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Welche Bank für Arbeitslose?

Gefragt von: Natascha Brand  |  Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026
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Für Arbeitslose eignen sich besonders Direktbanken wie DKB, ING, comdirect, norisbank sowie N26 oder C24, da diese oft bedingungslos kostenfreie Konten (Basiskonten) ohne Mindestgeldeingang anbieten, während Sparkassen und Filialbanken bei Arbeitslosengeld- oder Bürgergeld-Bezug oft Gebühren erheben, obwohl sie ebenfalls ein Basiskonto anbieten müssen. Wichtig ist, ein kostenloses Girokonto zu wählen, bei dem Sie Ihre Arbeitslosengeld-Bezüge einfach empfangen können, ohne zusätzliche Kosten.

Kann ich ein Bankkonto eröffnen, wenn ich arbeitslos bin?

Sie können alternative Einkommensquellen wie Arbeitslosengeld, Sozialversicherungsleistungen, Renteneinkünfte und Einkünfte aus freiberuflicher oder projektbezogener Arbeit angeben, um ein Bankkonto auch ohne Job zu eröffnen.

Wo bekomme ich einen Kredit, wenn ich arbeitslos bin?

Einen Kredit ohne Arbeit zu bekommen ist schwierig, aber möglich, oft durch einen Bürgen oder Mitantragsteller, der ein festes Einkommen hat, oder durch Sicherheiten (z.B. Auto, Wertgegenstände). Alternativen sind spezialisierte Online-Anbieter wie auxmoney (P2P-Kredite) oder Pfandleihhäuser, auch ein Jobcenter-Darlehen bei unabweisbarem Bedarf ist denkbar, aber nur in speziellen Fällen. Ein Kredit komplett ohne jegliche Einkommensquelle oder Absicherung ist meist unrealistisch. 

Bei welcher Bank zahlt man keine Kontogebühren?

Es gibt mehrere Banken, die kostenlose Girokonten anbieten, darunter C24, N26, Santander und Revolut, die oft bedingungslos sind, sowie Direktbanken wie ING, DKB und Comdirect, die kostenlose Konten bei Erfüllung von Bedingungen (z.B. monatlicher Geldeingang oder < 28 Jahre) anbieten. Auch 1822direkt und BBVA sind erwähnenswert mit bedingungslosen oder günstigen Konten, wobei Konditionen wie Bargeldabhebung und Karten variieren können.
 

Welche Bank gibt Konto trotz negativer Schufa?

Trotz negativer Schufa gibt es Möglichkeiten: Neobanken wie N26 (Flex-Konto), bunq und Sogexia bieten oft Konten ohne Bonitätsprüfung, ebenso spezielle Angebote wie das P-Konto (Pfändungsschutzkonto) oder spezielle Geschäftskonten bei z.B. Finom, die auch ohne Schufa funktionieren, während manche Direktbanken wie die Norisbank Girokonten mit Debitkarte ohne Bonitätsprüfung anbieten, aber auch Filialbanken wie die Commerzbank eine Option sein können, falls Online-Anträge scheitern. 

Die Zahl der arbeitslosen Hochqualifizierten steigt – aber wieso?

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Welche Bank nimmt jeden an?

Durch das Zahlungskontengesetz sind alle Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Privatbanken verpflichtet, jedem ein Konto einzurichten. Einzige Bedingung ist, dass die Banken Zahlungskonten für Verbraucher anbieten. Das gilt auch für ausländische Banken, die in Deutschland lediglich eine Zweigstelle haben.

Kann ich ein Girokonto ohne Einkommen eröffnen?

Ja, ein Konto ohne Gehaltseingang zu eröffnen ist problemlos möglich, besonders bei Direktbanken (N26, C24) und manchen Filialbanken (Santander), die kostenlose Konten mit oder ohne Mindestgeldeingang anbieten, oft mit virtuellen Debitkarten, Apple/Google Pay und kostenfreien Bargeldabhebungen in Partner-Shops. Auch die Sparkasse bietet ein bedingungsloses Guthabenkonto an, das sogenannte Bürgerkonto, was ein Recht auf ein Konto garantiert.
 

Welches Bankkonto erhebt keine monatlichen Gebühren?

Das beliebteste Girokonto der Fifth Third Bank. Alle Vorteile eines Girokontos ohne monatliche Kontoführungsgebühren. Richtig gelesen: ein kostenloses Girokonto! Zusätzlich erhalten Sie mehr Zeit für Einzahlungen und vermeiden Überziehungsgebühren!

Was ist günstiger, Sparkasse oder Volksbank?

Weder Sparkasse noch Volksbank sind pauschal günstiger; die Kosten hängen stark von der jeweiligen regionalen Niederlassung und dem gewählten Kontomodell ab, wobei beide oft ähnliche Gebührenstrukturen haben, aber tendenziell höhere Kosten als Direktbanken verursachen und bei Tagesgeldzinsen oft unter dem Marktdurchschnitt liegen. Es gibt kostenlose Basisvarianten, aber oft fallen Gebühren für Karten oder Transaktionen an, die je nach Modell variieren. 

Wie viel Kredit bekommt man als Arbeitsloser?

Als arbeitslose Person können Sie in der Regel nur sehr geringe Kreditsummen zwischen 500 und maximal 1.000 € erhalten, sofern überhaupt ein Kredit gewährt wird. Die Höhe des Kredits richtet sich hauptsächlich nach Ihrem Arbeitslosengeld sowie eventuellen Sicherheiten wie einem Bürgen oder Vermögenswerten.

Wer gibt Kredit, wenn alle ablehnen?

Wenn traditionelle Banken ablehnen, gibt es Alternativen wie Online-Kreditvermittler (z.B. auxmoney, Duratio), die oft auch „schufaneutrale“ oder „schufa-freie“ Kredite anbieten, indem sie andere Bonitätsmerkmale prüfen. Auch Bürgschaften durch Familienmitglieder oder spezialisierte Anbieter können helfen, sowie eine professionelle Schuldnerberatung, die bei hohen Schulden der beste Weg ist, um die Finanzen zu sortieren. Seien Sie bei „Garantie“-Angeboten oder Vorkasse sehr vorsichtig.
 

Wer kann mir Geld leihen Notfall?

In einem Notfall können Sie Geld von Freunden/Familie, kirchlichen/sozialen Trägern (Diakonie, Caritas), dem Jobcenter (Bürgergeld-Darlehen) leihen oder Online-Kredite/Minikredite (auxmoney, Vexcash, Santander) sowie Pfandleihhäuser für schnelle Hilfe nutzen, oft schneller als traditionelle Banken. 

Wie viel darf ein Arbeitsloser auf dem Konto haben?

Ein Arbeitsloser darf beim Bezug von Bürgergeld in der ersten Zeit (Karenzzeit) bis zu 40.000 € Vermögen besitzen, danach liegt die Grenze bei 15.000 € pro Person. Beim regulären Arbeitslosengeld (ALG I) gibt es diese strengen Vermögensgrenzen nicht, hier wird Vermögen grundsätzlich nicht angerechnet, solange es nicht als „unangemessen“ hoch angesehen wird (wie etwa bei Immobilienbesitz). 

Kann das Arbeitsamt auf dein Konto schauen?

Zunächst gilt, dass Jobcenter und Sozialämter keinen direkten Zugriff auf die Bankdaten haben. Aus diesem Grund werden Sie bei der Antragstellung aufgefordert, Ihre Bankkonten usw. anzugeben und – wie zuvor dargelegt – Ihre Kontoauszüge vorzulegen.

Kann man ein Konto eröffnen, wenn man arbeitslos ist?

Girokonto eröffnen ist auch ohne Einkommen möglich. Das Basiskonto garantiert ein Konto auf Guthabenbasis. Viele Banken verlangen Mindesteingang – aber es gibt Alternativen. Kostenlose Girokonten ohne Mindesteingang sind besonders für Studenten, Selbständige und Arbeitslose interessant.

Unter welchen Voraussetzungen fallen keine monatlichen Kontoführungsgebühren an?

Einige Kreditinstitute, egal, ob Direkt- oder Filialbank, knüpfen eine kostenlose Kontoführung an gewisse Bedingungen. Dazu gehören beispielsweise: regelmäßige Geldeingang in Form von Gehalt oder Rente. aktive Kontonutzung mit einer bestimmten Anzahl an Transaktionen.

Hat jeder Kontoführungsgebühren?

Jede und jeder zahlt das, was benötigt wird

Sie bieten daher verschiedene Kontomodelle für unterschiedliche Bedürfnisse an. Zum Beispiel ein Konto, bei dem die monatliche Gebühr gering ist und stattdessen einzelne Leistungen extra berechnet werden.

Kann ich ein Bankkonto eröffnen ohne Einkommen?

Die Sparkassen haben sich verpflichtet, jeder Privatperson in ihrem Geschäftsgebiet auf Wunsch ein Guthabenkonto einzurichten. Unabhängig von persönlicher Situation, Einkommen, Alter oder Nationalität. Ein Bürgerkonto kann nur aus wirklich wichtigen Gründen abgelehnt oder gekündigt werden.

Wann bekommt man die 200 € von ING?

Du bist frisch umgezogen – Zeit für ein neues Girokonto, bei Deutschlands beliebtester Bank. Kostenlos für alle unter 28 Jahren oder bei 1.000 Euro Geldeingang pro Monat.

Wie bekomme ich mein Geld, wenn ich kein Konto habe?

Um Geld ohne ein Konto zu versenden, stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, darunter Barüberweisungen bei Banken, Geldtransfer-Dienstleister wie Western Union und die Nutzung von Prepaid-Karten, die nicht an ein Bankkonto gebunden sind und Flexibilität sowie Unabhängigkeit von traditionellen Bankkonten bieten.

Warum lehnt die Bank die Kontoeröffnung ab?

Sie können kein Konto eröffnen, oft wegen schlechter Bonität (Schufa-Einträge), fehlender oder ungültiger Legitimationsdokumente (Ausweis), weil Sie bereits ein Basiskonto besitzen, oder weil Sie Straftaten im Zusammenhang mit Bankgeschäften begangen haben, aber auch wegen unvollständiger Unterlagen oder weil Sie die Voraussetzungen für ein Basiskonto nicht erfüllen. Banken dürfen die Eröffnung eines normalen Girokontos verweigern, aber beim Basiskonto (Jedermann-Konto) haben Sie ein Recht auf ein Konto, es sei denn, es gibt bestimmte gesetzliche Gründe. 

Welche Bank hat den besten Ruf?

Es gibt nicht die eine Bank mit dem besten Ruf, da dies von Kriterien wie Kundenservice, Fairness, Sicherheit und Produktangebot abhängt; häufig genannte Top-Banken sind jedoch die ING (beliebteste Bank, Vertrauen), Consorsbank (Fairness), Comdirect (Online-Sicherheit) und Sparkassen/Volksbanken (regionale Nähe, Vertrauen), während die Deutsche Bank bei der Kundenzufriedenheit aufgeholt hat. 

Welche Nachteile hat ein Bürgerkonto?

Nachteile eines Bürgerkontos (oft als Basiskonto gemeint) sind meist eingeschränkte Funktionen (keine komplexen Dienste wie Scheckeinlösung), potenzielle Datenbedenken, die Abhängigkeit von der Digitalisierung (falls das Konto digital ist) und Risiken bei Missbrauch, wobei das „digitale“ Bürgerkonto (BundID) Bedenken bezüglich Privatsphäre und digitaler Teilhabe aufwirft. Bei den Bankkonten (Basiskonto) dürfen jedoch keine Benachteiligungen gegenüber normalen Konten entstehen, was die rechtliche Situation schützt. 

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