Was zerstört Vitamin D im Körper?
Gefragt von: Lorenz Eckert | Letzte Aktualisierung: 1. Februar 2026sternezahl: 4.8/5 (38 sternebewertungen)
Körper und Umwelt "rauben" dem Körper Vitamin D durch unzureichende Sonnenexposition (besonders im Winter, durch Indoor-Arbeit, dunkle Haut, Sonnenschutzmittel, Kleidung). Auch chronische Krankheiten (Leber, Niere, Darm), Medikamente (Cortison, Antiepileptika), Stress und ein höheres Alter können die Produktion oder Aufnahme von Vitamin D negativ beeinflussen.
Was sind Vitamin D-Räuber?
Vitamin-D-Räuber sind Faktoren wie mangelnde Sonnenexposition (viel drinnen, dunkle Haut, hohe Breitengrade), Stress, bestimmte Medikamente (z.B. Antiepileptika, Kortison), Übergewicht sowie manche Erkrankungen (wie Zöliakie, Morbus Crohn) und eine vegane Ernährung, die den Vitamin-D-Spiegel senken oder die Aufnahme behindern, da der Körper entweder zu wenig bildet oder das Vitamin schlechter verwertet.
Was blockiert die Aufnahme von Vitamin D?
Die Vitamin-D-Aufnahme wird durch Sonnenschutzmittel, dunkle Hautfarbe, Übergewicht, Rauchen, Alkohol, chronische Magen-Darm-, Leber- oder Nierenerkrankungen sowie bestimmte Medikamente (z.B. Antiepileptika, Kortison, Säureblocker) gehemmt, da diese die körpereigene Produktion oder die Verwertung des Vitamins stören. Auch Alter und mangelnde UV-Strahlung können die Bildung beeinträchtigen.
Was raubt den Körper Vitamin D?
Auch Büroarbeit, Homeoffice & Co. sind indirekt gesehen echte „Vitamin D-Fresser“, da sie die körpereigene Nachbildung des Sonnenvitamins ausbremsen. Denn wer sich selten im Freien, geschweige denn in der Sonne aufhält, sorgt dafür, dass die Vitamin D-Produktion ins Stocken gerät.
Was sollte man nicht zusammen mit Vitamin D einnehmen?
Man sollte Vitamin D nicht ohne ärztliche Rücksprache mit bestimmten Medikamenten (z.B. Kortison, Epilepsie-Mittel, Blutdrucksenker) oder sehr hohen Dosen anderer fettlöslicher Vitamine (A, E, K) kombinieren, da es zu Wechselwirkungen oder Überdosierungen kommen kann; auch bei Nierensteinen oder Nebenschilddrüsenerkrankungen ist Vorsicht geboten, während die Kombination mit Calcium ein Mythos ist und Magnesium oft hilft.
Ist Vitamin-D gefährlich? - Ab wann entstehen Risikien?
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Bei welchen Medikamenten darf man kein Vitamin D nehmen?
Man darf nicht einfach ohne ärztliche Rücksprache Vitamin D nehmen, wenn man Medikamente wie Antiepileptika (z.B. Carbamazepin), Kortison (Glukokortikoide), bestimmte Cholesterinsenker (Colestyramin), Abführmittel (bei Langzeitanwendung) oder Herzglykoside (z.B. Digoxin) einnimmt, da diese den Vitamin-D-Spiegel beeinflussen, die Aufnahme hemmen oder die Wirkung verstärken können, was zu Kalziumproblemen (Hyperkalzämie) führen kann. Auch ** Johanniskraut** (pflanzlich) beschleunigt den Vitamin-D-Abbau.
Was muss ich zusätzlich zu Vitamin D einnehmen?
Um Vitamin D aufzunehmen, braucht man hauptsächlich Sonnenlicht für die körpereigene Produktion (Haut, Gesicht/Hände/Arme unbedeckt), sowie fettreiche Lebensmittel (fetter Fisch, Eigelb, Pilze) und bei Bedarf Präparate, idealerweise mit Fett eingenommen, da es fettlöslich ist, und eine ausreichende Calciumzufuhr unterstützen sollte, um die Wirkung zu entfalten.
Welche Krankheit entzieht dem Körper Vitamin D?
Ein Vitamin-D-Mangel entsteht hauptsächlich durch unzureichende Sonnenlichtexposition, aber auch durch chronische Darm-, Leber- oder Nierenerkrankungen, bestimmte Medikamente, dunkle Hautfarbe, hohes Alter oder eine mangelnde Zufuhr über die Nahrung. Dies kann zu Knochenerkrankungen wie Rachitis (Kinder) und Osteomalazie/Osteoporose (Erwachsene) führen, aber auch zu Müdigkeit, Muskelschwäche, Infektanfälligkeit, depressiven Verstimmungen und anderen unspezifischen Beschwerden.
Ist Kaffee ein Vitamin D Räuber?
Ja, Kaffee kann indirekt als „Vitamin-D-Räuber“ gelten, da Koffein den Vitamin-D-Stoffwechsel beeinflussen und die Rezeptoren herunterregulieren kann, was zu niedrigeren Spiegeln führen kann, besonders bei hohem Konsum; auch die Aufnahme anderer Vitamine (wie B-Vitamine) und Mineralstoffe (Kalzium, Magnesium) kann gestört werden, aber Mäßigung und eine ausgewogene Ernährung sind der Schlüssel.
Ist die tägliche Einnahme von 20.000 IE Vitamin D unbedenklich?
Wer Vitamin D ergänzen möchte: Nahrungsergänzungsmittel mit bis zu 20 µg Vitamin D pro Tagesdosis sind auch langfristig gesundheitlich unbedenklich und reichen aus, um die Serumkonzentration des Blutmarkers 25-Hydroxyvitamin D auf angemessene 50 Nanomol (nmol) pro Liter (L) zu heben – auch ohne die Bildung über die ...
Welche Krebsart verursacht Vitamin-D-Mangel?
Ergebnisse: Ein inverser Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Status und einem Risiko für Dickdarmtumoren und -adenomen wurde gefunden. Für Brustkrebs sind diese Zusammenhänge weniger deutlich. Höhere Vitamin-D-Spiegel werden in vielen Studien mit einer niedrigeren Gesamtmortalität assoziiert.
Welche Krankheiten löst Vitamin-D-Mangel aus?
Ein Vitamin-D-Mangel entsteht hauptsächlich durch unzureichende Sonnenlichtexposition, aber auch durch chronische Darm-, Leber- oder Nierenerkrankungen, bestimmte Medikamente, dunkle Hautfarbe, hohes Alter oder eine mangelnde Zufuhr über die Nahrung. Dies kann zu Knochenerkrankungen wie Rachitis (Kinder) und Osteomalazie/Osteoporose (Erwachsene) führen, aber auch zu Müdigkeit, Muskelschwäche, Infektanfälligkeit, depressiven Verstimmungen und anderen unspezifischen Beschwerden.
Welches Organ speichert Vitamin D?
Der menschliche Körper speichert Vitamin D hauptsächlich in seinem Fett- und Muskelgewebe, mit geringeren Mengen in der Leber, wo es zu einer Speicherform umgewandelt wird, bevor es bei Bedarf aktiviert wird. Die Leber wandelt aufgenommenes oder selbst gebildetes Vitamin D in das transportfähige Calcidiol (25(OH)D) um, welches dann im Fett- und Muskelgewebe liegt.
Was frisst Vitamin D?
Vitamin D findet sich hauptsächlich in fettreichem Fisch (Lachs, Hering, Makrele), Eigelb, Leber und bestimmten Pilzen (Champignons, Shiitake), aber auch angereicherte Lebensmittel wie Milchprodukte, Margarine oder Frühstückscerealien sind gute Quellen. Da die Nahrungsaufnahme allein oft nicht ausreicht, ist die körpereigene Produktion durch Sonnenlicht entscheidend, wobei Pilze (besonders UV-behandelte) eine pflanzliche Option sind.
Was sind Vitamin D Bomben?
Vor allem tierische Lebensmittel sind reich an Vitamin D – streng genommen Vitamin D3 oder auch Cholecalciferol. Eine echte Vitamin-D-Bombe ist Lebertran mit 10 µg Vitamin D in nur 5 Millilitern. Hingegen enthalten pflanzliche Nahrungsmittel Vitamin D2, die weniger wirksame Form.
Warum verliert der Körper Vitamin D?
Zu wenig Sonnenlicht führt am häufigsten zu einem Vitamin-D-Mangel. Manche Erkrankungen können auch diesen Mangel verursachen. Die häufigste Ursache ist ein Mangel an Sonnenlicht.
Was darf nicht zusammen mit Vitamin D eingenommen werden?
Man sollte Vitamin D nicht zusammen mit bestimmten Medikamenten (wie Kortison, Epilepsie-Mitteln, Johanniskraut), sehr hohen Dosen Vitamin A oder zeitversetzt zu Eisenpräparaten einnehmen; auch die Kombination mit Vitamin K2 sollte bei Blutgerinnungshemmern ärztlich geklärt werden und bei starker Kalziumzufuhr Vorsicht geboten sein, da Vitamin D die Aufnahme steigert und eine Überdosierung schädlich ist (Hyperkalzämie). Generell gilt: Bei Dauermedikation oder Vorerkrankungen sollte die Vitamin-D-Supplementierung immer mit einem Arzt abgesprochen werden.
Wie lange nach dem Kaffeetrinken kann man Vitamin D einnehmen?
Vitamin D
Um die optimale Wirkung Ihres Nahrungsergänzungsmittels zu erzielen, empfiehlt Ngo , mindestens eine Stunde Abstand zwischen der Einnahme und dem Kaffee zu halten. Da Vitamin D fettlöslich ist, kann die Einnahme zu einer Mahlzeit mit gesunden Fetten die Aufnahme verbessern.
Ist in Haferflocken Vitamin D?
Haferflocken enthalten von Natur aus nur sehr wenig Vitamin D, aber viele Sorten werden heute speziell damit angereichert, was sie zu einer guten Quelle macht, um den Bedarf zu decken, besonders im Winter. Natürliche Vitamin-D-Lieferanten sind eher fette Fische, Eigelb oder angereicherte Lebensmittel wie Margarine, aber auch einige Pilzsorten. Wenn Sie Haferflocken kaufen, achten Sie auf die Kennzeichnung, um angereicherte Varianten zu finden, die den Vitamin-D-Wert erhöhen.
Was klaut dem Körper Vitamin D?
Körper und Umwelt "rauben" dem Körper Vitamin D durch unzureichende Sonnenexposition (besonders im Winter, durch Indoor-Arbeit, dunkle Haut, Sonnenschutzmittel, Kleidung). Auch chronische Krankheiten (Leber, Niere, Darm), Medikamente (Cortison, Antiepileptika), Stress und ein höheres Alter können die Produktion oder Aufnahme von Vitamin D negativ beeinflussen.
Welche 10 Krankheiten werden durch Vitaminmangel verursacht?
Jeglicher aktuell behandelter oder unbehandelter Nährstoffmangel oder jegliche Erkrankung. Dazu gehören unter anderem Protein-Energie-Mangelernährung, Skorbut, Rachitis, Beriberi, Hypokalzämie, Osteomalazie, Vitamin-K-Mangel, Pellagra, Xerophthalmie und Eisenmangel .
Was hilft sofort bei Vitamin-D-Mangel?
Nutzen Sie jede Möglichkeit, um Ihr Gesicht, die Arme und Hände in die Sonne zu halten oder im Freien zu sein. Wenige Minuten reichen schon aus. Essen Sie Vitamin-D-reiche Nahrung: Hering, Lachs und Thunfisch enthalten viel Vitamin D. Aber auch in Eiern, Käse, Pilzen und Avocado ist das Sonnenvitamin enthalten.
Was ist der Gegenspieler von Vitamin D?
Das PTH wiederum ist ein Gegenspieler zum Vitamin D und mobilisiert Kalzium aus den Knochen, um den Kalziumspiegel im Blut aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig wird aber die Kalziumausscheidung über den Darm reduziert während die Phosphat- und Magnesiumausscheidung erhöht wird.
Warum empfehlen Ärzte kein Vitamin D?
Bei einer übermäßig hohen Einnahme von Vitamin D entstehen im Körper erhöhte Kalziumspiegel (Hyperkalzämie), die akut zu Übelkeit, Appetitlosigkeit, Bauchkrämpfen, Erbrechen oder in schweren Fällen zu Nierenschädigung, Herzrhythmusstörungen, Bewusstlosigkeit und Tod führen können.
Welche Vitamine ab 70 Jahren?
Ab 70 Jahren sind besonders Vitamin D (für Knochen/Immunsystem), Vitamin B12 (Nerven/Blutbildung) und Folsäure (B9) wichtig, da die Aufnahme oft nachlässt; auch Vitamin C (Immunsystem) und K2 (Herz/Knochen) spielen eine Rolle, oft durch mangelnde Sonnenexposition und verminderte Magensäure bedingt, weshalb eine ausgewogene Ernährung und ggf. Supplementierung ratsam ist – immer in Absprache mit dem Arzt.
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