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Welche Autos brauchen abgastest?

Gefragt von: Nikolaos Herbst  |  Letzte Aktualisierung: 4. September 2026
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Fast alle zugelassenen Autos mit Benzin- oder Dieselmotor benötigen einen Abgastest (AU) als Teil der Hauptuntersuchung (HU), meist alle zwei Jahre, wobei Ausnahmen für sehr alte Fahrzeuge oder spezielle Oldtimer gelten, während modernere Benziner (z.B. mit Emissionscode B03/B04 oder höher) und viele Diesel (z.B. Euro 4 und besser) je nach Land/Region von der regelmäßigen Abgaswartung befreit sein können, aber oft trotzdem zur HU mit AU müssen.

Welche Autos müssen keinen Abgastest mehr machen?

Bei den Codes B03, B04, B5a, B5b, B6a, B6b, B6c, B6d, A04, A05 oder A07 ist keine Abgaswartung erforderlich. Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht mit Dieselmotor: Keine obligatorische Abgaswartung, wenn die Fahrzeuge mindestens der Abgasnorm Euro 4 entsprechen.

Welche Autos brauchen keine Abgasuntersuchung?

Zur Abgasuntersuchung müssen die meisten Fahrzeuge mit Diesel-Antrieb oder Ottomotor. Ausgenommen von der Pflicht sind nur folgende Kfz: Verbrenner-Fahrzeuge mit drei Rädern, einer Höchstgeschwindigkeit von unter 50 km/h, einer Erstzulassung vor dem 1. Juli 1969 oder mit einem zulässigen Gesamtgewicht von unter 400 kg.

Welche Fahrzeuge müssen zur Abgasuntersuchung?

Neue Pkw müssen zum ersten Mal nach drei Jahren zur HU und damit auch zur Abgasuntersuchung, danach alle zwei Jahre. Motorräder müssen von Anfang an alle zwei Jahre zur Haupt- und Abgasuntersuchung. Für den gewerblichen Personentransport ist diese Fahrzeuguntersuchung sogar alle 12 Monate vorgeschrieben.

Wann muss ein Abgastest durchgeführt werden?

Wann muss die Abgaswartung durchgeführt werden? Alle zwei Jahre: für Fahrzeuge mit älteren, nicht anerkannten OBD-Systemen. Alle zwei Jahre: für Benzinfahrzeuge mit Katalysator oder Fahrzeuge mit Dieselmotor ohne OBD. Jedes Jahr: für Benzinfahrzeuge ohne Katalysator.

4 Gas Abgastest

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Welches Baujahr keine AU?

Seit dem 01.01.2018 ist die Abgasuntersuchung mit Endrohrmessung für alle Autos in Deutschland Pflicht, vorher waren Fahrzeuge ab Baujahr 2006 von der Endrohrmessung befreit. Mittlerweile gibt es für die AU auch keine gesonderte Plakette mehr, da sie seit 2010 fester Bestandteil der Hauptuntersuchung (HU) ist.

Benötigt ein 20 Jahre altes Auto eine CO2-Emissionsprüfung?

Fahrzeuge ab Baujahr 1982: Für Fahrzeuge, die älter als sieben Jahre sind, ist alle zwei Jahre eine Abgasuntersuchung erforderlich . Auf Ihrer Zulassungsbescheinigung ist vermerkt, ob eine Untersuchung notwendig ist oder ob Ihr Fahrzeug für die Abgasuntersuchung vor Ort qualifiziert ist.

Wer ist von der Abgasuntersuchung befreit?

Neben Oldtimern mit H-Kennzeichen müssen folgende Fahrzeuge keine Abgasuntersuchung vornehmen lassen und haben eine Befreiung: Fahrzeuge mit Kurzzeitkennzeichen. Fahrzeuge mit Kompressionszündungsmotor (weniger als vier Räder / weniger als 25 km/h) Land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen.

Wann muss mein Auto zur Abgasuntersuchung?

Wann muss ich eine Abgasuntersuchung machen? Ihr Auto muss nach Erstzulassung nach drei Jahren und danach alle zwei Jahre zur Abgasuntersuchung. Wann Ihr Auto für die nächste AU fällig ist, können Sie auf der letzten Prüfplakette und im Fahrzeugschein einsehen.

Ist Euro 5 oder Euro 6 besser?

So wie die Euro-5-Abgasnormen strenger waren als die Euro-4-Normen, so waren auch die Euro-6-Normen strenger als die Euro-5- Normen. Die beiden wichtigsten Punkte, die Autofahrer über die Euro-6-Normen wissen sollten, sind: Die Euro-6-Normen machten die selektive katalytische Reduktion (SCR – besser bekannt als „AdBlue“) für Dieselfahrzeuge verpflichtend.

Ist die Abgasuntersuchung noch Pflicht?

Die Abgasuntersuchung (AU) ist Teil der HU

2010 wurde die Abgasuntersuchung als separate Prüfung abgeschafft und ist nun ein Teil der Hauptuntersuchung (HU). Die allgemeine "TÜV"-Plakette ersetzt deshalb die sechseckige Plakette auf dem vorderen Kennzeichen.

Welche Fahrzeuge sind emissionsfrei?

Es gibt zwei verschiedene Arten von emissionsfreien Fahrzeugen: batterieelektrische Fahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge .

Wann ist ein Auto ein Altfahrzeug?

Ein Auto gilt offiziell als Oldtimer, wenn es mindestens 30 Jahre alt ist und einen guten Erhaltungszustand mit Sammlerwert hat, was für ein H-Kennzeichen nötig ist. Umgangssprachlich oder für spezielle Versicherungen (Youngtimer) wird es oft schon mit 20 Jahren als "alt" angesehen, während das Durchschnittsalter der Fahrzeuge in Deutschland aktuell bei fast 10 Jahren liegt, aber stetig steigt. 

Wie viel kostet ein Abgastest?

Was kostet die Abgasuntersuchung? Abgasuntersuchung (AU) und Hauptuntersuchung (HU) werden in der Regel gemeinsam durchgeführt und kosten je nach Region zwischen 90,- und 120,- EUR. Dabei ist der größere zeitliche Aufwand für die erforderliche Endrohrmessung bereits berücksichtigt.

Kann man einen TÜV ohne Abgasuntersuchung machen?

Die HU kann auch ohne die AU erfolgen, da die Abgasuntersuchung zwar seit 2010 ein Teil der Hauptuntersuchung ist, jedoch separat von einer anerkannten Werkstatt durchgeführt werden kann. Allerdings darf die AU zum Zeitpunkt der HU maximal 1 Monat zurückliegen.

Müssen bis 2026 alle Autos elektrisch sein?

Gemäß der kalifornischen Vorgabe müssen 35 % der im Bundesstaat verkauften Neuwagen des Modelljahres 2026 emissionsfrei sein , dieser Anteil steigt bis 2030 auf 68 % und bis 2035 auf 100 %. Dies baut auf jahrzehntelangen Verschärfungen der Emissionsnormen für im Bundesstaat verkaufte Autos auf.

Was passiert mit Oldtimern nach 2035?

Für Oldtimer ändert sich durch das geplante EU-Verbrenner-Aus ab 2035 nichts Grundlegendes: Bereits zugelassene Oldtimer behalten ihren Bestandsschutz, dürfen weiter gefahren, gehandelt und betankt werden, da das Verbot nur für neue PKW-Zulassungen gilt. Auch wenn die EU-Kommission die Regeln gelockert hat, um auch Neuwagen mit E-Fuels zuzulassen, bleibt der Bestandsschutz für bestehende Fahrzeuge bestehen. Allerdings könnten Kraftstoffpreise und die Verfügbarkeit von Tankstellen langfristig ein Thema werden.
 

Wie viel kostet die Abgasuntersuchung beim TÜV?

Die Kosten für die Abgasuntersuchung (AU) beim TÜV variieren je nach Region und Prüforganisation, liegen aber meist zusätzlich zur Hauptuntersuchung (HU) bei etwa 30 € bis 40 €, sodass die Kombi-Prüfung (HU+AU) für einen PKW (bis 3,5 t) insgesamt zwischen 120 € und 160 € kostet, wobei der Preis für Krafträder günstiger ist (ca. 75 €). 

Kann ich meinen TÜV im Ausland machen lassen?

Nein, eine deutsche Hauptuntersuchung (HU/TÜV) kann man nicht im Ausland machen lassen, da sie nur innerdeutsch gültig ist und nur in Deutschland bei einer Prüfstelle (TÜV, DEKRA etc.) durchgeführt werden kann. Läuft der TÜV im Ausland ab, ist das Fahren dort oft kein Problem, aber bei der Rückkehr oder Verkehrskontrollen in Deutschland müssen Sie die HU unverzüglich nachholen; im Ausland können Sie die HU nicht erneuern, aber ein ausländisches Prüfprotokoll kann bei Bedarf als Nachweis der Verkehrssicherheit dienen.
 

Ist TÜV immer mit Abgasuntersuchung?

Ja, die Abgasuntersuchung (AU) gehört seit 2010 fest zur Hauptuntersuchung (HU) dazu, umgangssprachlich oft als „TÜV“ bezeichnet. Es gibt keine separate AU-Plakette mehr, stattdessen wird die AU gemeinsam mit der HU abgenommen und ist im Prüfbericht der HU dokumentiert. Sie kann auch schon vor der HU in einer Werkstatt gemacht werden, muss aber zeitlich nah genug an der HU liegen (maximal ein bis zwei Monate vorher).
 

Welche Fahrzeuge sind HU-pflichtig?

Zur Hauptuntersuchung (HU) müssen Autos und Motorräder von Privatpersonen in der Regel alle zwei Jahre. Neuwagen müssen erstmalig nach drei Jahren „zum TÜV“. Wer den „TÜV-Termin“ verpasst und seine Plakette nicht rechtzeitig erneuert, muss bei einer Fahrzeugkontrolle mit einem Bußgeld rechnen.

Welche Oldtimer müssen nicht zum TÜV?

Für Fahrzeuge, die ein rotes Oldtimer-Kennzeichen – ein sogenanntes 07er-Kennzeichen – führen, ist keine regelmäßige Hauptuntersuchung notwendig.

Wo steht die CO2-Emission im Kfz-Schein?

Der CO2-Wert steht in der Zulassungsbescheinigung Teil I (dem aktuellen Fahrzeugschein) in Feld V.7 (oft auch als Feld 14.1 bezeichnet), dort finden Sie den CO2-Ausstoß in Gramm pro Kilometer (g/km) und die dazugehörige Effizienzklasse. Ältere Dokumente haben möglicherweise eine andere Feldnummer für die Emissionsklasse.
 

Ist die CO2-Steuer Pflicht?

Seit dem 01.01.2023 müssen auch Mieter, die mit Öl oder Gas heizen, anteilig die CO2-Steuer zahlen. Das "Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz" regelt, dass auch Vermieter je nach Effizienz des Gebäudes bis zu 95 Prozent der CO2-Kosten tragen müssen.

Wo finde ich die CO2-Emission meines Fahrzeugs?

Den CO2-Wert Ihres KFZ ermitteln Sie am einfachsten über die Zulassungsbescheinigung Teil I (Feld V. 7) (g/km), direkt ablesbar oder über einen Online-Rechner (ADAC, BMF), der diesen Wert für die Kfz-Steuerberechnung nutzt. Alternativ berechnen Sie ihn selbst: Multiplizieren Sie Ihren Durchschnittsverbrauch (Liter/100km) mit 2,37 für Benziner oder 2,65 für Diesel und teilen Sie das Ergebnis durch 100, um den Wert in g/km zu erhalten (z.B. 6l x 2,37 / 100 = 142 g/km).