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Was zieht am meisten Strom Ceranfeld oder Backofen?

Gefragt von: Herr Simon Dorn B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 7. Februar 2026
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Ein Backofen zieht in der Regel deutlich mehr Strom als ein Ceranfeld, da das Aufheizen des größeren Garraums wesentlich mehr Energie benötigt, wobei das Ceranfeld je nach Typ (Induktion ist am sparsamsten) variiert und der Backofen je nach Effizienzklasse (A+++ ist am besten) unterschiedliche Verbrauchswerte hat; aber generell sind Backvorgänge, besonders das Vorheizen, energieintensiver als Kochen auf dem Ceranfeld.

Was braucht mehr Strom, Ceranfeld oder Backofen?

„Der Backofen braucht ungefähr das Doppelte an Energie wie die Herdplatte“, rechnet Gerhild Loer vor, die im Bereich Energie bei der Verbraucherzentrale NRW arbeitet. Der Grund: „Das Aufheizen des großen Backraums braucht viel länger und ist nicht so effizient wie ein Topf auf einer Herdplatte“, so Loer.

Welche 3 Geräte sind Stromfresser?

Die Top-Stromfresser im Haushalt sind oft Kühl- und Gefriergeräte, Heizungspumpen (besonders ältere Modelle) und der Stromverbrauch für Warmwasser (Durchlauferhitzer), aber auch Waschmaschinen, Geschirrspüler, Elektroherde und Fernseher können hohe Verbraucher sein, wobei die größten Kosten oft durch dauerhaft laufende Geräte wie Router, alte Kühlschränke oder Klimaanlagen entstehen, je nach Nutzung und Effizienz. 

Ist es günstiger, den Backofen oder das Kochfeld zu benutzen?

Kochen auf dem Herd ist günstiger als im Backofen . Es ist ideal für schnelle und einfache Gerichte unter der Woche, wie zum Beispiel Pasta. Doch Herdplatten sind nicht gleich Herdplatten. Induktionsherde sind energieeffizienter als Gas- oder Elektroherde, da sie die Pfanne direkt mit einem Magnetfeld erhitzen – und sie sind schnell.

Welcher Herd braucht am wenigsten Strom?

Induktionsherde haben den geringsten Stromverbrauch - er ist bis zu 40 Prozent niedriger als bei Gussplatten. Weitere Vorteile sind das schnelle Ankochen, also das sehr schnelle anfängliche Erhitzen der Speisen und die präzise Wärmeregulierung. Ein Nachteil von Induktionsherden sind relativ hohe Anschaffungskosten.

Küche: Induktion vs. Ceran - Kochfelder im Test

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Wie viel kostet eine Stunde Backofen bei 200 Grad?

Was Backen an Strom kostet. Aus den Messungen der Wissenschaftler lassen sich auch die Kosten für längere Back-Nachmittage ableiten: Näherungsweise kostet eine Stunde Backen bei 200 Grad rund 1,15 kWh (= 0,41 Euro), jede weitere Stunde nur noch 0,8 kWh (= 0,29 Euro), da der Ofen schon heiß ist.

Welcher Herd ist am sparsamsten?

Welche Herdart ist am sparsamsten? Wenn es um einen niedrigen Energieverbrauch geht, liegen Induktionsherde im Ranking weit vorn. Induktionskochfelder erzeugen ein elektromagnetisches Feld, das wiederum den Boden des Kochgeschirrs direkt erwärmt und nicht die Herdplatte.

Verbraucht der Backofen oder das Kochfeld mehr Strom?

Wichtigste Erkenntnisse: Elektroherde verbrauchen durchschnittlich 1.000 bis 3.000 Watt. Backöfen verbrauchen durchschnittlich 2.000 bis 5.000 Watt . Bei einer gemeinsamen Nutzung von Herd und Backofen von 7 Stunden pro Woche werden jährlich etwa 1.022 Kilowattstunden (kWh) Strom verbraucht.

Welcher Backofen verbraucht am wenigsten Strom?

Backöfen arbeiten im Heiß- und Umluftmodus besonders sparsam. Energieeffiziente Modelle in Klasse A+ benötigen pro Umluft-Backgang etwa 0,7 kWh Strom. Nutzt du Ober- und Unterhitze, liegt der Verbrauch bei etwa 0,9 kWh. ² Das kostet dich bei einem Strompreis von 40 Cent pro Kilowattstunde etwa zwischen 28 und 36 Cent.

Was ist ein guter Ersatz für einen Backofen?

Mikrowellen, Tischbacköfen, Schongarer und Wasserkocher sind hervorragende Alternativen zum Erwärmen von Speisen ohne Backofen. Nutzen Sie die Mikrowelle zum Erhitzen von Suppen und Resten oder zum Dämpfen von frischem Gemüse.

Was Kosten 10 Stunden Fernsehen an Strom?

Bei 10 Stunden sind das 1 kWh am Tag. Bei einem Strompreis von 30 Cent pro kWh kostet dich dieser Fernsehtag also 30 Cent. An 30 Tagen im Monat summiert sich das auf 9 Euro. Über ein Jahr kommen so über 100 Euro zusammen – nur fürs Fernsehen!

Was sind die 10 größten Stromfresser im Haushalt?

Die größten Stromfresser im Haushalt sind oft alte oder ineffiziente Geräte wie Kühlschrank & Gefrierschrank, Wäschetrockner, Geschirrspüler und die Waschmaschine, gefolgt von Elektroherd und Beleuchtung, aber auch permanente Verbraucher wie Fernseher, PC & Router (Standby) sowie Heizungspumpen tragen erheblich bei; elektrische Heizungen für Warmwasser sind die absoluten Spitzenreiter, wenn vorhanden. Der Stromverbrauch hängt stark von Alter und Nutzung ab, aber diese Geräte dominieren die Energiebilanz. 

Wie kann man extrem Stromsparen?

Strom sparen im Haushalt: Die wichtigsten Tipps

  1. Sparduschkopf einbauen.
  2. Ohne Vorheizen backen und mit Restwärme kochen.
  3. Energiesparenden Kühlschrank wählen und Extra-Kühlgeräte stilllegen.
  4. Wäsche bei niedrigen Temperaturen waschen und auf Wäscheständer trocknen.
  5. Heizungspumpe austauschen.

Was sind die Nachteile eines Cerankochfelds?

Die Oberfläche ist zwar robust und langlebig, kann aber brechen, wenn man Gegenstände wie ein scharfes Messer oder schwere Kochutensilien fallen lässt . Die Reparatur kann kostspielig sein. Glaskeramikkochfelder sind zwar energieeffizient, arbeiten aber weniger effizient, wenn man Töpfe oder Pfannen der falschen Größe verwendet.

Wer braucht Starkstrom, Backofen oder Ceranfeld?

Ein Ceranfeld (Kochfeld) benötigt fast immer Starkstrom (Drehstrom), da es hohe Leistungen zieht, während ein autarker Backofen oft mit normalem Schuko-Strom (230V) auskommt, aber bei Kombigeräten auch Starkstrom benötigt wird, um Kabelbrände durch hohe Hitze zu vermeiden. Der Starkstromanschluss (Herdanschlussdose) stellt die notwendige Leistung für Kochfelder bereit, während ein Einzel-Backofen meist auch mit einer separaten 230V-Steckdose (eigene Absicherung!) betrieben werden kann, aber Kombigeräte brauchen Starkstrom. 

Was kostet mehr Strom, Umluft oder Ober- und Unterhitze?

Umluft ist deutlich sparsamer als Ober-/Unterhitze, da ein Ventilator die Wärme gleichmäßig verteilt, wodurch Sie mit ca. 20–30 °C niedrigerer Temperatur backen können und so 20–40 % Energie sparen können, was sich bei der Nutzung mehrerer Ebenen gleichzeitig noch verstärkt. Der Hauptvorteil von Umluft ist die effizientere Wärmenutzung und die niedrigere erforderliche Temperatur, obwohl einige Experten argumentieren, dass die Strömung auch Wärmeverluste an Wänden begünstigt, aber die Energieeinsparung durch niedrigere Temperatur überwiegt. 

Was kostet eine Stunde Backofen auf 200 Grad?

Eine Stunde Backofen bei 200 Grad kostet je nach Gerät und Strompreis ungefähr 20 bis 70 Cent, da der Verbrauch zwischen 0,5 und 2 kWh liegt (z. B. 0,5 kWh bei 40 Cent/kWh = 20 Cent; 1,7 kWh bei 40 Cent/kWh = 68 Cent). Moderne, effiziente Modelle verbrauchen weniger, ältere Geräte mehr; eine Stunde kann zwischen 0,8 und 2,5 kWh verbrauchen. 

Was kostet es, einen Elektroherd eine Stunde lang eingeschaltet zu lassen?

Ein herkömmlicher 3000-Watt-Backofen kostet etwa 79 Pence pro Stunde , ein 3000-Watt-Gasbackofen hingegen nur 19 Pence. Um die Betriebskosten Ihres Backofens für eine Stunde zu berechnen, teilen Sie die Wattzahl Ihres Backofens durch 1000, um die Kilowattstunden (kWh) zu erhalten, und multiplizieren Sie diesen Wert anschließend mit dem Strom- oder Gaspreis pro Stunde.

Welcher Herd ist am effizientesten?

Konvektionsöfen sind die energieeffizienteste Option und verbrauchen 20 % weniger Energie als Standardmodelle, während Induktionsherde eine beeindruckende Effizienz von 85 % erreichen, verglichen mit nur 40 % bei Gasalternativen.

Was verbraucht mehr Strom, Backofen oder Kochfeld?

Der Backofen verbraucht deutlich mehr Strom als eine einzelne Herdplatte, da er eine größere Fläche heizen muss und oft länger läuft; eine Herdplatte benötigt nur etwa ein Fünftel der Energie eines Backofens für eine vergleichbare Aufgabe. Der Backofen ist besonders bei längeren Garzeiten oder bei Nutzung von Ober-/Unterhitze ein großer Stromfresser, während der Herd effizienter für kleinere Portionen oder schnelles Erhitzen ist, besonders mit Induktion. 

Welches Gerät im Haus verbraucht am meisten Strom?

Mit ein paar einfachen Maßnahmen und kleinen Änderungen Ihrer täglichen Gewohnheiten können Sie Energie sparen und Geld sparen. Beginnen wir mit dem größten Stromverbraucher in Ihrem Zuhause – der Klimaanlage und der Heizung . Heizung und Kühlung machen sage und schreibe 32,1 % Ihres Stromverbrauchs aus.

Was verbraucht ein Ceranfeld an Strom?

Ein Ceranfeld verbraucht pro Stunde etwa 0,7 bis 1,5 kWh Strom, aber durch längere Aufheizzeiten und Energieverluste ist der Gesamtverbrauch oft höher als bei Induktion, was zu jährlichen Kosten von rund 79 bis 170 Euro führen kann, abhängig von Nutzung und Strompreis. Während ein einzelner Kochvorgang weniger Watt benötigt, dauert er länger, weshalb Induktion mit niedrigerer Gesamtenergiebilanz effizienter ist, so GASAG. 

Was sind die Vor- und Nachteile von Ceran-Kochfeldern im Vergleich zu Induktionskochfeldern?

Induktion ist schneller, energieeffizienter und sicherer, benötigt aber teureres, spezielles Kochgeschirr; Ceran (Glaskeramik) ist günstiger in der Anschaffung, mit jedem Geschirr nutzbar, braucht aber länger zum Aufheizen und Abkühlen, da die Platte selbst heiß wird, was auch eine höhere Verbrennungsgefahr birgt. Die Entscheidung hängt von Budget, Kochgewohnheiten und der Bereitschaft zum Wechsel des Kochgeschirrs ab.
 

Was ist besser, Backofen oder Herd?

Aus ergonomischer Sicht ist ein Backofen besser, wenn Sie ihn erhöht in den Hochschrank einplanen. Mit einem Backofen sind Sie generell flexibler in Sachen Einbaumöglichkeiten. Einen Herd müssen Sie dagegen in einen Unterschrank integrieren. Das Kombigerät ist oft bei kleinen Küchen eine gute Wahl.

Ist der Herd ein Stromfresser?

Ja, ein Herd verbraucht viel Strom – er gehört zu den größten Stromfressern im Haushalt (ca. 9 % des gesamten Stromverbrauchs), aber der Verbrauch hängt stark vom Typ ab: Moderne Induktionsherde sind am sparsamsten, während alte Herde mit Gusseisenplatten am meisten Energie schlucken. Ein älterer Gusseisenherd kann bis zu 700 kWh/Jahr verbrauchen, ein Induktionsherd kommt mit 290–400 kWh/Jahr deutlich günstiger aus, das spart bis zu 40 %. 

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