

146). Die Folge: Händler dürfen von Verbrauchern, die per VISA oder Mastercard zahlen möchten, keine Entgelte verlangen. Von gewerblichen Kunden, die per Master- oder VISA-Card zahlen möchten, dürfen Händler jedoch weiterhin Entgelte verlangen.

Was ist der Unterschied zwischen Kartenzahlung und EC-Kartenzahlung?

Der Hauptunterschied zwischen einer girocard (früher: EC-Karte) und einer Kreditkarte besteht darin, dass Kartenzahlungen mit Ersterer direkt vom verknüpften Girokonto abgebucht werden, während bei einer Kreditkarte die Beträge in der Regel erst später, meist monatlich, abgerechnet werden.

Welche Bank hat keine Kontoführungsgebühren?

Es gibt zahlreiche Banken mit komplett kostenlosen Girokonten (wie N26 Standard, Revolut oder Trade Republic), während andere wie ING, DKB, Comdirect oder die TARGOBANK oft kostenfreie Konten bei einem monatlichen Gehaltseingang oder unter bestimmten Bedingungen anbieten. Die besten Optionen sind meist Direktbanken, da sie geringere Kosten haben und oft bedingungslose Gebührenfreiheit oder sehr faire Konditionen bieten, aber achten Sie auf versteckte Kosten für Karten oder Bargeldabhebungen, je nach Anbieter.
 

Bei welcher Bank kann ich ohne Gebühren abheben?

TARGOBANK, Santander Consumer Bank, NATIONAL-BANK, Sparda-Banken, BBBank und vielen weiteren Instituten steht ein bundesweites Netz an Geldautomaten zur kostenlosen Bargeldabhebung zur Verfügung.

Ist es sinnvoll, die Bank zu wechseln?

Ja, ein Bankwechsel lohnt sich oft, besonders bei hohen Gebühren (mehr als ca. 60 €/Jahr), schlechtem Service, veralteten Funktionen oder wenn Sie bessere Konditionen suchen; dank gesetzlicher Kontowechselhilfe ist der Prozess heute einfach und dauert meist etwa einen Monat, wobei die neue Bank beim Umzug hilft und das alte Konto parallel weiterläuft, bis alle Zahlungen umgestellt sind, was Ihnen große Ersparnisse bringen kann. 

Welche Bank ist für Rentner zu empfehlen?

Kostenlose Girokonten für Rentnerinnen und Rentner

  • Santander Best Giro. Kostenlose Kontoführung. Kostenlose Girocard und Kreditkarte. Aktuell 75 Euro Bonus bei Kontoeröffnung.
  • ING Girokonto. Kostenlose Kontoführung ab 700 Euro monatlichem Geldeingang. Kostenlose Visa Debitkarte. ...
  • comdirect Girokonto aktiv.

Vorheriger Artikel
Warum ist Kate so mager?
Nächster Artikel
Wer hat 2 Bond Songs gesungen?