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Was zahlt die Krankenkasse für ein CT?

Gefragt von: Frau Prof. Dr. Elke Heck  |  Letzte Aktualisierung: 26. Juli 2026
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Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Computertomographie (CT), wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht, die der behandelnde Arzt feststellt, wobei spezielle Verfahren wie die Koronar-CT seit 2025 in bestimmten Fällen (z.B. bei <15% Verdacht auf KHK) Kassenleistung sind. Ohne Notwendigkeit oder bei bestimmten speziellen Indikationen (z.B. Früherkennung) fallen Kosten als Selbstzahler (IGeL) an, die je nach Körperregion und Kontrastmittel zwischen ca. 170 € und 500 € oder mehr liegen können. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten meist bei medizinischer Indikation, abhängig vom Tarif.

Was kostet ein CT für die Krankenkasse?

Die Kosten für ein CT übernimmt die Krankenkasse bei medizinischer Notwendigkeit, die der Arzt feststellt, die genaue Höhe variiert je nach Körperregion und Aufwand (z. B. Kopf ca. 170-340 €, Herz-CT-Angiographie ab 2025 auch Kassenleistung), aber Eigenanteile für Kontrastmittel oder spezialisierte Verfahren können anfallen. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), wobei die Kassen die Kosten direkt mit dem Radiologen abrechnen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
 

Wird CT von der Krankenkasse übernommen?

Ja, ein CT wird von der Krankenkasse bezahlt, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht, die vom Arzt festgestellt wird und die Untersuchung zu den leitliniengerechten Diagnoseverfahren gehört, wobei es für bestimmte spezielle CTs (wie Kardio-CT) neue Regelungen gibt und für andere (wie PET/CT bei manchen Krebsarten) eine Einzelfallprüfung nötig ist. Entscheidend ist die ärztliche Indikation; ohne diese oder bei nicht anerkannten Verfahren muss der Patient die Kosten selbst tragen (IGeL-Leistung). 

Wann übernimmt die Krankenkasse die Kosten für ein Herz-CT?

In bestimmten Fällen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für eine Herz-CT, etwa wenn die Wahrscheinlichkeit für eine koronare Herzkrankheit nach ärztlicher Einschätzung mindestens 15 Prozent beträgt. Die Wahrscheinlichkeit kann Ihr Arzt mithilfe von Vortests ermitteln.

Wie hoch sind die Kosten für eine Lungen-CT?

Die Kosten für ein Lungen-CT (Computertomographie des Thorax) variieren je nach Praxis und ob Kontrastmittel benötigt wird, liegen aber für Selbstzahler und Privatpatienten typischerweise zwischen ca. 200 € und 400 €, wobei die Untersuchung ohne Kontrastmittel günstiger (ab 196 €) und mit Kontrastmittel teurer (ab 348 €) ist. Für gesetzlich Versicherte werden die Kosten oft nur bei medizinischer Notwendigkeit übernommen, es sei denn, es handelt sich um spezielle Programme wie das künftige Lungenkrebs-Screening für starke Raucher (ab 2026), bei dem die Krankenkasse zahlt.
 

MRT, CT, Röntgen: Was ist wann sinnvoll und wie steht es um die Nebenwirkungen? | BR24

15 verwandte Fragen gefunden

Wann wird ein CT von der Lunge gemacht?

Ein CT der Lunge wird bei Tumoren, akuter Lungenembolie, Lungenhochdruck, Lungenfibrose, fortgeschrittener COPD und Lungenentzündung bei Risikopatient:innen eingesetzt.

Ist ein Herz-CT oder ein MRT besser?

Weder Herz-CT noch MRT sind pauschal besser; die Wahl hängt von der medizinischen Fragestellung ab: Die Herz-CT ist schneller und ideal, um Herzkranzgefäße auf Engstellen (Verkalkung) zu prüfen, während die Herz-MRT ohne Strahlung detaillierte Infos über den Herzmuskel (Funktion, Narben, Entzündungen) liefert, besonders bei Herzinsuffizienz oder Herzmuskelerkrankungen. Beide Verfahren ergänzen sich oft, wobei das MRT als "Navigationssystem" für den invasiven Herzkatheter dienen kann, wenn dieser nötig wird.
 

Wann wird ein MRT von der Krankenkasse bezahlt?

Die Kosten für eine MRT-Untersuchung werden in der Regel von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen, sofern eine ärztliche Überweisung vorliegt und die Untersuchung medizinisch begründet ist. Bitte bringen Sie daher Ihren Überweisungsschein zum Termin mit.

Welche Krankenkasse zahlt Herz-CT-DAK?

Welche Krankenkasse übernimmt die Kosten? Derzeit übernimmt die DAK Krankenkasse bei entsprechender Indikation die Kosten, wie auch viele Betriebskrankenkassen.

Kann der Hausarzt eine Überweisung für ein CT geben?

Zur Durchführung einer Untersuchung in unserer Praxis benötigen Sie als gesetzlich versicherter Patient immer die Überweisung eines anderen Arztes (z.B. Hausarzt, Orthopäde, Internist, HNO, usw.). Ohne diese Überweisung dürfen wir nicht tätig werden.

Wann ist eine CT sinnvoll?

Eine Computertomografie (CT) wird gemacht, um Verletzungen (z.B. komplexe Knochenbrüche, innere Blutungen) und Krankheiten (z.B. Entzündungen, Tumore, Organerkrankungen in Brust, Bauch, Gehirn) detailliert zu diagnostizieren, die Operationsplanung zu unterstützen, bei Notfällen schnell Einblicke zu gewinnen oder den Verlauf einer Krankheit zu überwachen, indem sie präzise Schnittbilder des Körperinneren liefert. 

Ist eine Herzmuskelentzündung im CT sichtbar?

Meist dient die Untersuchung dazu, andere Ursachen der Beschwerden und Laborbefunde (z.B. Lungenembolie) auszuschließen. Die Myokarditis selbst kann im CT nicht so gut beurteilt werden. Die besten Anhaltspunkte für krankhafte Vorgänge im Herzmuskel liefert die Kernspinuntersuchung.

Ist CT Kassenleistung?

Ja, ein CT wird von der Krankenkasse bezahlt, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht, die vom Arzt festgestellt wird und die Untersuchung zu den leitliniengerechten Diagnoseverfahren gehört, wobei es für bestimmte spezielle CTs (wie Kardio-CT) neue Regelungen gibt und für andere (wie PET/CT bei manchen Krebsarten) eine Einzelfallprüfung nötig ist. Entscheidend ist die ärztliche Indikation; ohne diese oder bei nicht anerkannten Verfahren muss der Patient die Kosten selbst tragen (IGeL-Leistung). 

Kann man im CT erkennen, ob ein Tumor bösartig ist?

Nicht immer können Ärzte auf einer CT-Aufnahme klar beurteilen, ob Veränderungen gut- oder bösartig sind. Eine Gewebeentnahme (Biopsie) sichert die Krebsdiagnose. Die anschließende feingewebliche Untersuchung liefert zudem Informationen über die biologischen Eigenschaften eines Tumors.

Wann ist ein Herz-CT sinnvoll?

Eine Kardio-CT wird hauptsächlich zur Diagnose der koronaren Herzkrankheit (KHK) bei Patienten mit unklaren Brustschmerzen oder bei hohem Risiko (Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen) eingesetzt, um Engstellen in den Herzkranzgefäßen zu erkennen, KHK auszuschließen oder zu beurteilen, oft bei mittlerer Vortestwahrscheinlichkeit, sowie vor Herzoperationen. Auch zur Risikobewertung (Calcium-Scoring) und zur Abklärung bestimmter Herzmuskelerkrankungen (Kardiomyopathien) kann sie indiziert sein, wenn andere Verfahren nicht ausreichen.
 

Was kostet ein CT für Selbstzahler?

Die Angaben für die Computertomographie gelten allein für die technische Untersuchung ohne Beratung. Ein Kopf-CT kostet demnach 166,57 Euro, für ein CT des Bauchraums werden 151,55 Euro berechnet, ein Thorax-CT kostet 134,06 Euro, für eine Untersuchung des Skeletts führt die GOÄ 110,75 Euro an.

Wie viele MRT pro Quartal zahlt die Krankenkasse?

Die Krankenkasse zahlt in der Regel nur eine MRT-Untersuchung pro Quartal, auch wenn der Arzt mehrere Überweisungen ausstellt, da es eine rechtliche Begrenzung für die Budgetierung von Kassenärzten gibt, die nur eine MRT pro Quartal als abrechenbar anerkennen. Dies führt oft zu Frustration bei Patienten mit mehreren Beschwerden, da sie entscheiden müssen, welches Gelenk/Welcher Körperteil zuerst untersucht wird, obwohl eine MRT-Untersuchung pro Körperteil im Quartal oft notwendig wäre. Manchmal kann man mehrere MRTs in verschiedenen Praxen im selben Quartal durchführen lassen, oder eine weitere MRT findet im folgenden Quartal statt, wobei die ursprüngliche Überweisung gültig bleibt, aber die Budgetierung das Problem bleibt. 

Haben Ärzte ein Budget für MRT?

Veranlasst ein niedergelassener Arzt eine Untersuchung wird sie seinem Budget zugeordnet. Ein MRT ist eine spezifische Untersuchung/Anforderung (zb MRT LWS) und nicht "nur" die Weiterbehandlung bei einem Facharzt. Ist sie unnötig gibt's einen Regress und der Arzt bleibt auf den Kosten sitzen.

Ist eine Herz-CT eine Kassenleistung?

Ja, seit dem 1. Januar 2025 gehört die Herz-CT (CT-Koronarangiographie) in medizinisch begründeten Fällen (z. B. Verdacht auf koronare Herzkrankheit mit >15 % Wahrscheinlichkeit) zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Früher oft eine Privatleistung, wird die Untersuchung nun von den Kassen übernommen, um eine frühere und schonendere Diagnose von Herzerkrankungen zu ermöglichen.
 

Ist ein MRT aussagekräftiger als ein CT?

Weder CT noch MRT sind pauschal besser; die Aussagekraft hängt stark von der zu untersuchenden Körperregion und Fragestellung ab: MRT ist meist besser für Weichteile (Gehirn, Muskeln, Bänder, Bandscheiben, Organe), Tumore und Entzündungen, da es detailreicher ist und keine Strahlenbelastung hat, während CT ideal für Knochen, akute Blutungen, Lunge und Notfälle ist, weil es schnell geht und Knochenstrukturen hervorhebt. Der behandelnde Arzt entscheidet, welche Methode am besten geeignet ist.
 

Wie kann man eine Verengung der Herzkranzgefäße feststellen?

auf ein Fahrrad-Standgerät (Ergometer) und messen kontinuierlich das EKG. Dabei wird die körperliche Belastung immer weiter gesteigert. Treten Veränderungen im EKG auf, spricht viel für Engstellen in den Herzkranzgefäßen.

Kann man Lungenkrebs im CT sehen?

Diagnose „Lungenkrebs“ sichern. Erste Hinweise auf einen Tumor in der Lunge geben bildgebende Verfahren wie eine Röntgenaufnahme oder eine Computertomographie (CT). Sollte eine CT nicht möglich sein, kann auch eine Magnetresonanztomographie (MRT) zum Einsatz kommen.

Ist COPD im CT sichtbar?

Ja, COPD ist im CT sichtbar und zeigt typischerweise Lungenemphysem (Zerstörung von Lungenbläschen), "Air Trapping" (eingeschlossene Luft) und Veränderungen der Atemwege (Wandverdickung, Bronchiektasen), die mit der Standard-Röntgenuntersuchung allein oft nicht detailliert erkennbar sind, aber das CT ermöglicht eine genauere Beurteilung des Schweregrads und der verschiedenen COPD-Formen (Phänotypen).
 

Wie oft darf man Lungen CT machen?

Starke Raucherinnen und Raucher im Alter zwischen 50 und 75 Jahren können dann alle 12 Monate eine Untersuchung der Lunge mittels Niedrigdosis-​Computertomographie (NDCT) wahrnehmen.